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Demo mit Booten
Brandenburger Jugendverbände fordern Aufnahmeprogramm für Flüchtlinge

Brandenburg, Potsdam: Rund 100 Teilnehmer auf rund 30 Booten fahren auf der Havel bei einer Aktion von Brandenburger Jugendverbänden von SPD, Linkspartei und Grünen sowie von Gewerkschaften für mehr Hilfe für Flüchtlinge. Bei der Hilfe geht es den Jugendverbänden um Unterstützung für Menschen an den europäischen Außengrenzen, zum Beispiel in Syrien, Libyen und auf den griechischen Inseln.
Brandenburg, Potsdam: Rund 100 Teilnehmer auf rund 30 Booten fahren auf der Havel bei einer Aktion von Brandenburger Jugendverbänden von SPD, Linkspartei und Grünen sowie von Gewerkschaften für mehr Hilfe für Flüchtlinge. Bei der Hilfe geht es den Jugendverbänden um Unterstützung für Menschen an den europäischen Außengrenzen, zum Beispiel in Syrien, Libyen und auf den griechischen Inseln. © Foto: Paul Zinken/dpa
dpa / 14.06.2020, 17:19 Uhr
Potsdam (dpa) Auf einer Demonstration mit mehreren Booten haben die Brandenburger Jugendverbände von SPD, Linkspartei und Grünen sowie von Gewerkschaften zu mehr Hilfe für Flüchtlinge aufgerufen.

Nach Angaben der Grünen Jugend Brandenburg machten bei der Kundgebung am Sonntag in Potsdam rund 100 Teilnehmer auf rund 30 Booten auf der Havel sowie etwa 200 Menschen an Land mit. Grüne-Jugend-Sprecher Gerrit Alino Prange sagte, Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) solle sich im Bundesrat für eigenständige Aufnahmeprogramme der Länder für Geflüchtete einsetzen. Für die Aufnahme ist bisher die Zustimmung des Bundesinnenministeriums notwendig.

Die Kundgebung verlief nach Angaben der Polizei ohne besondere Vorkommnisse. Bei der Hilfe geht es den Jugendverbänden um Unterstützung für Menschen an den europäischen Außengrenzen, zum Beispiel in Syrien, Libyen und auf den griechischen Inseln. Sie fordern außerdem, Sammelunterkünfte abzuschaffen und Geflüchtete dezentral unterzubringen.

Die Bundesregierung will 350 bis 500 Kinder aus Flüchtlingslagern in Griechenland aufnehmen. Die rot-schwarz-grüne Brandenburger Landesregierung hatte Ende April erklärt, sie wolle bis bis zu 60 Kinder und Jugendlichen unterbringen. Die SPD-Landesspitze hatte sich im März für ein Aufnahmeprogramm für besonders gefährdete Gruppen ausgesprochen.

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Norbert Wesenberg 15.06.2020 - 13:03:45

Immer wieder...

...versuchen die Landesregierung und die Medien dem Rest Brandenburgs die Meinung der Generation "Jung, dynamisch und zu nichts zu gebrauchen" auf zu schwatzen. Wann begreift man endlich in der Landeshauptstadt, das Potsdam nicht der Nabel Brandenburgs ist? Das man im Drumherum anderer Meinung mitunter ist, scheint offenbar niemand mehr zu interessieren. So wird das jedenfalls nix.

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