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Land hält an veralteter Funktechnik fest

Innenminister Woidke bei einem Besuch in der Polizeiwache Fürstenwalde.
Innenminister Woidke bei einem Besuch in der Polizeiwache Fürstenwalde. © Foto: MOZ/Bettina Winkler
26.12.2010, 09:35 Uhr
Potsdam (DPA) Obwohl die Technik nicht mehr die aktuellste Version ist, hält Brandenburg am 200 Millionen Euro teuren digitalen Funknetz für Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste fest. Es treffe zu, dass die Technik nicht mehr dem neuesten Stand entspricht, sagte Brandenburgs Innenminister Dietmar Woidke in einer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage der Grünen-Abgeordneten Ursula Nonnenmacher.

Sie orientiere sich aber an den Anforderungen für Einrichtungen von Bund und Länder mit Sicherheitsaufgaben, eine hochverfügbare und auch gesicherte Sprachkommunikation zu ermöglichen. Nonnenmacher hatte auf mögliche Funklöcher sowie Pannen in anderen Ländern hingewiesen.

Bislang sind 50 der rund 170 Funkmasten in Brandenburg errichtet worden. Der Digitalfunkbetrieb für die Landespolizei soll 2012 beginnen. Feuerwehren und Rettungsdienste könnten ein Jahr später folgen. Das Land hat bis 2021 Kosten von 120 Millionen Euro eingeplant. Der Bund zahlt weitere 80 Millionen Euro. Die Betriebskosten belaufen sich auf fünf Millionen Euro im Jahr.

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