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Einmal DDR-Blatt, immer DDR-Blatt?

Brandenburger Tageszeitungen: Die Entwicklung der Blätter sowie des Rundfunks seit 1989 behandelt eine im Auftrag des Landtags erarbeitete Studie.
Brandenburger Tageszeitungen: Die Entwicklung der Blätter sowie des Rundfunks seit 1989 behandelt eine im Auftrag des Landtags erarbeitete Studie. © Foto: MOZ/Stefan Machno
Dietrich Schröder / 25.06.2011, 10:00 Uhr - Aktualisiert 01.07.2011, 20:43
Frankfurt (Oder) (In House)  

Die Enquete-Kommission des Landtags wird sich in der kommenden Woche mit „Personellen und institutionellen Übergängen im Bereich der brandenburgischen Medienlandschaft“ beschäftigen. Ein dazu vorliegendes Gutachten enthält viele Fakten, aber auch merkwürdige Schlüsse.

Im Land Brandenburg hat es wie in den anderen ostdeutschen Bundesländern 1989/90 keine publizistische „Stunde Null“ gegeben. „Im Bereich der Tagespresse wurden die vorhandenen Strukturen weitgehend übernommen, obwohl diese von der SED geschaffen worden waren. ... Die Medienlandschaft wird (bis heute) bestimmt von drei ehemaligen SED-Bezirkszeitungen, die bereits zu DDR-Zeiten tonangebend waren.“ Im Rundfunk und Fernsehen seien zwar alte zentralistische Strukturen zerschlagen worden, von einer wirklichen Neuordnung könne aber auch dort nicht die Rede sein.

Das sind einige Aussagen eines Gutachtens, das die freie Journalistin Ariane Mohl für die Enquete-Kommission des Landtags gefertigt hat. Die Autorin führt als Grundproblem an, dass die meisten der schon zu DDR-Zeiten im Printbereich tätigen Redakteure übernommen wurden. Schuld daran, dass es nicht zu einem „wirklichen Elitenaustausch“ kam, sei zum einen die Treuhand gewesen, die die Regionalblätter „meistbietend an finanzstarke westdeutsche Verlage verkauft habe“, zum anderen aber die westdeutschen Eigentümer selbst, die „lieber gar nicht so genau wissen wollten, was die ungeliebte Tochter in der ehemaligen DDR so treibt“.

Es sind nicht die Fakten des von der Autorin beschriebenen schwierigen Veränderungsprozesses, die beim Lesen des Gutachtens widersprüchliche Gefühle auslösen, sondern die Schlussfolgerungen, die die Autorin daraus zieht. Die Möglichkeit, dass auch einstige Parteijournalisten die friedliche Revolution von 1989 als Befreiung und berufliche Herausforderung betrachtet haben könnten, wird nur einmal kurz angedeutet.

Die Redaktionen waren es doch, die im Dezember 1989 den Untertitel „Organ der SED“ und die Losung „Proletarier aller Länder, vereinigt euch“ aus den Zeitungsköpfen verbannten. Die Mitarbeiter der vormaligen Zeitung „Neuer Tag“ in Frankfurt (Oder) gaben dem Blatt am Tag der ersten freien Volkskammerwahl 1990 den neuen Namen „Märkische Oderzeitung“, um damit eine neue publizistische Haltung – sowohl regional als auch überparteilich geprägt – bewusst zum Ausdruck zu bringen.

In dem Gutachten findet sich stattdessen die Feststellung: „Es kann gar nicht oft genug betont werden, dass gerade die personelle Zusammensetzung der Belegschaft der ehemaligen SED-Bezirkszeitungen nicht repräsentativ für die Zusammensetzung der Brandenburger Bevölkerung war. ... Schätzungen zufolge standen 1989 rund zehn Prozent der DDR-Journalisten in den Diensten des MfS.“

Dass der Prozess, in dem ein Teil der Redakteure als Inoffizielle Mitarbeiter der Staatssicherheit enttarnt wurde oder sich selbst outete, für alle Beteiligten schmerzlich war, ist bekannt. Das Gutachten beschreibt ausführlich, wie er in den unterschiedlichen Redaktionen mehr oder weniger intensiv vollzogen wurde, und nennt im Falle einiger Rundfunk- und Fernsehjournalisten auch Namen.

Das Vorgehen der Märkischen Oderzeitung in dieser Frage kommt in dem Gutachten relativ gut weg. Weil Privatunternehmen wie die Zeitungen nur die Möglichkeit hatten, die Mitglieder der Chefredaktion sowie Ressortleiter von der Stasi-Unterlagenbehörde überprüfen zu lassen, wählte der damalige MOZ-Herausgeber Claus Detjen 1994 den Weg, sich einer wissenschaftlichen Studie über verschiedene ostdeutsche Redaktionen und deren Verbindungen zum MfS anzuschließen. Zugleich bot er den Betroffenen damals die Gelegenheit, sich ihm zu offenbaren. Nach Erscheinen der Studie trennte sich die MOZ von elf Redaktionsmitgliedern, eine weitere Redakteurin wurde 1998 durch Recherchen des damaligen ORB-Magazins „Klartext“ enttarnt und entlassen.

Für Ariane Mohl freilich war die Ausbildung von Redakteuren aus der DDR – auch wenn sie nicht für die Stasi schnüffelten – „noch nicht einmal im Ansatz kompatibel mit den hohen handwerklichen und ethisch-moralischen Anforderungen, die an einen Journalisten in einer demokratischen Gesellschaft gestellt werden“. Weil sie nicht gelernt hatten, kritische Nachfragen zu stellen und die Mächtigen zu kontrollieren – so ein Pauschalurteil –, 
hätten sich viele der alten Redakteure auch nach 1990 lediglich mit der Wiedergabe von Äußerungen begnügt. Die Auseinandersetzung mit der DDR-Vergangenheit, mit SED-Verbrechen sowie die Geschichten über Opfer der Stasi seien stattdessen viel zu kurz gekommen. Aus einer anderen Studie zitiert die Autorin, dass das Thema Arbeitslosigkeit in den Ost-Medien wesentlich kritischer behandelt worden sei als die DDR-Aufarbeitung.

So wie bei der MOZ arbeiten in den meisten Redaktionen im Osten längst auch Kollegen aus den alten Bundesländern und solche Journalisten, die 1989 noch Schüler waren. In dem Gutachten ist davon kaum die Rede. Auch dass sich das wirtschaftliche Umfeld für Tageszeitungen und – durch das Internet – die Medienlandschaft generell rigoros verändert haben, scheint nur eine Nebenrolle zu spielen.

Die Autorin stellt fest: Mit dem Kauf des Oranienburger Generalanzeigers durch die Märkische Oderzeitung im Februar dieses Jahres habe sich „nun auch die letzte neu gegründete Tageszeitung in Brandenburg der Übermacht der ehemaligen SED-­Bezirkspresse beugen müssen“. Kein differenzierter Umgang mit der Geschichte.

Schlagwörter

Claus Detjen Stasi Ariane Mohl Ministerium für Staatssicherheit Landtag

Leserforum

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faules ei im omelett 29.06.2011 - 13:46:07

Ein bisschen Statistik!

Es fällt doch allen aufmerksamen MOZ-Lesern auf, das Sie (MOZ-Redaktion) alle Kommentare, die Ihnen subjektiv nicht genehm sind, spätestens nach einem Tag "verschwunden" sind. Ihre Redaktion hat bereits 1/3 der zum hiesigen Thema durch IHRE LESER (also die Menschen, die das tägliche Brot der MOZ finanzieren) geschrieben Kommentare gelöscht. Das ist wirklich bitter und macht deutlich, wie es um die Zustände über 20 Jahre nach der friedlichen Revolution in der DDR in der MOZ-Redaktion trotz aller Beteuerungen in diesem Artikel wirklich zu stehen scheint. „Die meisten Menschen wollen lieber durch Lob ruiniert als durch Kritik gerettet werden.“ amerikanische Redensart

ICKE 2 28.06.2011 - 09:46:43

Die MOZ und (immer noch) die Schere im Kopf!

Getroffene Hunde bellen und ertappte redakteure löschen! Das ist auch eine Art, sich mit Kritik auseinander zu setzen. Gefällt mir ein Kommentar nicht (der im Gegensatz zu vielen anderen Kommentaren hier keine Beleidigungen enthielt und alle Aussagen belegbar sind), wird er gelöscht. Ein besseres Beispiel für eine nicht erfiolgte "Wende" in ihrer Redaktion hätten Sie kaum liefern können. Sehr traurig! Aber nicht wirklich überraschend! Und nun: Schnell löschen!!!

Verfolgter 26.06.2011 - 14:49:53

Jeder der hier lebte hat es gewußt - Der Geheimdienst dirigierte die Putzkolonne

Sehr geehrte Leser! Zitat: So gelangten die Informationen "von der Straße" zu den Chefanalytikern der Staatssicherheit!. Als Quellen gab es die Berichte der Inoffiziellen Mitarbeiter, Informationen von der Volkspolizei, der FDJ, von staatlichen Stellen auf allen Ebenen, Schulen, Lehrwerkstätten usw. Das alles ging zu den Auswertern des MfS, die die Informationen verdichteten und an die Hauptabteilung XX in Berlin weiterreichten. Weiterlesen unter ISBN-Nr:978-3-89602-793-1, hier erfahrt Ihr alles! Früher hatte ich die Staatssicherheit in der Verwandtschaft und Sie schützten mich nicht vor politischer Inhaftierung, doch heute ist es der BND. Und ich fühle mich immer noch nicht frei!

katharina ullrich 26.06.2011 - 12:44:54

Danke

Danke für die differenzierte Sicht auf Gutachten und Realität! wer ist diese Frau Mohl? Was hat ausgerechnet sie prädestiniert diese Untersuchung so hahnebüchend undifferenziert zu erstellen? Im Jahre 2011 erwarte ich auch differenzierte Sicht auf die Betroffenen: Geschadet hat ein jeder ob IM oder hauptamtlich,und auch diejenigen die sich mit den offiziellen Kontakten mit dem MfS "rein und unbelastet" fühlen, ein jeder sollte da in sich hineinhören... auch offizielle Kontakte hatten sehr Belastendes,und wurden nach der Wende nicht in Betracht gezogen, weil anders dokumentiert... IM´s haben Vertrauen missbraucht, damit allein haben sie sehr geschadet und Schuld auf sich geladen, Es liegt in der Natur der Sache dieses System MfS - es gibt niemanden der nie geschadet hat... seit jeher stelle ich für mich die Fragen: Wie haben sie sich seit der Wende mit ihrer Schuld verhalten, den Betroffenene gegenüber offenbart? UND: Haltung gezeigt,wie sie ihr damaliges Handeln, aus welchen Gründen auch immer, in der Auseinandersetzung zu ihrem Anteil am Systemerhalt der DDR geleistet zu haben heute sehen? und seither auch, im privaten wie auch im beruflichen gezeigt, dass sie sich verantwortungsbewußt verhalten!? Wenn ich spüre und sehe, dass dies geschieht oder geschehen ist, hat ein jeder auch für mich eine Chance seinen Fehler wieder-gut-zu-machen und nicht permanent zu allen sich bietenden Gelegenheiten "erneut medial durchs Dorf getrieben" zu werden. Hier gebietet es seit langem auch einer echten Chance zum Neubeginn ...auch dieses hat v.a. Frau Birthler in ihrer Amtszeit zu hintertreiben gewußt...zu allen möglichen Gelegenheiten hat sie Akten den Medien zugespielt, IMs die sich auseinandersetzten wollten, waren per se Schuldige, für immer!... und wurden negiert in dem Bedürfnis zur Aufarbeitung - Es ist verlogen faktisch immer wieder zu betonen, es gäbe keine sich verhaltenden IMs, dies stimmt einfach nicht, auch wenn es vermutlich weniger als erhofft sein mögen - sie passen jedoch nicht in das BILD....

Marianne B. 26.06.2011 - 00:50:06

spätes Öffnen, Überprüfen der alten DDR-Unterlagen

Wer als ehemaliger DDR-Bürger nicht's zu verbergen hat, soll nach Aufforderung, seine Einverständniserklärung zur Offenlegung seiner möglichen "Stasiakte" bei der Gauck-Behörde abgeben. Mehr nicht, denn das ist ein Teil der Wahrheitsfindung und gut für die Demokratie:

Brötchen 25.06.2011 - 21:42:03

Mir kam das Thema auch aus den Ohren und

ich halte das Geplärre der Opposition auch nur für ein Schlechtmachen, damit sie selber besser da steht. Aber seit einem halben Jahr weiß ich, daß ein ehemaliger Stasispitzel, heute eine gehobene Position mit einem Gehalt jenseits der 100.000 Euro im Jahr besetzt. Er bespitzelte damals meine Freundin im Betrieb und ist heute Chef meiner jetzigen Freundin in dem selben städtischen Betrieb. Das kann man nicht einfach so hinnehmen. Das muß einfach bis zum Ende geklärt werden. Und da das nicht geschehen ist, ist es ein Problem bis heute. Auch wenn es einem aus den Ohren kommt. Gerechtigkeit und Transparenz müssen einfach allgegenwärtig sein in einer Demokratie.

Neuer Tag 25.06.2011 - 20:32:39

@Leser

Da bin ich vollkommen Ihrer meinung. Deswegen haben diese Politiker Ihre Akten offen zu legen . Durch Ihre Erpressbarkeit und die Kumpanei mit Ihren alten wie neuen Seilschaften(oftmals Deckungsgleich), kommen Sie gar nicht zum regieren, sondern werden ferngesteuert. Sie haben recht, es sind alle in Potsdam abzuwählen.

Leser 25.06.2011 - 20:06:40

@ Neuer Tag

Mich interessiert es wirklich nicht, über wen von wem vor mehr als zwanzig Jahren irgendwelche "geheimen" Akten angelegt wurden. Liegt vielleicht daran, dass ich gerade 21 war, als die Stasi Teil der Geschichte wurde. Deshalb können Sie in der Hinsicht bezüglich meines Seelenfriedens ganz unbesorgt sein. Der ist vielmehr in Gefahr, weil nicht erst seit heute eine Vielzahl junger Menschen dem Land den Rücken kehrt. Das betrifft inzwischen auch die eigenen Kinder. Während die politische "Elite" im Land sich zum Gefallen einer Minderheit mit der Geschichte von der heutigen Realität ablenkt, läuft uns unsere Zukunft im Sinne des Wortes davon. Das ist der eigentliche Skandal!

Neuer Tag 25.06.2011 - 19:19:54

@Leser

Ist Ihnen mal in den Sinn gekommen, dass wenn die uns in Potsdam verarschenden, sagen würden, hier meine Pauschalerklärung, jederzeit und überall meine Akte zu offenbaren, längst alles beendet wäre. Meine Akte kann Jeder jederzeit lesen. Der beste Beweis , dass man sich nichts vorzuwerfen hat. Mensch war, und Mensch ist. Anstatt zu lamentieren sollte Stolpe der Behörde anweisen, alles Material ,das je gefunden wurde und noch gefunden wird, sofort zu veröffentlichen. Ich als Harz IV- Empfänger werden zur offenlegung meiner Daten noch nicht einmal gefragt. Im sagen keine 90% , wir wollen ,das alles nicht. Diese" Oberflächlichkeit" der Stimmungsinterpretation legen nur Betroffene an den Tag.Diese hätten es gern und arbeiten mit Ihrer Gallionsfigur daran, ein solches Stimmungsbild zu manipulieren.Finfen Sie Ihren Seelenfrieden und geben Sie Ihre Akte auch frei. Als Christ kann ich Sie nur ermuntern.

Leser 25.06.2011 - 18:18:06

@ Neuer Tag

Ist Ihnen mal der Gedanke gekommen, dass 90% der Menschen hier im Land diese wieder und wieder aufgewärmte Stasisuppe inzwischen zum Hals raus hängt? Wenn die übrigen 10% sich weiter im Selbstmitleid suhlen möchten, dann bitte auf eigene Kosten! Dieses Affentheater zur "Aufarbeitung der Vergangenheit" in Potsdam wird von Steuergeldern finanziert. Die wären in die Zukunft des Landes besser investiert. Ich bin zu jung, um diese politisch motivierten Geschichtsdeutungen irgendwie wichtig oder interessant zu finden. Mich bringt aber um den Schlaf, dass von denen, die in Potsdam ihre "Aufarbeitungspolitik" machen, offenbar niemand in der Lage ist, eine Zukunftspolitik zu machen.

K. H. Müller 25.06.2011 - 17:23:25

Jetzt dreht man in Potsdam wohl völlig durch?

"Die Enquete-Kommission des Landtags wird sich in der kommenden Woche mit „Personellen und institutionellen Übergängen im Bereich der brandenburgischen Medienlandschaft“ beschäftigen." Ein dazu vorliegendes Gutachten das die freie Journalistin Ariane Mohl für die Enquete-Kommission des Landtags gefertigt hat läßt nur den Schluß zu, das sie nichts, aber auch gar nichts von den gravierenden Veränderungen in 22 Jahren in den ehemaligen "Bezirksorganen der SED" mit bekommen hat. Was steckt also dahinter? Offenbar hat die Potsdamer Regierung ein Problem mit den Medien und der Pressefreiheit. Der Artikelautor hat wahrheitsgemäß über die Veränderungen in den Redaktionen der MOZ nach `89 berichtet. Nach Bekanntwerden von Verstrickungen von Journalisten mit dem MfS, ab Mitte der 90-er Jahre, hat der damalige Herrausgeber Claus Detjen sofort reagiert. Ein Redaktionssekretär und ca 90 % der Sportredaktion mußten gehen. Jede Zeitung hätte ansonsten ein Glaubwürdigkeitsproblem gegenüber ihren Lesern und das wäre tödlich. Anders hingegen in der Landespolitik, denn ein solch konsequentes Vorgehen hätte man sich in der Potsdamer Regierung unter Stolpe auch gewünscht. Die im Gutachten von Frau Mohl enthaltenen Vorwürfe sind realitätsfern und entbehren jeder Grundlage. Oder mit den Worten von Frau Kaiser und Herrn Platzeck "unwissenschaftlich".

neuer tag 25.06.2011 - 17:15:33

getroffene Hunde bellen..

Getroffene und insbesondere verängstigte Hunde bellen besonders laut. Ihre Einstellung lässt sich nicht nur an Ihren eigenen redaktionellen Beiträgen rauslesen, sondern auch an den veröffentlichten Leserbriefen. Diese sind zu 90% vom Geist dessen durchsetzt, was nunmehr Herr Schröter heftigst dementiert. Die Kommission hat mehr als recht und wahrscheinlich ist noch alles viel schlimmer.

ArnoN 25.06.2011 - 10:40:15

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Ich kann sie nur beglückwünschen. Sie haben die Möglichkeit in aller Ausführlichkeit auf die erhobenen Anschuldigungen zu reagieren. Sie können ungefiltert, ungeschnitten und unkommentiert hier jeden einzelnen Angriff in aller Ausführlichkeit richtigstellen. Dazu kann ich nur gratulieren. Die Landesregierung z.B. hat dies Möglichkeit nicht. Die zumeist über Presse, Funk und Fernsehen verbreiteten Kritiken kann sie über eben die, die diese Kritik hervorbringen, gefiltert, geschnitten und kommentiert versuchen, richtigzustellen.

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