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Attacke am Friedhofszaun: MOZ-Fotograf misshandelt

Angehörige von Ulrike S. haben Blumengebinde auf dem Grab der 31-jährigen Frankfurterin auf dem Friedhof in Güldendorf hinterlassen.
Angehörige von Ulrike S. haben Blumengebinde auf dem Grab der 31-jährigen Frankfurterin auf dem Friedhof in Güldendorf hinterlassen. © Foto: FOTO Michael Benk
Maria Neuendorff / 01.07.2011, 22:40 Uhr - Aktualisiert 02.07.2011, 14:40
Frankfurt (Oder) (In House) Er wollte einfach nur seine Arbeit machen: Dietmar Horn, Fotograf der Märkischen Oderzeitung, ist am Freitag von zwei Männern eines privaten Wachschutzes attackiert und seiner Kamera beraubt worden.

So hat sich Dietmar Horn seinen Arbeitstag nicht vorgestellt. „Ich bin seit 20 Jahren Fotograf, aber so etwas habe ich noch nicht erlebt“, sagt der 46-Jährige. Er steht noch sichtlich unter Schock. Seine Schulter schmerzt, das Knie unter der aufgerissenen Hose ist blutig. So kommt er am Freitag nach einem Termin in die Redaktion zurück.

Was war geschehen? Seine Kollegin Karin Sandow hatte einen sehr einfühlsamen Bericht über den tragischen Tod der 31-jährigen Ulrike S. geschrieben. Die Frankfurterin war von ihrem Mann am 6. Juni in Berlin getötet worden. Um den Bericht zu bebildern, fährt die Redakteurin gemeinsam mit Horn um 9.30 Uhr auf den Friedhof im Frankfurter Ortsteil Güldendorf. Dass dort die Trauerfeier stattfindet, hat die Familie der jungen Frau am 18. Juni in einer Traueranzeige in der Märkischen Oderzeitung angekündigt. „Die Anzeige enthielt keinen Hinweis auf eine begrenzte kleine Feier nur im privaten Kreis“, sagt Karin Sandow. Aus Pietätsgründen bleiben die Redakteurin und der Fotograf trotzdem im Auto, um den Beginn der Trauerfeier abzuwarten. „Erst dann sind wir auf den Friedhof gegangen, um uns ein Bild von der Situation zu machen. Vor der Halle standen etwa 25 Menschen, die drinnen offensichtlich keinen Platz gefunden hatten. Wir hielten uns aber abseits davon auf dem Hauptweg auf“, berichtet Karin Sandow.

Horn hat zwar seine Fototasche umzuhängen, aber keine Kamera in der Hand. Trotzdem kommen zwei Männer in schwarzen Anzügen und mit dunklen Sonnenbrillen auf sie zu. „Ohne sich vorzustellen, sagte der eine ,Hier werden heute keine Fotos gemacht'“, berichtet Horn.

Daraufhin verlassen die MOZ-Mitarbeiter den Friedhof. Erst außerhalb des Geländes holt Horn seinen Fotoapparat aus der Tasche. Dann geht alles ganz schnell. „Die Männer nahmen mich in den Klammergriff und drückten mich runter, bis ich mit dem Gesicht im Dreck lag.“ Selbst als der Fotograf schon am Boden liegt, lassen sie nicht von ihm ab. „Ich versuchte noch meine teure Kamera festzuhalten, doch die Wachleute traten sie mit den Füßen weg und warfen sie danach über den Friedhofszaun“, so Horn. Die Männer schließen das Tor. An sein Foto-Equipment im Wert von fast 6000 Euro kommt er erst wieder, als die von den Journalisten herbeigerufene Polizei eintrifft.

Von den Beamten wird Horn an die Polizeiwache Halbe Stadt verwiesen. Er will die Sache zur Anzeige bringen. „Dort sagte man mir, ich solle am Montag wiederkommen, weil momentan so viel zu tun sei und es durch die Polizeireform nicht genug Personal gebe“, berichtet der Fotograf kopfschüttelnd. Doch so lange will Horn nicht warten. Nachdem er sich beim Arzt das Knie hat behandeln lassen, geht er am Nachmittag erneut zur Wache. Er erstattet Strafanzeige wegen Körperverletzung gegen die Männer des privaten Unternehmens.

Der Chef der Frankfurter Wachschutzfirma wollte sich am Freitag gegenüber der MOZ nicht zu dem Vorfall äußern. Für Rechtsanwalt Professor Dr. Johannes Weberling ist die Attacke ein klarer Angriff auf die Pressefreiheit. „Es ist ein dreister Vorgang, dass sich private Sicherheitsfirmen auf öffentlichem Straßenland so aufführen, als wären sie die Polizeigewalt“, sagt der Jurist, der Medienrecht an der Europa-Universität Viadrina lehrt. Der Fotograf hätte alle Rechte gehabt, vor dem Friedhof so viel zu fotografieren, wie er wolle. „Offensichtlich müssen manche Leute die Grundlagen der Pressefreiheit erst noch lernen.“

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ein ffo 18.06.2015 - 16:19:42

in gedanken

in ged

sunny 18.06.2015 - 11:07:22

Ich Kotz gleich

also ehrlich ich kotz gleich wenn ich einige kommis lese. wie würdet ihr es finden jemand schreien zu hören und zu wissen du kannst nix tun ausser auf die polizei warten diese taube gefühl unten drunter zu wohnen und kurz vor einen zusammen bruch noch deine tochter beruhiegen musst weil sie nicht wissen darf was da grad mit tante ulli passierte und das schlimmste an der sache ist sie war im 6 monat schwanger. pressefreiheit hin oder her man hat den wunsch der familie zu respektieren fertig

Gast 15.08.2011 - 01:55:06

Was gilt eigentlich

das Recht am eigenen Foto? Auch eine Trauergemeinde hat ein Recht auf Abschied vom Verstorbenen (ohne explizierten Hinweis aud Nichtöffentlichkeit der Beerdigung) und ihre ungestörte Abschiednahme. Wir sind wirklich ein Land des Bildjournalismus geworden, in dem jeder sein mobiles Gerät auf Unfälle richtet und es an die Zeitung übermittelt. Das dann noch die MOZ dabei mitmacht und hier auf Mitleid abfährt ist schon ein erstaunlich trauriges "Bild" unser Gesellschaft geworden. Qualitätsjournalismus sieht leider anders aus, und der läst in der letzten Zeit immer weiter zu wünschen übrig. Berichtet doch mal was wirklich journalistisch ausgeklügelt und wirklich Bedeutendes, das fehlt und als Leser ungemein! Da kommen die Friedhofsberichte und die heimliche Aufnahme von Trauernden leider gar nicht mehr gut an. Journalisten unterscheiden sich wesentlich von Papparazi.

Herr Kollege 06.07.2011 - 23:16:05

Ach wie lustig

Kommentarformulare sind mir so fremd, dass ich die "Titel"-Zeile doch glatt für eine Frage nach der gewünschten Anrede gehalten habe. Wunderte mich schon, dass das von solcher Bedeutung sei, dass man darauf zwingend eine Antwort geben müsste. Mea Culpa

Kollege 06.07.2011 - 23:10:21

Herr

Was die Wachmänner getan oder nicht getan haben - ihr Artikel lässt darüber kein Urteil zu. Daher möchte ich hier nur einen Tatbestand untersuchen: "Vergehen am journalistischen Handwerk" - Überschrift: Vielleicht täte man gut daran mal zu schauen, in welchem journalistischen Kontext das Wort Misshandlung sonst so gebraucht wird. Es ist ein starkes Wort für eine schmerzende Schulter und ein blutiges Knie. - "sichtlich unter Schock" - ich gratuliere ihnen zu ihrer medizinisch geschulten Beobachtungsgabe. - Toll, dass der Bericht von Frau Sandow nicht nur einfühlsam, sondern "sehr einfühlsam" war. Sie wird sich über das Lob freuen. - Es ist natürlich auch sehr einfühlsam von Frau Sandow, aus einem fehlenden Hinweis in einer Zeitungsanzeige darauf zu schließen, dass sie herzlich eingeladen ist, ein paar Fotos von der Trauerfeier zu machen. Eine vorhergehende Absprache mit der Familie/Friedhofsverwaltung - in der journalistischen Praxis wird hier gerne das Telefon zur Hilfe genommen - wäre auch zu viel der Einfühlsamkeit gewesen. - Aus "Pietätsgründen" haben Frau S. und ihr Fotograf gewartet bis die Traueraction losgeht. Sehr pietätvoll. In der wichtigen Vorbereitungsphase wäre es höchst schändlich gewesen, sich als Vertreter der Presse kurz vorzustellen. - Die Männer trugen "dunkle Sonnenbrillen"? Das sind die Schlimmsten. Wobei auch die mit hellen Sonnenbrillen schon kritisch sind. Und vorstellen tun sie sich auch nicht, sowas. - "Erst außerhalb des Geländes holt Horn seinen Fotoapparat aus der Tasche." Weil es natürlich tooootal pietätvoll ist, eine Veranstaltung von der man verwiesen wurde, über/durch den Zaun zu fotografieren. - "Dann geht alles ganz schnell" - ärgerlich. Einem freundlichen Hinweis bitte das Fotografieren zu unterlassen, wäre Herr Horn sicherlich mit einem verständnisvollen Kopfnicken nachgekommen. Diese Männer sind bestimmt einfach ohne Ankündigung über ihn hergefallen. Der Zeuge wirkt in höchstem Maße glaubwürdig. - Natürlich kann der Leser nicht anders als mit dem kopfschüttelnden Herrn Horn übereinzustimmen, dass dieser Vorfall auf der Prioritätenliste der Polizeiwache Halbe Stadt nach ganz oben gehört hätte. - Gestatten Sie mir die Frage, so am Rande, ob der genannte Experte/Rechtsanwalt auch die Interessen von Herrn Horn, der Redaktion oder des Verlages vertritt. "Der Fotograf hätte alle Rechte gehabt, vor dem Friedhof so viel zu fotografieren, wie er wolle." Herr Horn hatte ja womöglich nur vor, ein Foto der parkenden Autos der Trauergemeinde zu schießen. Wäre ein tolles Symbolfoto geworden. - Apropos Foto. Herr Horn muss ja äußerlich einen gar entsetzlichen Eindruck gemacht haben nach diesem Übergriff. Die bildliche Dokumentierung seines Zustandes hätte de Geschichte doch eigentlich schön abgerundet. UNd der Glaubwürdigkeit dieser Zeilen wäre es nebenbei auch noch ganz gut bekommen. Frau N., da ich ein bisschen was darüber weiß, wie es in Redaktion so abläuft, halte ich es durchaus für möglich, dass sie relativ wenig für die Tonart ihres Artikels können. Denn wenn die MOZ in eine glorreiche Schlacht zur Verteidigung der Pressefreiheit zieht, dann reden ja gerne mal ein paar Leute mit, wie das alles formuliert zu sein hat. Gratulation. Habe es bisher unterdrücken können journalistische Beiträge zu kommentieren. Aber mir war langweilig. UNd dieses PRachtexemplar eignete sich irgendwie für eine Premiere. Grüße aus einer fernen fernen Stadt

Josef Lenden 06.07.2011 - 12:12:46

Nicht in Ordnung

Wer unter meinem Namen hier als User auftritt und mir Worte von Gewalt in den Mund/Feder legt ist nicht nur außerhalb jeglicher Gesellschaftsordnung, sondern muss mit einer Strafanzeige rechnen. Hier grüße ich mit Sicherheit nicht mehr sehr freundlich. Josef Lenden Stadtverordneter

Astrid 06.07.2011 - 11:00:07

Wer Rechte von Privatmenschen mit Füßen tritt....

Wer gegen den ausdrücklichen Willen von Privatmenschen meint, für eine Veröffentlichung in einem Medium fotografieren zu wollen und sich derart hartnäckig benimmt, hat es nicht anders verdient als seine Kamera abgenommen zu bekommen.

sdfgh 05.07.2011 - 22:48:43

@peter-warum verstoßen sie gegen gesetze?

warum fotografieren sie auch wenn es nciht erlaubt ist? wenndie polizei recht gab,dann wird es auch recht sein. auch wenn die band vielleicht auf ihrer seite steht werden es die besucher sicherlich nicht,denn sicherlich wollten diese nciht,dass sie sie fotografieren und die bilder veröffentlichen. ich kann nicht verstehen,dass ausgebildete journalisten versuchen das recht u brechen obwohl sie wissen dass sie nicht im recht sind und keine bilder machen dürfen. warum macht man sowas? ich weiss auch,dass ich nicht stehlen darf und ich mache es deshalb auch nicht. wenn ja,dann mache ich mich strafbar-so einfach ist das

Peter 05.07.2011 - 22:29:47

Habe meine Kamera immer noch nicht wieder ....

Ging mir Ähnlich. Beauftragt UND Akkreditiert zu einem Konzert hier im Dorf. Also Bühnenfotos für die Band, Alles andere für die Lokale Presse. Trotz Presseweste und Presseausweis wurde mir vom Sicherheitsdienst die Kameratasche nebst Kamera Gewaltsam Abgenommen. Die Herzugerufene Polizei gab den Wachfritzen Recht. Gut war die Reaktion der Bands: Haben sofort aus Solidarität das Konzert abgebrochen. Ist also kein Einzelfall!

Lars 05.07.2011 - 22:14:59

Mein Mitleid für den Fotografen

hält sich leider in Grenzen. Und ich glaube nicht, dass als die Pressefreiheit festgelegt wurde, dass man da vor allem an die Bespitzelung von Trauernden gedacht hat... Man sollte sich eher fragen, wieso überhaupt ein Wachdienst vor Ort nötig war, sowas gehört ja nicht gerade zur Standard-Ausstattung einer Beerdigung.

gast 05.07.2011 - 20:13:11

es denkt keiner nach

ich frage mich ob die moz sich gedanken darüber macht, wie es der familie geht, die diese sachen event. liest. darüber macht sich keinen einen kopf!!! es wird auch nicht hinterfragt warum eine sicherheitsfirma vor ort war! das wird alles unter den teppich gekehrt. fr. schadow schrieb sie möchte einen einfüllsamen berichte schreiben, warum? in der moz stand bisher nur, eine randnotiz im berliner teil und die traueranzeige. alle anderen berichte stehen in den berliner zeitungen. wir werden sehen was noch so ans licht kommt.

Bernd aus Frankfurt 05.07.2011 - 20:09:19

Der unschuldige Fotograf

Der Vorfall, wie er auch immer ablief ist traurig und es möchten die zuständigen Stellen ermitteln. Aber Recht und Gesetz gelten für alle Bürger, auch für Fotografen. Laut Friedhofssatzung der Stadt Frankfurt Oder (gültig auch für Güldendorf) ist das gewerbsmäßige Fotografieren und Filmen untersagt, gemäß § 5 Abs. 3 d. Jetzt frage ich mich wie das Foto der Grabstelle zustande kam ohne das Betreten des Geländes. Von außen ist es nicht möglich. Soviel zur Rechtsstaatlichkeit des Fotografen. Eine Entschuldigung des Fotografen bzw. der MOZ für diese Aufnahme, auf der auch noch die Innenschriften zu lesen sind, wäre angebracht.

rudolf 05.07.2011 - 19:59:21

herr lenden

"@Rudolf sicherlich werde ich Sie nicht als Rechtsberater anheuern - denn dann hätte ich schon verloren bevor ein Kapitel vollzogen wurde. Die Bürgerinitiative Stadtumbau hat zwei Juristen, die an meiner Seite stehen. Daher sind meine Beiträge so fundiert, dass ich also auf meine Meinung bestehen kann und darf. " natürlich dürfen sie. aber die anderen dürfen es eben auch. dies sollten sie nicht ausser betracht lassen. p.s.: ich habe beruflich mit eben dieser problematik nicht selten zu tun, ich könnte ihnen hier und da ein parr hinweise geben, was wie und in welchem rahmen erlaubt ist. aber da sie ja nicht wollen.... gut, sei es so..... sie sind der heiland....

Der Bayer 05.07.2011 - 19:16:43

Lassen Sie mich raten...

Die Angreifer tragen die Haare extrem kurz, während der Fotograf längere Haare oder südländisches Aussehen hat?

kjhgfd 05.07.2011 - 17:43:51

@Karlos

mensch-schalten sie ihr gehirn ein. es geht nciht darum ob man in der öffentlichkeit eine kamera in der hand habendarf,sondern darum was sie fotografieren. auch sie dürfen dürfen nicht in private bereiche fotografieren wenn die anderen personen dies nicht erwüsnchen. dann darf sogar die polizei ihre kamera beschlagnahmen und die bilder löschen.

Karlos Sanchas 05.07.2011 - 16:23:07

Pressefreiheit? Wie die Polizeit?

Mal völlig unabhängig zum Artikel was: - Pressefreiheit? Das hat nichts mit Pressefreiheit zu tun, auch ich als Privatperson darf auf den öffentlichen Straßen eine Kamera in der Hand haben. - "Wie die Polizei aufführen"... Ok, möglicherweise ist man so ein Verhalten gewohnt, wenn man sich mit Stuttgart21 auseinandergesetzt hat; der Regelfall sollte es jedoch nicht sein!

qwer 05.07.2011 - 15:28:38

zu Frank Dehm

Wenn jemand vor ihrem grundstück bilder von Ihnen und Ihrer Familie macht ist das auch nciht erlaubt und Sie können die Polizei holen und diese verlangt,dass die bilder gelöscht werden. Journalisten sollten das auch wissen und ich frage mich warum sie das trotzdem machen.

Die Redaktion 05.07.2011 - 15:18:16

An die Kommentatoren

Bitte finden Sie zur sachlichen Diskussion zurück und unterlassen Angriffe gegen Kommentatoren. Wir behalten uns das Recht vor, bei Nichtbeachten der Netiquette Kommentare zu löschen.

Leser 05.07.2011 - 14:57:48

@frank dehm

überlegen sie mal. wenn der gast der aus der diskothek verwiesen wurde aber von außen etwas gegen die diskothek unternimmt,dann darf der sicherheitsbeamte einschreiten. so auch in diesem fall. der journalist war zwar außerhalb des geländes,aber drang dennoch in das grundstück ein,weil er bilder machte von den leuten auf dem grundstück die das untersagt hatten. wie schon einmal hier erwähnt- ob ich auf dem grundstück die leute mit steinen bewerfe oder vor dem grundstück stehen und das mache. in jedem fall ist das das gleiche. anders wäre es wenn der fotograf bilder von der umgebung außerhalb des friedhofes gemacht hätte. verstehen sie das endlich? was ist so schwer daran es zu begreifen?

Andi 05.07.2011 - 14:50:15

pietätvoller Umgang?

Lässt man mal das Rechtliche aussen vor, so muß man feststellen, daß es doch hierbei vor allem um den moralischen Aspekt, sprich pietätsvollen Umgang mit den Angehörigen während der Trauerfeierlichkeiten geht. Wenn schon ein Sicherheitsdienst vor Ort ist sollte doch jedem einleuchten, daß die Angehörigen keine bebilderte Berichterstattung möchten, auch wenn dies nicht extra in einer Todesanzeige auftaucht. Da ist es wohl auch unerheblich, ob Sie den Beginn der Trauerfeier abwarten.... und dann? (Ist wohl pietätsvoller während der Trauerfeier?) Des weiteren, ist es für normaldenkende Personen nachvollziehbar, daß wenn Sie die Kamera dabeihaben und dann auch noch auspacken, Fotos gemacht werden sollen (spielt eigentlich unter o.g. Aspekt keine Rolle, ob innerhalb oder ausserhalb des Friedhofgeländes). Daher ist das Eingreifen, wenn auch nicht in dieser drastischen Form, menschlich nachvollziehbar... Schade, daß nicht nur Bild-Reporter o.ä. so arbeiten sondern auch regionale Berichtertatter und dabei die Angehörigen wenigstens in diesen schweren Stunden in Ruhe lassen. Keine Ahnung, ob hier das sog. öffentliche Interesse über der Privatspähre Einzelner steht?

Josef Lenden 05.07.2011 - 14:48:48

Besorgerter Ffo Bürger

Ihre schleichende inkompetenz innerhalb der Juristerei kann ich verstehen, dass Sie aber nicht lesen können, dennoch hier ihr Wort ergreifen und mir Inkompetenz und Unfähigkeit vorwerfen, ist dann doch Hohn gegen sich selbst. Lesen Sie meine Beiträge in Ruhe und Sie erkennen darin die notwendige Kompetenz. Sie schreiben:"schlimm sowas". Stimmt!

Frank Dehm 05.07.2011 - 14:26:44

@Leser

Wenn ein solcher "Auftrag" nicht auf einer rechtlichen Grundlage basiert muss ich diesem nicht Folge leisten! Wenn ich mich in einer Diskothek daneben benehme darf mich der Mitarbeiter des, vom Besitzer beauftragten, Sicherheitsdienstes der Örtlichkeit verweisen, aufgrund der übertragenen Besitzdienerrechte. Da stimme ich mit Ihnen überein. Darf er mich aber auch der Stadt verweisen (außerhalb der Grundstücksgrenze)?! Nein darf er natürlich nicht, da ab der genannten Grundstücksgrenze die Besitzdienerrechte erloschen (man kann es auch als Hausrecht betiteln). Daher endete mit der Grundstücksgrenze des Friedhofs die rechtliche Grundlage des Auftrages des Sicherheitsdienstes zur Wahrung der Rechte des Grundstücksbesitzers. Bei Anwendung von den sog. "Ausnahmerechten" spielt die Verhältnismäßigkeit bei der Verletzung von Rechtsgütern anderer immer eine große Rolle, die in dem geschilderten Fall bei weitem überschritten wurde, falls man den Mitarbeitern eine solche Verletzung unterstellt.

Leser 05.07.2011 - 13:58:15

@dehm

begreifen sie das nicht? natürlich müssen sie dem sicherheitsmitarbeitern folge leisten,wenn er in meinem auftrag handelt und es mit diesem auftrag zu tun hat. wenn er mein eigentum schützen soll und meine privatssphäre und er erkennt ,dass jemand sie brechen will,dann kann er das in meinem namen verhindern. wenn sie auf eine disko gehen haben sie auch den securitymitarbeitern folge zu leisten . was hat das mit geld rausgeben zu tun? die rechtliche grundlage befindet sich im bgb,denn ein beauftragtes unternehmen kann meine rechte übernehmen. sie haben es erfasst ob sicherheitsmitarbeiter ,ich selbst ode rpersonenschützer-jeder darf nach dem jedermannsrecht handeln.dabei gilt es eben nicht,dass man an irgende einer grundstücksgrenze halt machen muss,wenn man eine gefahr für sich oder andere erkennt. es gibt keinen unteschied ob jemand auf meinem grundstück ein stein auf mich wirft oder ob diese person außerhalb des grundstückes( auf öffentlichen eigentum) auf mich wirft. dieses kann man auch auf andere bereiche anwenden.

Frank Dehm 05.07.2011 - 13:37:33

@Leser

Warum Notstand/Notwehr? Weil dieses Gründe sind, die ein solches Handeln evtl. rechtfertigen würden (siehe StGB & BGB). Ein Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes sollte diese Gründe im Schlaf herbeten können, da sie viele Handlungen in seinem Job erst auf rechtlich einwandfreien Boden stellen. Wieso muss den Anweisungen eines Sicherheitsmitarbeiters Folge geleistet werden? Auf welcher rechtlichen Grundlage beziehen Sie sich dabei? Darf der Sicherheitsmitarbeiter also dann von Ihnen die Herausgabe von Geld verlangen? Dies wäre auch eine Anweisung. Auch sog. private "Personenschützer" unterliegen den deutschen Gesetzen. Sie bedienen sich auch nur den sog. "Jedermanns-Rechten" bzw. "Ausnahme-Rechten".

Jana 05.07.2011 - 13:22:48

Hobbyexperte Dehm

Mir kommt es gleich hoch,wenn man liest wie sich Frank Dehm hier aufspielt als Hobby-Rechtsexperte und dann nicht einmal die einfachsten Sachen weiss. Er redet von der Bibliothek der Uni Viadrina. Anscheind wieder ein Student im 1 Semester ohne jegliche Erfahrung,welcher dann nach kurzer Zeit sein Studium abbrechen muss,weil er nicht das einfache 1 mal 1 kann.

oskar esser 05.07.2011 - 13:20:54

Richtig so!

Ich kenn weder die genaue Situation, den Fotografen, die Zeitung, die beteiligten Personen. ABER: Es ist wohl so, daß der Fotograf [leider oder zu Recht, das ist hier unerheblich] die Folgen dessen spürte, was "BILD" und Co. in der Vergangenheit engerichtet haben... Und das ist gut so.

TIM 05.07.2011 - 13:12:40

@Fran Dehm

Woher wissen Sie ,dass es eine öffentliche Veranstaltung war? Warum muss man damit rechnen und akzeptieren,dass man dort fotografiert wird und anschließend die Bilder in der zZeitung findet? Fotos ist der Öffentlichkeit sind also erlaubt und diese jeglich zu veröffentlichen? Also stört es Ihnen auch nciht,wenn sie mit Ihren Kindern baden gehen und wenn Menschen das fotografieren und die Bilder öffentlich zur Schau stellen? Ja-nach Ihrer Meinung müssen Sie das ja dann akzeptieren- viel Spaß dabei. Warum endet automatisch die Befugnis an der Grundstücksgrenze? Ich dachte,Sie haben sich mit den Gestzmäßigkeiten beschäftigt? Zitat: Die Schuld an der "Eskalation" ist bei dem Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes zu suchen, da er der Erste war, der die Hand erhoben hat."-- woher wissen Sie das? man muss sich nur vorstellen,wenn ein Richter so wie Sie Urteilen würde. In der Zeitung steht es,also war es so.

Leser 05.07.2011 - 12:59:18

@dehm

warum notstand oder notwehr? es gibt auch andere gründe die solche maßnahmen rechtfertigen. beispielsweise,dass den anweisungen folge geleistet wird. wenn das sicherheitsunternehmen den auftrag hat die privatssphäre des autraggebers zu schützen,dann hat es das zu machen. so machen es auch sicherheitsmitarbeiter ( personenschützer). woher wissen sie auch,dass es sich nicht um notwehr handelte? weil es die moz schreibt? auch in einer disko können sicherheitsmitarbeiter die hausordnung durchsetzen und im notfall auch mit körperlichem einsatz,wenn das nötig ist. genauso darf ich mich und meine privatssphäre auch schützen. genau diese rechte sind im BGB niedergeschrieben. Trotzdem ist es traurig wie die MOz hier schreibt und sich als opfer darstellt. niemanden scheint die volle wahrheit zu interessieren,denn niemand hat bisher die meinung der sicherheitsmitarbeiter veröffentlicht. wie gesagt-die moz schrieb hier oft schon unwahre geschichten.

Frank Dehm 05.07.2011 - 12:50:40

@Tim

Bei einer öffentlichen Veranstaltung, in diesem Fall das Begräbnis, muss ich damit rechnen, dass Anwesende Fotos machen. Dies wurde den MOZ-Mitarbeitern, ich hoffe doch im Auftrag des Grundstücksinhabers/ der Friedhofsverwaltung untersagt, auf dem Friedhof untersagt. Daher endete die Befugnis des Sicherheitsdienstes mit der Grundstücksgrenze. Die Schuld an der "Eskalation" ist bei dem Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes zu suchen, da er der Erste war, der die Hand erhoben hat. Sie suchen doch bestimmt auch nicht die Schuld bei den Opfern von sog. "Bahnhofs-Schlägern", da sie es waren, die die Täter "schief" angeschaut haben.

Frank Dehm 05.07.2011 - 12:36:52

@Leser

Ich beurteile nur den geschilderten Sachverhalt. Für den Mitarbeiter sehe ich weder einen Notstand, noch eine Notwehr als Rechtfertigungsgrund für sein Handeln als gegeben an. Daher waren jegliche Handlungen, die die körperliche Unversehrtheit des MOZ-Fotografen beeinträchtigten rechtswidrig.

Tim, 05.07.2011 - 12:18:55

@Dehm

Stellen Sie sich doch einmal die Frage,warum es soweit kommen musste? Wie würden Sie reagieren,wenn ein Familienmitglied von ihnen stirbt,Sie sind auf der Beerdigung und Sie sehen wie Sie von Journalisten heimlich fotografiert werden und können sich dann nächsten Tag ihre Bilder in der Zeitung ansehen. Wenn Sie dann zu den Journalisten sagen,das Sie das nicht wollen und diese machen weiter und es interessiert nicht-was würden Sie machen???? Wer ist also Schuld an der angeblichen Eskalation?

Leser 05.07.2011 - 12:09:55

Frank Dehm

Woher wissen Sie denn,daß derartig schlimme Gewalt angewendet wurde? Weil die Moz hier einen Artikel schreibt und sozusagen Rache ausübt ! Waren Sie dabei? Vielleicht ist es ganz anders gewesen,denn es ist nicht das erste Mal,dass die Moz Unwahrheiten berichtet. Wo bitte hat das Sicherheitsunternehmen ein eigenes Recht ausgelegt und angewendet? Ob ich als private Person oder ein von mir beauftragtes Sicherheitsunternehmen-natürlich hat man gewisse Rechte und darf diese durchsetzen. Dafür braucht man nicht in die Universitätsbibliothek,den ndas ist Allgemeinwissen. Bildung hat wirklich noch niemanden geschadet,also versuchen Sie es doch einmal selbst.

besorgter frankfurter Bürger 05.07.2011 - 11:58:36

@josef Lenden- warum kann jeder stadtverordneter werden??????

die moz wie andere medien sind bekannt dafür,dass sie einseitig berichten. scho oft kam das vor. vor kurzem wurde hier eine beeskower lehrerin diffamiert und behauptet,dass sie ein kind mißhandelt hat-ohne sie danach zu fragen. letztendlich kam raus,dass das kind gelogen hat. auch in diesem artikel wird nicht die aussage des sicherheitsmitarbeiters gedruckt,sondern eine eigene geschichte erfunden. es wird immer darauf gehofft,dass es dumme, ungebildete menschen gibt,die das glauben,was die medien schreiben-dazu gehören auch sie herr lenden. sie verurteilen jemanden ohne dessen version gehört zu haben und glauben nur das was die moz hier schreibt,acuh wenn das vielleicht nur die halbe wahrheit ist. sie fordern mehr qualifikationen und das übernehmen von verantwortung. ich frage sie mal--was haben sie für eine qualifikation als stadtverordneter über stuergelder zu entscheiden? wann mussten sie sich mal dafür verantworten,wenn sie als stadtverordneter fehlentscheidungen getroffen haben wobei sie dann noch stuergelder verschwendeten? mussten sich sich irgendwann mal dfür verantworten? nein-also warum fordern sie etwas,was sie selbst nicht machen????? ein wachschutz bzw. sicherheitsunternehmen hat keine polizeigewalt,aber dennoch kann es mein recht als deutscher staatsbürger durchsetzen,so wie ich mich auch schützen kann. dazu gehört auch ,dass meine privatsphäre geschützt wird. wenn jemand das nicht macht,kann ich auch mit angemessenen mitteln dieses durchsetzen. vielleicht sollten sie sich mal genau erkundigenbevor sie sich hier unwissend äußern. Herr Horn soll gegen ingo strafanzeige stellen? wegen was bitte? vielleicht sollte gegen sie lieber strafanzeige gestellt werden,denn sie diffamieren hier den sicherheitsmitarbeiter ohne zu wissen um was es genau geht. wie würden sie es finden wenn ihnen ein man des öffentlichen lebens öffentlich was unterstellt. ich denke,dass sie vielen lesern und bürgern hier einen eindruck von sich gegeben haben und die meisten jetzt sehen,was frankfurt doch für einen stadtverordneten hat. kein wunder,dass es seit jahren in frankfurt berab geht. es sollten (wie auch im sicherheitsgewerbe) die stadtverordneten nach qualifikationen und fachwissen ausgesucht werden. leider würden sie dann nciht mehr lange diese arbeit betreiben. Frankfurt(oder) braucht solche menschen nicht die den ganzen tag nur einseitige berichte lesen und ohne zu hinterfragen jegliche propaganda glauben. kümmern sie sich lieber mehr um ihre wirklichen aufgaben und konzentrieren sich lieber um themen bei denen sie sich auskennen. auch in vergangenheit war es so,dass sie hier sinnlos kommentare abgeben, ohne das sie sich mit diesen themen auskennen. schlimm sowas

KHM 05.07.2011 - 11:37:47

Nur mal gefragt...

Einleitend gesagt: Ich habe kein Interesse, Partei zu ergreifen - für wen auch immer. Ich war nicht dabei, habe als einzige Informationsquelle nur diesen Artikel und kann mir daher kein objektives Bild machen. Eine Frage stellte sich mir allerdings direkt und nach Lesen einiger Kommentare hier muss ich sie auch posten. Zunächst ein Zitat: Zitat @Josef Lenden 04.07.2011 22:18:11 "Takt und Fingerspitzengefühl wurden, und das ist doch genügend festgestelt worden, praktiziert. Journalistin (Frau Sandow) und Fotograf haben auf dem Friedhofsgelände keine Personen angesprochen noch wurde fotografiert! " Zitat Ende In diesem Zusammenhang meine Frage: WARUM war die Journalistin mit dem Fotografen auf der TRAUERFEIER überhaupt anwesend? Nachdem, was ich hier gelesen habe, lautet die Antwort vermutlich: "Weil sie es kann!" bzw. "Weil sie es darf!" Aber ist das der Punkt? Es verbietet kein Gesetz, deshalb schickt man sie hin und den Fotografen gleich mit? Zur Sicherheit: Das soll KEINE Rechtfertigung für die Handlungen des Sicherheitsdienstes sein! Ich würde die Frage einfach gerne losgelöst von der Gewaltthematik stellen wollen. Wenn keine Fotos von der Trauerfeier gemacht wurden und auch keine Intention bestand, warum musste man genau zum Zeitpunkt der Trauerfeier dort sein? Athmo-Fotos kann man auch später machen... Wie definieren Sie Takt / Fingerspitzengefühl? Und inwiefern ist es "genügend festgestellt worden"? Um ehrlich zu sein, kann ich das anhand der hier dargelegten Informationen nicht "feststellen". Meiner Meinung nach, zeugt bereits die Anwesenheit einer Journalistin und eines Fotografen von FEHLENDEM Takt und Fingerspitzengefühl. Aber das bewertet wohl jeder anders...

Thomas 05.07.2011 - 11:10:10

Naja

Sicherlich war die Reaktion der Sicherheitskräfte unangemessen und überzogen, aber war es denn wirklich zuviel verlangt die Wünsche der Trauernden zu respektieren und keine Fotos zu machen? Sicher, die Pressefreiheit gesteht Ihnen viele Rechte zu. Aber das heisst nicht, dass Sie Ihre Rechte auch immer voll ausnutzen müssen. In diesem Fall wäre es vielleicht einfach mal angebracht gewesen, die Kamera stecken zu lassen. Aus Pietät und Respekt vor der Toten und deren Angehörigen.

Privatmann 05.07.2011 - 09:05:40

Konsequenz

So traurig es ist, was dem Fotojournalisten passierte - es ist die logische Konsequenz aus der Art und Weise, mit der Journalisten heutzutage das Privatleben & die Persönlichkeitsrechte der Menschen missachten. Dürfen Reporter deshalb ernsthaft erwarten, dass ihre Rechte gewahrt bleiben? Sich ständig auf die "Pressefreiheit" zu berufen, ist eine billige Ausrede. Es gibt keinen ersichtlichen Grund, warum auf der Beerdigung hätte fotografiert werden müssen. Nennen Sie mir bitte einen Grund? Sie werden keinen finden. So what? Manchmal sollte man als Reporter einfach mal Respekt zeigen ... Dann wird man auch respektvoll behandelt.

Wolfgang 05.07.2011 - 08:26:41

Stadtverordneter

Besorgter Frankfurter Bürger,ihren Kommentar ist absolut nichts hinzuzufügen.

Josef Lenden 05.07.2011 - 08:19:26

Nicht zu verstehen

@ Besorgter Frankfurter Bürger, Sie können davon ausgehen, dass meine KollegenInnen und die Mtarbeiter der Verwaltung diese Kommentare verfolgen. Bis dato habe ich keine negative Reaktion auf meine Beiträge erhalten. Allerdings über solche Schreiber wie Sie, die einfach nicht verstehen, was sie eigentlich verstehen sollten. Sie selbst sind ein Ritter der traurigen Gestalt. Beschimpfen ist das Argument einiger weniger hier im Forum. Vernunftbezogene Argumente wie die von Frank Dehm von 01:17:59 und andere UserInnen werden einfach ignoriert. @Rudolf sicherlich werde ich Sie nicht als Rechtsberater anheuern - denn dann hätte ich schon verloren bevor ein Kapitel vollzogen wurde. Die Bürgerinitiative Stadtumbau hat zwei Juristen, die an meiner Seite stehen. Daher sind meine Beiträge so fundiert, dass ich also auf meine Meinung bestehen kann und darf. Und nun zum mitschreiben: es gibt die Legislative, die Judikative und die Executive! Man nennt das "Gewaltenteilung". Lernt man in der Schule, kann man sich belesen, gehört zur Allgemeinbildung. Innerhalb der Executive (Ausführende Staatsgewalt) ist kein privater Wachschutz vorgesehen. Also hat ein Wachschutz keine Polizeigewalt - Punkt - ohne Komma - mit Ausrufungszeichen. Ihre und von anderen Usern begleitende Kommentare billigen zum Teil ausgeführte Gewalt. Ausführende körperliche Gewalt darf noch nicht mal in der Executive ohne Grund angewandt werden! Es ist gut, dass die Redaktion bis jetzt die Beiträge dieser Nacht hat stehen lassen. Ich hoffe doch sehr, dass Herr Horn bei einigen Beiträgen nicht überlegt und Strafanzeige stellt. Nicht war lieber Ingo. Ihr Beitrag vom 04.07.2011 22:42:44 ist unter aller Würde. @Frank Dehm - Danke! Ist - Ruhet in Frieden - auf bestimmte User bezogen? Einen schönen Tag wünschend Ihr Josef Lenden

Frank Dehm 05.07.2011 - 01:17:59

. . .

Wieso nutzt eigentlich niemand der mitschreibenden "Hobby-Juristen" mal die Universitätsbibliothek der Viadrina? Bildung tut nicht weh und hat noch niemanden geschadet. Dann würden auch nicht solche Unwahrheiten in die Welt gesetzt werden, dass ein Security-Unternehmen bestehendes Recht nach eigenem Gusto auslegen und anwenden darf. Und richtig schlimm finde ich, dass diese Anwendung von Gewalt bei der Beerdigung eines Gewaltopfers geschah. Und als wenn dieses nicht schon traurig genug wäre klassifizieren hier einige Kommentatoren auch noch die Opfer von Gewalt nach "selbst Schuld" und "nicht selbst Schuld". Genau jenen unterstelle ich jetzt mal nicht, dass sie diese Klassifizierung auch bei der zu Grabe getragenen jungen Frau anwenden würden. In diesem Sinne: Requiescat in pace.

besorgter Frankfurter Bürger 04.07.2011 - 23:16:40

@alle

herr josef lenden ist ein stadtverordneter der stadt frankfurt(oder). er ist das beste und auch traurigste beispiel dafür wie ein stadtverordneter nicht sein sollte. ein mensch der nur seine meinug toleriert und nciht die der mehrheit. ein mensch der nicht hinterfragt und sich bildet,sondern einfach nur stur seine meinung durchzieht. wundert man sich da noch,warum so viele fehlentscheidungen in der stadt getroffen und so viele gelder verschwendet werden? solche menschen gehören woanders hin,aber nicht dahin,wo wichtige entscheidungen getroffen werden. das sollten mal andere abgeordnete lesen und sich darüber gedanken machen. traurig sowas.

rudolf 04.07.2011 - 23:12:32

nachtrag an herr lenden

"... Die Sicherheitskräfte hätten nicht einschreiten dürfen! Wenn dann nur die Polizei. ..." herr lenden, sie dürfen. gemäss ihres auftrages und der weisung des auftraggebers. logischerweise im rahmen der gesetzlichkeit. wie gesagt, ich kann ihnen gerne infos hierzu geben. kein problem. aber, das gebietet die diskretion, nicht hier öffentlich.

rudolf 04.07.2011 - 23:04:54

@herr lenden

"Das ist sicherlich so nicht hinnehmbar und entspricht auch nicht einer Objektivität, die Sie auch von mir einfordern. Fakt ist: Fotoapparat und Zubehör mussten von den Polizisten bei den Wachleuten eingefordert werden. Und nun mache ich Schluss! Diese eigene Sichtweise eines Falles, der öffentlich dargestellt wurde und somit sofort rechtlich angreifbar wäre(Wachschutzfirma), sollte er so nicht stimmig sein, soll Euch nun überlassen sein. Hier ist jedes weitere Wort unnütz." diese zeilen entsprechen nicht ihrer eigenen art und weise, für ruhe und verständnis zu sorgen. das bestärkt das gefühl, dass die akzeptanz der gegenseite bzw. anderer meinungen auch bei ihnen doch recht kleines territorium hat. sie verteidigen vehement diesen fotografen. das ist ihr recht und auch in ordnung. aber sie nehmen sich das recht, dass nur sie recht haben und der rest einfach nur polemik betreibt und gewalt verherrlicht. herr lenden, wenn sie nicht weiter an glaubwürdigkeit verlieren wollen, dann beginnen sie bitte, bis zum ergebnis der ermittlungen, objektivität zu zeigen!

rudolf 04.07.2011 - 23:00:22

@ingo

ich denke ähnlich wie sie. allerdings sollte man jetzt tatsächlich abwarten, was die ermittlungen ergeben, damit auch für die diskutierende allgemeinheit gewissheit besteht. eine technische ausrüstung eines fotografen, der dies beruflich macht, hat u.u. den wert eines kleinwagens, hier ist es schon bedauerlich, wenn so etwas massiven schaden annimmt. es ist im moment weder nachweisbar, ob die sicherheitskräfte falsch gehandelt haben, noch ob der herr horn diese aktion mitverschuldet bzw. provoziert hat. beides ist definitiv nicht auszuschliessen. einen ersten einblick wird es (hoffentlich) geben, nachdem sich die betroffene familie geäussert hat und folgend natürlich die ermittlungsergebnisse. es bleibt zu hoffen das beides nicht einfach so "ignoriert" wird, sondern ebenso zur sprache gebracht wird, wie das lamento des herrn horn. in diesem sinne

Josef Lenden 04.07.2011 - 22:57:55

Wer schreibt der bleibt?

@ Tom - gehen Sie einmal zu einem Anwalt und lassen Sie sich erklären! Das Pressegesetz ist hier maßgeblich! Lesen Sie auch den neuen Artikel der MOZ. Man darf nicht immer seine Rechtsauslegung so definieren wie man möchte. Hier geschieht es sehr stark. @Rudolf Die Sicherheitskräfte hätten nicht einschreiten dürfen! Wenn dann nur die Polizei. Sie stellen etwas in den Raum, was garnicht objektiv ist und wenn es so wäre sicherlich den Straftatbestand der Falschanschuldigung darstellen würde. Sie schrieben: @herr lenden sachbeschädigung wurde festgestellt. okay. aber durch was verusacht? ich kann auch stürzen. Zitat Ende! Das ist sicherlich so nicht hinnehmbar und entspricht auch nicht einer Objektivität, die Sie auch von mir einfordern. Fakt ist: Fotoapparat und Zubehör mussten von den Polizisten bei den Wachleuten eingefordert werden. Und nun mache ich Schluss! Diese eigene Sichtweise eines Falles, der öffentlich dargestellt wurde und somit sofort rechtlich angreifbar wäre(Wachschutzfirma), sollte er so nicht stimmig sein, soll Euch nun überlassen sein. Hier ist jedes weitere Wort unnütz.

Ingo 04.07.2011 - 22:42:44

richtig gehandelt

wer weiass wie sich der journalist benommen hat gegenüber den anweisungen der sicherheitsmitarbeiter. journalisten sind meist provokant und eingebildet und denken,dass sie alles dürfen. auch in diskotheken ist es oftmals so,dass menschen den anweisungen der security nicht nachgeben und dann mit körpereinsatz dazu gezwungen werden müssen. ich denke so war es in diesem fall auch und der journalist versucht jetzt nur einen auf körperverletzung zum achen um aus der sache geld rauszuschlagen und dem sicherheitsmitarbeiter eins reinzuwürgen. so sieht es meistens aus. ich schätze,dass die handgreiflichkeit nicht der redewert war und ich glaube eher,dass dieser journalist wie viele andere auch einfach den streit provoziert hat und mit dieser situation geld machen möchte

rudolf 04.07.2011 - 22:37:57

polizeilich agieren

noch als ergänzung, herr lenden. polizeilich agieren heisst lediglich, ich darf niemanden verhaften. ich bin als otto-normal-mensch sogar berechtigt, jemanden bis zum eintreffen der staatlichen sicherheitsorgane festzuhalten (nicht verwechseln mit verhaften). es gibt auch sicherheitsfirmen, die zum führen und nutzen von schusswaffen berechtigt sind. solange ich als auftraggeber meine persönlichkeitsrechte diskreditiert sehe, hat die durch mich beauftragte sicherheitsfirma das recht, nach meinen weisungen zu handeln (das schliesst natürlich gesetzesübertretungen aus, die hier aber erst noch bewiesen werden müssen). bei rückfragen zu diesem thema kann ich ihnen gerne per mail hilfreich sein. einfach anfragen, wir können kontakt aufnehmen. in diesem sinne

rudolf 04.07.2011 - 22:29:02

@herr lenden

sachbeschädigung wurde festgestellt. okay. aber durch was verusacht? ich kann auch stürzen. herr lenden, wenn eine sicherheitsfirma zum eigenen schutz beauftragt wurde, dann darf diese sehr wohl so agieren, dass der auftrag erfüllt wird. wenn sich die betroffenen gestört gefühlt haben, dann haben die sicherheitskräfte gemäss ihres auftrages gehandelt (und da spielt es KEINE rolle, ob es ein privatgarten oder ein bürgersteig war). kam es tatsächlich zu unangemessenem körpereinsatz, so wird dies durch die ermittlungen festgestellt werden und dann, und nur dann, sollte es die nötigen konsequenzen geben. bislang ist noch immer nur bekannt, was die eine seite bekanntgab. morgen ist dienstag, dann werden wir aufgrund des interviews mit der gegenseite sicherlich (hoffentlich) mehr erfahren. in diesem sinne

Tom 04.07.2011 - 22:28:17

@Lenden

Herr Lenden-welchen Beruf üben Sie eigentlich aus? Auch wenn man auf einem öffentlichen Gelände steht hat man noch lange nicht das Recht die privatsphäre anderer Personen zu verletzen. Wo kommen wir denn da hin,wenn das jeder machen darf. Wenn das jeder Bürger nicht darf,warum darf das dann aber ein Journalist? Wenn ich nciht fotografiert werden will,dann habe ich das Recht das zu verweigern. Journalisten sind wohl die einzigen die das ignorieren dürfen???

Josef Lenden 04.07.2011 - 22:18:11

Nochmal und nochmal und nochmal

@Rudolf, die Körperverletzung ist diagnostiziert worden! Die Sachbeschädigung der Kamera und dem Zubehör durch die Polizei festgestellt worden. Takt und Fingerspitzengefühl wurden, und das ist doch genügend festgestelt worden, praktiziert. Journalistin (Frau Sandow) und Fotograf haben auf dem Friedhofsgelände keine Personen angesprochen noch wurde fotografiert! Kein Sicherheitsdienst der Welt hat das Recht polizeiliche Maßnahmen auf öffentlichem Grund zu vollziehen. Auch auf dem Gelände des Friedhofes nicht. Der gehört der Stadt. Der Sicherheitsdienst hätte nur einschreiten dürfen, wenn die Trauergäste direkt angegangen oder angegriffen worden wären. Das ist hier nicht passiert!

rudolf 04.07.2011 - 22:14:55

@pauline

sie haben absolut recht. es gibt viel zu wenig seriöse sicherheitsfirmen, deren mitarbeiter ausreichend, zufriedenstellend oder sehr gut in recht und gesetz geschult und ausgebildet werden. dies allerdings ist noch lange kein grund, hier und jetzt die engagierte sicherheitsfirma marode zu reden, solange nicht zweifelsfrei feststeht, was denn tatsächlich passiert ist. wenn der herr horn massiv in schutz genommen wird, dann sollte ebenso für die mitarbeiter dieses sicherheitsunternehmen die unschuldsvermutung gelten, bis tatsächlich ihnen ein fehlverhalten nachgewiesen werden kann und die dementsprechenen konsequenzen gezogen werden (müssen). man kann sich nicht beklagen, einen kreuzzug gegen herrn horn zu erleben und gleichzeitig einen gegen die sicherheitsbranche führen. das passt irgendwie gar nicht. in diesem sinne

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