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Immer mehr befristete Mitarbeiter an Hochschulen

02.10.2011, 13:26 Uhr
Potsdam (dpa/bb) Immer mehr wissenschaftliches Personal an Brandenburgs Hochschulen arbeitet nur noch auf Grundlage von befristeten Verträgen. Seit 2007 stieg der Anteil der befristet eingestellten an allen akademischen Mitarbeitern landesweit von fast 76 Prozent auf rund 82 Prozent. Das geht aus einer Antwort des Wissenschaftsministeriums auf eine parlamentarische Anfrage hervor. Demnach war der Anteil mit mehr als 95 Prozent an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) besonders hoch, an der Universität und der Fachschule in Potsdam sowie der Hochschule Lausitz mit jeweils unter 70 Prozent deutlich niedriger.

Landesweit hat etwa ein Drittel der Verträge von akademischen Mitarbeitern eine Laufzeit von weniger als einem Jahr. Ein weiteres Drittel gilt zwischen ein und zwei Jahren. Der Rest der befristeten Verträge liegt darüber.

Seit 2007 können Verträge für Wissenschaftler der Anfrage zufolge deutlich stärker befristet werden als zuvor. Der Hochschulausschuss der Kultusministerkonferenz wird die neue Regelung nach Angaben der Landesregierung demnächst bewerten. Die Hochschulen selbst würden die Regelung indes begrüßen, hieß es. Dem schließe sich das Land nach derzeitigem Stand an.

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