Damit habe Brandenburg bereits drei Viertel der zugesagten Aufnahme von Flüchtlingen aus Griechenland erfüllt, berichtete Stübgen am Dienstag nach der Kabinettssitzung.
Der Landtag hatte Ende September beschlossen, dass sich Brandenburg an einer Sonderaufnahme beteiligen solle. Daraufhin hatte sich die Landesregierung nach Angaben der Staatskanzlei mit dem Bund auf die Aufnahme von zusätzlich 79 Flüchtlingen geeinigt.

Auch Geflüchtete aus Moria darunter

„Unsere Möglichkeiten sind nicht grenzenlos, aber die Bilder von den Geflüchteten auf den griechischen Inseln konnten niemanden kalt lassen“, sagte Stübgen. „Gerade das Leid kranker Flüchtlingskinder kann und darf uns nicht egal sein.“
Laut Staatskanzlei kommen 48 der aufgenommenen Flüchtlinge aus dem Kreis der schwer kranken Kinder mit ihrer Kernfamilie. Dazu kämen sieben unbegleitete minderjährige Geflüchtete aus dem Flüchtlingslager Moria und fünf Menschen zählten zu dem Bundesaufnahmekontingent für anerkannt schutzberechtigte Familien.