Unter ihnen ist auch die Spremberger Bürgermeisterin Christine Herntier. Die Initiative „Macher30 – der Ehrenpreis des Ostens“ würdigte die parteilose Politikerin am Dienstagabend im Bereich Kommune für ihr Engagement. Der Preis ist nicht dotiert.
„Der Preis passt zu mir. Ich habe ja einen beruflichen Hintergrund in der Textilindustrie. Da musste geliefert werden, da musste gemacht werden. Diese Einstellung habe ich mir in meine Bürgermeisterzeit mit hinübergenommen“, sagte Herntier der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch.
Herntier ist zudem Sprecherin der Lausitzrunde - ein kommunales Bündnis, das den Strukturwandel in der Lausitz eng begleitet. Den Abschlussbericht der Kohle-Kommission hat sie mit ausgearbeitet.
Insgesamt wurden in den Kategorien Wirtschaft, Wissenschaft, Kommune und Newcomer neun Persönlichkeiten und drei Gründerteams aus den ostdeutschen Bundesländern für ihre Leistungen ausgezeichnet.
Die Geehrten seien Vorbilder und machten Mut, erklärte Marco Wanderwitz, Beauftragter der Bundesregierung für die neuen Bundesländer. Im Namen der Initiatoren des Preises unterstrich der Vorstand des Ostdeutschen Bankenverbandes, Achim Oelgarth, dass allen Prämierten ein zupackender Gestaltungswille zu eigen sei. Sie seien eine Inspiration für viele junge Menschen in Ostdeutschland.
Die Initiative „Macher30 – der Ehrenpreis des Ostens“ hat sich gegründet, um Persönlichkeiten auszuzeichnen, die sich seit 1989 auf gesellschaftlicher, politischer oder wirtschaftlicher Ebene um den Aufschwung ihrer jeweiligen Region verdient gemacht haben. Die Initiative steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.