Die Vorschläge der Verbände seien kaum in die Neufassung aufgenommen worden. Darüber hinaus sei ein "Misstrauensparagraf" geschaffen worden, sagt Thomas Weber, Vorsitzender des Waldbesitzerverbandes.
Jede Maßnahme der Biberverordnung müsse vorher angezeigt werden. Das zeige, dass das Ministerium unter dem neuen Chef des Hauses, Axel Vogel (Grüne), den Menschen im ländlichen Raum zutiefst misstraue. Das Vorgehen Vogels, bei der Verordnung auf einen Dialogprozess zu verzichten, schaffe Misstrauen gegenüber dem Ministerium bei allen anstehenden Gesetzesvorhaben, sagte Dirk-Henner Wellersdorf, Präsident des Landejagdverbandes.