Die Autoren der Studie verweisen darauf, dass 2014 noch 39 der ostdeutschen Regionen zu den 50 schwächsten gehörten, 2018 noch 20 und inzwischen nur noch 15. Von den  brandenburgischen Gebietskörperschaften rangiert Frankfurt (Oder) mit dem Platz 367 am weitesten hinten, Brandenburg an der Havel liegt auf 363. Cottbus auf Platz 327 und die Uckermark auf Platz 323 sind schon nicht mehr unter den letzten 50 zu finden.  Den allerletzten Platz belegt Gelsenkirchen; davor liegen Bremerhaven, Wilhelmshafen, Herne und Duisburg.
Bei den dynamischsten Regionen belegt die Region Mainz-Bingen den ersten Platz. Dort haben sich 150  neue Firmen – viele davon im wissenschaftlichen Bereich – seit 2014  angesiedelt. Auf Platz zwei findet sich das thüringische Suhl. Teltow-Fläming belegt Platz vier. Aber auch andere brandenburgische Regionen gehören zu den Aufsteigern. Dahme-Spreewald wird als Nummer 13 in der Statistik für Dynamik geführt, Oberhavel auf Platz 22, Brandenburg an der Havel auf Platz 39, die Prignitz auf Rang 44 und einen Platz dahinter Cottbus. Aus brandenburgischer Sicht landet der Landkreis Oder-Spree in diesem Klassement mit Platz 302 am weitesten hinten. Aber auch das kann sich ändern, wenn der BER in Betrieb ist und Tesla in Grünheide produziert.
Das Aufholen ostdeutscher Regionen führt bei den Forschern des Instituts zu der Aussage, dass der Blick der Wirtschaftsförderung von Ostdeutschland hin zu den schwachen Räumen Westdeutschlands verschoben werden sollte.
Das errechnete Ranking setzt sich aus drei Komponenten zusammen: der Wirtschaftsstruktur, der Bewertung des Arbeitsmarktes und der Lebensqualität. Bei Letzterem werden die Zahlen der Straftaten, die Überschuldung der Privathaushalte, der Anteil der naturnahen Flächen, die Ab- und Zuwanderung, die Ärztedichte und die Zahl der Baugenehmigungen berücksichtigt. Der Arbeitsmark wird nach dem Altersquotient, dem Anteil der Hochqualifizierten und der Beschäftigungsrate der Frauen bewertet. Die Wirtschaftskraft wird aus dem Gewerbesaldo, der gemeindlichen Steuerkraft, den Hebesätzen und einem Faktor für wissensintensive Dienstleistungen.
Das letzte Kriterium schlägt in vielen ostdeutschen Regionen negativ zu Buche, da wissenschaftliche Einrichtungen fehlen. Das gilt auch für Brandenburgs Spitzenreiter Dahme-Spreewald. Der kann das aber durch die hohe Zahl an Baugenehmigungen und Erholungsflächen ausgleichen.