Lockerungen ab 13. Juni:
Die Öffnung von Schwimmhallen und Thermen folgt am 13. Juni. Noch geschlossen bleiben Dampfsaunen und Indoor-Spielplätze. Die allgemeinen  Kontaktbeschränkungen werden bis zum 29. Juni verlängert, wie Bund und Länder vereinbart haben. 
Lockerungen ab 6. Juni:
Bei den kulturellen Veranstaltungen und Schulfesten wird es ab 6. Juni einen Unterschied bei der Zahl der Gäste geben. 150 Menschen sind unter freiem Himmel, aber nur 75 in geschlossenen Räumen zugelassen. Für private Feiern aus "gewichtigem Anlass", genannt werden Hochzeiten, ist eine Obergrenze von 50 Personen vorgesehen.
Lockerungen ab 28. Mai:
Weitere Lockerungen erwarten die Brandenburgerinnen und Brandenburger ab Donnerstag, den 28. Mai. Dazu zählen gelockerte Teilnehmerzahlen von 150 Menschen bei Gottesdiensten und Demonstrationen im Freien. Sportanlagen, Fitness- und Tanzstudios, Freibäder sowie Spielhallen können wieder öffnen. Möglich sind auch Treffen von bis zu zehn Personen. Allerdings bleiben die Maskenpflicht und die Abstandsregelung weiter bestehen. Die Begrenzung der Teilnehmerzahl von fünf Personen bei Fahrunterricht, Nachhilfe, Musikunterricht usw. wird aufgehoben.  
Update 19. Mai:
Ministerpräsident Woidke hat weitere Lockerungen in Aussicht gestellt. Der Grund hierfür sind die weiterhin sinkenden Infektionszahlen in Brandenburg.
Lockerungen ab 15. Mai:

Pressekonferenz zu den aktuellen Lockerungen

Die Obergrenze

Wenn die vorgegebene Obergrenze von mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen erreicht ist, soll es regional wieder Beschränkungen geben. Bisher liegen alle Kreise und kreisfreien Städte darunter, im Landesschnitt liegt der Wert bei 7,5, der Kreis Dahme-Spreewald kommt auf 21.3.

Betreten öffentlicher Orte

Öffentliche Wege, Straßen, Plätze und Parks dürfen auch ohne „triftigen Grund“ betreten werden. Die Kontaktbeschränkungen werden gelockert:
Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine, im Kreis der Angehörigen des eigenen Haushalts und mit Personen eines weiteren Haushalts gestattet, wenn die Abstands- und Hygieneregeln dabei eingehalten werden. Diese Lockerung gilt auch für Zusammenkünfte im privaten oder familiären Bereich: auch hier können sich jetzt Personen des eigenen sowie eines weiteren Haushalts treffen.

Pflegeheime

Patientinnen und Patienten in Krankenhäusern und in Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen sowie Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeheimen können Besuch durch eine Person empfangen, wenn sichergestellt ist, dass der Zutritt gesteuert wird und unnötige physische Kontakte zu Patientinnen und Patienten oder Bewohnerinnen und Bewohnern, zum Personal sowie unter den Besuchenden vermieden werden und soweit möglich, durch bauliche oder andere geeignete Maßnahmen ein wirksamer Schutz der Patientinnen und Patienten oder Bewohnerinnen und Bewohner und des Personals vor Infektionen gewährleistet wird.

Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren dürfen einmal am Tag von einer nahestehenden Person Besuch empfangen.

Öffentliche Spielplätze

Der Besuch und die Nutzung öffentlich zugänglicher Spielplätze und -flächen ist unter freiem Himmel durch Kinder bis zum vollendeten 14. Lebensjahr gestattet, wenn die Eltern oder eine andere volljährige Person dies beaufsichtigen. Notwendig ist, dass die Einhaltung des Abstandsgebots und der Hygieneregeln sichergestellt wird.

Gaststätten und Restaurants

Restaurants, Cafés und Kneipen, die zubereitete Speisen anbieten, dürfen für den Publikumsverkehr von 6 bis 22 Uhr öffnen. Voraussetzung ist, dass die Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln sichergestellt wird. Möglichkeiten zur Reservierung und zur Kontaktnachverfolgung werden dringend empfohlen. Gäste können sowohl draußen als auch drinnen bedient werden. Bislang blieben gastronomische Angebote auf den Außer-Haus-Verkauf beschränkt.

Bundesliga wird noch im Mai fortgesetzt

Die Bundesliga hat ihren Spielbetrieb wieder aufgenommen und veranstaltet Spiele ohne Publikum.

Bund und Länder erlauben wieder Training im Freizeitsport

Auf allen öffentlichen und privaten Sportanlagen im Freien darf wieder trainiert werden, allerdings ausschließlich kontaktlos. Auf Vereinsgeländen ist Individualsport im Freien wie beispielsweise Leichtathletik, Fitness, Radsport, Tennis oder Reitsport – unter Berücksichtigung der
Abstands- und Hygieneregeln – wieder möglich. Betreiber und Vereine sind allerdings aufgefordert, das Infektionsrisiko der Sportlerinnen und Sportler durch geeignete technische oder organisatorische Vorkehrungen zu reduzieren.  Berufssportlerinnen und -sportlern sowie Kaderathletinnen und -athleten der olympischen und paralympischen Sportarten an den Bundes-, Landes- oder Olympiastützpunkten ist das Training ohne Einschränkungen grundsätzlich erlaubt.
Der Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Schwimmbädern, Fitnessstudios, Tanzstudios sowie der Betrieb von Thermen, Wellnesszentren und ähnlichen Einrichtungen bleibt untersagt. Ausnahmen können wie bisher in begründeten Einzelfällen durch schriftliche Genehmigung des zuständigen Gesundheitsamts zugelassen werden.

Kino/Theater/Konzerthäuser

Autokinos dürfen für den Publikumsverkehr öffnen.

Ab dem 6. Juni dürfen Theater, Kinos und Konzerthäuser unter Auflagen wieder öffnen.
Jahrmärkte, Freizeitparks sowie Einrichtungen, die Freizeitaktivitäten anbieten und ähnliche Einrichtungen bleiben noch geschlossen.

Maskenpflicht

Alle Brandenburger über sechs Jahre müssen zum Schutz vor dem Coronavirus in Bussen, Bahnen und Geschäften eine Maske tragen. Die Maskenpflicht umfasst im Gegensatz zu Berlin auch den Einzelhandel. Bußgelder sollen allerdings nicht fällig werden, wenn man sie nicht trägt.

Regeln für Versammlungen und Demos ab 4. Mai

Ab dem 28. Mai sind Demonstrationen mit bis zu 150 Teilnehmern wieder gestattet.
Das gilt auch für Jugendweihen, Hochzeiten und Bestattungen.

Gottesdienste

Ab dem 28. Mai sind Gottesdienste im Freien wieder mit bis zu 150 Teilnehmern wieder gestattet.
Religiöse Zeremonien, insbesondere Taufen und Bestattungen, sind mit bis zu 50 Teilnehmenden erlaubt.

Friseurläden

Friseurläden sind wieder geöffnet.

Kitas in Brandenburg

Schulen und Kitas öffnen ab dem 25. Mai und bieten einen eingeschränkten Regelbetrieb an. Bis zu den Sommerferien können Kinder zumindest tageweise zum Unterricht oder in Betreuung kommen.
Für die generelle Wiedereröffnung der Kitas in Brandenburg gibt es noch keinen konkreten Termin. Dafür ist nach Worten von Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) eine enge Abstimmung mit den Kommunen notwendig. „Es ist nach wie vor ein sehr sensibler Bereich.“ Kinder könnten ein Infektionsherd sein, auch wenn sie nur schwer selbst erkrankten, erklärte Woidke. Brandenburg sei in einer erweiterten Notfallbetreuung, das laufe sehr gut. Etwas mehr als zehn Prozent der Kinder würden betreut.
Die Notbetreuung wurde ab dem 27. April wie folgt ausgeweitet:
Die sogenannte Ein-Eltern-Regelung wird auf alle Berufs- und Bedarfsgruppen der kritischen Infrastruktur ausgeweitet. Die Ein-Eltern-Regelung bedeutet: Es müssen nicht mehr beide Eltern in einem systemrelevanten Beruf arbeiten. Sondern es reicht aus, wenn dies nur für einen Elternteil zutrifft, um Anspruch auf die Notbetreuung zu haben. Grundvoraussetzung bleibt aber, dass die Sorgeberechtigten eine Betreuung nicht im häuslichen Umfeld organisieren können.
Unter die Regelung fallen Kinder von Beschäftigen aus folgenden Bereichen:
· im Gesundheitsbereich,
· in gesundheitstechnischen und pharmazeutischen Bereichen,
· im medizinischen und im pflegerischen Bereich, der stationären und teilstationären Erziehungshilfen, in Internaten gemäß § 45 SGB VIII, der Eingliederungshilfe sowie der Versorgung psychische Erkrankter,
· Aufrechterhaltung der Staats- und Regierungsfunktionen sowie der Bundes-, Landes- und Kommunalverwaltung,
· Polizei, Rettungsdienst, Katstrophenschutz und Feuerwehr sowie die sonstige nicht-polizeiliche Gefahrenabwehr,
· Rechtspflege,
· Vollzugsbereich einschließlich Justizvollzug, Maßregelvollzug und vergleichbare Bereiche,
· Energie, Abfall, Ab- und Wasserversorgung, Öffentlicher Personennahverkehr, IT und Telekommunikation, Arbeitsverwaltung (Leistungsverwaltung),
· Land- und Ernährungswirtschaft, Lebensmitteleinzelhandel und Versorgungswirtschaft,
· in der derzeit fortgeführten Kindertagesbetreuung,
· Medien (Journalismus einschließlich Produktion und Lieferung),
· Veterinärmedizin,
· für die Aufrechterhaltung des Zahlungsverkehrs erforderliches Personal,
· Reinigungsfirmen, soweit sie in kritischen Infrastrukturen tätig sind.
Alleinerziehende können – unabhängig von einer Tätigkeit in den genannten kritischen Infrastrukturen – die Notbetreuung ebenfalls in Anspruch nehmen, sofern es keine andere Betreuungsmöglichkeit gibt.
Über die konkrete Notbetreuung, zum Beispiel in welchen Einrichtungen und zu welchen Öffnungszeiten sie angeboten wird, entscheiden weiterhin die Landrätinnen, Landräte und Oberbürgermeister in Absprache mit den Amtsdirektorinnen und Amtsdirektoren bzw. Bürgermeisterinnen und Bürgermeister in eigener Verantwortung. Sie können die genannten Beschäftigtengruppen und das Verfahren konkretisieren, für die eine Notbetreuung vor Ort vorgesehen wird.

Schulen in Brandenburg

Die Schulen sollen bis zu den Sommerferien schrittweise weiter öffnen. Nach einer Vereinbarung der Länder soll nach Worten von Woidke jedes Kind in diesem Schuljahr vor den Sommerferien nochmal in die Schule kommen. Bisher sind nur die Schüler wieder in den Schulen, die dieses oder nächstes Jahr einen Abschluss machen wollen.
Ab dem 11. Mai gehen Schüler der fünften Klassen an Grund- und Förderschulen wieder zum Unterricht.

Ab 4. Mai werden Klassen, deren Schülerinnen und Schüler im nächsten Jahr einen Schulabschluss anstreben, wieder unterrichtet. Das betrifft:
• die Jahrgangsstufe 9 an Oberschulen, Gymnasien und Gesamtschulen,
• die Jahrgangsstufe 11 an Gymnasien und
• die Jahrgangsstufe 12 an Gesamtschulen und beruflichen Gymnasien (OSZ), da sich diese Schülerinnen und Schüler im 1. Schuljahr der Qualifikationsphase für das Abitur befinden.

An den Grundschulen wird die Jahrgangsstufe 6 ab 4. Mai wieder unterrichtet, um die Schülerinnen und Schüler auf den Übergang in eine weiterführende Schule vorzubereiten. Die Jahrgangsstufe 5 wird ab 11. Mai wieder unterrichtet.
Die schriftlichen Abiturprüfungen finden – wie von der Kultusministerkonferenz der Länder (KMK) beschlossen – statt. Die Hauptprüfungstermine liegen in Brandenburg zwischen 20. April und 5. Mai.

Für Kinder, die durch Homeschooling nicht gut erreicht werden, können die Schulen ab 4.Mai ein pädagogisches Präsenz-Angebot an Grundschulen und in der Sekundarstufe I (Klassen 7 bis 10) anbieten, wenn die Rahmenbedingungen zu Abstandsregeln, Lerngruppen und Hygiene geklärt sind.

Das alles geht nur unter strengen Auflagen und Vorsichtsmaßnahmen.

Die Schul-Cloud wird ab sofort auf weitere Schulen ausgeweitet: Zu den bislang 54 Schulen der zweijährigen Pilotierungsphase kommen 170 weitere interessierte Schulen (in öffentlicher und freier Trägerschaft) sowie die drei Studienseminare in Potsdam, Cottbus und Bernau. Nach den Osterferien werden weitere 115 Schulen folgen. Zum kommenden Schuljahr 2020/21 sollen zirka 170 weitere Schulen Zugang zur Schul-Cloud bekommen.

Die bestehende Notfallbetreuung wird angepasst: Die Wohnheime und Internate (Oberschulen/OSZ, Spezialschulen) nehmen ihren Betrieb entsprechend der schulischen Angebote wieder auf.
Musikschulen/Nachhilfe: Erlaubt sind mit jeweils bis zu fünf Schülerinnen und/oder Schülern private Nachhilfe, Instrumentalunterricht an Musikschulen oder durch selbständige Musikpädagoginnen und -pädagogen sowie der Unterricht an sonstigen öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen.

Jugendarbeit und Hilfen zur Erziehung
Jugendfreizeiteinrichtungen, wichtige Treffpunkte für junge Menschen, können wieder öffnen und – unter Wahrung der gebotenen Infektionsschutzmaßnahmen – sozialpädagogische Angebote für Jugendliche machen, wenn das Jugendamt keine Bedenken hat. Ebenso sind wieder alle Angebote der Jugendsozialarbeit geöffnet.

Unterstützungsangebote für Kinder und Familien – wie Erziehungsberatungsstellen, Erziehungsbeistandschaft, sozialpädagogische Familienhilfe und Tagesgruppen für Kinder und Jugendliche –  können ihren Betrieb wieder aufnehmen, es sei denn, das jeweils zuständige Jugendamt widerspricht.

Hochschulen in Brandenburg

Hochschulen bleiben weiter geschlossen. Dabei gelten folgende Lockerungen:
Hochschulbibliotheken dürfen zum Zwecke der Ausleihe und Rückgabe von Titeln und Nutzung von Computerarbeitsplätzen unter strikter Beachtung der erforderlichen Hygienestandards, der Steuerung des Zutritts und der Vermeidung von Warteschlangen ab dem 22. April wieder öffnen.
Lehrveranstaltungen an Hochschulen werden weiter überwiegend digital durchgeführt. Lehrveranstaltungen, die zwingend Präsenz erfordern (z.B. bei Laborarbeiten), können ab 20. April angeboten werden, wenn die Hygienestandards eingehalten werden.
Hochschul-Prüfungen, für die es keine rechtssicheren digitalen Varianten gibt, können ab 20. April angeboten werden, sofern die Einhaltung der Verhaltensregeln und -empfehlungen des RKI sichergestellt ist und alle Beteiligten mit der Durchführung der Präsenzprüfung einverstanden sind.

Einzelhandel in Brandenburg

Die Verkaufsbeschränkung von bis zu 800 Quadratmetern entfällt. Damit dürfen alle Geschäfte unter strikter Beachtung der erforderlichen Hygienestandards, der Steuerung des Zutritts und der Vermeidung von Warteschlangen und Menschenansammlungen auf engem Raum wieder öffnen. Die vorübergehend geschaffenen Möglichkeiten zum Verkauf an Sonn- und Feiertagen entfallen.
Diese Lockerung gilt auch für Einkaufszentren (Malls / Shopping-Center) entsprechend. Dabei gilt die Bezugsgröße für die 800 Quadratmeter für die einzelnen Geschäfte. Aber: Das Center-Management verantwortet die Einlasskontrollen und Hygiene-Maßnahmen. Abstandsregeln müssen gewahrt bleiben, Warteschlangen und Menschenansammlungen auf engem Raum sind zu unterbinden.
Kfz-Händler, Fahrradhändler und Buchhändler dürfen unabhängig von der Größe der Verkaufsfläche ab 22. April öffnen.
Körpernahe Handwerks- und Dienstleistungen wie Nagelstudios, Tätowierer, Kosmetikstudios, Fußpflege, Massagesalons sind geöffnet.
Die Selbsternte auf Obst- und Gemüsefeldern ist unter Einhaltung der Abstandsregeln erlaubt.

Werkstätten

Der Betrieb von Werkstätten für Menschen mit Behinderungen und von entsprechenden Tagesförderstätten sowie Angebote anderer Leistungsanbieter sind nur zwecks Notbetreuung von Menschen mit Behinderungen zulässig. Das gilt entsprechend für die Tagespflege von Seniorinnen und Senioren. Dies setzt voraus, dass es für diese Personen keine andere Betreuungsmöglichkeit gibt, insbesondere durch Angehörige oder in ambulanten oder besonderen Wohnformen. Werkstätten für Menschen mit Behinderung können diejenigen beschäftigen, die zur Aufrechterhaltung des wirtschaftlichen Betriebs in besonders wichtigen Teilbereichen erforderlich sind.

Öffentliches Leben in Brandenburg

Öffentliche und universitäre Bibliotheken und Archive dürfen unter strikter Beachtung der erforderlichen Hygienestandards, der Steuerung des Zutritts und der Vermeidung von Warteschlangen ab dem 22. April 2020 wieder öffnen.
Galerien, Museen und Ausstellungshallen dürfen ebenfalls ab dem 22. April 2020 wieder geöffnet werden, wenn Auflagen zur Hygiene und den Personenmindestabständen von 1,5 Meter in jegliche Richtung, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen strikt beachtet werden.
Tierparks und Wildgehege dürfen unter strikter Beachtung der erforderlichen Hygienestandards, der Steuerung des Zutritts und der Vermeidung von Warteschlangen ebenfalls ab dem 22. April 2020 öffnen. Tierhäuser sind davon nicht umfasst, diese bleiben geschlossen.
Großveranstaltungen bleiben bis einschließlich 31. August 2020 verboten.

Freibäder, Saunen, Fitnessstudios und Schwimmhallen

Ab dem 28. Mai sollen Freibäder und Fitnessstdios wieder öffnen dürfen. Dabei seien weiterhin die Hygienevorschriften zu beachten.
Ab dem 13 Juni folgen dann Schwimmhallen, Trockensaunen und Thermen.

Wassersport in Brandenburg

Beispielsweise Motorboote, Segelboote, Surfbretter, Paddelboote, Ruderboote oder Stand-up-Paddling-Bretter dürfen unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln weiter genutzt werden. Auch der gewerbliche Boots-Verleih bleibt in Absprache mit den zuständigen lokalen Behörden zulässig, wie auch der eingeschränkte Betrieb von Marinas und Häfen. Wer sein Boot auf dem Gelände eines solchen Betriebes liegen hat, kann es nutzen. Zusammenkünfte in Vereinen und sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen sind aber verboten. Die zuständigen Behörden können vor Ort abweichende Regelungen treffen.

Angeln und Jagd in Brandenburg

Angeln und Jagd ist sowohl zur Berufsausübung als auch im privaten Bereich weiterhin grundsätzlich möglich. Auch beim Jagen und Angeln gilt: Mindestens 1,5 Meter Abstand.

Weiterbildung

In den Weiterbildungseinrichtungen werden – neben digitalen Lernangeboten – in begrenztem Umfang ­wieder Präsenzangebote möglich. Angebote der allgemeinen, politischen und kulturellen Weiterbildung sind wieder zugelassen, es wird nur die Zahl der Teilnehmenden auf maximal fünf begrenzt.

Fahrschulen

Neben dem bisher bereits erlaubten theoretischen Unterricht ist jetzt auch wieder die praktische Ausbildung in Fahrschulen, Flugschulen und ähnlichen Einrichtungen mit jeweils bis zu fünf Schülerinnen und/oder Schülern möglich.

Tourismus in Brandenburg

Ab dem 25. Mai:
Sämtliche touristischen Vermietungen sind wieder uneingeschränkt unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln möglich. So können auch Hotels wieder Gäste beherbergen sowie Campingplätze mit sanitären Gemeinschaftseinrichtungen vermietet werden. Reisebusreisen, Stadtrundfahrten, Schiffsausflüge und vergleichbare touristische Angebote sind erlaubt. Auch Jugendfreizeiteinrichtungen können wieder Gäste beherbergen.

Quarantäneregeln für Ein- und Rückreisende

Die Quarantäne-Verordnung zur Ein- und Rückreise wird unverändert längstens bis zum 8. Mai verlängert.
So sind Personen, die aus einem Staat außerhalb der Bundesrepublik Deutschland in das Land Brandenburg einreisen, weiter verpflichtet, sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in die eigene Häuslichkeit oder eine andere geeignete Unterkunft zu begeben und sich dort 14 Tage lang aufzuhalten. Dies gilt auch für Personen, die zunächst über ein anderes Bundesland nach Deutschland eingereist sind. Diese Personen dürfen in dem Quarantänezeitraum keinen Besuch von anderen Personen empfangen, die nicht ihrem Hausstand angehören. Die betroffenen Personen sind verpflichtet, unverzüglich das für sie zuständige Gesundheitsamt zu kontaktieren und auf die häusliche Quarantäne hinzuweisen. Außerdem müssen sie sich dort beim Auftreten von Krankheitssymptomen ebenfalls unverzüglich melden.
Ausnahmen von der häuslichen Quarantäne gibt es für alle Berufsgruppen, die Personen, Waren, Post oder Güter auf der Straße, der Schiene, per Schiff oder Flugzeug grenzüberschreitend transportieren.
Ausnahmen gibt es außerdem für Berufspendler, deren Tätigkeit für die Gewährleistung
· der Funktionsfähigkeit des Gesundheitswesens und von Pflegeeinrichtungen,
· der öffentlichen Sicherheit und Ordnung,
· der Pflege diplomatischer und konsularischer Beziehungen,
· der Funktionsfähigkeit des Rechtswesens,
· der Funktionsfähigkeit der Volksvertretung, der Regierung und Verwaltung des Bundes, der Länder und der Kommunen
· der Funktionsfähigkeit der Organe der Europäischen Union und internationaler Organisationen zwingend notwendig ist. Die zwingende Notwendigkeit ist durch den Dienstherrn, den Arbeitgeber oder sonstigen Auftraggeber zu prüfen und zu bescheinigen. 
Weitere Ausnahmen gibt es für Personen
• die regelmäßig die Grenze zwischen Wohnort und Arbeitsstätte überqueren (Ein- und Auspendler) oder für einen begrenzten Zeitraum zwingend notwendig und unaufschiebbar beruflich oder medizinisch veranlasst in das Bundesgebiet einreisen,
• die sich weniger als 48 Stunden im Ausland aufgehalten haben oder
• die einen sonstigen triftigen Reisegrund haben; hierzu zählen insbesondere soziale Aspekte wie etwa ein geteiltes Sorgerecht, der Besuch des nicht im gleichen Hausstand wohnenden Lebenspartners, dringende medizinische Behandlungen oder Beistand oder Pflege schutzbe-dürftiger Personen.