Das Bildungsministerium hat am Sonntag die Pflicht zum Präsenzunterricht für alle Jahrgangsstufen mit Ausnahme der Abschlussklassen ausgesetzt. „Damit können bis zu den Osterferien die Eltern und Erziehungsberechtigten entscheiden, ob die Kinder vor Ort am Unterricht teilnehmen“, heißt es in einer Mitteilung. Das von den Schulen jeweils gewählte Modell des Wechselunterrichts bleibe bis zu den Osterferien weiter bestehen.

Abwesenheit gilt nicht als Fehlzeit

Die Schulen seien über die Änderungen kurzfristig informiert worden. Die Regierung reagiert mit der Entscheidung auf das zunehmende Infektionsgeschehen. „Wenn Eltern sich entscheiden, die Kinder nicht zur Schule zu schicken, werden sie gebeten, die Schulen entsprechend zu informieren“, schreibt das Ministerium. „Abwesenheiten der Schülerinnen und Schüler aus diesem Grund werden nicht als unentschuldigte Fehlzeiten gewertet.“
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