Schon wieder ein Höchstwert: Die Sieben-Tage-Inzidenz neuer Corona-Infektionen ist in Brandenburg auf über 500 gestiegen. Die Gesundheitsämter meldeten innerhalb eines Tages 3123 neue Ansteckungen und damit erstmals mehr als 3000, wie das Gesundheitsministerium am Freitag in Potsdam mitteilte.
Die Zahl neuer Fälle je 100.000 Einwohner in einer Woche ist laut Robert Koch-Institut mit 507,1 der vierthöchste im Ländervergleich hinter Sachsen, Bayern und Thüringen. Innerhalb Brandenburgs hat der Landkreis Elbe-Elster weiter die höchste Inzidenz - sie stieg auf 1144,6, gefolgt von Oberspreewald-Lausitz mit 894,9.
Die Zahl der Patienten je 100.000 Einwohner, die binnen sieben Tagen wegen Covid-19 ins Krankenhaus gekommen sind, nahm auf 3,71 zu. Die Warnampel steht dabei noch auf Grün; der Warnwert ist bei 7,0 überschritten. Bund und Länder hatten am Donnerstag vereinbart, dass die Länder bei einer Überschreitung des Schwellenwerts der Hospitalisierungsinzidenz von 3 flächendeckende Zugangsregeln nur für Geimpfte und Genesene (2G) etwa zu Veranstaltungen und Gastronomie einführen. In Brandenburg gilt schon die 2G-Regel für Gaststätten, Theater, Kinos und Konzerthäuser.
Der Anteil der mit Covid-19-Patienten belegten Intensivbetten in Krankenhäusern erreichte laut Ministerium 12,1 Prozent. Die Ampel zeigt hier mittlerweile Gelb, weil die Warnstufe von 10,0 Prozent überschritten ist. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist bereits im roten Bereich.


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