Die Zahl der in Brandenburg gemeldeten Corona-Neuinfektionen ist am Sonntag leicht gesunken. Das Landesgesundheitsministerium meldete 1245 neue Fälle, am Samstag waren es 1681. Der bisherige Höchststand von 2125 war am Freitag erfasst worden.
Die Sieben-Tage-Inzidenz der Neuansteckungen hat sich unterdessen auf 359,3 erhöht. Am Samstag war ein Wert von 342,7 erfasst worden. Vor einer Woche hatten sich innerhalb von sieben Tagen pro 100.000 Einwohner rechnerisch infiziert.
An den Wochenenden kann es jedoch zu einem Meldeverzug zwischen dem Bekanntwerden der Fälle und der Übermittlung an die zuständigen Ämter kommen.

Elbe-Elster mit höchster Inzidenz

Nach den Angaben von Sonntag haben alle Landkreise und kreisfreien Städte eine Sieben-Tage-Inzidenz über 200. Die höchsten Sieben-Tage-Inzidenzen herrschen nach wie vor in den südbrandenburgischen Landkreisen Elbe-Elster mit 869,6, in Oberspreewald-Lausitz (672,5) und Spree-Neiße (519,4).
Aktuell werden 308 Patienten mit einer Covid-19-Erkrankung stationär in Krankenhäusern behandelt. 67 von ihnen müssen intensivmedizinisch betreut werden, davon 60 beatmet. 5,7 Prozent der theoretisch maximal verfügbaren 1032 Intensivbetten in märkischen Krankenhäusern sind nach den Angaben derzeit mit Covid-19-Patienten belegt.
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