In Brandenburg ist die Zahl der Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche (Sieben-Tage-Inzidenz) von 34,5 auf 36,8 gestiegen. Das teilte das Gesundheitsministerium am Donnerstag mit. Vor einer Woche betrug der Wert 37,4. Damit liegt Brandenburg nach wie vor deutlich unter dem Bundesdurchschnitt. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert für ganz Deutschland am Donnerstagmorgen mit 63,0 an.

Potsdam hat höchste Inzidenz von 66,4

Den höchsten Wert hat den Daten zufolge Potsdam mit 66,4, gefolgt von Brandenburg an der Havel (59,7) und Cottbus mit 53,7. Bei den Landkreisen verzeichnete Spree-Neiße mit 42,5 die höchste Sieben-Tage-Inzidenz, gefolgt vom Kreis Barnim mit 42,2. Alle anderen Landkreise und die kreisfreie Stadt Frankfurt (Oder) lagen unter dem Wert von 40 Ansteckungen innerhalb einer Woche je 100 000 Einwohner. Den niedrigsten Wert meldete der Landkreis Uckermark (20,3) Die Zahl der Infizierten und Erkrankten wird aktuell auf rund 2400 geschätzt, in der Vorwoche waren es rund 2600.
Innerhalb eines Tages steckten sich 224 Menschen mit dem Coronavirus an. Am Mittwoch waren es 219, am Dienstag 79 neue Infektionen. 56 Patienten werden mit Stand Mittwoch wegen einer Covid-19-Erkrankung im Krankenhaus behandelt, davon werden 17 intensivmedizinisch betreut, hiervon müssen 15 beatmet werden.
Die Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz - die Anzahl der zu Behandelnden auf Intensivstationen pro 100 000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage - lag wie am Vortag unverändert bei 1,15. Landesweit sind 1,6 Prozent der verfügbaren Intensivbetten in Krankenhäusern mit Covid-Patienten belegt.
61,4 Prozent der Bevölkerung haben mit Stand Mittwoch eine erste Impfung gegen das Coronavirus erhalten, 58,3 Prozent sind vollständig geimpft. 11 977 Menschen haben mit Stand Mittwoch eine Auffrischungsimpfung bekommen.
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