Die Zahl neuer Corona-Ansteckungen pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche nimmt in Brandenburg nur allmählich ab. Am Freitag gab das Gesundheitsministerium den Inzidenzwert mit knapp 77 an. Das ist mehr als doppelt so viel wie der Wert von 35, ab dem nach bisheriger Planung der nächste Schritt für die Öffnung von Einzelhandelsgeschäften, Museen und Galerien möglich sein soll. Am Donnerstag lag die Inzidenz bei rund 79, vor einer Woche allerdings noch bei etwas mehr als 97.

Drei Landkreise mit zu hoher Inzidenz

Drei Landkreise haben weiter eine sogenannte 7-Tage-Inzidenz von mehr als 100: Die Prignitz ist der Hotspot des Landes mit fast 163, gefolgt von Oberspreewald-Lausitz mit knapp 134 und Elbe-Elster mit rund 105. Für ganz Brandenburg meldeten die Gesundheitsämter nach Angaben vom Freitag 374 neue Corona-Ansteckungen; am Donnerstag waren es deutlich mehr mit 538, vor einer Woche 423. Die meisten neuen Fälle kamen am Freitag im Kreis Oberhavel mit 38 hinzu. Derzeit werden 678 Corona-Patienten in Krankenhäusern behandelt, etwas weniger als am Donnerstag.
Mehr zu Corona und den Folgen in Brandenburg und Berlin gibt es auf unserer Themenseite.