Derzeit laufe eine Analyse, sagte Vize-Vorstand Andreas Schwark am Dienstag beim Start des Impfzentrums in Potsdam. „Wir haben festgestellt, dass das Informationsbedürfnis sehr hoch ist in der Bevölkerung.“

Überlasteter Auftakt der Corona-Hotline

Die Hotline des ärztlichen Bereitschaftsdienstes, die seit Montag auch zur Terminvergabe für Corona-Impfungen genutzt wird, war zum Auftakt völlig überlastet. Es gab lange Wartezeiten und technische Probleme. Die Leitungen auf Bundesebene waren und sind zum Teil überlastet, so dass Anrufer aus Brandenburg zum Teil nicht an die regionalen Call-Center durchgestellt wurden und werden, wie die KVBB mitteilte. Es werde intensiv gearbeitet, das Problem zu beheben. Es könne jedoch auch weiterhin zu Engpässen kommen. Schrittweise soll die Mitarbeitendenzahl in Brandenburg aufgestockt werden.
Bereits am Vormittag hatte es nach KVBB-Angaben über 10.000 Anrufe gegeben. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums riefen auch viele noch nicht über 80-Jährige an, um einen Termin zu vereinbaren, sie sind aber noch gar nicht an der Reihe.
Es gehe nun erst einmal um eine schnelle Terminvergabe der über 80-Jährigen, sagte Schwark. Anschließend kämen die anderen dran. „Wir sind guter Dinge, dass wir da relativ schnell dann auch ein flächendeckendes Angebot für die Bevölkerung in Brandenburg installieren können.“
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