Die Zahl der Corona-Fälle nimmt in Brandenburg weiter zu. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg auf 81,7 nach 78,5 am Vortag, wie das Gesundheitsministerium am Samstag mitteilte. Vor einer Woche lagen die Ansteckungen innerhalb einer Woche je 100 000 Einwohner bei 54,2. Deutschlandweit erreichte die Sieben-Tage-Inzidenz nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) am Samstag erstmals seit Mitte Mai den Wert von 100,0.

Corrbus mit höchster Corona-Inzidenz in Brandenburg

Die höchsten Inzidenzwerte meldete Cottbus mit 157,1. Es folgen die südlichen Landkreise Elbe-Elster (108,8) und Spree-Neiße (108,0). Die niedrigsten Werte wurden in der kreisfreien Stadt Brandenburg/Havel mit 29,2 und im Landkreis Uckermark (33,0) ermittelt.
Innerhalb eines Tages steckten sich in Brandenburg 320 Menschen mit dem Coronavirus an. Am Freitag hatten die Corona-Neuinfektionen mit 685 den höchsten Stand seit April erreicht. Sechs neue Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung kamen binnen 24 Stunden hinzu.
Die Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz - die Anzahl der Patienten je 100 000 Einwohner, die mit einer Covid-19-Erkrankung innerhalb einer Woche stationär behandelt wurden - stieg leicht auf 2,2 nach 2,09 am Freitag. Derzeit werden 115 Patienten in Kliniken behandelt, davon werden 24 intensivmedizinisch betreut, hiervon müssen 19 beatmet werden. 2,1 Prozent der verfügbaren Intensivbetten sind mit Covid-19-Patienten belegt. Die Zahl der Infizierten und Erkrankten wird auf rund 4000 geschätzt, vor einer Woche waren es rund 3200.
Nach Daten des Robert Koch-Instituts ist mit Stand Freitag ein Anteil von 59,9 Prozent der Bevölkerung vollständig geimpft. Damit liegt Brandenburg im Bundesländervergleich auf dem vorletzten Rang.
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