In Brandenburg startet an diesem Montag die telefonische Termin-Vergabe für Corona-Impfungen. Sie wird landesweit über ein Call-Center geregelt, das unter der Rufnummer 116 117 erreichbar ist. Nach Angaben der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg nehmen rund 150 Mitarbeiter die Anrufe entgegen, pro Woche könnten rund 40 000 Anrufe bedient werden. Bei Bedarf könne aufgestockt werden, hieß es vorab. Welche Personengruppen wann geimpft werden, steht laut Ministerium auf der Internetseite www.brandenburg-impft.de.
Da zwei Impfungen für den Schutz gegen das Coronavirus nötig sind, müssen zwei Termine in den Impfzentren vereinbart werden. Ab kommendem Dienstag wird zunächst in Potsdam und in Cottbus geimpft. Bis Ende Januar sollen elf Impfzentren im Land eingerichtet werden.

Fast 20.000 Dosen pro Woche

Wöchentlich soll Brandenburg nach Angaben des Gesundheitsministeriums 19 500 Impfdosen erhalten. Zunächst hieß es, die Lieferung in der ersten Kalenderwoche entfalle. Das Bundesgesundheitsministerium teilte dann mit, mit dem Impfstoff-Hersteller Biontech sei vereinbart worden sei, dass die nächste Lieferung bereits am 8. Januar komme.

Unterricht von Zuhause

Für Brandenburger Schülerinnen und Schüler startet die Schule am Montag zunächst noch zu Hause - vorerst bis zum 10. Januar. Ausgenommen sind nach Angaben des Bildungsministeriums Abschlussklassen und Klassen an Förderschulen. Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hält Distanzunterricht bis zu den Winterferien für denkbar. Wegen der weiter hohen Infektionszahlen gehe er davon aus, dass der Distanzunterricht bis zum Start der Ferien am 1. Februar bestehen bleibe, hatte der Regierungschef dem RBB gesagt.
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