Bei der Einreise nach Brandenburg aus ausländischen Corona-Risikogebieten ist künftig zuzüglich zu einer zehntägigen Quarantäne auch ein Corona-Test vorgeschrieben. Diese Änderung der Quarantäneverordnung habe das Kabinett am Dienstag beschlossen, teilte die Staatskanzlei mit. Zu den ausländischen Risikogebieten gehöre auch Brandenburgs Nachbarland Polen. Die neue Verordnung trete am Mittwoch in Kraft und gelte zunächst bis Ende Januar. Ausnahmen gelten jedoch weiterhin für Berufspendler, Schüler sowie für Besuche bei engen Verwandten oder Lebenspartnern.

Unkontrollierte Einschleppung von Corona aus dem Ausland

„Mit der generellen Testpflicht vor Einreise und der Pflicht zur Registrierung hoffen wir, die unkontrollierte Einschleppung aus dem Ausland stoppen zu können“, sagte Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne). Diese Regelung gelte bundesweit. Es sei wichtig, die Verbreitung des Corona-Virus und vor allem der neuartigen Mutationen zu bremsen. „Deshalb ist ab morgen die Einreise aus Risikogebieten nur mit frischem Negativ-Test in der Tasche möglich“, betonte Nonnemacher.
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