Nach Verzögerungen bei der Lieferung soll nun wieder mehr Impfstoff nach Brandenburg kommen. Eine Übersicht über die Möglichkeiten der Impfung:

Über 80-Jährige:

Sie zählen zu der ersten Gruppe, die geimpft werden soll. Die Senioren sollen mit dem Impfstoff Biontech/Pfizer und Moderna geimpft werden. Sie erhalten Post und machen per Spezialnummer einen Termin aus. Die Erstimpfungen in Impfzentren hierzu starten laut Gesundheitsministerium ab 8. März. Rund 9000 Termine mussten zwischenzeitlich verschoben werden. Diese Senioren werden nun mit Biontech/Pfizer geimpft. Fast alle Termine seien vereinbart.

Pflegeheimbewohner und -bewohnerinnen:

Sie gehören ebenfalls zu der ersten Impfgruppe mit höchster Priorität. Den Schutz von Biontech/Pfizer und Moderna erhalten sie über mobile Teams in den Einrichtungen. Bis 5. März sollen dem Deutschen Roten Kreuz zufolge die Erstimpfungen abgeschlossen sein, bis Ende März die Zweitimpfungen.

Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in Gesundheit und Pflege:

Die Beschäftigten in Krankenhäusern und Reha-Kliniken werden dort mit dem Impfstoff von Astrazeneca geimpft. Wer in der Pflege oder der ambulanten Medizin arbeitet, bekommt ebenfalls dieses Präparat. Diese Beschäftigten brauchen eine Arbeitgeberbescheinigung. Sie können online oder über eine Spezialnummer einen Termin für ein Impfzentrum vereinbaren.

18- bis 64-Jährige:

Sie können mit Astrazeneca geimpft werden, wenn sie in die zweite Priorisierungs-Gruppe fallen, etwa weil sie eine schwere Erkrankung an Lunge, Leber, Niere oder Psyche haben. Diese Gruppe bucht online einen Termin für ein Impfzentrum und braucht ein ärztliches Zeugnis. Auch Polizisten mit Risikoeinsätzen, Lehrer und Erzieher können sich in Impfzentren mit Astrazeneca impfen lassen. Sie brauchen eine Arbeitgeberbescheinigung. Lehrer und Erzieher erhalten den Schutz auch an Impftagen in einigen Krankenhäusern.

Arztpatienten und -patientinnen:

An diesem Mittwoch (3. März) beginnt ein Modellprojekt mit zunächst vier Arztpraxen, in denen der Impfstoff von Astrazeneca verabreicht wird. Später sollen es rund 50 Praxen werden, geimpft wird auch bei Hausbesuchen. Die Termine vereinbaren die Praxen.
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