Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) nimmt an diesem Montag am Impfgipfel von Bund und Ländern teil. Anschließend will sich der Regierungschef zu Ergebnissen des Spitzentreffens äußern. Woidke hatte den Impfgipfel am Mittwoch in einem Schreiben an Berlins Regierenden Bürgermeister Michael Müller angeregt, der Vorsitzender der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) ist. Er sei erfreut, dass das Treffen so kurzfristig klappt, sagte Woidke am Sonntag.
Angesichts erheblicher Kritik am schleppenden Impf-Beginn und der Produktionsprobleme bei einigen Herstellern will Kanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag über die Lage beraten. An einer Videokonferenz sollen die Ministerpräsidenten der Länder, mehrere Bundesminister, Impfstoffhersteller sowie Vertreter der EU-Kommission teilnehmen, die für die gesamte EU Impfstoff bei verschiedenen Herstellern einkauft.

Verschärfte Maskenpflicht

Der Brandenburger Landtag führt am Montag eine verschärfte Maskenpflicht ein. Künftig ist das Tragen einer medizinischen Maske vorgeschrieben. Bereits seit dem 23. Januar müssen Brandenburgerinnen und Brandenburger in öffentlichen Bussen und Bahnen, in Geschäften und Büros (außer am Platz und bei Einhaltung des Mindestabstands) FFP2-Masken, OP-Masken und solche mit der Bezeichnung N95, P2, DS2 oder KN95 tragen. Alltagsmasken aus Stoff reichen nicht mehr.

Kitas kehren zurück in den eingeschränkten Regelbetrieb

Zudem öffnen in der Landeshauptstadt Potsdam am Montag die Kitas wieder. Der Potsdamer Verwaltungsstab hatte vergangenen Mittwoch beschlossen, dass die Kindertagesbetreuungen nach aktuellem Stand unter erhöhten Sicherheitsmaßnahmen in den eingeschränkten Regelbetrieb zurückkehren können. Dazu gehören regelmäßige Antigen-Spucktests der insgesamt etwa 2500 Mitarbeitenden der Kitas. Die Kosten dafür übernimmt die Stadt. Eltern, die die Möglichkeit haben, ihre Kinder zu Hause zu betreuen, werden gebeten, dies zu tun.
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