Die Zahl der Corona-Neuinfektionen bleibt in Brandenburg weiter auf relativ niedrigem Niveau. Innerhalb eines Tages wurden 98 neue Fälle gemeldet, nach 59 am Vortag, wie das Gesundheitsministerium am Dienstag berichtete. Vor einer Woche waren es 123 Neuinfektionen innerhalb eines Tages. Allerdings stieg die Zahl der neuen Corona-Infektionen pro 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen in einer Woche von 40,3 auf 50,3. Den höchsten Wert bei der Sieben-Tage-Inzidenz erreichte mit großem Abstand der Landkreis Prignitz mit 124,8, am günstigsten ist die Lage im Landkreis Uckermark mit 18,6.
70 Patienten werden derzeit wegen einer Covid-19-Erkrankung in Krankenhäusern behandelt, davon 23 auf Intensivstationen. Die Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz liegt wie am Vortag bei 0,99. Der Wert wird aus der Anzahl der Patienten berechnet, die mit einer Covid-19-Erkrankung stationär behandelt werden, innerhalb der vergangenen sieben Tage pro 100 000 Einwohner. Wenn er landesweit höher als 7 ausfällt, ist ein Warnwert überschritten. Dann will das Kabinett über weitere Beschränkungen beraten.
Im Vergleich zur Vorwoche wurden rund 33 500 weitere Corona-Impfungen verabreicht. Der Anteil der vollständig geimpften Personen stieg in dem Zeitraum leicht von 58,7 Prozent auf 59,4 Prozent. Damit liegt Brandenburg nach Angaben des Robert Koch-Instituts gleichauf mit Thüringen weiterhin auf dem vorletzten Platz der Bundesländer. Bundesweit liegt diese Impfquote bei 65,3 Prozent.
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