Für die geplante Corona-Notbetreuung für Erst- bis Viertklässler in Brandenburg ab kommendem Montag (4. Januar) hat die Landesregierung bestimmte Schutzvorgaben angekündigt. Der Unterricht solle, soweit möglich, in festen Lerngruppen - also Klassen oder Kursen - ablaufen, um enge Kontakte zu begrenzen, teilte das Bildungsministerium am Mittwoch in Potsdam mit. Die Gruppen sollten in festen Räumen sein, das Personal solle möglichst wenig wechseln. Für alle Schüler gilt Maskenpflicht. Die Notbetreuung umfasst dem Ministerium zufolge die Unterrichtszeit.

Notbetreuung für Kinder mit beiden Elternteilen in systemrelevanten Berufen

Vom 4. bis vorerst 10. Januar soll generell nur Unterricht zu Hause stattfinden außer bei Abschlussklassen und Förderschulen. Einen Anspruch auf Notbetreuung haben Kinder, deren beide Sorgeberechtigten in wichtigen Berufen arbeiten wie im Gesundheitsbereich, bei Bundes-, Landes- und Kommunalverwaltung, als Erzieher, Lehrer, bei Polizei, Feuerwehr, Energie, Abfall und Wasser, in der Landwirtschaft, im Lebensmitteleinzelhandel sowie bei Medien. Ausnahmen gibt es für Fünft- und Sechstklässler: Für sie besteht auch Anspruch auf Notbetreuung, wenn ein Sorgeberechtigter in Medizin oder Pflege arbeitet. Krippen, Kindergärten und Kindertagespflege im Vorschulbereich sind grundsätzlich geöffnet.
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