In den vergangenen vier Wochen war die Brandenburger zu 286 coronabedingten Einsätzen unterwegs. Dabei seien insgesamt 533 Verstöße festgestellt worden, teilte das Polizeipräsidium am Donnerstag mit.
„Wir stellen nach wie vor fest, dass sich die überwiegende Zahl der Brandenburgerinnen und Brandenburger an die Regeln der Eindämmungsverordnung hält“, betonte Torsten Herbst, Sprecher des Polizeipräsidiums, in einer Mitteilung. Es werde weiter mit Augenmaß, aber auch konsequent bei hartnäckigen Regelbrechern kontrolliert.

Verstöße verteilen sich auf ganz Brandenburg

In etwa zwei Drittel der Fälle sei es um Amts- oder Vollzugshilfe für die zuständigen Behörden gegangen, hieß es. Bei dem Rest handele es sich um eigene Kontrollen oder Bürgerhinweise. Die Einsätze und Verstöße haben sich nach den Angaben auf das gesamte Land verteilt.
In Zusammenhang mit den 533 Verstößen seien 19 Strafanzeigen und 188 Anzeigen bei Ordnungswidrigkeiten erstattet worden, hieß es. Zudem wurden 202 Platzverweise erteilt. Dreimal seien Polizeibeamte angespuckt oder angehustet worden. Strafanzeigen wegen des Verdachts der Körperverletzung und Beleidigung wurden erstattet.
Die Bereitschaftspolizei unterstützt die örtlichen Polizeidirektionen täglich mit jeweils einer Gruppe von zehn Beamten. Sie werden dann zur Amts- und Vollzugshilfe eingesetzt.
In den Reihen der Polizei sind nach den Angaben von 7000 Bediensteten 110 coronabedingt nicht im Dienst. Aktuell sind zehn positiv auf Virus getestet worden.
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