Der Gesundheitsausschuss des Brandenburger Landtags hat die neuen Corona-Regeln mit der Bundes-Notbremse gebilligt. Eine Mehrheit der Koalitionsfraktionen stimmte am Montag in einer Videokonferenz dafür, die AfD-Fraktion lehnte den Antrag ab und die Vertreter von Linken und Freien Wählern enthielten sich. Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) wies darauf hin, dass Landesregelungen in Kraft blieben, falls Schutzmaßnahmen des Landes strenger seien. Das ist zum Beispiel beim Verbot von Indoor-Sportstätten und bei Einschränkungen für Demos.

Oder-Spree schließt Schulen

Seit Montag müssen alle Schulen in Cottbus und den Kreisen Oder-Spree und Spree-Neiße für Präsenzunterricht schließen, weil die Zahl neuer Infektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen von Dienstag bis Donnerstag vergangener Woche über 165 lag. Bisher mussten auch Grundschulen in Brandenburg bei einem Wert von über 200 schließen. Weiterführende Schulen - also Gesamt- und Oberschulen sowie Gymnasien - waren bereits im Fernunterricht. Eine Öffnung sei für sie bei einer Sieben-Tage-Inzidenz von unter 165 ab dem 3. Mai möglich, sagte Nonnemacher. Abschlussklassen bleiben auch bei über 165 im Wechselunterricht zwischen Schule und zuhause.
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