Darunter seien rund 1 700 Soloselbstständige, die eine Unterstützung bis zu 5 000 Euro erhalten können. Zudem bekamen weitere rund 4300 Unternehmen Abschläge auf die Novemberhilfe, die ihre Anträge über das Bundesportal gestellt hatten. Insgesamt wurden rund 33 Millionen Euro an Abschlägen an Unternehmen und Soloselbständige ausgezahlt, maximal in Höhe von 10 000 Euro.
Inzwischen sei diese Summe auf maximal 50 000 Euro erhöht worden und werde berechtigten Antragstellern nachgezahlt, wie die ILB weiter mitteilte. Diese Nachzahlungen sollen nach Angaben des Bundes noch in diesem Jahr gestartet werden.

Bearbeitungsportale im Januar freigeschaltet

Zudem wird der Bund ab dem 10. Januar den Bewilligungsstellen der Länder die Bearbeitungsportale freischalten, um die weitere Antragsprüfung und die Auszahlung der November- und anschließend Dezemberhilfen vornehmen zu können. Tillmann Stenger, ILB-Vorstandschef, bat die Unternehmen in diesem Zusammenhang um Geduld. „Sobald uns der Bund technisch dazu in die Lage versetzt, werden wir zügig den entstandenen Stau abarbeiten.“
Das beantragte Fördervolumen der Novemberhilfe lag in Brandenburg aktuell bei insgesamt über 72 Millionen Euro. Rund 6 500 Anträge von Unternehmen sind bereits gestellt worden.

Was sind die Novemberhilfen?

Die Novemberhilfen sind Zuschüsse für Firmen zum Beispiel in der Gastronomie, die wegen behördlicher Anordnungen in der Corona-Krise zumachen mussten. Dabei gibt es Abschlagszahlungen, das ist ein Vorschuss auf spätere Zahlungen ohne tiefer gehende Prüfung. Soloselbstständige erhalten bisher eine Abschlagszahlung von bis zu 5000 Euro, andere Unternehmen bis zu 10 000 Euro. Das Programm sieht vor, dass für die meiste Zahl der Firmen Zuschüsse in Höhe von 75 Prozent des durchschnittlichen Umsatzes im November 2019 gewährt werden sollen. Ähnliche Hilfen soll es als Dezemberhilfe geben.