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7. April 

Keine neuen Infektionen in Oder-Spree

Die Zahl der Infizierten stagniert. Fast die Hälfte der Corona-Infizierten im Landkreis Oder-Spree gilt bereits als wieder geheilt.

Verschärfte Kontrollen zu Ostern in der Uckermark

Landrätin und Polizeiinspektion wollen zu erwartende größere Ansammlungen gerade an den Feiertagen verhindern.

1574 Corona-Infizierte in Brandenburg bestätigt - 35 Todesfälle

In Brandenburg ist die Zahl der Corona-Infizierten auf 1574 und die der Todesfälle auf 35 gestiegen. Das teilte das Gesundheitsministerium am Dienstag in Potsdam mit dem Stand von 16.00 Uhr mit. Damit seien innerhalb der vergangenen 24 Stunden 63 Fälle von Infizierten hinzugekommen. Bisher starben 35 Menschen nach einer Infektion mit dem Virus Sars-CoV-2, die meisten davon in Potsdam - dort waren es 14 Tote. Die größte Zahl an bestätigten Infizierten mit dem neuartigen Coronavirus gibt es mit Abstand in Potsdam mit 273 Fällen, gefolgt vom Kreis Potsdam-Mittelmark mit 213 und dem Kreis Oberhavel mit 144 Fällen.

Bergmann-Klinikum in Potsdam erhält Auflagen nach Häufung von Corona-Infektionen

Nach einer Häufung von Coronavirus-Fällen sind dem Potsdamer Ernst von Bergmann-Klinikum eine Reihe von Auflagen erteilt worden. Experten des Robert Koch-Instituts aus Berlin hatten die Klinik besucht - nun liegt ein Bericht vor, der vom Gesundheitsamt geprüft wurde. Das Bergmann-Klinikum richtet ab diesem Mittwoch unter der Telefonnummer 0331/241 48600 eine Hotline an, die täglich von 9 bis 12 Uhr und von 16 bis 18 Uhr erreichbar ist. Gegen drei Ärzte und zwei Geschäftsführer wurden Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet.

Gemeinschaftsunterkunft in Potsdam unter Quarantäne - sieben Coronafälle

Wegen mehrerer Coronavirus-Fälle ist eine Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete in Potsdam am Dienstag unter Quarantäne gestellt worden. Das habe das Gesundheitsamt entschieden, nachdem Tests einer Bewohnerin sowie ihrer Familie auf das Coronavirus positiv gewesen seien, wie die Stadt am Abend mitteilte. Nach Angaben eines Sprechers waren noch ein Mann und die fünf Kinder positiv getestet worden. Weitere Details konnte er zunächst nicht nennen. Insgesamt sind den Angaben zufolge 116 Bewohnerinnen und Bewohner, darunter 20 Kinder unter 18 Jahren, von der Quarantäne betroffen. Sie gilt für mindestens 14 Tage, bis sie durch die zuständige Behörde wieder aufgehoben wird.

Zahl der COVID-19-Erkrankten in Märkisch-Oderland stagniert

Der Krisenstab hat am Dienstag genauso viele bestätigte Fälle gemeldet wie am Vortag. Seit dem 24. März schwankten die Zahlen zwischen ein und neun Fällen mehr pro Tag. Von den bisher 114 Erkrankten seien 50 genesen. In häuslicher Isolation sind aktuell 452 Menschen.

Geheilte fehlen in der Brandenburger Statistik

Acht weitere Frankfurter positiv auf Covid-19 getestet

Die Zahl der bestätigten Infektionen stieg am Dienstag von 14 auf 21. Davon ist eine Person inzwischen offiziell wieder gesund.

Oberverwaltungsgericht hält Einreiseverbot nach OPR für rechtswidrig

Zwei Berliner mit Zweitwohnsitz in Ostprignitz-Ruppin dürfen auch nach der Ausreise aus dem Landkreis wieder in ihre Nebenwohnungen zurückkehren.

213 erkrankte, neun verstorbene Personen

Im Landkreis Potsdam-Mittelmark sind inzwischen 213 (+ 9 zum Vortag) Personen erkrankt. 31 (+0) der infizierten Personen müssen bisher stationär betreut werden.

RKI will mit App Corona-Ausbreitung besser verstehen

Hebammen trotzen der Corona-Krise

Hebamme Manuela Minge erzählt, wie ihre Arbeit sich verändert hat und warum die Corona-Zeit sogar durchaus positive Seiten für frischgebackene Mütter hat.

Erntehelfer aus Rumänien kommen Donnerstag in Brandenburg an

Potsdamer OB schaltet Staatsanwaltschaft ein 

Laut Potsdamer Amtsärztin Kristina Böhm sind aktuell in der Brandenburger Landeshauptstadt 306 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet. Es gibt demnach  fünf  weitere Tote binnen der vergangenen 24 Stunden in Potsdam - alle im Bergmann-Klinikum. Im Bergmann-Klinikum liegen derzeit 74 Infizierte auf normalen Stationen, 14 Patienten auf Intensivstationen. Elf davon werden beatmet.  Die Stadt Potsdam hat unterdessen Ordnungswidrigkeitsverfahren gegen drei Ärzte und die beiden Geschäftsführer des Bergmann-Klinikums eingeleitet, weil möglicherweise Verletzungen von ärztlichen Meldepflichten vorliegen.  Alle Verfahren werden laut Potsdams Oberbürgermeister Mike Schubert (SPD) an die Staatsanwaltschaft abgegeben, um abzuklären, dass keine Straftaten vorliegen. Es gehe um Aufklärung, ohne vorzuverurteilen, so Oberbürgermeister Schubert. 

Pressekonferenz zur aktuellen Corona-Lage in Potsdam

Brandenburg stockt Schul-Cloud auf – mehr Schulen bekommen Zugang

Das Bildungsministerium in Brandenburg  will Schulen wegen der Corona-Pandemie beim digitalen Unterricht stärker unterstützen. Ihnen soll bei Bedarf die Schul-Cloud Brandenburg zu Verfügung gestellt werden, wie das Ministerium am Dienstag mitteilte. „Der Einsatz von digitalen Bildungslösungen hat angesichts der aktuellen Situation an den Schulen enorm an Bedeutung gewonnen“, sagte Bildungsministerin Britta Ernst (SPD) in einer Pressemitteilung.

Müller entschuldigt sich für Vorwürfe an USA wegen verschwundener Schutzmasken

Im Streit um eine Lieferung von 200.000 Schutzmasken, die von Bangkok aus statt nach Berlin wohl in die USA ging, schlägt der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) nun gemäßigtere Töne an. „ Da ist eine Schärfe reingekommen durch die Stellungnahmen von Herrn Geisel und mir, die bedauere ich. Es tut mir leid“, sagte Müller am Dienstag.

Müller: Kein schneller umfassender Exit in Berlin

Einen schnellen umfassenden Ausstieg aus den massiven Beschränkungen des öffentlichen Lebens wegen der Coronakrise wird es in Berlin nach Überzeugung des Regierenden Bürgermeisters Michael Müller (SPD) nicht geben. Aber über genau solche Themen habe sich der Senat bei seiner Sitzung mit Experten wie der Präsidentin der Berliner Industrie- und Handelskammer (IHK), Beatrice Kramm, und dem Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, ausgetauscht, sagte Müller am Dienstag. Es sei natürlich von großer Bedeutung, wie und wann Unternehmen wie gewohnt arbeiten könnten. „Es zeichnet sich jedoch ab, es wird nicht den einen Tag X geben“, sagte Müller, „sondern es wird stufenweise eine Normalisierung unseres öffentlichen Lebens geben.“

Gericht lehnt Eilantrag ab - Gottesdienste in Berlin bleiben verboten

Das Verbot von Gottesdiensten in der Corona-Krise ist aus Sicht des Berliner Verwaltungsgerichts nicht zu beanstanden. Damit wurden die Eilanträge eines religiösen Vereins sowie eines Gläubigen abgelehnt, wie das Gericht am Dienstag mitteilte. Nach der Eindämmungsverordnung sei der Besuch von Kirchen, Moscheen und Synagogen zwar erlaubt, aber nur zur individuellen, stillen Einkehr, so dagegen das Gericht. Daraus ergebe sich, dass ein öffentliches Abhalten von Gottesdiensten und deren Besuch nicht zu den erlaubten Tätigkeiten zähle.

Berliner Balkonkunst gegen Corona-Isolation

Gut 50 Berliner Künstlerinnen und Künstler wollen am Osterwochenende gegen die Corona-Isolation ihre Arbeiten auf Balkonen und an Fenster präsentieren. Es werde keine offizielle Eröffnung geben und keine Menschenmengen, kündigten die Kuratorinnen Övül Durmusoglu und Joanna Warsza am Dienstag in einer Mitteilung an. Das Projekt im Stadtteil Prenzlauer Berg solle am Sonntag und Montag zu einem Spaziergang innerhalb der geltenden Regelungen einladen, um Leben, Kunst und Verbindungen zu suchen.

Offener Brief: Berliner Häuser warnen vor Theatersterben

Mehrere Privattheater in Berlin haben in der Corona-Krise Unterstützung gefordert. „Wir weisen mit diesem offenen Brief eindringlich darauf hin, dass es ohne unbürokratische und schnelle Hilfsmaßnahmen zu einem massiven Theatersterben in der Stadt kommen wird“, heißt es in dem Schreiben, das zum Beispiel Schaubühne, Kudammbühnen und Berliner Ensemble unterzeichnet haben.

Berliner Senat rechnet bald mit weiteren Schutzmasken aus China

Der Senat rechnet schon bald mit weiteren Lieferungen von Schutzmasken und Schutzkitteln aus China. Es gebe mehrere Bestellungen und bereits zugesicherte Ware, sagte Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) am Dienstag nach der Senatssitzung. Sowohl in Peking als auch in Shanghai stehe Material „in erheblichen Größenordnungen“ für Berlin zur Verfügung.

Forscher der TU starten Umfrage zu Arbeit im Homeoffice

Wie produktiv und zufrieden sind Menschen im Homeoffice? Was könnte nach der Corona-Epidemie fortgeführt werden? Diese Fragen untersuchen Forscher der Technischen Universität Berlin und internationale Kollegen jetzt anhand von Fragebögen im Internet. Für ihre anonyme Umfrage, die nur wenige Minuten beanspruche, suchen sie noch Teilnehmer, wie Søren Salomo, Leiter des Fachgebiets Technologie- und Innovationsmanagement, am Dienstag in Berlin mitteilte.

Flüchtlingsheim in Berlin nach Alarm geräumt - 43 Polizisten in Quarantäne

Wegen eines Einsatzes in einem Flüchtlingsheim in Berlin-Marzahn ist für 43 Polizisten eine Quarantäne wegen Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus empfohlen worden. Nach einem Brandalarm wurde die Unterkunft im Stadtteil Biesdorf in der Nacht zu Dienstag geräumt, wie die Polizei mitteilte. Wegen Corona-Verdachtsfällen standen die Bewohner bereits unter Quarantäne. Bei der Räumung sollen mehrere Flüchtlinge versucht haben, einen Wachmann anzugreifen. Die Polizei versammelte die Menschen daraufhin vor dem Gebäude. Dabei sollen einige laut Polizei Widerstand geleistet haben. Wegen des Kontakts mit den Bewohnern empfahl eine Mitarbeiterin des Gesundheitsamtes die Quarantäne für die Polizisten.

Berliner Senat will auch mittelständischen Unternehmen helfen

Der Berliner Senat will auch den mittelständischen Betrieben der Hauptstadt in der Coronakrise helfen. Der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) sagte am Dienstag nach der Sitzung des Senats, das sei im Rahmen des Nachtragshaushalts beschlossen worden. Danach soll es 60 Millionen Euro Hilfen für Unternehmen mittlerer Größenordnung geben. Müller erwähnte als Beispiel viele Kinobetreiber. „Das sind keine Kleinstselbstständigen, aber auch nicht die ganz Großen“, sagte Müller. Für Kleinstunternehmen und Soloselbstständige hatte der Senat frühzeitig ein Hilfsprogramm aufgelegt, für das ab dem 27. März Anträge gestellt worden konnten. Mittlere Betriebe haben bisher keine Zuschüsse erhalten.
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Berlin plant wegen Corona-Krise Mehrausgaben von drei Milliarden Euro

Berlin will wegen der Corona-Krise in diesem Jahr drei Milliarden Euro mehr ausgeben als bisher geplant. Der Löwenanteil von 2,6 Milliarden Euro soll für Wirtschaftshilfen fließen, wie Finanzsenator Matthias Kollatz (SPD) am Dienstag nach dem Senatsbeschluss mitteilte. Für das geplante Notfallkrankenhaus auf dem Messegelände sind 56 Millionen Euro vorgesehen. Die Beschaffung von Schutzausrüstungen für Hilfskräfte soll 50 Millionen Euro kosten. Hinzu kommen unter anderem 29 Millionen Euro für 1100 Beatmungsgeräte, aber auch Finanzspritzen für die Messe Berlin GmbH und die Flughafengesellschaft. Finanziert werden soll der Nachtragshaushalt zunächst ohne neue Schulden. 

Besuch von Schloss Sanssouci trotz der Coronakrise auf ungewöhnliche Art

Ein Besuch von Schloss Sanssouci in Potsdam ist auch während der Schließung in der Corona-Krise möglich - allerdings nur im Internet. Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) bietet auf ihrer Webseite unter dem Hashtag #wirbleibenzuhause verstärkt digitale Angebote, wie sie am Dienstag in Potsdam mitteilte. So können Besucher virtuell durch Sanssouci flanieren, sich die Werke in der Bildergalerie ansehen und den Neuen Kammern einen Besuch abstatten. Die Rundgänge entstanden in Zusammenarbeit mit Google Arts & Culture.

Fahrradlobby will in Berlin mehr Radwege und Tempo 30 für Autos in Coronakrise

Obwohl die Menschen zu Hause bleiben sollen und die Berliner Straßen derzeit relativ leer sind, fordern Fahrrad- und Fußgängerverbände mehr Radwege und eine Beschränkung des Autoverkehrs für die Zeit der Coronakrise. Jetzt müssten schnell für den Übergang neue Fahrradwege und mehr Platz für Fußgänger geschaffen werden, nötig sei außerdem Tempo 30 für Autos auf Hauptstraßen, verlangten der Fahrradlobbyverband ADFC, der Umweltverein BUND sowie weitere Verbände am Dienstag in einem offenen Brief an den Senat und die Bezirke. Zur Begründung hieß es, nur so könnten Radfahrer und Fußgänger die Abstandsregeln einhalten und möglichst ansteckungsfrei ihre Wege zurücklegen.

Schülerstudium an der TU Berlin weiter möglich

Schüler, denen der Schulstoff nicht reicht, können auch in diesem Sommersemester nebenbei an der Technischen Universität studieren. Trotz Corona-Pandemie werde die Universität das Programm „Studieren ab 16“ fortsetzen, teilte Projektleiterin Claudia Cifire am Dienstag in Berlin mit. Es werde online-Veranstaltungen geben. Start ist am 20. April. Die Anmeldefrist wurde bis zum 14. April 2020 verlängert. Interessierte Schüler können sich per E-Mail mit einem Formular aus dem Internet anmelden. 

AfD will Schule in Brandenburg am 2. Mai wieder starten - auch samstags

Die AfD-Fraktion im Landtag hat vorgeschlagen, den Schulbetrieb in Brandenburg vom 2. Mai an schrittweise wieder zu starten. Dies stehe allerdings unter dem Vorbehalt, dass sich die Zahlen der Corona-Infektionen bis dahin nicht dramatisch erhöhten, sagte der Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Fraktion, Dennis Hohloch, am Dienstag in Potsdam. Damit in den Klassen ein Sicherheitsabstand von zwei Metern eingehalten werden könne, sollten die einzelnen Jahrgangsstufen die Schulen nur an bestimmten Tagen der Woche nutzen können und der Samstag als Unterrichtstag dazu genommen werden.

Krankenhausmitarbeiter fordern Schutzausrüstung aus Brandenburg

Ärzte, Kranken- und OP-Schwestern sowie weitere Beschäftigte aus mehr als 20 Krankenhäusern in Brandenburg haben in der Corona-Krise energisch die Unterstützung der Landesregierung gefordert. „Das Land Brandenburg muss einen Weg finden, Masken, Schutzkittel, Schutzbrillen, Handschuhe und Desinfektionsmittel zu produzieren - sofort!!“, heißt es in einem offenen Brief, der am Dienstag an Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) und Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) gegangen ist. Außerdem forderten die Beschäftigten mehr Personal für alle an der Krankenversorgung beteiligten Bereiche „durch schnelle und unbürokratische Einstellungen“. Es müsse eine feste Zuordnung von Reinigungspersonal auf den Stationen geben sowie extra Personal für die Außenbereiche, heißt es in dem Schreiben, dass von über 30 Beschäftigten unterzeichnet worden ist - darunter Ärzte, Gesundheits- und Krankenpfleger, Krankenschwestern und OP-Fachkräfte.
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Deutsche haben laut Umfrage relativ wenig Angst vor Corona-Erkrankung

Bis auf die stark gestiegene Angst vor einer Talfahrt der Wirtschaft bleiben die Deutschen mit Blick auf ihre Gesundheit und ihren Job im Moment eher gelassen. "Sie wirken erstaunlich sorglos. Oder cool", sagt Manfred Schmidt, Politikwissenschaftler an der Universität Heidelberg. Selbst mit dem Krisenmanagement der Politik sind viele Befragte recht zufrieden - zumindest für deutsche Verhältnisse.

Wannsee-Anbaden am Karfreitag fällt aus

Das traditionelle Anbaden zu Karfreitag im Strandbad Wannsee fällt in diesem Jahr der Corona-Krise zum Opfer. Der Startschuss in die Freibadsaison fällt wegen der geltenden Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus aus - zumindest vorerst. Dies sagte ein Sprecher der Berliner Bäderbetriebe am Dienstag. Zuvor hatte die „Berliner Morgenpost“ berichtet.

Rheinsbergs Bürgermeister positiv auf Corona getestet

Wie Frank-Rudi Schwochow selbst auf Facebook mitteilte, ist er positiv auf den Erreger Covid-19 getestet worden. Das Rathaus von Rheinsberg ist deshalb mit sofortiger Wirkung vorläufig geschlossen. Ein Großteil der Mitarbeiter werde sich vorsorglich in häusliche Isolation begeben.

Etwa 180 Betriebe in Brandenburg wollen Pendler aus Polen aufnehmen

Rund 180 Gastgewerbebetriebe in Brandenburg haben sich zur Aufnahme polnischer Pendler bereiterklärt, damit sie in der Corona-Krise weiter in Deutschland arbeiten können. Das sagte der Präsident des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands (Dehoga) Brandenburg, Olaf Schöpe, am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. „Teilweise sind die polnischen Arbeiter von ihren Familien und Ehepartnern begleitet.“ Indem den Pendlern Unterkünfte zur Verfügung gestellt werden, sollen Personalausfälle vor allem in der Landwirtschaft vermieden werden.

Berliner Senat will Arbeitsplätze von Schwerbehinderten sichern

Der Berliner Senat will Unternehmen mit einem hohen Anteil schwerbehinderter Mitarbeiter in der Corona-Krise stärker unterstützen. Unter anderem erhalten die 38 sogenannten Inklusionsbetriebe eine Soforthilfe von monatlich 500 Euro je schwerbehindertem Arbeitnehmer. Das gilt für zunächst drei Monate mit der Möglichkeit einer Verlängerung um weitere drei Monate, wie Arbeitssenatorin Elke Breitenbach (Linke) am Dienstag mitteilte. Das nun geschnürte Paket umfasst auch die Möglichkeit weiterer Zuschüsse, etwa zur Aufstockung des Kurzarbeitergeldes.

Brandenburger Linke fordert weiterhin Prämien und mehr Kurzarbeitergeld

Trotz der Ablehnung ihrer Vorschläge im Brandenburger Landtag will die oppositionelle Linke-Fraktion wegen der Corona-Krise weiterhin steuerfreie Prämien für Pflegekräfte und ein erhöhtes Kurzarbeitergeld durchsetzen. Daher werde seine Fraktion diese Anträge in veränderter Form erneut in die Landtagsausschüsse bringen, sagte Linke-Fraktionschef Sebastian Walter am Dienstag in Potsdam. Walter verwies außerdem darauf, dass Mitarbeiter von 14 000 Betrieben in Brandenburg von Kurzarbeit betroffen sind. „Und viele Menschen, die nun Kurzarbeitergeld bekommen, gehören sowieso schon zu den Geringverdienern.“
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Berliner Zahnärzte trotz Coronavirus für Patienten da

Die Zahnarztpraxen in der Hauptstadt behandeln Patienten während der Corona-Pandemie weiter. Durch Hygienemaßnahmen würden Patienten und Praxispersonal geschützt, teilte die Zahnärztekammer Berlin am Dienstag mit. Niemand müsse wegen der Covid-19-Pandemie Angst vor einen Zahnarztbesuch haben und ihn meiden, hieß es weiter. Solange ausreichende Schutzausrüstung vorhanden sei, würden die rund 6000 Berliner Zahnärzte praktizieren.

Mehr als 99.700 Corona-Nachweise in Deutschland

In Deutschland sind bis Dienstagvormittag mindestens 99.700 Infektionen mit dem neuen Coronavirus registriert worden. Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt. Mindestens 1633 mit Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben. Mehrere Deutsche starben im Ausland im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion. Nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts haben in Deutschland rund 30.600 Menschen die Infektion überstanden. Welche Bundesländer besonders betroffen sind, lesen Sie hier.

Uckermark verhängt trotz Corona bislang kein Einreiseverbot

In der uckermärkischen Kreisverwaltung beobachtet man mit Sorgen die drastisch zunehmenden Reisebewegungen aus der Hauptstadt aufs Land. Es besteht höchste Gefahr, dass dadurch die Corona-Infektionszahlen in die Höhe schnellen. Nach der Berliner Eindämmungsverordnung dürften die Hauptstädter überhaupt nicht ausrücken, so die Einschätzung der Kreisverwaltung. Die Brandenburger Einschränkungen sehen aber bislang keine Einschränkungen vor. Auch die Uckermark will noch kein Einreiseverbot verhängen. Was in den nächsten Tagen trotzdem unternommen werden soll, erfahren Sie hier.

Mitarbeiter am Klinikum Frankfurt (Oder) bitten um Einhalt der Beschränkungen

Beschäftigte am Klinikum Frankfurt (Oder) haben dazu aufgerufen, sich an die Kontaktbeschränkungen zu halten. Ob in der Radiologie oder in der Zentralen Notaufnahme: in mehreren Abteilungen fanden sich PflegerInnen und Ärzte für ein Foto zusammen, dazu die auf großen Lettern vorgetragene Bitte: Wir bleiben für Euch da, bitte bleibt Ihr für uns zu Hause!
© Foto: MOZ.de

Potsdamer Klinikum prüft Konsequenzen aus Expertenbericht

Nach einer Häufung von Corona-Fällen prüft das Potsdamer Ernst von Bergmann-Klinikum mögliche Konsequenzen. Nach einem Treffen mit Experten des Robert Koch-Instituts in der Klinik vergangenen Freitag liegt nun ein Bericht vor, der vom Gesundheitsamt geprüft wird, wie die Stadt am Dienstag mitteilte. Nach dem Treffen habe es mehrere Nachgespräche gegeben. „Der Bericht wird jetzt erst einmal geprüft und die Maßnahmen werden um die notwendigen Schritte erweitert“, sagte ein Sprecher. Details zu dem Bericht wollte die Stadt zunächst nicht nennen.

Berlin sagt Erinnerung an Weltkriegsende ab - virtuelle Ausstellung

Zum 75. Jahrestag des Kriegsendes am 8. Mai wird es nicht wie geplant große Veranstaltungen am Brandenburger Tor und anderen historischen Orten der Hauptstadt geben. Die dort vorgesehenen Projekte hat Berlin komplett abgesagt. „Wir gehen von der Straße runter“, sagte Moritz van Dülmen, Geschäftsführer der federführenden Kulturprojekte Berlin. Vergleichbare Veranstaltungen der Kulturprojekte locken sonst bis zu 250.000 Besucher an. Alternativ planen van Dülmen und sein Team ein aufwendiges digitales Projekt, mit dem an beispielhaften Orten wie Reichstagsgebäude, Brandenburger Tor, Sowjetisches Ehrenmal, Alexanderplatz und Topographie des Terrors die letzten Kriegstage und die Befreiung vom Nationalsozialismus im Mai 1945 dargestellt und erläutert werden sollen.

Essen zum Mitnehmen: Berliner Gaststättenverband startet Restaurant-Plattform

Angesichts der Corona-Krise hat der Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) Berlin eine Plattform geschaffen, auf der Liefer- und Abholservices von Restaurants und Imbissen zu finden sind. Unter dem Motto #berlinliefert hätten sich bislang mehr als 250 Gastronomen auf der Internetseite des Verbands registriert, sagte der Hauptgeschäftsführer Thomas Lengfelder am Dienstag.

Krise sorgt für Boom bei Eberswalder Wurst

Die Eberswalder Fleisch- und Wurstwaren aus dem Stammwerk in Britz haben mit der Coronakrise eine Absatzsteigerung erfahren. Mit Beginn der Hamsterkäufe schon vor fünf Wochen habe sich die Nachfrage nach den Wurstprodukten verdoppelt, bei den Fleischprodukten habe sie sich sogar verdreifacht. Warum das so ist, erklärt Sebastian Kühn, einer der Geschäftsführer der Eberswalder Wurst GmbH, hier.

RKI veröffentlicht Corona-Datenspende-App

Um die Ausbreitung des Coronavirus besser zu erfassen und zu verstehen, hat das Robert-Koch-Institut (RKI) am Dienstag die Corona-Datenspende-App veröffentlicht. Sie soll Symptome beim Nutzer erkennen, die unter anderem auf eine Coronavirus-Infektion hinweisen könnten.

Virtuelle Gartenbesuche bei den Rosenfreunden Wittstock

Anstatt nur Veranstaltungen abzusagen, laden die Rosenfreude Wittstock zu einem Gartenbesuch ein – virtuell.

1524 Corona-Infizierte in Brandenburg bestätigt - 33 Todesfälle

In Brandenburg ist die Zahl der Corona-Infizierten auf 1524 und die der Todesfälle auf 33 gestiegen. Das teilte das Gesundheitsministerium am Montag in Potsdam mit dem Stand von 8 Uhr mit. Damit seien innerhalb der vergangenen 24 Stunden 61 Fälle von Infizierten und sechs Todesfälle hinzugekommen. Bisher starben 33 Menschen nach einer Infektion mit dem Virus Sars-CoV-2, die meisten davon in Potsdam - dort waren es 14 Tote. Die größte Zahl an bestätigten Infizierten mit dem neuartigen Coronavirus gibt es mit Abstand in Potsdam mit 273 Fällen, gefolgt vom Kreis Potsdam-Mittelmark mit 204 und dem Kreis Oberhavel mit 141 Fällen.

Das Robert Koch-Institut informiert zum Coronavirus

Das RKI gibt die neuesten Fallzahlen für Deutschland bekannt, erläutert, was über verstorbene Patienten bekannt ist und stellt eine neue "Corona Datenspende"-App vor, die Grippe-Symptome erkennen kann. Sie steht ab heute zum Download im App Store sowie im Google Play Store bereit. Die Teilnahme ist freiwillig. Je mehr Menschen, ihre Daten zur Verfügung stellen würden, umso besser könne das RKI diese Auswerten und Erkenntnisse über das Virus gewinnen. Weitere Informationen zur App finden Sie hier.

Lieferservice und Außer-Haus-Verkauf in und um Bernau

Das könnte noch extrem heikel und bitter werden: Obwohl Barnimer Gastronomen mit Liefer- und Außer-Haus-Angeboten bemüht sind, die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise wenigstens etwas einzudämmen, halten sich die wirtschaftlichen Effekte dieser Offerten augenscheinlich in Grenzen. Besonders hart trifft die Corona-Krise das Wandlitzer Strandrestaurant "Ristorante alla Fontana".

Die Zahl der Corona-Erkrankungen in Oder-Spree bleibt stabil

Mit 85 Personen ist die Zahl der Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus im Landkreis Oder-Spree weiter stabil geblieben. Wie der Leiter des Gesundheitsamtes des Kreises, Dr. Ricardo Saldaña-Handreck, in einer Videobotschaft am Montagnachmittag mitteilte, seien bereits 32 Erkrankte wieder genesen. 137 Menschen befänden sich in häuslicher Isolation. Auch der Test des Corona-Verdachtsfalls in einem Seniorenheim im Kreisgebiet wurde ausgewertet, lesen Sie hier weiter.

Mitarbeiter der Reha-Klinik in Bad Freienwalde haben Angst

Die Patienten der Bad Freienwalder Reha-Klinik sind abgereist. Nachdem der Coronavirus bei einer Ärztin und einem Patienten nachgewiesen worden war, entschieden Klinik-Leitung und Gesundheitsamt am Freitag, das Haus vorübergehend zu schließen. Die Mitarbeiter haben Angst, die Stimmung ist gedrückt. Wie es mit den Mitarbeitern und der Klinik weitergehen soll, erfahren Sie hier.

Coronavirus stellt viele Start-ups vor Existenzkrise

Viele Investoren ziehen ihr Geld aus Start-ups zurück, da die wirtschaftliche Lage während der Corona-Krise unsicher ist. Start-ups sind von diesem Geld abhängig und können nun oft ihre MitarbeiterInnen nicht mehr bezahlen und geraten in eine finanzielle Krise.

Berliner Senat berät Finanzsituation während der Corona-Krise

Am Dienstag kommt der Berliner Senat zusammen, um u.a. die Möglichkeiten des Landes zur Hilfe für Mittelständische Unternehmen zu besprechen. Laut Bürgermeister Michael Müller (SPD) sollen eventuelle Förderlücken geschlossen werden.

28 Tote nach Corona-Infektion und 3862 Infizierte in Berlin

Innerhalb eines Tages kamen in Berlin 175 neue Infektionsfälle hinzu. Somit steigt die Zahl für Berlin auf 3862. Von diesen Personen werden 527 isoliert und behandelt - 133 von ihnen auf der Intensivstation. 28 Menschen sind nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben.

Gelangt das Virus in die Lunge, droht Erstickungstod

Sauerstoffmangel ist eines der wesentlichen Leiden der Infektion mit dem Coronavirus. Daher ist es wichtig, dass ausreichend Beatmungsgeräte in den Kliniken verfügbar sind. Erreicht das Coronavirus in die Lunge, droht der Erstickungstod.

Tigerin in New York mit Corona infiziert

In einem Zoo in New York ist ein Tiger positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das zeigt: Es erkranken nicht nur Menschen daran. 
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6. April

Einblicke in das Corona-Testzentrum in Bad Freienwalde

Der Landkreis schont mit drei Abstrichzentren die Ressourcen an Schutzkleidung und medizinischem Personal. In Bad Freienwalde steht eines der Testzentren.

Wittstock verändert Zeiten der Corona-Hotline

Die Stadtverwaltung Wittstock passt die Zeiten für die Corona-Hotline an. "Die Auswertung der Erkenntnisse seit dem Zeitpunkt der Freischaltung am 19. März hat ergeben, dass sich die Anrufe auf bestimmte Zeiten konzentrieren", erklärt Pressesprecher Jean Dibbert.

15.000 Masken für Oberhaveler aus Velten

Die Mitglieder des Krisenstabes erhalten Schutzausrüstung von einem im zahnärztlichen Bereich tätigen Unternehmen. 141 Menschen im Kreis sind mit dem Virus infiziert. 

Medizin-Prüfungen finden wie geplant statt

Der zweite Abschnitt der Ärztlichen Prüfung (M2) findet in Brandenburg wie geplant vom 15. bis 17. April statt. Das hat die Landesgesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Die Grünen) nun entschieden. MHB-Studenten hatten sich für den Beibehalt des vorgesehenen Termins eingesetzt.

Corona-Test in Seniorenheim im Kreis Oder-Spree negativ

Der Gesundheitsamtsleiter sieht positiven Trend. Kontrollen in Fürstenwalde verliefen ohne Beanstandung.

Corona-Krisenstab in Frankfurt (Oder) geht in die fünfte Woche

Am Montag tagte einmal mehr der Corona-Krisenstab der Stadt Frankfurt (Oder). Ausgewertet wurde auch das Wochenende.

Dehoga: Weitere Hilfe für Hotels und Gaststätten erforderlich

Der Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) Brandenburg hat die nicht ausreichende Hilfe angesichts der Corona-Krise für die Branche beklagt. Es bestehe weiterhin akuter Handlungsbedarf, betonte Präsident Olaf Schöpe am Montag in einer Mitteilung. Zudem gebe es Probleme bei der Umsetzung der Maßnahmen, insbesondere bei der Beantragung staatlicher Kredite, sowie von Soforthilfen.

Weitere Todesfälle an Potsdamer Kliniken

In Potsdam, dem Hotspot der Coronavirus-Fälle in Brandenburg, sind weitere Menschen in einer Klinik gestorben. Am Sonntagabend sei ein Mann und am Montagmorgen eine Frau mit dem Coronavirus gestorben, berichtete der Sprecher des St. Josefs-Krankenhauses, Benjamin Stengl, am Montag.

Awo: Fehlende Schutzausrüstung in Senioren-Einrichtungen

Angesichts der Zunahme von Corona-Infektionen in Senioren-Einrichtungen hat der Brandenburger Landesverband der Arbeiterwohlfahrt (Awo) einen dramatischen Appell an das Land und die Landkreise gerichtet. „In unseren Einrichtungen ist nach den vergangenen Lieferungen von Schutzausrüstungen an das Land nichts angekommen“, sagte Awo-Geschäftsführerin Anne Baaske am Montag. „Weder das Land, noch die Landkreise haben uns überhaupt auf dem Schirm.“ Die Landkreise lieferten bislang nur an Krankenhäuser, Rettungsdienste und Abstrichstellen. „Wir stehen da ganz am Ende der Verteilungskette.“

Berliner Wasserbetriebe spenden 12.000 Schutzmasken

Die Berliner Wasserbetriebe haben am Montag 12 000 Schutzmasken an die Berliner Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) übergeben. Die Spende stamme aus Lagerbeständen und sei in Vorbereitung auf eine Schweinegrippen-Pandemie vor einigen Jahren gekauft worden, teilten die Berliner Wasserbetriebe mit. Kalayci schrieb auf Twitter, dass die Spende und die vom Land Berlin angeschafften zwei Millionen Mund-Nasen-Schutz Masken und 300.000 Kittel eine kleine Verschnaufpause seien.

450 Euro extra für Pfleger und Ärzte bei Vivantes und Charité

Die Krankenpfleger und Ärzte in den landeseigenen Krankenhäusern in Berlin sollen wegen der Corona-Krise in den nächsten Monaten insgesamt 450 Euro zusätzliches Gehalt bekommen. Von April bis Juni sollen monatlich 150 Euro mehr an die entsprechenden Angestellten der Uniklinik Charité und der Vivantes-Krankenhäuser gezahlt werden, kündigte der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) am Montag im RBB-Inforadio an. Das Geld soll vor allem denen zugutekommen, die Patienten versorgen. Müller sprach von einem „kleinen Zeichen der Wertschätzung“. Er stellte weitere Prämien für andere Landesbeschäftigte in Aussicht.

Zehntausende neue Schutzmasken für Brandenburg vom Bund eingetroffe

Brandenburg hat in den vergangenen Tagen Zehntausende neue Atemschutzmasken gegen eine Übertragung des Coronavirus erhalten. Insgesamt seien vom Bund rund 42.500 FFP2-Masken und 55.600 Stück Mund-Nasen-Schutz eingetroffen, teilte das Gesundheitsministerium am Montag in Potsdam mit. Dazu kämen fast 240.000 Paar Handschuhe, rund 3000 Mal Schutzkleidung und fast 1200 Liter Desinfektionsmittel. Die Schutzausrüstung soll nun an die Kreise und kreisfreien Städte gehen. FFP2-Masken filtern die Luft vor dem Einatmen und sollen damit vor Neuansteckungen schützen. Ende März waren unter anderem knapp 3000 FFP2-Masken und 188.000 Operationsmasken vom Bund nach Brandenburg geliefert worden.

Berliner Senat bleibt bei seiner Einschätzung zu verschwundenen Schutzmasken

Die Berliner Senatsverwaltung für Inneres bleibt trotz der jüngsten Aussagen der US-Botschaft, die USA hätten keine von der Berliner Polizei bestellten Schutzmasken verschwinden lassen, bei ihrer Einschätzung. „Wir nehmen das Dementi der US-Botschaft zur Kenntnis, bleiben aber auf Grundlage der uns vorliegenden Informationen bei unserer Darstellung“, sagte der Sprecher der Senatsveraltung. CDU-Fraktionschef Burkard Dregger warf dem Senat am Montag vor, Berlin mit seinen Äußerungen über die USA erheblich geschadet zu haben.

Beelitzer Spargelsaison startet offiziell - aber leiser

Statt wie üblich bei einem großen Volksfest findet in diesem Jahr die offizielle Eröffnung der Beelitzer Spargelsaison am Dienstag (10 Uhr) wegen der Corona-Gefahr nur in kleinem Kreis statt. Frischer Spargel wird aber bereits seit Tagen verkauft. Abstandsregelungen wegen drohender Ansteckungsgefahr müssen eingehalten werden, hieß es beim Beelitzer Spargelverein. Zudem sorgen sich die Landwirte, ob der Spargel gestochen werden kann. In Betrieben fehlen immer noch Saisonkräfte. Ihren ersten öffentlichen Auftritt wird die neue Spargelkönigin Gina-Luise Schrey haben. Die 20-Jährige wird bis zur nächsten Saison für die Region werben.

Evangelische Kirche bittet um Spenden für Arme in der Corona-Krise

Die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland (EKM) und die Diakonie bitten während der Corona-Krise um Spenden für in Armut lebende Menschen. Diese  hätten oft nicht die Möglichkeit, Vorräte anzulegen, hieß es in einer gemeinsamen Pressemitteilung von Montag. Deswegen sollen vor allem Menschen, die die Hilfe von Tafeln, Wärmestuben und Bahnhofsmissionen in Anspruch nehmen, mit Lebensmitteln, Gutscheinen, Thermoskannen und Brotbüchsen unterstützt werden. „Kirche ist Kirche für andere und gerade den Armen und Ihrer Not muss unsere Hilfe in diesen Tagen gelten, da es für viele schnell existenzbedrohlich wird“, so Landesbischof Friedrich Kramer.

Kalayci hofft auf weitere Hilfe der Bundeswehr für Berlin

Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) hat bei der Bundeswehr bereits Ende März um Hilfe beim Transport von Schutzausrüstung von China nach Deutschland angefragt. Am Samstag hatten Bundeswehrsoldaten zwei Millionen in China hergestellte Atemschutzmasken und 300.000 Schutzkittel vom Flughafen Leipzig/Halle nach Berlin gebracht. Kalayci habe außerdem darum gebeten, dass die Bundeswehr eine größere Ladung Schutzmasken mit einer Maschine der Luftwaffe aus China abhole.

Koalitionsfraktionen in Brandenburg wollen mehr Zeit für Unterschriftensammlungen

Die Brandenburger Koalitionsfraktionen von SPD, CDU und Bündnis 90/Grüne im Landtag wollen längere Fristen bei Unterschriftensammlungen für Volksinitiativen erreichen. Wegen der Corona-Krise gebe es Probleme, sagte Erik Stohn, Vorsitzender der SPD-Fraktion, am Montag in Potsdam. Bürger könnten von ihrem Recht auf freie Unterschriftensammlung praktisch keinen Gebrauch machen. Geprüft werde, ob von den Regelungen des Volksabstimmungsgesetzes abgewichen oder sie befristet geändert werden könnten.

Besuchsverbot in Pflegeheimen ist laut Oberverwaltungsgericht rechtens

Die wegen des Coronavirus verhängten Besuchseinschränkungen in Pflegeheimen sind nach Ansicht des Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg rechtens. Das Gericht bewertet die Einschränkungen zum Schutz besonders gefährdeter Menschen als durch das Infektionsschutzgesetz gedeckt und mit dem Grundgesetz vereinbar, wie das Oberverwaltungsgericht am Montag mitteilte. Eine Brandenburgerin hatte am Freitag einen Eilantrag gegen das Besuchsverbot eingereicht, der am selben Tag zurückgewiesen wurde. Die brandenburgische SARS-CoV-2 Eindämmungsverordnung vom 22. März legt fest, dass Bewohner von Pflegeheimen und Patienten in Krankenhäusern und in Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen bis auf wenige Ausnahmen keinen Besuch empfangen dürfen.

Polizei bedankt sich per Megafon im Park und wird beklatscht

Die Berliner Polizei hat sich am Sonntag über Ansprachen mit dem Megafon bei Menschen im Park für ihr diszipliniertes Verhalten bedankt - und dafür Applaus geerntet. Die Polizei twitterte ein Video, in dem ein Polizist im Britzer Park in Neukölln Menschen, die mit großem Abstand auf einer Wiese sitzen, zurief: „Normalerweise meckern wir immer ganz gerne, dass sie irgendetwas tun oder lassen sollen. Heute ist alles perfekt. Danke, dass Sie sich an diese Abstandsregeln halten. Danke, dass Sie mithelfen, dass Virus aus Berlin zu halten.“ Daraufhin ist lautes Händeklatschen zu hören.

Verlegung von Corona-Patienten aus Italien nach Cottbus abgesagt

Die Behandlung schwerkranker Corona-Patienten aus Italien in Cottbus entfällt vorerst. Weil sich die Lage in Italien leicht stabilisiert habe, sei die Verlegung von zwei Patienten in das Carl-Thiem-Klinikum zunächst abgesagt worden, teilte ein Sprecher der Stadt Cottbus am Montag mit. Das Signal sei aus der Deutschen Botschaft in Rom gekommen. Geplant war, dass außerdem zwei weitere schwerkranke Patienten aus Italien im Ernst von Bergmann-Klinikum in Potsdam behandelt werden sollten. Nach einer Häufung von Infektionsfällen mit dem neuartigen Coronavirus an dem größten Potsdamer Krankenhaus hatte die Stadt in der vergangenen Woche aber einen Aufnahmestopp verhängt. Nur Notfälle dürfen noch in das Klinikum.

Brandenburg dankt Erntehelfern in der Coronakrise

Brandenburg hat den Erntehelfern aus Mittel- und Osteuropa gedankt, die derzeit trotz der Corona-Krise in den Agrarbetrieben des Landes im Einsatz sind.
Ihre Arbeit sei sehr wichtig, heißt es in einem Schreiben in mehreren Sprachen von Agrarminister Axel Vogel (Bündnis 90/Grüne) und Europaministerin Katrin Lange (SPD), über das am Montag informiert wurde.

Bislang 21 Todesfälle in Potsdam - 20 Tote in Kliniken

In der Landeshauptstadt Potsdam, dem Hotspot der Coronavirus-Fälle in Brandenburg, sind weitere Menschen in einer Klinik gestorben. Am Sonntagabend sei ein Mann und am Montagmorgen eine Frau mit dem Coronavirus gestorben, berichtete der Sprecher des St. Josefs-Krankenhauses, Benjamin Stengl, am Montag. Damit habe sich die Zahl der Corona-Toten in Potsdam auf 21 erhöht, sagte Stadtsprecher Jan Brunzlow.
Im besonders stark betroffenen Ernst von Bergmann-Klinikum habe es bisher 15 Todesfälle gegeben. Ein aus London angereister Arzt war in der vergangenen Woche in Potsdam in häuslicher Quarantäne gestorben. Damit seien in Potsdam bisher 19 Männer und zwei Frauen gestorben, sagte Brunzlow.
Die Landeshauptstadt ist mit Abstand die Kommune mit der höchsten Zahl von Todesfällen in Zusammenhang mit dem Virus in den Landkreisen und kreisfreien Städten in Brandenburg. Die Verstorbenen aus den Kliniken stammten aus Potsdam und der Umgebung, erläuterte der Stadtsprecher. Das Gesundheitsministerium hatte am Montagvormittag elf Tote aus Potsdam gemeldet - diese Statistik bezieht sich allerdings auf den offiziellen Wohnort der Verstorbenen, deshalb sind die Zahlen unterschiedlich.

1. FC Union Berlin startet mit Training in Kleingruppen

Fußball-Bundesligist 1. FC Union Berlin hat nach der Corona-Zwangspause von mehr als drei Wochen das Training in Kleingruppen aufgenommen. Die Köpenicker zeigten bei Twitter ein kurzes Video der Einheit auf dem Gelände am Stadion An der Alten Försterei.

73 Pflegeheim-Bewohner in Berlin infiziert - 4 verstorben

Bei Bewohnern von Berliner Pflegeheimen sind bisher 73 Coronavirus-Infektionen nachgewiesen worden, 4 Menschen sind gestorben. Das sagte Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) am Montag im Gesundheitsausschuss. Auch 25 Mitarbeiter seien positiv getestet worden. Insgesamt seien bisher elf Einrichtungen vom Coronavirus betroffen. Berlinweit leben demnach 30 000 Menschen in 288 Pflegeheimen. Es werde aktuell ein Konzept für Notpflege-Unterbringung erstellt. Aus einem Heim in Berlin-Britz war zuletzt bekannt geworden, dass zwei Bewohner und ein ehrenamtlicher Helfer nach einer Infektion mit dem Coronavirus starben. Insgesamt sind 20 Menschen aus dem Pflegeheim nachweislich infiziert: 16 Bewohner und 4 Mitarbeiter.

1. Mai-Demonstration in Berlin mit Schutzmasken?

Trotz Coronakrise und Versammlungsverboten will die linksextreme Szene in Berlin an ihren Protesten am 1. Mai festhalten. Ob es wie oft in den vergangenen Jahrzehnten dazu auch die übliche große Demonstration geben wird, ist aber noch offen und soll jetzt umfassend diskutiert werden. Das fordern die "vorbereitenden Gruppen der diesjährigen Demonstration zum 1. Mai in Friedrichshain" in einem Aufruf im Internet.

Tragen von Stoffmasken bleibt in Berlin freiwillig

Das Tragen von Stoffmasken über Mund und Nase bleibt in Berlin freiwillig. Zum Abschluss des Gesundheitsausschusses am Montag lehnten die Mitglieder mehrheitlich einen AfD-Antrag auf eine Pflicht zum Maskentragen etwa in Supermärkten ab. Mehrere Politiker, darunter der gesundheitspolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Thomas Isenberg, appellierten jedoch an die Bevölkerung, freiwillig beim Einkaufen oder in Bussen und Bahnen eine Maske zu tragen. Der Ausschussvorsitzende Wolfgang Albers (Linke) mahnte hingegen, dass sich Maskenträger in falscher Sicherheit wiegen könnten. Würden Stoffmasken nicht korrekt gehandhabt, könnten sie zu Virenschleudern werden. Zudem sei eine Schutzwirkung nicht wissenschaftlich erwiesen.

Brandenburg zahlt Geld für Nahverkehr in Corona-Krise vorzeitig aus

In vielen Bussen und Bahnen in Brandenburg sind derzeit deutlich weniger Fahrgäste unterwegs, - das macht sich in den Kassen der Verkehrsbetriebe bemerkbar. Der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) soll vom Land wegen wegbrechender Einnahmen in der Corona-Krise vorzeitig auf rund 75 Millionen Euro zugreifen können. Normalerweise werde das Geld den Landkreisen und kreisfreien Städten zur Unterstützung ihrer Verkehrsbetriebe vierteljährlich ausgezahlt, teilte Verkehrsminister Guido Beermann (CDU) am Montag in Potsdam mit. „Damit stehen Mittel in Höhe von circa 75 Millionen Euro zur Verfügung, die direkt genutzt werden können.“

Rund 64.000 Anträge auf Soforthilfe in Brandenburg

Die Nachfrage kleiner Unternehmen in Brandenburg nach Soforthilfen des Landes wegen der Corona-Krise ist ungebrochen. Bis Montagmorgen seien rund 64.000 Anträge eingegangen, sagte die Sprecherin der Investitionsbank Brandenburg (ILB), Ingrid Mattern. Die Zuschüsse sind für gewerbliche Unternehmen und Freiberufler mit bis zu 100 Beschäftigten vorgesehen. Je nach Zahl der Mitarbeiter gibt es zwischen 9000 und 60 000 Euro Soforthilfe. Nach der jüngsten Schätzung des Wirtschaftsministeriums lag das Volumen der Hilfen bei insgesamt rund 600 Millionen Euro. Der Topf ist aber nicht gedeckelt: Jeder, der einen korrekten Antrag stellt, soll laut Zusage von Ministerium und ILB Hilfen erhalten.

GEW: Keine Erzieherinnen aus Risikogruppen in die Notbetreuung

Die GEW in Berlin fordert, in Kitas und Schulen niemanden für die Notbetreuung einzusetzen, der zu einer Risikogruppe gehört. Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter seien verunsichert und besorgt, erklärte die Berliner Vorsitzende der Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW), Doreen Siebernik, am Montag. Erzieherinnen könnten sich bei ihrer Arbeit nicht schützen.

Grand Prix mit Energie wird in Eisenhüttenstadt verschoben

Die traditionelle Familiensportveranstaltung „Grand Prix mit Energie“ der Stadtwerke Eisenhüttenstadt findet wegen der Corona-Pandemie in diesem Jahr nicht wie geplant am 21. Juni statt.  

Zwei Wochen Quarantäne bei Rückkehr nach Deutschland

Deutsche, EU-Bürger und langjährig in Deutschland lebende Ausländer sollen künftig grundsätzlich für zwei Wochen in häusliche Quarantäne, wenn sie aus dem Ausland in die Bundesrepublik zurückkehren. Auf diese Empfehlung an die Bundesländer einigte sich das Corona-Krisenkabinett in Berlin. Wie aus dem Beschluss hervorgeht, gilt die neue Regelung aber erst ab dem 10. April und nur für Menschen, die sich für mehrere Tage im Ausland aufgehalten haben - und damit nicht für Berufspendler. Außerdem gibt es Ausnahmen für bestimmte Gruppen wie etwa Lastwagenfahrer und medizinisches Personal.

Erste Todesopfer im Barnim

Im Landkreis Barnim sind die ersten zwei Corona-Todesopfer zu beklagen. Wie Kreis-Sprecher Oliver Köhler am Montag bestätigte, handelt es sich um einen Mann aus Wandlitz, der am Freitagnachmittag im Krankenhaus Bernau der Lungenkrankheit Covid 19 erlag, sowie einer Person aus Biesenthal-Barnim.

Schutzmasken für Brandenburger Ärzte sind eingetroffen

Seit Montagmorgen verteilt die Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg (KVBB) Schutzausrüstung an tausende Brandenburger Praxen. Neben den Vertragsärzten und -psychotherapeuten bekommen Corona-Abklärungsstellen und Bereitschaftsdienstpraxen jeweils 50 OP-Masken und zehn höherwertige Schutzmasken mit dem wichtigen FFP2-Sicherheitsstandard. Die Menge sei laut KVBB-Sprecher Christian Wehry dennoch nicht ausreichend.

60 Näherinnen in Bad Belzig fertigen Mund-Nasen-Schutz für Klinikpersonal

Um Engpässen an Schutzmasken im Klinikum Ernst von Bergmann in Bad Belzig entgegenzutreten, arbeiten bereits etwa 60 fleißige Nähbienen fast rund um die Uhr an selbstgefertigte Mund-Nasen-Schutz für die Kollegen. Jede freie Minute wird genutzt. Die Idee hatte Juliane Mühlsteph, Mitarbeiterin im Klinikum und Hobbynäherin. Für die Zusammenarbeit wurde Anke Weltzien, Inhaberin des Stoffladen "Stoff-Weltzling", mit ins Boot geholt. Beide haben ein mit dem Klinikum abgestimmtes Schnittmuster samt Anleitung erarbeitet.

Statistik zu den weltweiten Gesundungen der Corona-Infizierten

In Deutschland sind immer noch vergleichsweise wenige Todesopfer, wie der Blick auf die Statista-Grafik zeigt. Dort wo es die meisten Infizierten gibt, in den USA, sind bislang 2,9 Prozent der bekannten Infizierten gestorben. Die meisten Todesfälle hat bislang Italien gemeldet - 12,3 Prozent der dort bekannt Infizierten sind verstorben.
Infografik: 29% der bekannten Infizierten in Deutschland sind wieder gesund | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

500-Euro-Gutschein für Pfleger und Polizisten in Berlin möglich

Der CDU-Landesvorsitzende Kai Wegner möchte, dass Mitarbeiter in Krankenhäusern und Supermärkten in Berlin einen Wertgutschein in Höhe von 500 Euro bekommen.  Der Wertgutschein solle Mitarbeitern in allen systemrelevanten Berufen zugute kommen und in Form einer Scheckkarte überreicht werden, so dass der Betrag nicht nur in einzelnen Geschäften ausgegeben werden könne, teilte der Sprecher des CDU-Landeschefs am Montag mit. Außerdem sollten die 500 Euro steuerfrei sein.

USA weisen Vorwurf der Konfiszierung von Schutzmasken zurück

Die USA haben Vorwürfe zurückgewiesen, sie hätten für die Berliner Polizei bestimmte Schutzmasken in die USA umgeleitet."Die Regierung der Vereinigten Staaten hat nichts unternommen, um für Deutschland bestimmte 3M-Lieferungen umzuleiten, noch wussten wir irgendetwas von solchen Sendungen", sagte ein Sprecher der US-Botschaft in Berlin.

Österreich will ab 14. April die Anti-Corona-Maßnahmen lockern

Österreich will seine drastischen Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus direkt nach Ostern langsam lockern. Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) gab am Montag die Öffnung von kleinen Geschäften sowie Bau- und Gartenmärkten unter strengen Auflagen ab dem 14. April als Ziel aus.

Rückholaktion: Berliner schildert Festsitzen im peruanischen Cusco

Es ist uns gelungen, in 20 Tagen 200.000 Deutsche zurück nach Hause zu holen. Das war nicht immer einfach und hat stellenweise etwas geruckelt", twitterte Außenminister Heiko Maas am Sonnabend. Dass es in der Tat "etwas geruckelt" hatte, erlebte Dominik Bong am eigenen Leib.

Wasserversorgung in Uckermark bleibt sicher

Die Wasserversorgung ist sicher. Auch die Abwasserentsorgung funktioniert gut. Das versichert der Zweckverbands Ostuckermärkische Wasserversorgung und Abwasserbehandlung (ZOWA) für Schwedt und alle anderen Städte und Dörfer im Verbandsgebiet. Nichtsdestotrotz beeinflussen geltende Regeln zur Eindämmung des Coronavirus die Arbeit der ZOWA-Mitarbeiter. So sind die Baustellen für die Trinkwasserversorgung bis auf wenige Restposten und Havarien stillgelegt worden.  Hauptgrund: Tiefbauern fehlt die Kinderbetreuung in Kita und Schule.

Corona-Fallzahlen in Oder-Spree sind relativ stabil

Seit Beginn der Corona-Pandemie wurden im Landkreis Oder-Spree insgesamt 85 Fälle einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus bestätigt. Das hat der Landkreis als offizielle Zahl, Stand Sonntag 0 Uhr mitgeteilt. 28 der infizierten Personen seine inzwischen geheilt. Fünf Patienten werden stationär behandelt.
Gleichzeitig machen sich die wirtschaftlichen Auswirkungen durch die Einschränkungen für viele Unternehmen bemerkbar. Das Jobcenter habe seit dem 17. März 101 Anträge auf Grundsicherung erhalten, darunter seien überdurchschnittlich viele Selbstständige.

Gesundheitssenatorin: Berlins Krankenhäuser sind in Corona-Krise sehr gut aufgestellt

Berlins Gesundheitssenatorin sieht die Hauptstadt-Krankenhäuser in der Coronavirus-Pandemie gerüstet. Die Kliniken erhöhten ihre Kapazitäten von gut 1000 auf 2200 Betten, davon hätten 1800 Beatmungsmöglichkeiten, sagte Dilek Kalayci (SPD) am Montag im Gesundheitsausschuss des Abgeordnetenhauses. Berlin sei damit sehr gut aufgestellt. Die Krankenhäuser hätten parallel auch Personal für den Umgang mit Covid-19-Patienten sowie mit Beatmungsgeräten geschult.

Regierung will zusätzliche Hilfe für Mittelstand beschließen

Die Bundesregierung will in der Corona-Krise ein zusätzliches Kreditprogramm verabschieden, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Regierungskreisen. Ziel ist es, eine Pleitewelle zu verhindern und Jobs zu erhalten. Dabei geht es um Verbesserungen bei Kreditbedingungen.  Kredite für mittelständische Firmen sollen nun für eine begrenzte Zeit mit einer 100-prozentigen Staatshaftung abgesichert werden. Im Gespräch war, dass die Höchstgrenze bei 500.000 Euro pro Firma liegen könnte. Der Staat könnte dafür Garantien in einem Gesamtvolumen von bis zu 300 Milliarden Euro übernehmen.

Isolation durch Corona-Maßnahmen belastet vor allem Singles

"Nähe ist ein Grundbedürfnis von Menschen", sagt die Psychologin Sophia Terwiel von der Ruhr-Universität Bochum. Zusammen mit ihren Institutskollegen arbeitet sie derzeit an einer Studie darüber, wie sich Corona auf die Psyche der Daheimgebliebenen auswirkt. Besonders für Menschen, die alleine wohnen, sei die derzeitige Situation eine große Herausforderung. Einer Umfrage der Online-Partnervermittlung Parship unter 1000 Bundesbürgern zufolge haben vor allem die Jungen Angst vor der dem Alleinsein. 45 Prozent der 18- bis 29-Jährigen fürchten sich davor zu vereinsamen, bei den 50- bis 69-Jährigen sind es hingegen 33 Prozent. Wie sich die Angst auf den Einzelnen auswirkt, erfahren Sie hier.

Corona fordert erstes Todesopfer im Landkreis Havelland

Die Corona-Fallzahlen im Landkreis Havelland sind über das Wochenende deutlich gestiegen. Waren bis Donnerstag 72 laborbestätigte Fälle registriert, stieg die Zahl bis Sonntagnachmittag (16.00 Uhr) auf 92. Momentan befinden sich 16 Havelländer in stationärer Behandlung. Inzwischen gibt es das erste Corona-Todesopfer im Landkreis zu beklagen.

Brandenburgklinik entlastet erfolgreich erstbehandelnde Krankenhäuser

Derzeit befinden sich vier positiv getestete Covid-19-Patienten in der Brandenburgklinik in Bernau. Die Klinik verfügt über ausreichend Schutzmaterial und behandelt in einem eigens eingerichteten Rehabilitationszentrum Corona-Patienten, um andere Krankenhäuser in der Region zu entlasten.

Einwohnermeldeamt in Bernau eingeschränkt wieder geöffnet

Das Einwohnermeldeamt in Bernau ist für den Besucherverkehr wieder eröffnet. Termine können wieder vergeben werden und einige wichtige Leistungen sind verfügbar.

Corona-Hotline für Frankfurt (Oder) ist sehr gefragt

Seit dem 19. März gibt es eine eigene Corona-Hotline in Frankfurt (Oder). Dort beraten sechs Mitarbeiter täglich zwischen 8 und 20 Uhr die Bürger. Sie erreichen die Hotline unter 0335552-1234 oder per Mail an hotline@frankfurt-oder.de.
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5. April

Das grüne Glück der Frankfurter Kleingärtner in Zeiten wie diesen

In Zeiten von Corona sind Frankfurter Kleingärtner besonders froh über ihr Naturglück. Auch in der Anlage des Vereins Sandfurtweg.

Klopapier bleibt im Raum Erkner weiter knapp

Vor ein paar Wochen begannen die Hamsterkäufe - und auch heute ist Toilettenpapier fast immer ausverkauft.

Corona schränkt den Wassersport in Oder-Spree ein

Der Landkreis verfügt zum Schutz vor einer möglichen Infektion, dass auch Paddler dürfen nur allein unterwegs sein dürfen.

Hotline für Pflegeeinrichtungen in Berlin und Brandenburg startet Montag

Für Pflegeeinrichtungen in Berlin und Brandenburg hat der Medizinische Dienst der Krankenversicherung (MDK) eine Beratungshotline eingerichtet.

Was ist nach der Eindämmungsverordnung erlaubt und was nicht?

Vor den Osterfeiertagen hat das Gesundheitsministerium in Brandenburg noch einmal aufgelistet, was die Menschen bei der geltenden Eindämmungsverordnung dürfen und worauf verzichtet werden muss.

Zahl der Toten steigt in Brandenburg auf 27

In Brandenburg hat sich die Zahl der Corona-Toten auf 27 erhöht. Das teilte das Gesundheitsministerium am Sonntag mit (Stand: 16.00 Uhr). Allein in Potsdam starben bislang elf Menschen. Die Zahl der Infizierten stieg demnach um 64 bestätigte Fälle innerhalb von 24 Stunden - auf insgesamt 1452. Aktuell würden 195 Patienten in Krankenhäusern behandelt, davon würden 26 intensiv medizinisch beatmet, hieß es.

Zahl der Corona-Fälle in Frankfurt (Oder) steigt auf 14

In Frankfurt (Oder) kamen bis Sonntagabend zwei weitere Corona-Fälle dazu. Das Wochenende verlief für das Ordnungsamt weitgehend ruhig.

Zahl der Infizierten in Oberhavel steigt auf 137

Über das Wochenende ist die Zahl der Infizierten im Landkreis von 126 am Freitag auf 137 Menschen(Stand, 5. April, 12 Uhr) gestiegen. Das teilt die Kreisverwaltung am Sonntag mit.

In Potsdam-Mittelmark sind 199 Personen erkrankt, fünf verstorben

Im Landkreis Potsdam-Mittelmark sind inzwischen 199 (+11 zum Vortag) Personen erkrankt. 28 (-1) der infizierten Personen müssen bisher stationär betreut werden.

Knapp 50.000 Tests auf Coronavirus - Sinkende Nachfrage

Vor gut einem Monat wurde das neue Coronavirus zum ersten Mal in Berlin nachgewiesen. Schnell entstanden spezielle Untersuchungsstellen für Tests. Wie fällt die Bilanz nach einem Monat aus?

Polizei überprüfte in Ostprignitz-Ruppin 28-mal das Kontaktverbot

In 15 Fällen erwiesen sich die Hinweise von Zeugen allerdings als falsch. 13-mal gab es Platzverweise.

Fachklinik und Moorbad Bad Freienwalde wegen Infizierten geschlossen

Videokonferenz statt Hörsaal - Hochschulen lehren auch in "Quarantäne"

Während die Universitäten noch etwas Zeit zum Planen haben, mussten Hochschulen in Brandenburg schnell reagieren: Seit drei Wochen lernen Studierende vom Wohnheim oder der heimischen Couch aus.

Neues Corona-Behandlungszentrum sucht Hunderte Mitarbeiter

Der landeseigene Klinikkonzern Vivantes sucht für das auf dem Berliner Messegelände geplante Covid-19-Behandlungszentrum mehr als 500 Pflegekräfte und etwa 100 Mitarbeiter im ärztlichen Bereich.

Polizei zieht positive Bilanz - Brandenburger halten sich an Regeln

Die Polizei im Land Brandenburg hat am ersten Wochenende nach Inkrafttreten des Bußgeldkatalogs wegen der Corona-Epedemie eine positive Bilanz gezogen.

Meisten Berliner verhalten sich diszipliniert

Wochenend und Sonnenschein - in Zeiten der Corona-Pandemie ist das eine Kombination, die der Polizei nicht unbedingt Freude macht. Doch am Sonntag halten sich die meisten Berliner an die Regeln.

Berliner Philharmoniker fürs Wohnzimmer

Die Berliner Philharmoniker spielen weiter – in ihrer Digital Concert Hall. Das Konzertarchiv ist eine musikalische Schatzgrube.

85 Corona-Infektionen in Oder-Spree nachgewiesen

28 der infizierten Personen sind inzwischen geheilt. Fünf Patienten werden stationär behandelt. Diese Zahl hat der Landkreis am Sonntag veröffentlicht.
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4. April

Vier Menschen sterben in Potsdamer Kliniken an Coronavirus

In Potsdamer Kliniken sind binnen 24 Stunden vier Menschen an dem Coronavirus gestorben.

Potsdamer Klinik verzeichnet weitere Infizierte

Am Potsdamer Klinikum Ernst von Bergmann sind neun weitere Menschen positiv auf eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus getestet worden.

Tipps aus Frankfurt (Oder) für den Unterricht zu Hause

Viele Frankfurter Familien müssen aktuell Home-Office und Home-Schooling unter einen Hut bringen. Die Kinderbeauftragte gibt Tipps.

Ein Therapeut aus Birkenwerder erklärt, wie man die Zeit der Kontaktverbote übersteht

Den ganzen Tag Zuhause sein, ob alleine oder mit Partnern, Mitbewohnern und Kindern, da könnte mancher schon durchdrehen. Wem die Decke auf den Kopf fällt, find

Vier Menschen sterben in Potsdamer Kliniken an Coronavirus

Erster Corona-Toter in Märkisch-Oderland

Barnimer Schüler stellen Desinfektionsmittel her

Private Osterfeuer sind in Oranienburg ebenfalls verboten

Die Stadt Oranienburg nimmt schon erstellte Genehmigungen zurück. Veranstalter und Teilnehmer müssen mit Bußgeld rechnen.

Berlins Flughäfen sind "praktisch lahmgelegt"

Die Corona-Pandemie hat den weltweiten Flugverkehr nahezu zum Erliegen gebracht. Das spüren auch die Flughäfen in der Hauptstadtregion. Nun liegen genaue Zahlen vor.

Mit Coronavirus infizierter Arzt kam per Flugzeug nach Deutschland

Ein in Potsdam an dem Coronavirus gestorbener Arzt ist per Flugzeug von London nach Deutschland gereist.

Berlin bemüht sich nach Verschwinden von Schutzmasken um Aufklärung

Gesichtsmasken sind in der Corona-Krise eine heiß begehrte Ware. Weltweit versuchen Staaten oder Händler mit teils rabiaten Methoden, sie zu beschaffen. Das bekommt nun auch Berlin zu spüren.

Harte Corona-Zeiten für Pflegepersonal - Andreas Westerfellhaus im Interview

Brandenburgs Krisenstabschef sieht gutes Wetter als Test für Corona-Maßnahmen

Hotline für einsame Senioren verzeichnet Rekordanrufe

Covid-19-Patienten im Niederbarnim werden mobil versorgt

Um die Versorgung der sich in häuslicher Quarantäne befindenden Covid-19-Patienten zu sichern, haben sich die Kreisverwaltung, die Unfallhilfe der Johanniter und Barnimer Ärzte zusammengetan.

Schwedter Feuerwehr übt auch in Krisenzeiten

Schulden gegen den Verfall der Wirtschaft - kann das gut gehen?

Selten hat so viel Einigkeit in der Ökonomie geherrscht wie jetzt. Klar ist nicht nur, dass die wirtschaftlichen, finanz- und geldpolitischen Folgen der Corona-Krise in Asien, Europa und in den USA jene der weltweiten Finanz- und Bankenkrise vor zwölf Jahren bereits übertroffen haben und eine Rezession droht – auch in Deutschland.

Landesschülerrat pocht auf Heimunterricht

Zwei Themen treiben den Landesschülerrat in der Corona-Krise besonders um – die Abiturprüfungen und der Heimunterricht.

Bundesministerin für Bildung und Forschung im Interview

Anja Karliczek (CDU) ist zurück in der Hauptstadt, nachdem sie neun Tage in häuslicher Isolation verbringen musste. In ihrem Büro erzählt sie, wann die Schulen wieder öffnen, wie die Forschung vorangetrieben wird und wie sie mit der Unsicherheit in dieser Krise umgeht.

Brandenburger Unternehmen warten auf Hilfsgelder

Berlin hat rund 1.3 Milliarden Euro Soforthilfen ausgezahlt. In Brandenburg sind es bisher 50 Millionen Euro. Doch die Hilfen sind noch nicht angekommen.

Wie die Parkbank in Zeiten von Corona zur rechtlichen Grauzone wird

Menschen, die auf Parkbänken sitzen. Bis vor ein paar Wochen wäre dies kaum eine Notiz wert gewesen. Doch die Zeiten sind andere. Verordnungen zur Eindämmung des Coronavirus schränken das öffentliche Leben massiv ein. Und machen dabei auch vor Stadtmöbeln nicht halt.

"Jobsnow" vermittelt an systemrelevante Branchen

Während in Ostbrandenburg bei tausenden Betrieben Kurzarbeit angezeigt ist, suchen in den für die Versorgung relevanten Branchen etliche Firmen händeringend Personal. Für genau diese Unternehmen hat die Arbeitsagentur eine Initiative gestartet.

Hennigsdorfer Firma prüft Behandlung gegen Covid-19

Die erst seit einem Jahrzehnt auf dem Medizinmarkt tätige Firma Pentracor hat eine Therapie entwickelt, die Corona-Patienten helfen oder gar deren Leben retten könnte.

Trotz Corona bereitet sich die Tourismusbranche in Oberhavel auf Saisonstart vor

Optimismus in Corona-Zeiten tut richtig gut. Wie das aussehen kann, zeigt der Tourismusverband Ruppiner Seenland auf seiner Homepage. 26 Veranstaltungen werden dort aktuell noch angezeigt. Mit Gutscheinen kann der gebeutelten Branche im Ruppiner Seenland bereits geholfen werden. Der Verband hofft auf Lockerungen der Beschränkungen ab Mai.

Eberswalderin bastelt modischen Infektionsschutz

In den vier Filialen von Optic Ortel tragen die zusammen 25 Beschäftigten konsequent Masken, die ihre Münder und Nasen verbergen. Dies ist dem Einsatz von Iliane Willuda zu verdanken. In Eberswalde sind nun immer häufiger Passanten zu beobachten, die Atemschutzmasken tragen.

Große Hilfsbereitschaft im Havelland

In der Corona-Krise ist gerade eine Welle der Solidarität zu erleben. Alltagshelden gehen einkaufen, holen Rezepte vom Arzt ab, lösen sie in der Apotheke ein und bringen sie wildfremden Menschen, Menschen, die zur sogenannten Corona-Risikogruppe gehören. Damit diese ihr Zuhause nicht verlassen müssen und nicht Gefahr laufen, sich anzustecken. In der Corona-Krise offenbart sich die Hilfsbereitschaft der Menschen im Havelland. 
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3. April

Stoffmasken sind keine Atemschutzmasken

Corona-Fälle in Berliner Pflegeheim - 16 Bewohner betroffen

16 Menschen in einem Pflegeheim in Berlin-Neukölln sind nachweislich mit dem neuen Coronavirus infiziert. Das teilte das Diakoniewerk Simeon als Träger des Hermann-Radtke-Hauses in Britz am Freitag mit. Vier Mitarbeiter seien trotz Schutzmaßnahmen ebenfalls positiv getestet worden und befänden sich in Quarantäne. Die Bewohner würden weiter im Heim versorgt, dabei werde Schutzausrüstung eingesetzt. Zwischenzeitlich seien Bewohner im Krankenhaus gewesen, sagte Geschäftsführerin Marion Timm auf Anfrage.

Hennigsdorfer stirbt an Coronavirus

Corona-Patient Nummer drei aus Frankfurt (Oder) erzählt

Corona-Serviceseite für Beeskow ist online

Die von der Stadt initiierte Internetseite www.unternehmer-fuer-beeskow.de, die auch über die städtische Seite beeskow.de erreicht werden kann, ist seit der Nacht zu Freitag online. Dort können alle Unternehmen der Stadt ihre aktuellen Angebote und Aktionen einstellen.

Nach Häufung von Corona-Fällen holt Postdamer Klinikum Hilfe 

Nach der Häufung von Corona-Infektionsfällen hat die größte Potsdamer Klinik Hilfe vom Bund geholt. Ein Team des Robert Koch-Instituts aus Berlin war am Freitag in Potsdam, um über das weitere Vorgehen zu beraten. Das Klinikum Ernst von Bergmann stellte nach Angaben der Stadt Verfahren vor, wie mit Covid-19-Patienten umgegangen werde. Nachdem es zu einer auffälligen Zahl positiver Tests gekommen war, hatte das Klinikum entschieden, alle Patienten zu testen und positive Fälle von negativen zu trennen.
„Wir testen alle, ob sie Symptome haben oder nicht“, sagte eine Sprecherin des Klinikums am Freitag. Dort gibt es inzwischen 79 Covid-19-Patienten, darunter sind 13 auf der Intensivstation und 10 von ihnen werden beatmet. Die Klinik verzeichnete bis Freitag 9 Todesfälle nach einer Sars-CoV-2-Infektion. 8 Patienten konnten gesund entlassen werden. Wegen der Situation nimmt das Klinikum nur noch unabweisbare Notfälle auf. Andere Notfälle werden auf umliegende Krankenhäuser verteilt.

Tourismus in Corona-Zeiten: Kein Schiffe auf Buckower Schermützelsee

14 Tote nach Corona-Infektion in Brandenburg

14 Brandenburger sind nach jüngsten Erkenntnissen nach einer Coronavirus-Infektion gestorben. Das teilte das Gesundheitsministerium am Freitag mit (Stand: 16.00 Uhr). In Potsdam wurden sechs Todesfälle registriert, im Landkreis Potsdam- Mittelmark waren es vier. Jeweils ein Toter wurde aus den Landkreisen Oberhavel, Elbe-Elster, Dahme-Spreewald und Uckermark gemeldet.
Die Zahl der nachgewiesenen Infektionen erhöhte sich laut Ministerium innerhalb von 24 Stunden um 187 Fälle auf insgesamt 1311. 179 Menschen werden demnach im Krankenhaus behandelt, davon werden 19 intensivmedizinisch beatmet.
Die höchste Zahl an Infektionen mit Sars-CoV-2 ist nach Angaben des Ministeriums in der Stadt Potsdam registriert worden. Dort wurden 216 Menschen positiv auf den Erreger getestet. Der Landkreis Potsdam- Mittelmark steht an zweiter Stelle mit 175 Fällen. Die geringste Zahl an Fällen meldete der Landkreis Prignitz mit 9 Fällen, gefolgt von der kreisfreien Stadt Frankfurt (Oder) mit 12 Betroffenen.

171 erkrankte, vier verstorbene Personen in Potsdam-Mittelmark

Im Landkreis Potsdam-Mittelmark sind inzwischen 171 (+26 zum Vortag) Personen erkrankt. 26 (+13) der infizierten Personen müssen bisher stationär betreut werden. 

Brandenburg gewährt Agrarbetrieben Soforthilfe

Brandenburger Agrarbetriebe mit bis zu 100 Beschäftigten, die von der Corona-Krise betroffen sind, können ab Montag finanzielle Hilfe erhalten. Das Geld müsse nicht zurückgezahlt werden, teilte das Agarministerium am Freitag mit. Mit dem eigenen, zusätzlichen Förderprogramm gehe Brandenburg über die Programme des Bundes und der meisten anderen neuen Länder hinaus, sagte Landwirtschaftsminister Axel Vogel (Bündnis 90/Grüne). Zudem werden die Soforthilfen des Bundes für Betriebe mit bis zu 10 Mitarbeitenden genutzt.
„Die in Landwirtschaft und Gartenbau arbeitenden Menschen versorgen uns mit Lebensmitteln, sie erhalten unsere Kulturlandschaft“, sagte der Minister. Sie seien damit systemrelevant und verdienten die finanzielle Unterstützung des Landes. Bei den Betrieben seien kaum Rücklagen vorhanden, um die jetzige Krise zu meistern. Die Fördersätze werden in Anlehnung an die Richtlinie des Wirtschaftsministerium gestaffelt, je nach Zahl der Mitarbeiter. Betriebe mit bis zu fünf Beschäftigten erhielten maximal bis 9000 Euro und bei bis 10 Mitarbeitern seien es bis zu 15 000 Euro aus Bundesmitteln. Das Land zahle für Agrarunternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten bis zu 30 000 Euro und bei bis zu 100 Mitarbeitern maximal 60 000 Euro.

Am Freitag zwölf Corona-Fälle in Frankfurt (Oder)

Wissenschaftler: Lockerung nach Osterferien vorstellbar

Brandenburger Spargelbauern hoffen auf weitere Erntehelfer 

Eilverfahren: Klage gegen Mundschutzpflicht abgewiesen

Das Verwaltungsgericht Gera hat in einem Eilverfahren die von der Stadt Jena erlassene Maskenpflicht gebilligt. Den Antrag eines Bürgers gegen die Allgemeinverfügung vom Dienstag lehnte das Gericht ab, wie Sprecher Bernd Amelung am Freitag informierte. Dazu verwiesen die Richter unter anderem auf eine Empfehlung des Robert-Koch-Instituts zum Tragen von Mundschutz.
Die Maßnahme sei noch verhältnismäßig, entschieden die Richter, da kein zertifizierter Mundschutz verlangt werde, sondern selbstgenähte Masken, Tücher oder Schals erlaubt seien. „Das befristete Tragen des Mund-Nasen-Schutzes wiegt nicht so schwer, wie die möglichen Gefahren, die noch immer von einer weiteren dynamischen Verbreitung des hoch ansteckenden Sars-CoV-2-Virus für das Gesundheitssystem und die Gesundheit der Bevölkerung ausgehen“, erläuterte das Gericht. Allerdings müsse die Stadt fortlaufend überprüfen, ob das Tragen von Gesichtsmasken wirksam und geeignet sei, die Infektion einzudämmen.

Deutlich weniger Brandenburger im ÖPNV unterwegs

"Piraterie"?: USA konfiszieren Schutzmasken für Berlin

Abiturprüfungen in Berlin finden statt

Trotz Schulschließung wegen der Ausbreitung des Coronavirus sollen die Abiturprüfungen in Berlin wie geplant stattfinden. Das bekräftigte Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) in einem am Freitag veröffentlichten Rundschreiben an alle Schulleiter. Das gelte auch für Prüfungen zum Mittleren Schulabschluss (MSA/eBBR), an beruflichen Schulen und Oberstufenzentren. Für die Prüfungen, die ab 20. April starten, sind Scheeres zufolge besondere Maßnahmen des Infektionsschutzes geplant. So müssen die Prüfungsräume so eingerichtet werden, dass die Abstandsregeln eingehalten werden und sich in der Regel nicht mehr als acht Personen gleichzeitig in einem normalen Klassenraum aufhalten.

Oberhavel: Zahl der Infizierten steigt weiter

Der Landkreis hat sich erfolgreich um weitere Schutzausrüstung für die Oberhavel Kliniken bemüht. Die Zahl der positiv auf das neuartige Coronavirus getesteten Menschen stieg im Landkreis bis Freitagmittag derweil auf 126. 19 Covid-19-Patienten aus Oberhavel müssen in Krankenhäusern behandelt werden.

Horror-Szenario der Ärzte: Wer darf leben, wer muss sterben?

In den nächsten Wochen könnte durch die Corona-Krise eine Lage auf Deutschlands Krankenhäuser zukommen, die es in der Geschichte der Bundesrepublik noch nicht gegeben hat: Bei einer Überlastung der Intensivstationen müssten Ärzte im schlimmsten Fall darüber entscheiden, wer leben darf und wer sterben muss. Experten sagen, dies muss, bevor es so kommt, der Bundestag debattieren und entscheiden. 

Zwei Fehrbelliner haben sich mit Coronavirus infiziert

Im Landkreis Ostprignitz-Ruppin gibt es mit Stand von Freitagmittag 21 Coronafälle. Neue positive Testungen hat es für zwei Personen aus dem Raum Fehrbellin gegeben. Beide leben gemeinsam in einem Haushalt, wie die Kreisverwaltung mitteilte.

Polizei: Kontaktregeln in Berlin völlig unklar formuliert

Die Gewerkschaften der Polizei haben dem Berliner Senat vorgeworfen, die neuen Kontaktverbote in der Corona-Krise s o unklar formuliert zu haben, dass sie kaum zu kontrollieren seien. Die Polizei könne sich "bei jeder Maßnahme auf Diskussionen einstellen, weil jetzt keinerlei Handlungssicherheit mehr besteht", kritisierte die GdP am Freitag.

Virus verbreitet sich langsamer - Maßnahmen zeigen Wirkung

Die Maßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie zeigen nach Einschätzung des Robert Koch-Instituts in Deutschland nun messbar Wirkung.Ein infizierter Mensch stecke seit einigen Tagen im Durchschnitt nur noch einen weiteren Menschen an, sagte RKI-Präsident Lothar Wieler. In den vergangenen Wochen habe der Wert bei fünf, manchmal sogar bei sieben Menschen gelegen, die ein Infizierter ansteckte.

"Corona"-Bierbrauer stellt Produktion vorübergehend ein

Der Hersteller der Biermarke "Corona" in Mexiko darf wie viele andere Unternehmen des Landes vorübergehend nicht weiter produzieren. Die Brauerei Grupo Modelo fahre derzeit ihre Produktion herunter und stelle sie am Sonntag erst mal ganz ein, teilte das Unternehmen am Donnerstag (Ortszeit) mit. Damit folge man den Anweisungen der mexikanischen Regierung. Was das mit dem Coronavirus zu tun hat, lesen Sie in unserem Artikel. 

Potsdamer Klinikum berät über weiteres Vorgehen 

Um nach der Häufung von Corona-Fällen im Potsdamer Ernst von Bergmann-Klinikum eine weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern, berät die Klinikleitung mit dem Robert Koch-Institut über das Vorgehen. Ein Team der Berliner Behörde traf am Freitagvormittag in dem Potsdamer Krankenhaus ein, wie die Stadt mitteilte. „Es sollen Prozesse und Verfahren vorgestellt werden, wie das Klinikum mit Covid-19-Patienten umgegangen ist, wie man die Trennung von anderen Patienten vorgenommen und die Isolierstation eingerichtet hat“, sagte Stadtsprecher Stefan Schulz.
Nachdem es am vergangenen Wochenende in dem Haus zu einer auffälligen Anzahl positiver Tests auf das Coronavirus gekommen war, entschied sich die Klinik, alle stationären und alle geplanten Patienten sowie alle Mitarbeiter zu testen. Nach Angaben der Klinik wurden bis zum Donnerstagabend 63 Mitarbeiter positiv auf das Virus getestet. 78 Covid-19-Patienten werden demnach in dem Haus versorgt, davon sind 14 auf der Intensivstation. Die Klinik verzeichnete bis Donnerstag 8 Todesfälle nach einer Sars-CoV-2-Infektion. 8 Patienten konnten gesund entlassen werden. Momentan nimmt die Klinik nur noch unabweisbare Notfälle auf.

Warum sind Kinder nicht anfällig für das Coronavirus?

Es grenzt an ein Wunder – und stellt die Experten vor Rätsel: Kinder scheinen bislang weltweit von schweren Covid-19-Verläufen verschont. Womöglich, so eine Hypothese, hilft ihnen ausgerechnet ihr noch nicht voll ausgereiftes Immunsystem.

GEW kritisiert Abiturprüfungen in Brandenburg 

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) in Brandenburg appelliert an das Bildungsministerium, die Schulen für die Abiturprüfungen mit Desinfektions- und Hygienemitteln auszustatten. „Die Schulen sind nicht in der Lage, diese notwendigen Schutzmittel selbst zu beschaffen und es ist auch nicht ihre Aufgabe“, heißt es in einer Mitteilung vom Freitag. Aus einem Schreiben des Bildungsministeriums an die Schulträger vom Donnerstag geht hervor, dass die Schulen selbstständig Hygieneartikel und soweit möglich Desinfektionsmittel zur Verfügung stellen müssen.
Bildungsministerin Britta Ernst hatte am Donnerstag mitgeteilt, dass die Abiturprüfungen wie geplant am 20. April starten sollen - allerdings mit strengen Hygiene- und Abstandsregeln.
GEW-Chef Günther Fuchs weist zudem darauf hin, dass aktuell vorrangig Krankenhäuser, Arztpraxen und Pflegeheime mit den notwendigen Schutzmitteln versorgt werden müssten. „Es macht wenig Sinn, dass die Schulen sich auch noch um die zu wenigen Mittel streiten.“ Außerdem fordert er, bei den Abiturprüfungen besondere Maßnahmen für Risikogruppen zu treffen. Gesundheit von Schülern und Lehrern müsse „absolute Priorität haben“. Die GEW weist weiter darauf hin, dass sich „alle Beteiligten in einer angespannten Situation befinden“ und nicht absehbar sei, wie sich die Lage in den kommenden Wochen entwickle.

Oranienburg sammelt Behilfsmasken für Arztpraxen

Der Mangel an Schutzausrüstung im Gesundheitswesen treibt auch die Oranienburger Stadtverwaltung um. Gemeinsam mit der Caritas wird nun die Produktion von Behelfsmasken aus Stoff hochgefahren, um insbesondere Oranienburger Allgemeinarztpraxen zu versorgen.

Erntehelfer können nach Deutschland kommen

Angesichts der drohenden Engpässe im landwirtschaftlichen Sektor, sollen nun 80.000 Ernehelfer eingeflogen werden.

290.000 Schüler in Brandenburg von Schulschließungen betroffen

Das Coronavirus schränkt die Bildung in Brandenburg enorm ein. 290.000 Schülerinnen und Schüler sind betroffen und müssen auf alternative Unterrichtsmöglichkeiten zurückgreifen.

Schwere Zeiten für Brandenburger Unternehmen

Die Corona-Pandemie bremst die Wirtschft in Brandenburg sehr stark aus. Nach Angaben der Industrie- und Handelskammer (IHK) in Cottbus sind die derzeitigen Verhältnisse nie zuvor dagewesen- 67 Prozent der Unternehmen sind davon betroffen und rechnen mit schlechten Bilanzen.

Fehrbellin startet Soforthilfe für Kleinstunternehmer

Ein eigenes Soforthilfeprogramm soll kleinen Unternhemen, die derzeit geschlossen sind, bei der Überbückung der Corona-Krise entgegenkommen. Dadurch sollen drohende Insolvenzen vermieden werden. Kleinstunternehmen und Solo-Selbstständige können Hilfen bis zu 10.000 Euro beantragen.

Musikschüler im Barnim werden bei Gebühren entlastet

Die Kreismusikschule verlangt für den April eine Gebühren, um den Schülerinnen und Schülern entgegenzukommen. Viele Anfragen auf Ermäßigung hatten die Musikschule erreicht, da die Corona-Krise die Bevölkerung beeinträchtigt. Die Lehrkräfte bieten außerdem Lernmöglichkeiten über das Internet an.

Stoffspenden in der Kirche

Die Lambertuskirche in Brück hat eine großzügige Stoffspende erhalten und bietet diese für freiwillge Helfer an, um daraus Masken zu schneidern. Die fertigen Masken können zurückgebracht werden und werden dann von dem Netzwerk "Brück hilft 2.0" verteilt.

Große Plakataktion in Hennigsdorf gestartet

Die Stadt Hennigsdorf hat eine groß angelegte Plakatkampagne gestartet. Damit will sie für mehr Rücksichtnahme während der Corona-Krise werben. An 50 Standorten sollen 100 Plakate mit fünf verschiedenen Botschaften die Menschen an die gegenseitige Rücksichtnahme erinnern.

Hilfsangebote in Barnim unter Nachbarn

Die Nachbarschaftshilfe in Eberswalde hat eine Hotline eingerichtet. Dort arbeiten Mitglieder der Freiwilligenagentur der Bürgerstiftung Barnim Uckermark mit Studierenden der Hochschule für nachhaltige Entwicklung rund um die Uhr gemeinsam für die Menschen des Landkreises.

Die Linke spendet an die Tafel in Oranienburg

Nachdem innerhalb der Fraktion der Linken in der Hennigsdorfer Stadtverordnetenversammlung Spenden wegen der Corona-Krise gesammelt wurden, konnte sie nun den Betrag von 400 Euro an die Oranienburger Tafel übergeben.

Geburtsvorbereitungen in Neuruppin per Gruppenchat möglich

Der Arbeitsalltag von Hebammen hat sich durch die Corona-Krise stark verändert. Hausbesuche werden immer weniger und daher entwickeln Hebammen alternative Lösungen. In Neuruppin bietet Hebamme Madeleine Blümchen Geburtsvorberitungen per Chat an. Die die Nachfrage nach Hausgeburten gestiegen ist, bietet Blümchen auch zu diesem Thema Beratungen an.

Zwölf Tote nach Infektion mit dem Coronavirus in Brandenburg

Mittlerweile ist die Zahl der Todesfälle nach einer Infektion mit dem Coronavirus in Brandenburg auf zwölf angestiegen. Dies teilte das Gesundheitsministerium in Potsdam am Donnerstag mit (Stand 8:000 Uhr).

Corona-Notbetrieb an Berliner Gerichten

Die Gerichte in Berlin arbeiten wegen der Corona-Krise mit stark reduziertem Personal. Die Zahl der Gerichtsverhandlungen pro Tag ist von über 300 auf ca. 20 geschrumpft.

Corona-Abstandsregelungen für Berlin für Rest des Jahres möglich

Berlins Innensenator Andreas Geisel (SPD) geht davon aus, dass die Abstandsregelungen und einige weitere Einschränkungen wegen der Corona-Pandemie das ganze Jahr lang gelten könnten. "Das geht nicht endlos. Aber es wäre jetzt nicht seriös zu sagen, am 19. April ist alles zu Ende", sagte Geisel am Freitag im rbb-Inforadio. "Wir werden uns darauf einstellen müssen, dass wir zwar diesen Lockdown im Laufe des April, Mai dann sicherlich lockern müssen. (...) Aber die Beschränkungen, Abstandsregelungen, die Veränderung unserer Lebensgewohnheiten - ich fürchte, das wird uns das ganze Jahr über begleiten."

Robert-Koch-Institut zur Corona-Lage

Giffey plant Corona-Berechnungsmodus bei Elterngeld

Werdende oder frischgebackene Eltern sollen wegen der Corona-Krise keine Abstriche beim Elterngeld hinnehmen müssen. Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) strebt dafür eine Änderung im Berechnungsmodus an. Grundlage für die Höhe des Elterngeldes ist normalerweise das durchschnittliche Nettoeinkommen der letzten zwölf Monate vor der Geburt. Bei Müttern und Vätern, die das Elterngeld jetzt oder demnächst beantragen und wegen der Krise Einkommenseinbußen hinnehmen müssen, sollen die entsprechenden Monate nicht mit in die Berechnung einfließen, weil das die Elterngeldhöhe negativ beeinflussen würde.

Ostern mit Corona - Brandenburg feiert Zuhause

Fällt Ostern dieses Jahr als Fest mit Familie, Kindern und Freunden wegen der Corona-Krise ganz aus? Nein, es findet statt, aber ganz anders als gewohnt. Es gibt Einschränkungen für Besuche und den Aufenthalt im Freien. So sind Osterfeuer landesweit wegen der Corona-Ansteckungsgefahr abgesagt. Auch Osterfeiern sind im Freien im größeren Kreis durch die Verordnungen tabu. Die im Haushalt lebende Familie muss einen Plan finden, was an dem langen Wochenende gemacht werden kann. Für den persönlichen Kontakt mit Oma, Opa, Tanten oder Onkeln sollten Telefon oder Computer genutzt werden: Gespräche sind möglich, Videokonferenzen auch. Weitere Informationen zum Osterfest finden Sie hier.

Landrat Daniel Kurth kündigt verschärfte Kontrollen in Barnim an

Nach Barnims Polizeichef Jens Starigk hat nun auch Landrat Daniel Kurth (SPD) schärfere Kontrollen zur Durchsetzung der Eindämmungsverordnung angekündigt. Die Ausgangsbeschränkungen im Landkreis Barnim würden analog zum gesamten Land Brandenburg bereits seit fast zwei Wochen dauern. Dennoch komme es vor allem an den Wochenende immer wieder zu Verstößen, beklagt Kurth. "In den kommenden zwei Wochen werden wir noch stärker kontrollieren und auch Ordnungsgelder verhängen", kündigt er an. Dabei hilft ihm ein verschärfter Ordnungs- und Bußgeldkatalog, der seit Donnerstag für das gesamte Land gilt.

Freiwillige bringen in Eberswalde kostenlos Einkäufe und Essen

Freiwillige übernehmen jetzt Besorgungen überall im Stadtgebiet – egal, ob es um Lebensmittel oder warme Mahlzeiten geht. Hinter dem Bringedienst steht ein regionales Netzwerk von Handel und Gastronomie, zu dessen Partnern auch die Akademie 2. Lebenshälfte gehört. Die Bestellungen können montags bis donnerstags von 10 bis 12 Uhr per Anruf unter 03334 3878495 (bei Sören Prigge, Inhaber von Tante Sören) oder E-Mail an info@lastenrad-eberswalde.de aufgegeben werden. Die Lieferung erfolgt montags bis donnerstags von 12 bis 16 Uhr. Weitere Informationen finden Sie hier.

Sanitätsprodukte bleiben in Ostbrandenburg teuer und rar

Die momentanenLieferengpässe der Zulieferer sorgen bei Großhändlern dafür, dass der Absatz doch nicht so gut läuft wie es derzeit möglich wäre. "Im Großen und Ganzen sind wir in jedem Segment lieferfähig. Wir haben extra eine Abteilung zur Beschaffung gebildet, die den Markt durchsucht. Wir können aber keine Massenversorgung gewährleisten. Unsere Lieferdauer beträgt maximal 14 Tage", erklärt Reha. Tech-Geschäftsführer Torsten Reincke. Seine in Müllrose ansässige Sanitätshaus-Firma beschäftigt 110 Mitarbeiter in den insgesamt acht Filialen in Müllrose, Eisenhüttenstadt, Frankfurt, Fürstenwalde, Erkner, Eberswalde, Wriezen und Seelow. Den größten Engpass gebe es derzeit beim Mundschutz, bei den Einmalhandschuhen und den Desinfektionsmitteln. Bei diesen Artikeln sei der Preisanstieg auch am höchsten. Auch an ganz profanen Dingen bestehe ein Engpass. So müssen die Arztpraxen auf die Plaste-Überzieher für Fieberthermometer derzeit eine Woche bis 14 Tage warten.

Erntehelfer in Brandenburg gesucht

Der Landtagsabgeordnete Johannes Funke (SPD) ruft zur Unterstützung bei der Ernte auf. Denn durch die Corona-Krise fehlt es auf den Feldern der Region an Erntehelfern. Besonders beim Spargel und den Erdbeeren drohen Verluste, wenn das Gemüse und die süßen Früchte nicht geerntet werden. "Wer in dieser Ausnahmesituation mit anpacken und helfen will, ist den Gartenbaubetrieben herzlich willkommen, da nur so die Versorgung in den nächsten Wochen und Monaten mit regionalen Produkten sicherzustellen ist", sagt Funke. Die Liste der Gartenbaubetriebe, die Unterstützung suchen findet sich auf www.gartenbau-bb.de/gruene-seiten

Aus Privatschnaps in Streitberg darf kein Desinfektionsmittel werden

Ungefähr 200 Liter hochprozentigen Alkohol hat Werner Menzel von der Streitberger Kulturbrennerei in Streitberg (Oder-Spree) bislang bereitgestellt. Der Alkoholgehalt beträgt deutlich über 70 Prozent. Daraus ließe sich dringend benötigtes Desinfektionsmittel herstellen. Die Antwort der Landesapothekerkammer fällt jedoch enttäuschend aus: Zwar stelle die Alkoholsteuer keine Hürde mehr dar, doch der Alkohol von Werner Menzel sei nicht entsprechend zertifiziert. Dürfe also nach Gesetzeslage nicht verwendet werden. 

Verkehrszählungen in den S-Bahn-Gemeinden eingestellt

Wegen Einschränkungen aufgrund der Corona-Krise ist der Verkehr in den S-Bahn-Gemeinden erheblich zurückgegangen. Auf der sonst vielbefahrenen Bundesstraße 96 kommt es derzeit selten zu Staus. Weil das aber nicht der Normalfall ist, sind die Verkehrszählungen für das interkommunale Verkehrskonzept in Glienicke, Mühlenbecker Land, Birkenwerder und Hohen Neuendorf eingestellt worden. Die Daten sollten eigentlich Grundlage für Vorschläge zur Reduzierung des Verkehrs sein.  

Schwedt hat Wiederaufbau nach Corona im Blick

Um gewappnet für das Durchstarten nach der Corona-Krise zu sein, ist im Rathaus, angedockt an die Wirtschaftsförderung, ein Wiederaufbaustab gegründet worden. Mit dabei sind die Unternehmervereinigung Uckermark und der Verein Momentum, der vor allem Tourismus, Gastronomie und lokale Einzelhändler vertritt. So soll an einem Maßnahmenpaket für Unternehmen gearbeitet werden,  um nach dem Ende der Beschränkungen oder zumindest deren Lockerung wieder durchstarten zu können.

Autowerkstätten bei Seelow bleiben offen

Es sind schwierige Zeiten. Das hört man überall, wenn man – wie am Donnerstag – auf Stippvisite in den Werkstätten unterwegs ist. Das hört man auch im Neuhardenberger VW-Autohaus Minnich. Der Verkauf von Fahrzeugen ist untersagt. In der Werkstatt wird während dessen rege an Pkws geschraubt. "Alles läuft ganz normal", erzählt Mario Dehn von der Autofit-Werkstatt in Letschin. Dank großem Kundenstamm könne man derzeit nicht über Mangel an Arbeit klagen. Um sich und die Kunden zu schützen, wurden auch dort die Hygieneregeln verschärft.

Coronaviren von Hund und Katze sind für Menschen ungefährlich und umgekehrt

Können sich Katzen und Hunde beim Menschen mit dem Coronavirus anstecken? Bei Achim Gruber steht zu dieser Frage das Telefon kaum noch still. Der Chef der Tierpathologie an der Freien Universität Berlin gilt in Deutschland als ausgewiesener Kenner von Tierkrankheiten. Für Hunde gibt er sofort Entwarnung. Bei Katzen sei die Forschungslage deutlich unklarer, aber generell sieht Gruber keinen Grund zur Sorge - geschweige denn zur Panik.
Der Fall gilt auch andersherum: Es gibt für Forscher keinen Hinweis, dass die bei Hunden und Katzen schon lange vorkommenden Coronaviren für Menschen gefährlich sein könnten oder übertragbar sind. In der Regel bleiben sie auch bei ihrer Tierart. Das Coronavirus der Katze macht also den Hund nicht krank und umgekehrt. Es gibt oft auch keine seuchenartige Ausbreitung.

Deutsche Zollspediteure dürfen nicht mehr nach Polen zur Arbeit

Ohne die Zollspediteure läuft im Warenverkehr zwischen der EU und sogenannten Drittländern wie etwa Russland, Weißrussland, der Ukraine oder der Türkei nichts. "Doch nachdem Polen seinen Einreisebestimmungen am vergangenen Wochenende noch einmal deutlich verschärft hat, dürfen rund 30 deutsche Spediteure, die bei unseren elf Mitgliedsunternehmen beschäftigt sind, nicht mehr zu der Anlage fahren", berichtet die Sprecherin der Frankfurter Interessengemeinschaft der Zollspediteure (kurz FIZ), Anneliese Balke. Dieses Verbot wiederum hat zur Folge, dass die Lkw-Fahrer aus den Drittstaaten in Swiecko stundenlang auf ihre Abfertigung warten müssen.

Viadrina-Präsidentin Julia von Blumenthal spricht über positive Krisen-Erfahrungen

Die Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) ist eine Institution, die ohne internationalen Austausch nicht existieren könnte. Umso spannender ist die Frage, wie ihre Lehrenden und Studierenden mit der jetzigen Situation zurechtkommen. Diese und weitere Fragen beantwortet  Viadrina-Präsidentin Julia von Blumenthal in einem Interview und berichtet von positiven Impulse für die Gesellschaft.

Post darf nicht mehr an der Stadtbrücke in Frankfurt (Oder) übergeben werden

Nun ist die Grenze noch ein Stück undurchlässiger geworden. Auf der Stadtbrücke sei es verboten, Dinge zu übergeben, berichteten Słubicer Medien Mitte der Woche. Keine Einkäufe, keine Arzneimittel, keine persönlichen Dinge. Seit Polen die Bewegungsfreiheit über die Grenze eingeschränkte, war auf der Brücke am Kontrollposten nach Słubice immer wieder zu beobachten, wie sich Menschen Beutel und Pakete, ja sogar Möbelstücke auf die eine oder andere Seite reichten. Damit soll Schluss sein.
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2. April

Drei neue Covid-19-Fälle in Frankfurt (Oder)

20 Tote nach Coronavirus-Infektion in Berlin - 3223 Fälle

In Berlin sind bislang 20 Menschen mit einer bestätigten Coronavirus-Infektion gestorben. Die Zahl der positiv auf Sars-CoV-2 Getesteten stieg bis Donnerstag (Stand: 16.15 Uhr) um 230 auf insgesamt 3223 Fälle, wie die Gesundheitsverwaltung des Senats mitteilte. Von den 20 Gestorbenen seien 12 Patienten über 80 Jahre alt gewesen, teilte die Verwaltung weiter mit. Fünf weitere Patienten waren demnach über 60, die anderen drei zwischen 40 und 60 Jahre alt.
Im Krankenhaus behandelt wurden laut Statistik am Donnerstag 458 an Covid-19 erkrankte Patienten, etwas weniger als am Vortag (479). Dagegen stieg die Zahl der Patienten auf der Intensivstation um zwölf Fälle auf 116. Am stärksten betroffen war nach wie vor der Bezirk Mitte mit 497 Fällen, gefolgt von Charlottenburg-Wilmersdorf mit 407 Infizierten. 1564 Menschen gelten mittlerweile als genesen.

Bis 500 Euro Bußgeld für Gruppenbildung in Berlin

Wer in Berlin gegen die Ausgangsbeschränkungen wegen der Ausbreitung des Coronavirus verstößt, muss nach dem neuen Bußgeldkatalog bis zu 500 Euro zahlen. Das teilte der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) am Donnerstagabend nach dem Beschluss im Senat mit. Demnach werden 25 bis 500 Euro Bußgeld fällig, wenn sich Menschen in Gruppen von mehr als zwei Personen zusammenstellen und sich womöglich den Aufforderungen der Polizei widersetzen. „Wer seine Wohnung ohne triftigen Grund verlässt, muss zwischen 10 und 100 Euro an Bußgeld bezahlen“, erläuterte Müller.
Laut einer Verordnung zu sogenannten Kontaktsperren, die der Senat nun bis 19. April verlängerte, müssen sich alle Berliner „ständig in ihrer Wohnung oder gewöhnlichen Unterkunft“ aufhalten, um Kontakte zu beschränken und so eine Ausbreitung des Coronavirus zu bremsen.
Es gibt aber etliche Ausnahmen, die Arztbesuche, den Einkauf, das Gassi-Gehen mit dem Hund oder Sport und Spaziergänge an der frischen Luft ermöglichen sollen. Dazu muss aber ein Mindestabstand von 1,5 Metern sichergestellt sein, Ansammlungen von mehr als zwei Personen im Freien sind verboten. Bei Familien darf die Gruppe größer sein.

Oberhaveler Kliniken - Bei Verdacht auf Corona wird jetzt auch die Lunge geröntgt

Nahezu täglich erreichen die Oberhavel Kliniken Spenden von Schutzausrüstung. "Die Aufrufe haben gefruchtet", sagte Kliniken-Geschäftsführer Detlef Troppens am Donnerstag. Neben Spenden von Unternehmen wie Takeda oder dem Potsdamer Hasso-Plattner-Institut habe es bereits 150 Einzelspenden gegeben. "Darunter sind Kittel, Handschuhe, Folien und Paketband. Das meiste ist brauchbar", sagte Troppens.

Experten: Nach Corona-Infektion vermutlich zunächst immun

Experten zufolge sind Menschen nach einer überstandenen Infektion mit Sars-CoV-2 wahrscheinlich zunächst immun gegen den Erreger.
Stand heute wisse man, dass der Mensch nach der Ansteckung mit dem neuartigen Coronavirus Antikörper bildet, erklärten die Virologin Melanie Brinkmann vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung in Braunschweig und Friedemann Weber, Leiter des Instituts für Virologie an der Universität Gießen. Mehr zum Thema lesen Sie in diesem Artikel. 

Berliner Senat verlängert Ausgangsbeschränkungen bis 19. April

Die Menschen in Berlin müssen wegen der Ausbreitung des Coronavirus auch in den kommenden zwei Wochen mit deutlichen Einschränkungen ihrer Bewegungsfreiheit leben. Der Senat verlängerte das seit 23. März geltende sogenannte Kontaktverbot am Donnerstag wie angekündigt bis zum 19. April, wie die Deutsche Presse-Agentur erfuhr. Zunächst war die Verordnung bis zu diesem Sonntag befristet.

Coronavirus: Elf Todesfälle in Brandenburg

Die Zahl der Menschen, die nach einer Coronavirus-Infektion gestorben sind, ist in Brandenburg auf elf gestiegen. Durch eine Mitteilung der Stadt Potsdam am Donnerstagabend erhöhte sich die zuvor vom Gesundheitsministerium veröffentlichte Angabe von bislang zehn Toten. In Potsdam wurden demnach vier Todesfälle im zusammenhang mit Covid-19-Erkrankungen registriert, im Landkreis Potsdam Mittelmark drei. Jeweils ein Toter wurde aus dem Landkreis Oberhavel, dem Kreis Elbe-Elster und dem Landkreis Dahme-Spreewald gemeldet. Auch im Landkreis Uckermark wurde ein Todesfall registriert. Die Zahl der nachgewiesenen Infektionen erhöhte sich laut Ministerium innerhalb von 24 Stunden um 86 auf insgesamt 1124 (Stand: 16.00 Uhr). 91 Menschen werden demnach im Krankenhaus behandelt, davon werden 19 intensivmedizinisch betreut. Die höchste Zahl an Infektionen mit Sars-CoV-2 ist nach Angaben des Ministeriums in der Stadt Potsdam registriert worden. Dort wurden nach Angaben des Ministeriums 149 Menschen positiv auf den Erreger getestet. Der Landkreis Potsdam Mittelmark verzeichnete 137 Fälle, gefolgt vom Landkreis Oberhavel mit 115 nachweislich Infizierten. Die geringste Zahl an Fällen meldete der Landkreis Prignitz mit 9 Fällen.

Abiturprüfungen in Brandenburg mit strengen Hygieneregeln

Die Abiturprüfungen in Brandenburg starten wie geplant am 20. April - allerdings mit strengen Hygiene- und Abstandsregeln. Falls der normale Schulbetrieb bis dahin nicht wieder aufgenommen sei, würden die Schüler gestaffelt in die Prüfungsgebäude gelassen, teilte das Bildungsministerium am Donnerstag mit.

Reiseweg von infiziertem Arzt von London nach Potsdam ermittelt

Die Bundespolizei hat den Reiseweg eines nach einer Covid-19-Erkrankung gestorbenen Arztes von London nach Potsdam ermittelt. Die Ergebnisse liegen dem Potsdamer Gesundheitsamt vor, wie Bundespolizei und eine Sprecherin der Stadt am Donnerstag mitteilten. Das Gesundheitsamt werde nun mit allen auf dem Reiseweg nachvollziehbaren Personen aus Potsdam in Kontakt treten und zudem alle anderen betroffenen Gesundheitsämter informieren.

Potsdamer Bergmann-Klinikum erwartet RKI-Experten

Die Stadt Potsdam hofft auf die schnellstmögliche und vollständige Wiederaufnahme des normalen Betriebs am Klinikum Ernst von Bergmann nach einer Häufung von Coronavirus-Infektionen. Am Freitag werde ein Team vom Robert Koch-Institut (RKI) erwartet, sagte ein Sprecher der Stadt am Donnerstag. Dann würden Abläufe überprüft, unter anderem wie infizierte und nichtinfizierte Patienten voneinander getrennt werden. Das Haus ist derzeit nicht geschlossen, nimmt aber nur noch unabweisbare Notfälle auf.

335 Schutzplätze in Berliner Frauenhäusern

Für Frauen und Kinder, die in der eigenen Wohnung Gewalt erleben müssen, hat Berlin jetzt 335 Schutzplätze. Durch den Ausbau eines der Frauenhäuser seien 34 neue Plätze geschaffen worden, teilte Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) am Donnerstag mit. Damit werde das Hilfeangebot für Frauen und ihre Kinder verstärkt. Darüber hinaus stehen laut Angaben Zufluchtswohnungen bereit, so dass Berlin insgesamt mehr als 720 Schutzplätze anbietet. In Berlin können freie Plätze in Schutzeinrichtungen über eine Hotline erfragt werden, die täglich von 8.00 bis 23.00 Uhr geschaltet ist (Tel. +49 30 611 0300). Hier gebe es auch eine telefonische Erstberatung für Betroffene, hieß es.

Weitere Hilfen für Berliner Studierende in Not in Sicht

Die Mittel des Studierendenwerkes für Berliner Studenten in akuter finanzieller Not sollen weiter aufgestockt werden. Der Verwaltungsrat müsse der Umwidmung von weiteren rund 450 000 Euro, die eigentlich für andere Zwecke vorgesehen waren, noch zustimmen, sagte die Sprecherin des Studierendenwerkes, Jana Judisch, am Donnerstag. Anfang der Woche waren 120 000 Euro aus einem Notfonds bereitgestellt worden, aus dem Studenten eine einmalige Hilfe von 500 Euro erhalten konnten. Allein in einer Nacht seien 350 Anträge per Mail eingegangen, berichtete Judisch. Das Geld habe jedoch nur für 240 Anträge gereicht. Insgesamt lägen jetzt 1100 Anträge vor. Damit sei absehbar, dass auch das neue Geld rasch verbraucht sein werde. „Dann brauchen wir Unterstützung von anderer Seite“, sagte Judisch.

102 positive Corona-Infektion im Landkreis Dahme-Spreewald 

Im Landkreis Dahme-Spreewald gibt es insgesamt 102 positive Fälle der Corona-Infektion, davon 31 in Königs Wusterhausen und 14 in Lübben. Mittlerweile ist nach Angaben der Kreisverwaltung auch ein Todesfall zu beklagen. Es sind 13 nachgewiesene Covid-19-Erkrankte zwischenzeitlich genesen. Momentan befinden sich sieben Personen in stationärer Behandlung, die übrigen in häuslicher Isolation. Derzeit sind im Kreis 299 Quarantänen verhängt worden und 236 Personen wurden als Verdachtsfall eingestuft und warten auf ein Testergebnis.

Landwirte und Lebensmittelproduzenten suchen Helfer im Landkreis Dahme-Spreewald 

Das Amt für Veterinärwesen, Verbraucherschutz und Landwirtschaft agiert im Landkreis Dahme-Spreewald derzeit als Ansprechpartner zur Vermittlung dringend benötigter Helfer in der Landwirtschaft und in Lebensmittelbetrieben des Kreises. „Es gibt auch in unserer Region etliche Freiwillige, die sich aufgrund von derzeitiger Kurzarbeit oder Arbeitslosigkeit, um eine vorübergehende Beschäftigung bemühen, aber nicht wissen, an wen sie sich konkret wenden können. Daher nehmen wir gern die Anfragen auf und bieten Hilfestellungen bei der Unterbringung oder gezielten Vermittlung an suchende Unternehmen“, erklärt Amtsleiterin Dr. Jana Guth. Gesucht werde dieser Tage vom Melker beim Milchviehbetrieb über den Produktionsarbeiter im Schlachtbetrieb bis hin zum Kommissionierer beim Logistikunternehmen oder Helfer bei der Spargel- und Erdbeerernte nahezu alles. Die Landwirte und Lebensmittelproduzenten bieten in der Regel eine Unterkunft, entsprechend gute Einarbeitung und Mindestlohn, gegebenenfalls auch mit Akkordzulage.

Patient verstirbt in Bernau am Coronavirus

Im Immanuel Klinikum Bernau Herzzentrum Brandenburg ist in dieser Woche ein an Covid-19 erkrankter Patient auf der Intensivstation im Covid-19-Zentrum verstorben. Das bestätigte das Krankenhaus am Donnerstag auf Anfrage dieser Zeitung. "Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen des Verstorbenen", erklärte die Pressesprecherin der Immanuel-Albertinen Diakonie, Jenny Jörgensen.

Erster Corona-Fall in Kyritz

In Kyritz gibt es einen bestätigten Corona-Fall. Das teilte das Rathaus am heutigen Donnerstag mit. Die Person befindet sich nun in häuslicher Isolation. Damit steigt die Zahl der Infizierten im Landkreis auf 19, wie die Kreisverwaltung bestätigte. Die Person in Kyritz hat sich bei jemanden angesteckt, der bis dahin selbst nicht wusste, dass er sich mit dem Coronavirus infiziert hat.

Deutsche Bank spendet 100.000 Schutzmasken an Berlin

Die Deutsche Bank spendet dem Land Berlin 100 000 Operations-Masken für die medizinische Versorgung in der Corona-Krise. „Mit der Spende der OP-Masken aus unseren Beständen wollen wir die gemeinsamen Anstrengungen unbürokratisch unterstützen“, teilte Harald Eisenach, Sprecher der Geschäftsleitung für die Region Ost, am Donnerstag mit. Schon wenige Tage zuvor hatte die Bank rund 375 000 solcher Masken der Stadt Frankfurt zur Verfügung gestellt. Das Land Berlin werde die Ausrüstung nun an Kliniken, Pflege- und Sozialeinrichtungen sowie Behörden zuteilen. Die Masken stammen demnach aus den Beständen, den die Deutsche Bank im Rahmen der Sars-Epidemie angeschafft hatte.

Robert Koch-Institut ändert Einschätzung zu Mundschutz

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat in der Coronakrise seine Einschätzung für das Tragen von Mundschutz geändert. Wenn Menschen - auch ohne Symptome - vorsorglich eine Maske tragen, könnte das das Risiko einer Übertragung von Viren auf andere mindern, hieß es auf der Internetseite der Bundesbehörde. Wissenschaftlich belegt sei das aber nicht. Zuvor hatte das RKI den Mundschutz nur Menschen mit akuten Atemwegserkrankungen empfohlen.Nicht jeder, der mit Sars-CoV-2 infiziert ist, bemerke das auch, hieß es. Manche Infizierte erkrankten gar nicht, könnten den Erreger aber trotzdem weitergeben. Regeln zum Husten- und Niesen, zur Händehygiene und zum Mindestabstand sollten auch mit Masken weiterhin eingehalten werden. Außerdem gebe es keine hinreichenden Belege dafür, dass ein Mund-Nasen-Schutz oder eine selbstgenähte Maske einen selbst vor einer Ansteckung schützt. 
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Gericht weist Eilantrag Platz in Kita-Notbetreuung ab

Die Eltern eines Kindergartenkindes sind mit einem Eilantrag auf einen Platz in einer Kita-Notbetreuung vor dem Verwaltungsgericht Cottbus gescheitert. Der gegen die Stadt Luckau (Dahme-Spreewald) gerichtete Antrag auf Gewährung eines Platzes sei abgelehnt worden, weil die Eltern des Kindes nicht in den sogenannten kritischen Infrastrukturen beschäftigt seien, teilte das Gericht am Donnerstag mit (Az.: VG 8 L 151/20). Die Mutter arbeitet demnach in einem Steuerbüro, der Vater in einem Elektro-Fachgroßhandel.

Neuruppin setzt den Bürgerhaushalt 2021 aus

Neuruppin wird 2021 keinen Bürgerhaushalt haben. Das Geld dafür – insgesamt 100 000 Euro – will die Kommune lieber nutzen, um Unternehmen in der Corona-Krise zu helfen. 

Psychologisches Beratungstelefon wegen Corona-Krise in Hennigsdorf

Die Klinik Hennigsdorf bietet in der Corona-Krise psychologische Krisen-Beratung per Telefon an. Unter den Nummern 03302-545-4772 und 03302-545-4597 seien von montags bis freitags zwischen 9.00 und 14.00 Uhr Ärzte und Psychologen erreichbar, wie die Oberhavel Kliniken am Donnerstag mitteilten. Der Service könne von medizinischem Personal und allen Bürgern, die durch die Corona-Krise emotional belastet sind, genutzt werden.

Klinik-Clowns kommen jetzt über das Internet

Die Klinik-Clowns des Vereins „Rote Nasen“ besuchen derzeit über das Internet große und kleine Patienten in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen. „Mit dieser virtuellen Aufmunterung wollen wir zeigen, dass die Menschen nicht alleine sind und wir sie weiterhin beim Gesundwerden unterstützen, auch wenn wir sie nicht live besuchen können“, sagte der künstlerischer Leiter des Klinik-Clown-Vereins, Reinhard Horstkotte, am Donnerstag in Berlin. Die Online-Clowns senden demnach aus dem Homeoffice und gehen per Facebook- und Instagram-Livestream, YouTube und per Videokonferenz auf „virtuelle Visite“.

Berliner Senat verlängert Kontaktverbot 

Die 3,8 Millionen Berlinerinnen und Berliner müssen wegen der Ausbreitung des Coronavirus bis weit nach Ostern weiter mit Ausgangsbeschränkungen leben. Bei einer Sitzung am späten Nachmittag wollte der Senat die Restriktionen verlängern - und zwar bis 19. April, wie Müller ankündigte. Zudem soll ein Bußgeldkatalog aufgelegt werden, in dem steht, welcher Verstoß gegen die Regeln wie geahndet wird.

Zehn Todesfälle in Brandenburg

Die Zahl der Menschen, die nach einer Coronavirus-Infektion gestorben sind, ist in Brandenburg auf zehn gestiegen. Das teilte das Gesundheitsministerium am Donnerstag mit. In Potsdam und dem Landkreis Potsdam Mittelmark wurden demnach jeweils drei Todesfälle registriert. Jeweils ein Toter wurde aus dem Landkreis Oberhavel, dem Kreis Elbe-Elster und dem Landkreis Dahme- Spreewald gemeldet. Auch im Landkreis Uckermark wurde ein Todesfall registriert. Die Zahl der nachgewiesenen Fälle von Infektionen erhöhte sich laut Ministerium innerhalb von 24 Stunden um 128 auf insgesamt 1107 (Stand: 8.00 Uhr). 76 Menschen werden demnach im Krankenhaus behandelt, davon werden 17 intensivmedizinisch betreut. Die höchste Zahl an Infektionen mit Sars-CoV-2 ist nach Angaben des Ministeriums in der Stadt Potsdam registriert worden. Dort wurden 149 Menschen positiv auf den Erreger getestet. Der Landkreis Potsdam Mittelmark verzeichnete 137 Fälle, gefolgt vom Landkreis Dahme-Spreewald mit 102 nachweislich Infizierten. Die geringste Zahl an Fällen meldete die Stadt Frankfurt (Oder) mit 7 Fällen, gefolgt vom Landkreis Prignitz mit 9.

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Zahl der Beatmungsgeräte in Berlin soll deutlich steigen

Die Zahl der Beatmungsgeräte in den Berliner Krankenhäusern soll noch deutlich zunehmen. Das versicherte Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) am Donnerstag bei der Plenarsitzung des Abgeordnetenhauses. „Wir sind gestartet mit 1045“, sagte Kalayci. „Mit dem Ausbau der Bettenkapazitäten geht auch eine Ausweitung der Beatmungsmöglichkeiten einher.“ Sie rechne für Ende April mit 1800 Beatmungsmöglichkeiten. „Das ist ein deutlicher Zuwachs.“

Geisel gegen Sperrung von Parks und Plätzen in Berlin

Innensenator Andreas Geisel lehnt die Forderung der Gewerkschaft der Polizei (GdP) ab, Parks und größere Plätze in der Stadt zu schließen, um Menschenansammlungen gerade bei schönem Wetter zu verhindern. „Natürlich ist das schöne Wetter, dass uns bevorsteht, eine Herausforderung“, sagte der SPD-Politiker am Donnerstag im  Abgeordnetenhaus. Aber zuletzt hätten sich die allermeisten Berliner verantwortungsbewusst verhalten. „Deshalb bin ich jedenfalls der Auffassung, dass wir die Verordnungen nicht ständig verschärfen können, solange die Akzeptanz in der Bevölkerung so hoch ist.“ Gleichwohl werde der Senat über die GdP-Forderung reden.
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1,3 Milliarden Euro von Bund und Land für Kleinstfirmen und Freie in Berlin

Das Land Berlin sowie der Bund haben inzwischen rund 1,3 Milliarden Euro Soforthilfe an Selbstständige, Freiberufler und kleine Unternehmen ausgezahlt. Rund 140.000 Anträge seien eingereicht worden von Unternehmern mit insgesamt mehr als 210 000 Beschäftigten, sagte Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne) am Donnerstag im Berliner Abgeordnetenhaus. „Wir erreichen folglich rund 360 000 Menschen mit diesen Soforthilfen.“

Wirtschaftssenatorin Pop: Corona-Krise trifft Berlin mit voller Härte

Berlins Wirtschaft wird durch die Corona-Krise nach Einschätzung von Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne) erheblich beeinträchtigt. Das gelte für alle Bereiche. Bei Startups werde die Finanzierung knapp, auch in der Industrie komme die Krise an, sagte die Wirtschaftssenatorin am Donnerstag bei der Plenarsitzung des Abgeordnetenhauses. Es sei alles zu tun, damit Wirtschaft und Arbeitsplätze die Talfahrt möglichst gut überstünden. Mittel- und langfristig sei auch darüber nachzudenken, ein Konjunkturprogramm aufzulegen, damit die Wirtschaft nach der Corona-Krise wieder in Gang komme.

SPD-Fraktion in Berlin rechnet mit Steuerrückgang und neuen Schulden

Die Berliner SPD-Fraktion befürchtet angesichts der Coronakrise erhebliche Einbrüche bei den Steuereinnahmen des Landes und in der Folge eine Neuverschuldung im Landeshaushalt. „Vermutlich werden wir nach vielen Jahren ausgeglichener Haushalte erstmals wieder in die Neuverschuldung gehen“, sagte die SPD-Abgeordnete Clara West am Donnerstag im Abgeordnetenhaus. Es sei davon auszugehen, dass es 2020 zu deutlichen Steuerrückgängen komme.

Zahl der Corona-Infizierten in Märkisch-Oderland weiter gestiegen

Die Zahl der mit dem Coronavirus Infizierten ist laut Lagemeldung des Staben von Märkisch-Oderland von Donnerstag, 10 Uhr, von 86 auf 94 gestiegen. Am Vortag waren es 86 Fälle. Da aber inzwischen 18 wieder genesen sind, beträgt die Zahl aktuell 76. In den Krankenhäusern werden 13 Corona-Patienten behandelt. Die Zahl der begründeten Verdachtsfälle ist von 958 auf nun 1006 gestiegen. 932 mal war die häusliche Isolation angeordnet worden. 456 sind daraus wieder entlassen worden, so das sich aktuell 522 Menschen im Kreis in Quarantäne befinden. Der Landkreis reduziert ab Samstag die Sprechzeit am Bürgertelefon. Statt von 8 bis 20 Uhr sind die Mitarbeiter des Gesundheitsamtes unter Tel 03346 8506790 nur noch von  9 bis 17 Uhr zu sprechen. Grundlage sind die bisherigen Erfahrungswerte, so Kreissprecher Thomas Berendt. Die Sprechzeiten können aber jederzeit wieder hochgefahren werden.
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Uckermärkische Bühnen in Schwedt starten Spendeninitiative

Der Theaterförderverein der Uckermärkischen Bühnen Schwedt kurbelt mit einer Initiative zur „Ticketspende“ eine Hilfsaktion für freie Schauspielerinnen und Schauspieler an, die wegen der Theaterschließung derzeit keine Auftrittsmöglichkeit haben.

Musik- und Kunstschulen in Brandenburg unterrichten online

Auch die Ausbildung an Instrumenten und Kunstunterricht wird wegen der Corona-Krise in Brandenburg von vielen Lehrkräften online erteilt. Dies habe eine Blitzumfrage bei den angeschlossenen 35 öffentlichen Einrichtungen ergeben, teilte der Verband der Musik- und Kunstschulen Brandenburg am Donnerstag mit. Dazu benötigten Schüler und Lehrer nur ein Smartphone, ein Tablet oder einen Laptop.

Stadtfest Bunter Hering in Frankfurt und Słubice abgesagt

Wegen der Corona-Krise wurde nun  das Hansestadtfest Bunter Hering in Frankfurt und Słlubice abgesagt. Eigentlich war das Fest für die Zeit vom 9. bis 12 Juli geplant. Die Pressestelle informierte am Donnerstag über die Entscheidung, welche Oberbürgermeister René Wilke gemeinsam mit dem Słubicer Bürgermeister Mariusz Olejniczak per Videokonferenz traf.

830 Schließungen nach Corona-Kontrollen durch die Polizei in Berlin angeordnet

Rund um die Uhr überwacht die Berliner Polizei, ob sich die Menschen an die Verordnungen zur Eindämmung der Ausbreitung von Covid-19 in Deutschland halten. Seit dem 14. März wurden dabei 1982 Objekte überprüft und 830 Fälle führten zu einer direkten Schließung der Lokalitäten. Die Polizei teilte dies am Donnerstag mit. Zu den Fälle gehörten u. a. Shisha-Bars, Wettbüros und Kneipen.

Berliner Abgeordnetenhaus prüft Plenarsitzungen in der Messe

Aufgrund der Bedrohung einer Corona und den damit einhergehenden Kontaktbeschränkungen sucht das Berliner Abgeordnetenhaus derzeit nach alternativen Räumen. Daher hat Parlamentspräsident Ralf Wieland sich bei der Messer Berlin erkundigt, ob eine Messehalle zeitweie als geeigneter Ort für Parlamentssitzungen dienen könnte. Der Berliner Abgeordnetenhaus hat 160 Mitglieder, welche normalerweise eng beieinander sitzen, was zu Zeiten des Coronavirus zu gefährlich wäre.

Firma in Beeskow macht das Internet zum virtuellen Laufsteg

Bastian Gierke, Leiter des Herrenmodengeschäfts Krumnow in Beeskow, möchte trotz Corona-Krise unbedingt im Geschäft bleiben. Deshalb nimmt er mit seiner Tochter täglich ein Video zur neuen Modekollektion auf, das auf Facebook und auf Instagram läuft. „Es trifft alle Mittelständler. Jeder hat jetzt ganz spezifische Probleme", ist sich Bastian Gierke sicher. So sieht es auch die Stadt Beeskow und macht ein Hilfsangebot: Spätestens Anfang kommender Woche soll über die städtische Internetseite eine Serviceplattform laufen. Wie die Plattform aussehen soll, erfahren sie hier.

Barnimer Polizeichef warnt Berliner Gäste

Der Barnimer Polizeichef Jens Starigk ärgert sich zunehmens über die Berliner Ausflügler. "Es kann nicht sein, dass unsere Berliner Gäste in diesen Zeiten Brandenburg als Naherholungsgebiet nutzen, an die Seen fahren, die Decke ausbreiten und Picknick machen und damit andere gefährden. Die Eindämmungsverordnung wegen des Coronavirus gilt nach wie vor", kritisiert er. Für das kommende Wochenende möchte er daher die Reisenden aus Berlin eindringlich ins Visier der Polizei nehmen.

77 bestätigte Corona-Infektionen im Barnim

Im Landkreis Barnim gab es mit Stand 31. März, 24 Uhr, bisher insgesamt 77 positiv laborbestätigte Covid-19-Fälle. Davon seien  16 Personen inzwischen geheilt, heißt es im Lagebericht. An Covid-19 ist bisher noch niemand gestorben. Die Zahl der Verdachtsfälle in Quarantäne wird mit 357 angegeben. 354 Männer und Frauen haben diese beendet.

Krankenhaus in Eisenhüttenstadt sieht sich gut vorbereitet

Das Krankenhaus Eisenhüttenstadt behandelt aktuell drei Corona-Fälle. Geschäftsführer Till Frohne sieht sein Haus gut aufgestellt. "Wir haben drei Mal in der Woche Krisenstab, da kommen die Chefärzte, die Hygiene, die Notaufnahme und die Finanzchefin, die Apotheke sowie der Einkauf zusammen. Denn was vorgestern war, das muss heute schon nicht mehr gelten." Wie die aktuellen Maßnahmen zur Corona-Bekämpfung im Krankenhaus Eisenhüttenstadt aussehen, lesen Sie im Interview mit dem Geschäftsführer.

Abi-Vorbereitungen in Frankfurt (Oder) per Videoanruf

Seit drei Jahren lernen Janine Martin und Colin Groß gemeinsam am Oberstufenzentrum "Konrad Wachsmann". Aktuell bereiten sie sich aufs Abitur vor, der Corona-Situation geschuldet mithilfe von Anrufen, Nachrichten, Videoanrufen. In einigen Fächern haben die Schüler dafür Bücher mit Abituraufgaben aus den Vorjahren, manchmal verteilen ihre Lehrer die Lösungen über ein Internetprogramm. Zufrieden mit dieser Art des Lernens ist sie aber nicht. Welche digitalen Herausforderungen es noch gibt, erfahren Sie hier.

Standesämter in Brandenburg knapp besetzt, neue Eilverordnung

Weil in kleineren Kommunen in Brandenburg oft nur zwei Mitarbeiter im Standesamt tätig sind, soll die Arbeitsfähigkeit der Ämter mit Hilfe einer Eilverordnung sichergestellt werden, wie das Innenministerium am Dienstag mitteilte. Laut der Verordnung dürfen Gemeinden und Städte flexible Standesbeamte aus anderen Kommunen einsetzen.

Luftqualität in Berlin schwankt trotz Corona-Einschränkungen

Die Corona-Krise hat an den Berliner Straßen noch nicht nachweislich zu besserer Luft geführt. Obwohl seit Mitte März deutlich weniger Autos unterwegs sind, schwankten die Schadstoffwerte stark, wie aus Daten des Senats hervorgeht. Relativ sauber war die Luft demnach bis etwa zum 17. März, dem Tag an dem sämtliche Schulen schlossen. Dann aber stieg die Konzentration von Schadstoffen wie Feinstaub oder Stickstoffdioxid, obwohl weniger Autos fuhren. Grund ist, dass der Wind nachließ, der die Schadstoffe zuvor großflächig verteilt hatte.

Videochat statt Besuche: Altenheime in Brandenburg rüsten um

Viele Pflege- und Altenheime greifen derzeit vermehrt auf Videoanrufe zurück, weil Besucher derzeit nicht empfangen werden dürfen. „Das Überwinden großer Entfernungen mit wenigen Mausklicks und das Sich-Zuwinken lässt die Bewohner strahlen“, erklärt Jacqueline Klemm, die ein DRK-Seniorenwohn- und Pflegezentrum in Schwedt leitet. Auch in vielen Pflegeeinrichtungen der Volkssolidarität können die Bewohner über digitale Wege mit ihren Angehörigen sprechen. Die notwendige Technik sei oft vorhanden, erklärt Pflegespezialist Andreas Heil vom Landesverband Brandenburg. „In einigen Fällen haben auch die Angehörigen ein Tablet mitgebracht.“

Neues Abstrichzentrum in Bad Freienwalde

Neben den bereits eingerichteten Abstrichzentren in Strausberg und Seelow wird am Donnerstag ein weiteres in Bad Freienwalde eröffnet. In Rüdersdorf wird ein weiteres vorbereitet. Kreissprecher Thomas Berendt erläuterte, dass nicht alle veranlassten Abstriche in den Zentren, sondern auch in den Arztpraxen im Landkreis durchgeführt werden. Die Zahl der notbetreuten  Kinder hat sich auf Grund der geänderten Allgemeinverfügung noch nicht erhöht.
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1. April

17 Tote nach Coronavirus-Infektion in Berlin - 2993 Fälle

In Berlin sind zwei weitere Menschen nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Damit stieg die Zahl der Toten bis Mittwoch auf 17, wie die Senatsgesundheitsverwaltung mitteilte. In der Hauptstadt hätten sich insgesamt 2993 Menschen nachweislich mit Sars-CoV-2 infiziert (Stand 16.15 Uhr). Damit stieg die Zahl innerhalb eines Tages um 216 nachgewiesene Fälle. 479 Patienten werden demnach im Krankenhaus isoliert und behandelt, davon erhalten 104 intensivmedizinische Betreuung. Am stärksten betroffen war nach wie vor der Bezirk Mitte mit 479 Fällen, gefolgt von Charlottenburg-Wilmersdorf mit 374 Infizierten.

Engpässe bei Krankenhausprojekt auf Berliner Messegelände

Beim Krankenhausprojekt auf dem Berliner Messegelände ist noch nicht jedes Problem gelöst. „Es gibt mehrere Engpässe, und die haben wir jetzt im Blick, und wir werden uns drum kümmern, dass wir einen Engpass nach dem anderen abbauen“, sagte Projektleiter Albrecht Broemme, der frühere Chef des Technischen Hilfswerks (THW), am Mittwochabend in der Fernsehsendung „rbb-Spezial“. Für das Reservekrankenhaus zur Versorgung von Coronavirus-Patienten für den Fall, dass andere Kliniken keine Patienten mehr aufnehmen könnten, baut Berlin eine Halle auf dem Messegelände um. Zu den Engpässen zählt aus Broemmes Sicht unter anderem das Pflegepersonal. „Wir brauchen die Leute ja noch nicht heute, aber wir fangen heute an mit dem Rekrutieren“, sagte er

Słubicer müssen wegen Corona in Handschuhen einkaufen

Eingekauft werden darf in Frankfurts polnischer Nachbarstadt Slubice nun nur noch in Gummihandschuhen, Jugendliche bis 18 Jahren können nur noch in Begleitung eines Erziehungsberechtigten die Wohnung verlassen. Das sind nur zwei der in Słubice geltenden Corona-bedingten Regeln, die auf Anordnung der Regierung in Warschau ab Mittwoch verschärft wurden.

Mundschutz nähen für den guten Zweck in Lebus

Sven van Dyk ist begeistert, welche große Resonanz sein Aufruf gefunden hat: Am 27. März hatte er in sozialen Netzwerken die Bitte gelesen, für die Bewohner der Wohnstätten der Frankfurter Wichern-Diakonie Mundschutz zu nähen. Der Stadtverordnete wandte sich an die Vorsitzende der Lebuser Ortsgruppe der Volkssolidarität Ingrid Blankenfeld und an den Frankfurter Stadtverband. Beide fanden schnell Näherinnen, die mitmachen. "Inzwischen haben wir schon rund 20 Näherinnen", sagt Sven van Dyk stolz.

Wachschutz hilft dem Zehdenicker Ordnungsamt

Die Stadt Zehdenick hat sich Verstärkung geholt, um die Einhaltung der Eindämmungsverordnung im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie im Stadtgebiet zu kontrollieren. "Wachschutzteams gehen durch die Stadt", so Bürgermeister Bert Kronenberg (parteilos). Sie unterstützen die Mitarbeiter der Stadtverwaltung, insbesondere das Ordnungsamt.

Fürstenberg sichert Corona-Notfallbetreuung

Notfallbetreuung in den Kindertagesstätten einerseits, seit Mittwoch andererseits die landesweite Aussetzung der Elternbeiträge für die Schützlinge in den Kitas. Eine besondere Herausforderung stellt das für die Stadtverwaltung Fürstenberg dar.

Abi-Vorbereitungen in Frankfurt (Oder) per Videoanruf

Janine Martin und Colin Groß haben eine ähnliche Lerntaktik und sitzen in fast jedem Fach zusammen. Seit drei Jahren lernen die 18-Jährigen gemeinsam am Oberstufenzentrum "Konrad Wachsmann". Aktuell bereiten sie sich aufs Abitur vor, der Corona-Situation geschuldet mithilfe von Anrufen, Nachrichten, Videoanrufen.

Pferdefleisch to go in Mühlenbeck wegen Corona

Gastwirt Gerhard Damerow vom "Goldenen Hahn" in Mühlenbeckverkauft seine Speisen seit einer Woche (25. März) auch außer Haus. Seine Spezialität: Rouladen aus Pferdefleisch. Damit hat er ein Alleinstellungsmerkmal in der Region. "Da gibt es viele Liebhaber."

Rheinsbergs Bürgermeister verteidigt Touristenverbot wegen Corona

Rheinsbergs Bürgermeister Frank-Rudi Schwochow (BVB/Freie Wähler) hat in einem Fernsehauftritt beim rbb das von Landrat Ralf Reinhardt verhängte Touristenverbot verteidigt. In einem Streitgespräch mit Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD) rügte er zudem, dass es in Brandenburg keine einheitliche Regelung gebe.

Kirche in Wriezen bietet Audio-Gottesdienste

Als Alternative zum Gottesdienst bietet Pfarrer Christian Moritz "Hör-Gottesdienste" an. Diese können auf der Website unter www.kirche-wriezen.de angehört werden. "Ich habe auch schon ein paar CDs gebrannt oder die Datei auf einen Stick gezogen", erzählt der Pfarrer.

Strafen für Verstöße gegen Corona-Regeln in Brandenburg möglich

Wer in Brandenburg gegen die Einschränkungen zum Schutz vor dem Coronavirus verstößt, muss ab diesem Donnerstag mit empfindlichen Strafen rechnen. Der Bußgeldkatalog, den das Kabinett am Dienstag beschloss, ermöglicht Strafen von bis zu 25 000 Euro. Wer trotz des Verbots an einer öffentlichen Veranstaltung teilnimmt, dem droht ein Bußgeld zwischen 50 und 500 Euro. Die Veranstalter müssen mit 500 bis 2500 Euro rechnen. Wer den Mindestabstand von 1,5 Metern nicht einhält, der muss mit einer Strafe zwischen 50 und 500 Euro rechnen. Innenminister Michael Stübgen (CDU) hatte am Dienstag aber betont, die Polizei wolle die Menschen zunächst aufklären.

Zahl der Beatmungsplätze in Brandenburger Kliniken gestiegen

Wegen der Ausbreitung des Coronavirus hat das Land Brandenburg die Zahl seiner Beatmungsplätze in Kliniken erhöht. Innerhalb von knapp drei Wochen sei die Zahl von 531 auf insgesamt 734 Beatmungsplätze ausgebaut worden.Am Carl Thiem-Klinikum in Cottbus etwa stehen nach Angaben einer Sprecherin zwölf Intensivbetten für Covid-19-Patienten bereit. Die Zahl könne noch auf 51 hochgefahren werden – mit Unterstützung vom Land auf 99 Betten. Das Klinikum Niederlausitz in Senftenberg hat nach eigenen Angaben derzeit sechs Plätze, die auf 13 ausgebaut werden können.

Brandenburgs Landtag will Sonderregelung für kommunale Parlamente

Der brandenburgische Landtag soll am 15. April zu einer Sondersitzung zusammenkommen. Dann wird nach dem Willen der Koalitionsfraktionen, Linker und BVB/Freie Wähler eine Sonderregelung für kommunale Parlamente in Zeiten der Corona-Krise beschlossen. Die kommunalen Spitzenverbände hatten eine solche Regelung angemahnt, da Kreistage und Stadtverordnetenversammlungen zurzeit selbst bei wichtigen Entscheidungen nicht zusammenkommen können.

Mitarbeiterin der Ruppiner Kliniken infiziert

Wie die Sprecherin der Ruppiner Kliniken, Verena Clasen, auf Nachfrage bestätigte, handelt es sich bei einer der drei am Mittwoch neu positiv auf SARS-CoV-2 getesteten Personen um eine Mitarbeiterin aus dem Mittleren medizinischen Dienst.

Acht Todesfälle in Brandenburg - 1038 Infizierte

In Brandenburg sind bislang acht mit dem Coronavirus infizierte Menschen gestorben. Das teilte das Gesundheitsministerium am Mittwoch nach Vorlage der aktuellen Statistik mit. In Potsdam wurden demnach drei Todesfälle registriert, einer wurde aus dem Landkreis Oberhavel gemeldet, einer aus dem Kreis Elbe-Elster, zwei aus Potsdam-Mittelmark und ein Todesfall aus dem Landkreis Uckermark. Die Zahl der nachgewiesenen Fälle von Infizierten erhöhte sich demnach innerhalb von 24 Stunden um 93 auf insgesamt 1038 (Stand: 16.00 Uhr). 77 Menschen werden demnach im Krankenhaus behandelt, davon werden 17 intensivmedizinisch betreut. Die höchste Zahl an Infektionen mit Sars-CoV-2 sind nach Angaben des Ministeriums in der Stadt Potsdam registriert worden. Dort wurden 139 Menschen positiv auf den Erreger getestet. Der Landkreis Oberhavel verzeichnete 115 Fälle, gefolgt vom Landkreis Dahme-Spreewald mit 99 nachweislich Infizierten. Die geringste Zahl an Fällen meldete die Stadt Frankfurt (Oder) mit 7 Fällen, gefolgt vom Landkreis Prignitz mit 9.

Kontaktbeschränkungen in Berlin sollen verlängert werden

Die bereits geltenden weitgehenden Kontaktsperren sollen auch über Ostern gelten. Das haben Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Länderchefs, darunter Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD), am Mittwoch in einer Schaltkonferenz vereinbart. Das Ziel dabei ist, die Ausbreitung des Coronavirus weiter zu verlangsamen. Wie Bund und Länder am Mittwoch in Berlin beschlossen, sollen die Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstandes auf ein Minimum reduziert bleiben. Die in Berlin geltenden Kontaktbeschränkungen sollen entsprechend verlängert werden, sagte eine Sprecherin des Senats am Mittwochabend. Der Senat will sich mit den Ergebnissen der Schaltkonferenz am Donnerstag in einer Sondersitzung ausgiebig befassen und dann auch die entsprechenden Beschlüsse fällen. Dabei geht es auch um einen Bußgeldkatalog für Verstöße, den es in Berlin bisher noch nicht gibt.

Polizei-Gewerkschaft fordert Schließung von Parks in Berlin

Die Berliner Gewerkschaft der Polizei (GdP) hat gefordert, Parks und größere Plätze in Berlin zu schließen, um Menschenansammlungen in der Corona-Krise zu verhindern. Nötig seien effektive Lösungen gegen das Versammeln vieler Menschen bei wärmeren Temperaturen, teilte die GdP am Mittwoch mit. „Parkanlagen und Plätze komplett für Publikumsverkehr zu schließen, ist nahezu alternativlos.“ Wenn der Senat es mit seinen Schutzmaßnahmen ernst meine, müsse er das durchsetzen.
Infografik: Die häufigsten Symptome von COVID-19 | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

18 Personen in Ostprignitz Ruppin mit Coronavirus infiziert

Die Anzahl der infizierten Personen in OPR ist laut Kreissprecher alexander Uleniecki von 15 auf 18 gestiegen. Die Menschen sind zwischen Ende 40 und 85 Jahren alt und es werden derzeit die entsprechenden Kontaktpersonen ermittelt.

Potsdamer Bergmann-Klinikum richtet separates Covid-Gebäude ein und wird für Neuaufnahmen geschlossen

Ein separates und isoliertes Covid-Krankenhaus hat das Potsdamer Ernst-von-Bergmann-Klinikum auf seinem Gelände eingerichtet. Diese eigene Einheit für Patienten mit Coronavirus-Infektionen sei auf zwei Gebäude auf dem Klinkcampus in der Landeshauptstadt verteilt.In einem Haus werden demnach Covid-Patienten behandelt, die eine intensivmedizinische Betreuung benötigen, in dem anderen Gebäude die stationären Patienten, die positiv auf den neuartigen Erreger getestet wurden, aber nicht auf eine Intensivstation müssen. Für neue Aufnahmen wird das Klinikum wegen der Häufung von Corona-Infizierten vorerst geschlossen, teilte Oberbürgermeister Mike Schubert (SPD) am Mittwoch mit.

Berliner Clubs sehen ihre Existenz bedroht

Mit der seit fast drei Wochen andauernden Schließung wegen der Corona-Krise sehen sich viele Clubs des berühmten Berliner Nachtlebens in ihrer Existenz bedroht. „Wir waren die ersten, die zugemacht haben, und werden wohl die letzten sein, die wieder aufmachen können“, sagte Pamela Schobeß, Chefin des Clubs „Gretchen“, am Mittwoch in Berlin. Clubs seien nun mal Räume von Nähe und Enge.

Immer mehr Anzeigen gegen Privatpersonen wegen Corona-Verstößen in Berlin

Die allermeisten Berliner halten sich recht diszipliniert an die strengen Regeln zur Eindämmung des Coronavirus. Allerdings gibt es immer noch jeden Tag eine ganze Reihe von Verstößen. Während seit Mitte März vor allem Geschäfte, Kneipen, Imbisse und Bäckereien von der Polizei Strafanzeigen kassierten, kamen seit der Verschärfung der Regeln immer mehr Ordnungswidrigkeitsanzeigen für einzelne Menschen dazu. Insgesamt zeigte die Polizei seit dem 14. März 858 Verstöße gegen die Anordnungen zur Schließungen von Lokalen an. Seit dem 23. März, als die Kontaktbeschränkungen für Privatpersonen in Kraft traten, kamen 356 Ordnungswidrigkeiten dazu.

Berliner Bezirksbürgermeister von Dassel: Habe Infektion in Kauf genommen

Der Bezirksbürgermeister von Berlin-Mitte, Stephan von Dassel (Grüne), war mit dem Coronavirus angesteckt, will aber noch in dieser Woche die Arbeit im Rathaus Tiergarten wieder aufnehmen. In einem Interview mit dem rbb-Inforadio hatte er am Mittwochmorgen mit Blick auf die gemeinsame Quarantäne mit seiner infizierten Partnerin gesagt: „Ich habe mich fast schon bewusst infiziert.“ Nachdem seine Lebenspartnerin positiv getestet worden war, habe er sich ebenfalls in eine 14-tägige häusliche Quarantäne begeben müssen.

Landeslabor erhöht Kapazitäten für Auswertung von Coronavirus-Tests

Das Landeslabor Berlin-Brandenburg (LLBB) baut seine Kapazitäten für Coronavirus-Testanalysen aus. Hilfe dafür kommt von der Bayer AG: Das Unternehmen stellt 40 benötigte Geräte und Personal für die COVID-19-Analyse zur Verfügung, wie das Brandenburger Gesundheitsministerium am Mittwoch mitteilte. Am Bayer-Standort in Berlin-Wedding entsteht demnach auf zwei Etagen ein Testlabor, so dass dort künftig jeden Tag bis zu 1000 zusätzliche SARS-CoV-2-Tests durchgeführt werden können. Im Landeslabor am Standort Frankfurt (Oder) werden bis zu 200 Testanalysen am Tag durchgeführt.

Schon 900 Millionen Euro Soforthilfen für Kleinstfirmen und Selbstständige in Berlin

Innerhalb weniger Tage haben der Bund und das Land Berlin in der Corona-Krise mehr als 900 Millionen Euro Soforthilfe an Kleinstunternehmen, Freiberufler und Selbstständige ausgezahlt. Seit Mittwochmittag würden aber bis zum 6. April keine weiteren Anträge mehr angenommen, teilte die Senatsverwaltung für Wirtschaft am Mittwoch mit. Solange werde es dauern, um das Soforthilfe-Programm des Landes in ein einheitliches Bundesprogramm zu überführen. Der Bund hat dafür weitere zwei Milliarden Euro zugesagt.

Wirtschaftsverbände fordern Verschiebung von Vergabegesetz

Mit Verweis auf die Corona-Krise haben Berliner Wirtschaftsverbände die Verschiebung eines Gesetzes zur Vergabe öffentlicher Aufträge gefordert. „In dieser Krise brauchen die Unternehmen jede denkbare Unterstützung“, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung, die unter anderem die IHK Berlin, die Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg sowie weitere Vereinigungen aus den Sektoren Bauwirtschaft, Garten- und Landschaftsbau sowie für freie Berufe am Mittwoch veröffentlichten. Dazu gehört auch die unbürokratische und schnelle Vergabe von öffentlichen Aufträgen.“ Von der für Donnerstag geplanten Verabschiedung einer entsprechenden Gesetzesnovelle solle das Berliner Abgeordnetenhaus absehen.

Brandenburger Landtag stimmt für Rettungsschirm von bis zu zwei Milliarden Euro

Der Rettungsschirm für die Corona-Krise in Brandenburg von bis zu zwei Milliarden Euro ist beschlossen. Der Landtag entschied am Mittwoch in Potsdam einstimmig darüber bei Enthaltungen von Linken und Freien Wählern und stellte eine außergewöhnliche Notlage fest, damit neue Schulden möglich sind. Das Geld soll unter anderem kleinen Unternehmen, Kita-Eltern ohne Betreuungsmöglichkeit und Krankenhäusern zugute kommen. Der Schutzschirm ist Teil des Nachtragshaushaltes für 2020, einem Rekordhaushalt mit einem Volumen von 15,2 Milliarden Euro. Die Kredite sollen über 30 Jahre getilgt werden. Finanzministerin Katrin Lange (SPD) ließ offen, ob ein weiterer Nachtragsetat nötig wird.

Erster Corona-Toter in der Uckermark

In der Uckermark gibt es den ersten Toten mit einer Corona-Infektion. Darüber informiert das Gesundheitsamt der Kreisverwaltung. Es handelt sich um einen 69-jährigen Mann, der an sehr schweren Vorerkrankungen litt. Behandelt wurde er in einem Krankenhaus außerhalb des Landkreises. 

In Schwedt übergeben Spender selbstgenähte Atemschutzmasken

Nach einer Initiative des Theaters und dem Engagement zahlreicher privater Helfer wurden selbstgenähte Atemschutzmasken an verschiedene medizinische und Plege-Einrichtungen in Schwedt überreicht. Die privaten Helfer haben sich in einer Facebook-Gruppe zusammengefunden und freuen sich über Unterstützung oder Stoffspenden.

Gefälschtes Polizeiplakat zu Corona-Verstößen im Internet

Die Berliner Polizei hat vor gefälschten Fahndungsaufrufen in der Corona-Krise gewarnt. Dabei ging es am Mittwoch um das Foto eines angebliches Plakats der Polizei, das im Internet kursiert. In dem Text werden die Menschen gebeten, Verstöße gegen die Corona-Verordnungen bei der Polizei zu melden, versprochen werden Belohnungen bis 500 Euro. Die Polizei twitterte: „Das wäre nicht nur ein schlechter #Aprilscherz, sondern es ist schlicht ein gefälschtes Plakat!“ Ein Sprecher sagte, man prüfe jetzt, ob eine Straftat vorliege.

Berliner Gefangene nähen Masken - für Altenpfleger

In den Berliner Männer-Gefängnissen Tegel und Moabit nähen Inhaftierte jetzt Atemmasken. Auch Gefangene leisteten ihren Beitrag zur Eindämmung der Coronakrise, ließ Justizsenator Dirk Behrendt (Grüne) am Mittwoch mitteilen. Ein Teil davon solle an den Verein Die Johanniter in den Bereich der Altenpflege gehen. An den Nähmaschinen sitzen demnach Gefangene mit Grundkenntnissen, die professionell begleitet und beaufsichtigt werden. Diese Insassen hätten bislang Kissen oder Kuscheltiere genäht. Jetzt werde die Produktion angesichts der Krise umgestellt.

Berliner Grüne wollen Verfassung nicht ändern

Die Berliner Grünen-Fraktion steht einer Verfassungsänderung, mit der die Funktionsfähigkeit des Abgeordnetenhauses (AGH) in Krisenzeiten gesichert werden soll, weiter skeptisch gegenüber. „Das kann nur das letzte Mittel sein“, sagte Fraktionsgeschäftsführer Daniel Wesener am Mittwoch. Er plädiert dafür, zunächst zu prüfen, ob Abgeordnete auch auf digitalem Weg abstimmen können, ohne persönlich im Parlament anwesend sein zu müssen.  In der Diskussion ist weiterhin, die Landesverfassung um eine Regelung für Notsituationen zu ergänzen, die ermöglicht, dass das Parlament zum Beispiel nur mit einem Viertel der Abgeordneten entscheiden darf. SPD und CDU plädieren für eine Verfassungsänderung, für die mindestens zwei Drittel der Abgeordenten stimmen müssten. Idealerweise fallen Entscheidungen von solcher Tragweite allerdings mit Zustimmung aller Fraktionen.

Brandenburger Landtag stellt Weichen für mögliches Notparlament

Der Landtag in Brandenburg kann wegen der Corona-Krise notfalls auch mit rund einem Viertel seiner Abgeordneten weiterarbeiten. Das Plenum beschloss am Mittwoch in Potsdam mit Mehrheit, dass das Parlament bei einer außergewöhnlichen Notlage mit mindestens 23 der 88 Abgeordneten Beschlüsse fassen kann. Die Fraktionen sollen dann entsprechend ihrer Stärke vertreten sein. Der Parlamentarische Geschäftsführer der Linksfraktion, Thomas Domres, sagte, mit der Neuregelung sollten parlamentarische und demokratische Rechte eingeschränkt werden. Die Entscheidung über eine Notlage gehöre ins Plenum. Der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Fraktion, Daniel Keller, sagte dagegen, „alle demokratischen Rechte“ würden gewährleistet. Die Regelung ist bis Ende Juni befristet.

Berliner Messehalle wird zu Covid-19-Klinik

Für die Versorgung von mehr Coronavirus-Patienten baut Berlin eine Halle auf dem Messegelände um. Das sei ein weiterer Baustein, sagte Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) am Mittwoch bei einer Ortsbegehung mit Projektleiter Albrecht Broemme, dem früheren Chef des Technischen Hilfswerks (THW). Entstehen solle ein Zwischenmodell zwischen Krankenhaus und Feldlazarett, sagte Kalayci. Gedacht sei es als Reservekrankenhaus, wenn andere Kliniken Patienten nicht mehr aufnehmen könnten. Broemme nannte noch kein festes Datum für die Eröffnung.

Karlsruhe lehnt Beschwerde über Berliner Corona-Beschränkungen ab

Ein Mann aus Berlin ist mit einer Verfassungsbeschwerde gegen die dortigen Verbote und Beschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie gescheitert. Das Bundesverfassungsgericht nahm die mit einem Eilantrag verbundene Klage aus formalen Gründen nicht zur Entscheidung an. Der Mann hatte sich insbesondere gegen die Versammlungsverbote und Kontaktbeschränkungen gewandt. Durch die soziale Isolierung entstünden ihm schwere und unabwendbare Nachteile. Nach Auffassung der Verfassungsrichter hätte sich der Mann damit zunächst an die Verwaltungsgerichte wenden müssen.

Berliner Linke-Vorsitzende: „Das Corona-Virus kennt kein Ostern“

Die Berliner Linke hält Familienbesuche zu Ostern während der Coronakrise für falsch. „Wer gemeinsam in einem Hauhalt lebt, kann natürlich zusammen feiern. Auf Familienbesuche sollte aber, wenn es möglich ist, verzichtet werden“, erklärte Linke-Vorsitzende Katina Schubert am Mittwoch auf Anfrage. „Das Corona-Virus kennt kein Ostern. Die Feiertage werden für viele Menschen leider nicht so verlaufen, wie sie es sich wünschen würden.“ Die Berliner Landes-CDU hält ebenfalls Änderungen der Ausgangsbeschränkungen zu Ostern für nicht sinnvoll. Die Berliner AfD-Fraktion sieht das anders. „Wir brauchen dringend eine Lockerung der Regeln“, sagte AfD-Innenexperte Karsten Woldeit. „Die AfD fordert Schutzmasken statt Kontaktverbot."

Hochschulen in Brandenburg wollen Semester wie geplant starten

Die Hochschulen in Brandenburg wollen die bislang vorgesehenen Semestertermine beibehalten. An den Fachhochschulen habe der Vorlesungsbetrieb bereits begonnen, erklärte Oliver Günther, Vorsitzender der Brandenburger Landesrektorenkonferenz, am Mittwoch. Die Universitäten wollen demnach am 20. April ins Sommersemester starten - durchweg mit digitalen Lehr- und Prüfungsformaten. Für Praktika oder andere Leistungen, die eine Präsenz der Studierenden erfordern, würde „pragmatisch nach alternativen Lösungen gesucht“. Zuvor hatte sich der Präsident der bundesweiten Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Peter-André Alt, für eine Verschiebung des Sommersemesters ausgesprochen.

CDU-Fraktion will strengere Regelungen für Altenheime

Die Berliner CDU-Fraktion regt strengere Regelungen für Alten- und Pflegeheime an. „Der Senat muss die Frage beantworten, warum er das Besuchsrecht in Alten- und Pflegeheimen sowie in Krankenhäusern nicht untersagt, warum es immer noch keine ausreichende Versorgung mit Schutzausrüstung für Pfleger gibt?“, sagte deren gesundheitspolitischer Sprecher Tim-Christopher Zeelen am Mittwoch. Gerade Altenheime müssten vor dem Coronavirus geschützt werden. Nach der aktuell geltenden Verordnung sind Besuche in Pflegeheimen in engen Grenzen erlaubt: Wer im Pflegeheim lebt, darf einmal am Tag von einer einzelnen Person Besuch bekommen, die nach einer Stunde wieder gehen muss.

86 bestätigte Fälle des Coronavirus in Märkisch-Oderland

Mit Stand vom Mittwoch, 10 Uhr, sind in Märkisch-Oderland 86 bestätigte Fälle von Infektionen mit Coronaviren gemeldet worden. So der Lagebericht des Landkreises. Davon sind bereits 18 wieder genesen, so dass es aktuellen 68 Erkrankte gibt. Davon werden 19 Menschen in Krankenhäusern behandelt. Die Zahl der begründeten Verdachtsfälle ist von 925 auf nun 958 gestiegen. Insgesamt wurden 932 mal die häusliche Isolation veranlasst. Davon konnten 383 Menschen wieder daraus entlassen werden, so dass sich aktuell 549 Märkisch-Oderländer in Quarantäne befinden.

Entwicklung von Corona in verschiedenen Ländern

Infografik: So entwickeln sich die Corona-Kurven | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

Verwaltungsgericht stoppt Einreisesperre nach Ostprignitz-Ruppin

Das Verwaltungsgericht Potsdam hat am Mittwoch das Aufenthaltsverbot für Personen mit Zweitwohnsitz im Landkreis Ostprignitz-Ruppin gekippt. Landrat Ralf Reinhardt (SPD) hatte vergangene Woche eine entsprechende Allgemeinverfügung erlassen, da er eine Überlastung des Gesundheitssystems bei weiterer Ausbreitung des Coronavirus befürchtet. Die Potsdamer Richter sahen keinen drohende Kollaps der medizinischen Versorgung und gaben zwei klagenden Berlinern Recht. Eine Beschwerde vor dem Oberverwaltungsgericht ist zugelassen.

Freiwillige aus Eberswalde helfen bei dem Kampf gegen Corona

Ehrenämtler und freiwillige Helfer unterstützen die Arbeit der Corona-Teststelle in Eberswalde. Die Hilfe ist notwendig, damit die Anwohner möglchst schnell in den Test-Zelten behandelt werden können. Außerdem arbeiten Mitarbeiter des Gesundheitsamtes als Vermittler zwischen den Patienten und entsprechenden Instanzen.

AfD will Rettungsschirm zustimmen

AfD-Fraktionschef Andreas Kalbitz kündigte an, dass er und seine Kollegen im Landtag heute dem Rettungsschirm und dem Nachtragsaushalt unter den besonderen Bestimmungen zustimmen werden. Seine Partei wolle auf Parteitaktik verzichten.  Der Oppositionspolitiker warf gleichzeitig der Bundesregierung vor, zu zögerlich Maßnahmen gegen das Coronavirus ergriffen zu haben. Weitere Informationen zur Rettungsschirm-Abstimmung finden Sie hier.

Woidke appelliert an Zusammenhalt der Brandenburger

Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) rief am Mittwoch in einer Regierungserklärung die Brandenburger zu Zusammenhalt auf. Mit den  bisherigen Maßnahmen der Beschränkung gelinge es, die Kurve der Neuinfektionen etwas abzuflachen. Die Zahlen der Infektionen steige nicht mehr so schnell wie noch vor einigen Wochen. Ausdrücklich sprach er sich gegen Reisebeschränkungen zwischen Landkreisen oder zu Berlin aus.

Woidke: Rettungsschirm reicht für dieses Jahr

Der Brandenburger Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hält es für möglich, dass das Land für die Folgen der Corona-Krise noch mehr Geld investieren muss. Auf die Frage, ob der geplante Rettungsschirm von bis zu zwei Milliarden Euro reiche, sagte Woidke am Mittwoch im RBB-Inforadio: "Ganz ehrlich gesagt, wir wissen es heute nicht." Er sei sich sicher, dass das Geld für dieses Jahr reiche. Man wisse aber nicht, was danach komme.

Zahl der Krankheitsfälle in Oder-Spree stagniert

Die aktuelle Zahl der am Coronavirus Erkrankten im Landkreis lag am Dienstag wie schon am Vortag bei 69 Personen (Stand Dienstag, 12 Uhr). Es gibt vier Neuerkrankungen, allerdings auch vier Personen, die genesen sind.

Kinder machen Altenheim-Bewohnern in Frankfurt (Oder) mit Briefen Mut

842 Seniorinnen und Senioren leben in Frankfurt betreut in stationären Einrichtungen. Sie können momentan wegen der Corona-Eindämmungsverordnung keinen Besuch empfangen. Dafür bekommen sie  rührende Post von Kindern, die den Senioren einen Brief schreiben oder ihnen etwas Gebasteltes zukommen lassen.

81 Corona-Erkrankte im Landkreis Dahme-Spreewald

Im Landkreis Dahme-Spreewald sind aktuell, Stand Dienstagnachmittag, vom Labor insgesamt 81 positive Fälle der Corona-Infektion bestätigt worden. Sieben Erkrankte sind zwischenzeitlich genesen. Momentan befinden sich acht Personen in stationärer Behandlung, die übrigen 73 in häuslicher Isolation. Derzeit sind 242 Quarantänen verhängt und 265 als Verdachtsfall eingestufte Personen warten auf ein Testergebnis.

Pflegeheime in Berlin brauchen dringend Personal und Material

Weil das Schutzmaterial knapp ist, wird es für die Pflegestätten während der Corona-Pandemie immer schwieriger, die Alten und Pflegenden zu schützen. Patientenschützer sind auch in Berliner Pflegeheimen in großer Sorge. "Wenn es brennt, reicht es nicht, Geld zu überweisen. Es müssen auch Personal und Material geschickt werden", sagte der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz Eugen Brysch. "Die ganze Exekutive muss endlich handeln, angefangen bei den Bezirken", betonte Brysch.

Friedhöfe in Bad Freienwalde wieder offen

Die evangelische Kirchengemeinde Oberbarnim-Nikolai hat mitgeteilt, dass die Friedhöfe der Gemeinde ab Mittwoch wieder zugänglich sein sollen. Mit der Eindämmungs-Verordnung vom 22. März waren die Friedhöfe geschlossen worden. Nun ist es für Pfarrer Björn Ferch nicht länger tragbar, den Menschen den Gang zum Grab zu verweigern. Er bittet aber um die strikte Einhaltung der Hygienemaßnahmen.

120 Corona-Fälle in Potsdam-Mittelmark, 11 Patienten stationär betreut

Im Landkreis Potsdam-Mittelmark sind inzwischen 120 (+19 zum Vortag) Personen erkrankt. Weiterhin sind die meisten Fälle im Raum Teltow, Stahnsdorf, Kleinmachnow und Treuenbrietzen zu verzeichnen. 11 (+2) der infizierten Personen müssen bisher stationär (außerhalb von PM) betreut werden. Eine ältere männliche Person aus dem Landkreis (aus Werder (Havel) ist während des Klinikaufenthalts in Potsdam der Erkrankung erlegen.

Sorgen um mögliche vermehrte Kindesmissbrauchsfälle in Brandenburg

In Brandenburg wachsen die Sorgen, dass es während der Corona-Krise vermehrt zu Kindesmissbrauchsfällen kommen kann. Nachbarn, die den Verdacht haben, dass Kinder vernachlässigt, geschlagen oder anders misshandelt werden, sollen sich demnach ans Jugendamt wenden - das gehe auch anonym. Das Amt könne prüfen, ob Polizeianzeigen gegen Familienmitglieder vorliegen oder andere Nachbarn, Lehrer oder Erzieher sich bereits gemeldet haben.

Entscheidung über Rettungsschirm für Brandenburg

Es geht um eine wegweisende Entscheidung: Der Brandenburger Landtag stimmt an diesem Mittwoch über einen Rettungsschirm von bis zu zwei Milliarden Euro wegen der Corona-Krise ab. Das Geld soll per Kredit aufgenommen werden und unter anderem Hilfe für kleine Unternehmen und für Kita-Eltern ohne Betreuungsmöglichkeit bieten. Krankenhäuser sollen besser ausgestattet werden.

2777 bestätigte Infizierte in Berlin - Anstieg weiter abgebremst

In Berlin sind zwei weitere Menschen nach einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus gestorben. Damit stieg die Zahl der Toten bis Dienstagnachmittag auf 15, wie die Senatsgesundheitsverwaltung mitteilte. In der Hauptstadt gibt es bisher insgesamt 2777 bestätigte Fälle von Infektionen. Die Zahlen zeigen weiterhin den Trend zu einer langsamer werdenden Verbreitungsgeschwindigkeit.
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31. März 

Frankfurt (Oder) ordnet Schließung der Bereitschaftspraxis am Klinikum an

Seit vergangener Woche hat die Ärztliche Bereitschaftspraxis am Klinikum geschlossen. Die Einrichtung wird von der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg (KV BB) betrieben und soll an dem Standort unter anderem die Zentrale Notaufnahme entlasten. Doch im Zusammenhang mit der Ausbreitung des Coronavirus hat das Gesundheitsamt nun die vorübergehende Schließung angeordnet.

Takeda-Werk in Oranienburg hilft niedergelassenen Ärzten mit Schutzausrüstung

Da Ärzte und Schwestern in Corona-Zeiten besonders gefährdet sind und die Schutzausrüstung immer knapper wird, haben nun mehrere niedergelassene Ärzte Unterstützung durch den Pharmakonzern Takeda erhalten. Insgesamt wurden 75 Liter Desinfektionsmittel, 175 Schutzanzüge und 13.000 Handschuhe an die Ärzte gespendet. Weiterhin bekam der Landkreis Oberhavel 1.200 Schutzkittel für die Krankenhäuser.

In Brandenburg wurden bisher 945 bestätigte COVID-19-Fälle erfasst

Die Zahl der laborbestätigten Fälle von Corona hat sich in den letzten 24 Stunden um 51 erhöht. Dies teilte das Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit (LAVG) nun mit. Von den erkrankten Menschen sind 68 in stationärer Behandlung und 19 werden intensiv medizinisch beatmet.

In Brandenburg bleiben auch große Familienfeiern zu Ostern verboten

Die Kontaktbeschränkungen wegen der Corona-Krise gelten in Brandenburg auch für private Familienfeiern während der Osterfeiertage. „Das ist leider eine starke Einschränkung und Ostern wird für niemanden so sein, wie wir es kennen“, sagte Innenminister Michael Stübgen (CDU) am Dienstag nach der Kabinettssitzung in Potsdam. Private Feiern seien nur mit den Mitgliedern des eigenen Hausstands plus einer zusätzlichen Person erlaubt, betonte Stübgen.

Gericht prüft Einreiseverbot nach Ostprignitz-Ruppin

Das Verwaltungsgericht Potsdam will noch in dieser Woche über zwei Eilanträge gegen das wegen der Corona-Pandemie vom Landkreis Ostprignitz-Ruppin erlassene Einreiseverbot entscheiden. Die Kammer prüfe derzeit die Anträge, erklärte ein Sprecher am Dienstag. Zwei Berliner hatten sich an das Gericht gewandt. Mit den Anträgen wollen sie erreichen, sich auch trotz des Verbotes an ihrem Zweitwohnsitz in Ostprignitz-Ruppin aufhalten zu dürfen.

Umbau von Berliner Messehalle in Covid-19-Zentrum beginnt

Der Umbau einer Berliner Messehalle in ein Covid-19-Behandlungszentrum soll an diesem Mittwoch beginnen. Das Behandlungszentrum mit bis zu 1000 Betten ist als Ergänzung gedacht, falls die Berliner Krankenhäuser ausgelastet sind. Schwer erkrankte Patienten sollen aber weiter in Kliniken intensivmedizinisch versorgt werden. Bislang reichen die Kapazitäten der Kliniken aus.

Brandenburg lockert Bestimmungen für Standesbeamte

Mit einer Eilverordnung soll die Arbeitsfähigkeit der Standesämter in Brandenburg während der Corona-Krise gesichert werden. Damit will das Land gewährleisten, dass beispielsweise Geburten und Todesfälle weiterhin zeitnah beurkundet sowie Ehen geschlossen werden können, wie das Innenministerium am Dienstag mitteilte. Als Beispiel führte das Ministerium an, dass Standesämter einen Sterbefall zunächst beurkunden müssten, bevor der Verstorbene bestattet werden darf. Laut der Eilverordnung dürfen Gemeinden und Städte nun flexibler Standesbeamte aus anderen Kommunen einsetzen.

Schneeballschlacht in Rheinsberg angezeigt

Mehr als zehn Personen sollen sich am Montagnachmittag im Rheinsberger Schlosspark zu einer Schneeballschlacht getroffen haben, teilte die Polizei am Dienstag mit. Damit haben sie natürlich gegen die Verordnung verstoßen, die derzeit wegen der Ausbreitung der Corona-Krise solche großen Treffen verbietet. Zeugen hatten die Schneeballschlacht der Polizei gemeldet, weil die Teilnehmer auch den Mindestabstand untereinander nicht eingehalten haben sollen. 

Spargelhof in Spaatz fehlt Personal für Spargelernte

Spargel ist ein beliebtes Saisongemüse. 2019 wurden brandenburgweit rund 22.000 Tonnen geerntet. Einen Beitrag zum Ergebnis leistete der 1991 gegründete Spargelhof in Spaatz (Gemeinde Havelaue / Landkreis Havelland). 2020 steht auch dieser wegen nun fehlender Erntehelfer aus Osteuropa vor gravierenden  Ernteproblemen.

Corona-Kontaktsperren in Brandenburg und Berlin verlängert

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hat die Bürger auf zwei weitere Wochen mit drastischen Beschränkungen im öffentlichen Leben eingestimmt. Die seit Montag vergangener Woche geltenden Kontaktbeschränkungen werden bis zum Ende der Osterferien am 19. April fortgesetzt. Auch in Berlin werden die zunächst bis Sonntag befristeten Ausgangsbeschränkungen verlängert. Das kündigte Vize-Bürgermeister Klaus Lederer am Dienstag nach der Senatssitzung an, ohne einen neuen Endtermin zu nennen.

Barnimer Tagesmüttern fehlt Absicherung

Für die fast 70 Tagesmütter im Landkreis Barnim, die aktuell keine Kinder betreuen, ist die Frage, wie es weitergeht. Die Vorsitzende des Vereins Tagesmütter im Barnim, Rita Wiegmann-Ruhnke, die in Panketal eine Tagespflege betreibt, sagt, dass zunächst die Kosten für März und April gesichert seien.

Schon fast 800 Verdachtsfälle – Oberhavel will Tierheim und Tafel helfen

Weitere Materiallieferungen sind beim Landkreis Oberhavel eingetroffen. Insbesondere konnten Desinfektionsmittel und Atemschutzmasken in Empfang genommen werden. Die Materialien hat der Landkreis inzwischen an die Kliniken, den Rettungsdienst und die Feuerwehren verteilt.

Inzwischen sieben Covid-19-Todesfälle in Brandenburg

In Brandenburg sind drei weitere an einer Coronavirus-Infektion erkrankte Menschen gestorben. Damit erhöht sich die Zahl der Covid-19-Todesfälle auf insgesamt sieben, wie das Gesundheitsministerium am Dienstag mitteilte.

Wissenschaft spendet Schutzausrüstung für Gesundheitseinrichtungen

Wissenschaftliche Einrichtungen in Brandenburg, darunter Hochschulen und Forschungsinstitute, haben in der Corona-Krise Schutzausrüstung für die Stadt Potsdam gespendet. Wissenschafts- und Kulturministerin Manja Schüle (SPD) übergab am Dienstag die gesammelte Ausrüstung an Oberbürgermeister Mike Schubert (SPD). Die rund 30 Kisten mit Schutzanzügen, Atemschutzmasken, Handschuhen und Desinfektionsmitteln werden in der Feuerwache zentral deponiert und sollen von der Stadt je nach Bedarf verteilt werden.

Mieterbund und Wohnungsunternehmen fordern finanzielle Hilfen

Der Brandenburger Mieterbund und der Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen (BBU) haben angesichts der Folgen durch die Corona-Krise finanzielle Hilfen von Bund und Land verlangt. Notwendig sei ein „Sicher-Wohnen-Fonds“, forderten Rainer Radloff, Vorsitzender Brandenburger Mieterbunds, und BBU-Vorstand Maren Kern am Dienstag in einer gemeinsamen Mitteilung. Über den „Sicher-Wohnen-Fonds“ sollten Mietzahlungen im Bedarfsfall teilweise oder ganz in Form von Zuschüssen gedeckt werden.

Demonstration zu Corona mit zwei Teilnehmern in Berlin

Bei der bislang einzigen genehmigten Demonstration während der Corona-Kontaktsperre hat ein Künstler die Einhaltung der Abstandsregeln gefordert. Zugleich verlangte er am Dienstag, dass alle Einschränkungen der Grundrechte direkt nach der Corona-Pandemie wieder aufgehoben werden müssten. Dazu stellte Rainer Opolka große Bronzefiguren von springenden Wölfen und nackten Frauen auf dem Alexanderplatz auf.

Oberhavel-Kliniken bitten regionale Firmen um Hilfe

Schutzausrüstung für Krankenhäuser und Pflegeheime ist im Groß- und Fachhandel kaum noch zu bekommen. Die Oberhavel-Kliniken in Oranienburg bitten deshalb nun Firmen aus der Region um Unterstützung. #brandenburghältzusammen

Dekra bietet Drive-In-Service in Oranienburg an

Trotz Corona-Krise hält die Dekra mit entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen zum Schutz von Kunden und Beschäftigten ihren Betrieb weitestgehend aufrecht, teilte der Konzern mit. So gibt es nunmehr einen Drive-In-Service für Schadensgutachten. 

Drei neue Corona-Fälle in Ostprignitz-Ruppin

Die Zahl der Personen mit einer Corona-Erkrankung im Landkreis Ostprignitz-Ruppin ist auf 15 angestiegen. Somit erhöht sich die Zahl um drei neue Fälle. Eine der Personen stamme aus dem Raum Wusterhausen und die anderen beiden aus dem Raum Neuruppin, so das Gesundheitsamt.

Weitere Schließungen von Arztpraxen befürchtet

Die Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg (KVBB) schlägt wegen fehlender Schutzausrüstung im Kampf gegen die Corona-Pandemie Alarm. „Wenn die Ware nicht bald kommt, werden Praxen schließen“, erklärte der Vorsitzende der Vereinigung, Peter Noack, am Dienstag in Potsdam. „Dann können wir die ambulante Versorgung der Brandenburgerinnen und Brandenburger nicht mehr garantieren.“ Statt der zugesagten großen Zahl an hochwertigen Schutzmasken seien vom Bund bislang fast ausschließlich OP-Masken geliefert worden, kritisierte Noack.

Tausende Unternehmen in Brandenburg und Berlin beantragen Kurzarbeit

Tausende Unternehmen in Berlin und Brandenburg schicken ihre Mitarbeiter in der Corona-Krise in Kurzarbeit. Bis zum Wochenende haben in Berlin 22 600 Unternehmen Kurzarbeit angezeigt, in Brandenburg 14 400. Das teilte die Bundesagentur für Arbeit am Dienstag mit. Demnach lässt die Bewilligung teilweise noch auf sich warten. Für die Arbeitsagenturen kam die Antragsflut unerwartet. „Kurzarbeit spielte jahrelang in der Region so gut wie keine Rolle“, sagte der Berlin-Brandenburger Agenturchef Bernd Becking. „Wir arbeiten mit Hochdruck die Anzeigen und Anträge ab. Dennoch ist derzeit ein Rückstau zu verzeichnen.“

Acht weitere Corona-Fälle im Landkreis Uckermark

Dem Gesundheitsamt des Landkreises Uckermark sind insgesamt acht weitere bestätigte Befunde einer Covid-19-Erkrankung gemeldet worden.

Ausgehbeschränkungen in Brandenburg verlängert - finale Entscheidung für Berlin am Donnerstag

Der Berliner Senat wird diie Verlängerung voraussichtlich am Donnerstag beschließen, so kündigte es Vize-Bürgermeister Klaus Lederer (Linke) am Dienstag an. Die Mehrheit des Senats zeigte Einigkeit zu diesem Thema. Für Brandenburg wurde beschlossen, dass die Verlängerung bis nach Ostern gelte. „Wir stehen nach wie vor am Anfang einer Epidemie, deswegen sind wir alle weiter gefordert“, sagte Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) am Dienstag nach einer Kabinettssitzung in Potsdam. 

Brandenburg legt Strafen für Verstöße gegen Corona-Regeln fest

Ab Donnerstag gelten in Brandenburg härtere Strafen für Verstöße gegen die Regeln zum Schutz vor Covid-19. Das Kabinett hat am Dienstag einen Bußgeldkatalog beschlossen. Laut Ministerpräsident Dietmar Woidke drohen Strafen von biss zu 25.000 Euro. Die Teilnahme an öffentlichen Veranstaltungen trotz Verbots wird mit 50 bis 500 Euro bestraft. Die gleiche Strafe gilt, wer den Mindestabstand von 1,5 Metern nicht einhält.

Zahl der Corona-Infizierten im Barnim gesunken

Es ist zwar nur eine Momentaufnahme, aber immerhin:Nach Angaben des Landkreises ist die Zahl der Corona-Infizierten im Barnim erstmals gesunken. 63 Fälle waren es noch am Wochenende, aktuell sind 58 Menschen mit dem Coronavirus infiziert (Stand 30. März, 0 Uhr).

Hunderte Unternehmen in den Kreisen Uckermark und Barnim haben Kurzarbeit angezeigt

Darüber informiert die Arbeitsagentur Eberswalde. Seit Mitte März seien rund 1.200 Anzeigen für Kurzarbeit eingegangen. Im gesamten vergangenen Jahr waren es knapp 20. Die Anzeigen kommen aus fast allen Branchen, unter anderem aus der Gastronomie, der Hotelbranche und dem Einzelhandel. Der Bereich zur Bearbeitung des Kurzarbeitergeldes wurde personell deutlich verstärkt.

Corona-Auswirkungen in Oder-Spree und Kritik von Landrat Lindemann

Nachdem ein Supermarkt in Beeskow wegen einer mit Corona infizierten Mitarbeiterin schließen musste, wurde dieser nun desinfiziert und wird wieder geöffnet. Weiterhin gibt es einen neuen Verdachtsfall von Covid-19 in einem Seniorenheim in Oder-Spree. Landrat Ralf Lindemann kritisiert die Möglichkeiten der Versorgung von Erkrankten, da Deutschland laut seiner Meinung nicht so gut auf eine solche Situation vorbereitet sei, wie es sollte. Besonders der Mangel an Schutzkleidung sei ein Problem.

Die Zahl der infizierten Corona-Patienten in Märkisch-Oderland ist auf 80 gestiegen

Laut eines Lageberichts vom Dienstag (10 Uhr) gibt es 925 Verdachtsfälle und 80 bestätigte Infektionen. Es befanden sich in der Region 900 Personen in häuslicher Isolation, von denen bereits 318 entlassen werden konnten.

Forderungen nach Mundschutzpflicht in Berlin

Angesichts der Ausbreitung des Coronavirus wird in Berlin über eine Pflicht zum Tragen von Mundschutz nach dem Vorbild Österreichs diskutiert. In einem Antrag für das Abgeordnetenhaus fordert die AfD-Fraktion eine solche Vorschrift zum „Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in den öffentlichen Räumen“, um die Bevölkerung besser zu schützen. Auch der gesundheitspolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Thomas Isenberg, hält das für sinnvoll. „Ich verstehe sehr gut, dass Österreich oder aber Kommunen wie Jena mit einer Maskenpflicht vorpreschen. Das kann auch ein Vorbild für Berlin sein“, sagte er am Dienstag. Die Linke positionierte sich gegen eine Maskenpflicht. Die FDP hält diese im Moment für schlecht umsetzbar, weil Masken Mangelware sind.

Stadtschleuse in Brandenburg/Havel bleibt geschlossen

Die Stadtschleuse Brandenburg an der Havel wird nicht zum 1. April für den Sportbootverkehr geöffnet. Das teilte Heiner Schäfer, Leiter des Außenbezirks Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Brandenburg, mit.

Polizei sammelt wieder Jugendliche in Oranienburg und Schönfließ ein

Die Oranienburger Polizei hat in der vergangenen Nacht wieder Treffen von Jugendlichen aufgelöst - in Oranienburg und Schönfließ.

Zirkus Renz in Falkensee gestrandet

Der Zirkus Hermann Renz ist in Falkensee. Ein Wochenende lang konnten die Artisten die Falkenseer begeistern. Dann hieß es auch für sie, aufhören, Schluss, Corona-Pause. Nun sitzen sie fest. Denn als nächstes wären sie nach Bad Belzig gefahren, doch die Stadt sagte dem Zirkus ab. Und nun? Das weiß Chefin Tamara Renz auch noch nicht so recht. 

Linke in Brandenburg fordert Hilfsprogramm für Landwirte

Die Linke im Landtag fordert ein Hilfsprogramm für Landwirte. Fraktionschef Sebastian Walter erklärte am Dienstag, dass die bisher vom Bund in Aussicht gestellten Hilfen nur für Betriebe mit weniger als zehn Beschäftigten gelten soll. Deshalb sei das Land gefordert, Zusatzhilfen für die Betriebe nach dem Vorbild der Dürrehilfe zu starten. Walter wiederholte die Forderung, eine Zahlung von 500 Euro für Beschäftigte in systemrelevanten Berufen zu gewähren. Gerade in der Logistik, im Einzelhandel und in der Pflege seien viele im Niedriglohnbereich beschäftigt. Für solch eine Maßnahme seien 60 bis 80 Millionen Euro notwendig. Die Linke fordert zudem eine Landesbürgschaft für Gutscheine, die  von Gaststätten oder Buchläden jetzt ausgegeben werden, für den Fall, dass diese in die Insolvenz gehen müssen.

Ergänzungsbau im Immanuel-Krankenhaus Bernau eröffnet

Zur geplanten Eröffnung Anfang Mai sollte es ein richtig großes Fest geben. Doch in Corona-Zeiten ticken die Uhren anders. Und so wurde der Neubau des Immanuel Klinikums  ganz unspektakulär offiziell in Betrieb genommen.
Infografik: So stark wirkt sich Corona auf das Einkommen aus | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

Experten warnen vor Folgen psychischer Belastung

Die psychische Belastung der Menschen durch die Coronavirus-Pandemie ist nach Ansicht von Experten in Krisenplänen noch nicht ausreichend berücksichtigt. "Die Fachleute müssen sich darauf einstellen, dass sowohl eine Welle von Gesunden kommen wird, die plötzlich Ängste hat, die behandelt werden müssen - als auch auf die Verschlechterung der Symptomatik von bereits psychisch Erkrankten", sagte die Berliner Psychiaterin Iris Hauth, Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde. Der Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen hat bereits eine anonyme und kostenlose Corona-Hotline geschaltet: Tel. 0800 777 22 44, täglich von 8 bis 20 Uhr erreichbar.

Das Robert-Koch-Institut zum aktuellen Corona-Sachstand

Agentur rechnet mit Einbruch auf Arbeitsmarkt wegen Corona

Die Corona-Pandamie wird aus Sicht der Bundesagentur für Arbeit den Aufschwung auf dem Berliner Arbeitsmarkt abwürgen. Bis Mitte März habe es die übliche Frühjahrsbelebung geben, dann sei der Einbruch gekommen, teilte die Regionaldirektion Berlin-Brandenburg am Dienstag mit. „Dann führten die Corona-Einschränkungen in weiten Teilen der Wirtschaft zu einer Vollbremsung“, sagte Direktionsleiter Bernd Becking. „Viele Unternehmen haben Kurzarbeit angezeigt.“ Die Agentur sprach von einem noch nie erlebten plötzlichen Umschlag. In Zahlen lasse sich dieser noch nicht ausdrücken. Bis zum Stichtag am 12. März war die Arbeitslosigkeit in der Hauptstadt weiter gesunken. 154.249 Frauen und Männer waren arbeitslos gemeldet, 2341 weniger als im Februar. Die Arbeitslosenquote sank um 0,1 Prozentpunkt auf 7,9 Prozent. Das war 0,1 Prozentpunkt mehr als vor einem Jahr. 

Hohen Neuendorfer Lehrer drehen Video zum Ferienstart

Das Kollegium der Waldgrundschule in Hohen Neuendorf hat  ein  Video für die Schüler zum Ferienbeginn produziert. Jeder musste eine kurze Sequenz beisteuern.

Verband fordert 100 Millionen Euro Soforthilfe für Zoos

Der Verband der Zoologischen Gärten hat wegen der Corona-Krise ein Soforthilfe-Programm in Höhe von 100 Millionen Euro für mehr als 50 Zoos in Deutschland gefordert. In einem Brief wandte sich Verbandschef Jörg Junhold, selbst Zoodirektor in Leipzig, am Dienstag auch an Kanzlerin Angela Merkel und wies auf die Notwendigkeit sofortiger Unterstützung hin. „Anders als andere Einrichtungen können wir unseren Betrieb nicht einfach runterfahren – unsere Tiere müssen ja weiterhin gefüttert und gepflegt werden.“

Klinikum in Schwedt plant mehr Intensivbetten

Das Asklepios-Klinikum hat einen Stufenplan zur Erweiterung seiner Intensivbetten für den Fall eines Anstiegs schwererer Corona-Erkrankungen vorbereitet. "Wir können sofort bis zu zehn Patienten gleichzeitig beatmen. Wir sind darauf vorbereitet, in kürzester Zeit diese Anzahl auf fast das Doppelte zu erhöhen", sagte der Ärztliche Direktor Prof. Dr. med. Rüdiger Heicappell. Weitere Informationen finden Sie hier.

Gericht prüft Reisebeschränkungen in Ostprignitz-Ruppin

Die vom Landkreis Ostprignitz-Ruppin verhängten Reisebeschränkungen, mit denen die Ausbreitung des Coronavirus eingedämmt werden sollen, werden juristisch überprüft. Wie Ruben Langer, Sprecher des Potsdamer Verwaltungsgerichts, am Montagabend auf Nachfrage sagte, gibt es vier Eilverfahren gegen den Erlass des Landrates.

Händler in Eisenhüttenstadt wollen April-Miete stunden lassen

Die Corona-Krise bringt auch für viele Mieter, vor allem Gewerbemieter, große Härten mit sich. Welche Hilfsmaßnahmen die städtische Gebäudewirtschaft (Gewi) anbietet, darüber sprach Stefan Lötsch mit Oliver Funke, Geschäftsführer der Gewi.

Beeskower Rewe-Markt wegen Corona-Verdacht geschlossen

Der Beeskower Rewe-­Markt musste am Montag Stunden vor Ladenschluss auf Weisung des Gesundheitsamtes schließen. Es gebe einen Zusammenhang mit der gegenwärtigen Corona-Pandemie.

101 Corona-Erkrankte in Potsdam-Mittelmark

Im Landkreis Potsdam-Mittelmark sind inzwischen 101 (+ 3 zum Vortag) Personen erkrankt. Weiterhin sind die meisten Fälle im Raum Teltow, Stahnsdorf, Kleinmachnow und Treuenbrietzen zu verzeichnen. Weitere Informationen finden Sie hier.

Brandenburg entscheidet über längere Ausgehbeschränkungen

Seit Montag vergangener Woche gelten in Brandenburg wegen der Ausbreitung des Coronavirus weitgehende Beschränkungen für das öffentliche Leben. Diese Ausgehbeschränkung soll nun erstmals bis zum Ende der Osterferien verlängert werden. Das Kabinett berät am Dienstag in Potsdam darüber. Draußen darf man nur allein, mit Angehörigen aus dem eigenen Haushalt oder einer Person außerhalb des Haushalts unterwegs sein und muss 1,5 Meter Abstand einhalten.

Nur Corona-Infizierte sollen Müll nicht mehr trennen

Bislang gibt es keinen Hinweis darauf, dass sich Menschen über den Hausmüll anstecken können, aber die Verunsicherung ist groß. In der vergangenen Woche hat das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz des Landes Brandenburg Regeln veröffentlicht, auf die sich jetzt auch die Entsorgungsunternehmen des Landes berufen. Auf der Internet-Startseite des Entsorgungsbetriebes Märkisch-Oderland wird darauf hingewiesen, dass das Prinzip der Mülltrennung auch weiterhin gilt. Nur erkrankte oder infizierte Personen sollen Müll in festen Plastiksäcken über den Restmüll entsorgen.

Corona-Pause für Schwerverbrecher

Rechtsanwältin Kamila Matthies aus Frankfurt (Oder) verteidigt vorwiegend Mandanten aus ihrem Heimatland Polen. Doch bis auf Eilverfahren läuft derzeit an den Gerichten so gut wie nichts. Wann die Gerichtsverhandlungen weiter gehen können, ist unklar. In normalen Zeiten hätten solch lange Unterbrechungen dazu geführt, dass die Gerichtsverfahren wieder ganz von vorn hätten begonnen werden müssen. Was sich im Gesetz geändert hat, erfahren Sie hier.

894 Infektionen in Brandenburg - 61 neue Fälle

In Brandenburg hat sich die Zahl der nachweislich mit dem Coronavirus infizierten Menschen bis zum Montagnachmittag auf 894 erhöht. Innerhalb von 24 Stunden kamen 61 neue Fälle hinzu, wie das Gesundheitsministerium in Potsdam mitteilte. 65 Covid-19-Patienten werden im Krankenhaus behandelt, 18 von ihnen werden künstlich beatmet. Weitere Informationen finden Sie hier.
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30. März

Brandenburg an der Havel meldet 17 Fälle von Corona

Das Gesundheitsamt der Stadt Brandenburg an der Havel meldet für Montag, 30. März, um 15 Uhr 17 laborbestätigte Covid-19-Fälle. Damit ist die Zahl der Infizierten in der Stadt seit Samstag um zwei gestiegen.

Sechs Covid-19-Patienten aus dem Landkreis Oder-Spree gelten als geheilt

Im Landkreis Oder-Spree sind derzeit 69 Erkrankungen mit dem Coronavirus bekannt. Sechs von ihnen sollen wieder genesen sein.

13 Tote durch Corona in Berlin bisher - 2581 Infizierte

Berlin beklagt zwei weitere Tote durch das Coronavirus in Berlin. Somit liegt die Summe der Toten bei 13, wie die Senatsgesundheitsvermittlung mitteilte. Weiterhin sind bisher 2581 Menschen mit Covid-19 in der Hauptstadt infiziert, wovon 84 auf der Intensivstation liegen. Von Sonntag zu Montag ist die Zahl der Infizierten um 119 Personen gestiegen.

Brandenburger haben Verständnis für die Polizeikontrollen

Laut der Polizei zeigen die meisten Brandenburger Verständnis für die Corona-Kontrollen aufgrund der aktuellen Lage. Es wird wenig diskutiert und die Menschen zeigen Einsicht. Am Wochenende verzeichneten die Polizisten 665 Einsätze wegen der Corona-Maßnahmen.

Bürgermeister von Brandenburg an der Havel richtet sich an Bevölkerung

Nach der ersten Woche der landesweiten Eindämmungsverordnung richtet sich der Bürgermeister von Branden an der Havel Steffen Scheller an die Einwohner der Stadt und spricht seinen Dank aus.

Gerangel vor Supermarkt

In Brieselang kam es vor einem Supermarkt zu einem Streit über die Corona-Regeln. Nachdem eine Frau einen 39-jährigen Mann auf eine Regel hingewiesen habe, wurde sie von dem Mann beschimpft, so dass die Security dazwischen gehen musste. Der 39-Jährigen versucht die Security zu fotograffieren, woraufhin sein Handy zu Boden geworfen wurde und es zu einem Gerangel kam. Der 39-jährige Mann bekam Hausverbot.

Woidke will Ausgehbeschränkungen verlängern

Laut Staatskanzlei will Ministerpräsident Dietmar Woidke die Ausgehbeschränkungen wegen der Corona-Krise bis zum 19. April verlängern. Ob die Beschränkungen auch auf den öffentlichen Raum beziehen, werde das Kabinett am Dienstag beraten.

Wichtige Arbeiter sollen leichter über EU-Grenzen kommen

Zehntausende Erntehelfer und Altenpflegerinnen sollen nach neuen Leitlinien der EU-Kommission möglichst freie Fahrt an den innereuropäischen Grenzen haben. Sie sollten wie Ärzte, Feuerwehrleute, Polizisten, Lastwagenfahrer, Beschäftigte der Lebensmittelbranche und einige andere Berufe als „systemrelevant“ eingestuft werden, erklärte die Brüsseler Behörde am Montag. Für sie alle sollen an der Grenze spezielle Schnellverfahren eingeführt werden. Das schließe verhältnismäßige Gesundheitskontrollen ein.

500 Euro für Studenten in Not

Berliner Studenten in einer akuten finanziellen Notlage können eine einmalige Hilfe von 500 Euro beim Studierendenwerk beantragen. Aufgrund der Corona-Krise hätten viele Studenten ihre Nebenjobs verloren, begründete Sprecherin Jana Judisch am Montag in Berlin. Das Geld werde aus dem Notfonds gezahlt. 120.000 Euro stehen bereit. Die Studenten müssten nachweisen, dass sie in einer akuten Notlage sind, aber die Voraussetzungen für einen weiteren erfolgreichen Studienverlauf mitbringen.

Bis zu 300 Millionen Euro Staatshilfe für berliner Flughäfen

Die Berlin-Brandenburger Flughafengesellschaft bekommt in der Coronakrise nach eigenen Angaben bis zu 300 Millionen Euro vom Bund und den beiden Ländern. Die Eigenkapitalerhöhung soll dem Staatsunternehmen helfen, den Einbruch der Passagierzahlen finanziell zu bewältigen, wie die Flughafengesellschaft am Montag nach einer Gesellschafterversammlung mitteilte. An den Flughäfen Tegel und Schönfeld gibt es momentan nur wenige Tausend Fluggäste pro Tag, üblich sind durchschnittlich insgesamt rund 100.000.

Bayer will Testlabor in Berlin aufbauen 

Im Kampf gegen die Corona-Krise stellt der Pharmakonzern Bayer Geräte und Personal für die Diagnostik zur Verfügung. Medizinische Mitarbeiter aus dem Bereich „Pharmaceuticals“ dürften sich bis zu vier Wochen bezahlt freistellen lassen, um sich an der Virus-Bekämpfung zu beteiligen, teilte der Leverkusener Konzern am Montag mit. 140 Mitarbeiter hätten sich bereits gemeldet, um in einem Testlabor mitzuarbeiten, das Bayer in Berlin aufbauen will. Außerdem will das Unternehmen 40 Geräte bereitstellen, mit denen Corona-Tests ausgewertet werden können. Damit sollen in Berlin pro Tag bis zu 1000 Tests auf das Coronavirus durchgeführt werden.

Berliner Senat plant eigenen Bußgeldkatalog zu Corona-Regeln

Der Berliner Senat will am Dienstag über einen Bußgeldkatalog für Verstöße gegen die Corona-Regeln diskutieren. Möglicherweise solle er auch beschlossen werden, kündigte Innensenator Andreas Geisel (SPD) am Montag im Innenausschuss an. Die Senatsgesundheitsverwaltung und sein Innenressort hätten den Katalog gemeinsam erarbeitet.

79 Corona-Infizierte in Märkisch-Oderland

Bürgertelefon Brandenburg erweitert Service

Das Bürgertelefon erweiterte seine Servicezeiten um zwei Stunden und beantwortet nun montags bis freitags von 9 bis 19 Uhr Fragen unter 0331 866 5050 - etwa zu den Einschränkungen oder zur Notbetreuung von Kindern. Auch per Mail können die Bürger Fragen schicken.

Polizisten in Berlin werden angehustet

Die Berliner Polizei hat beklagt, dass es bei den Kontrollen zu den Coronaregeln vereinzelte Übergriffe mit Anspucken und Anhusten gegen Polizisten komme. Die Bevölkerung verhalte sich in weiten Teilen vorbildlich, sagte Polizeipräsidentin Barbara Slowik am Montag. „Wir haben aber einzelne Ausnahmen, wo wir angespuckt oder angehustet werden. Das entzieht sich absolut meinem Verständnis. Das finde ich unglaublich. Wir werden das auch ahnden als gefährliche Körperverletzung.“

Brandenburger Datenschutzbeauftragte sieht Handy-Ortung und Corona-App kritisch

Die Brandenburger Datenschutzbeauftragte Dagmar Hartge steht der im Kampf gegen das Coronavirus diskutierten Handy-Ortung von Infizierten und den Einsatz einer Anti-Corona-App äußerst kritisch gegenüber.

Märkische Unternehmen für die Krise gut aufgestellt

Angesichts der Corona-Krise hat Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD) an die Unternehmen im Land appelliert, „positiv nach vorne zu blicken und nicht den Kopf in den Sand zu stecken“. Zwar müsse man davon ausgehen, „dass die Auswirkungen der Pandemie auf die Bilanz 2020 erheblich sein werden“, erklärte Steinbach laut Mitteilung. Doch die am Montag vom Landesamt für Statistik vorgelegten Zahlen zum Wirtschaftswachstum im vergangenen Jahr zeigten, dass die märkischen Unternehmen vor der Krise gut aufgestellt gewesen seien.

Ärzte in Brandenburg fordern mehr Schutzausrüstung vom Bund

Die Ärzte in Brandenburg warnen vor möglichen Ausfällen durch Quarantäne und fordern deshalb mehr Atemmasken und Schutzkittel gegen eine Ansteckung mit dem neuartigen Coronavirus. „Jeden Tag haben wir die Aufgabe, zahlreiche schwerkranke und chronisch kranke Menschen zu versorgen. Das müssen und wollen wir mit dem geringstmöglichen Infektionsrisiko für Mitarbeiter und Patienten leisten“, erklärte der Präsident des Landesärztekammer, Frank-Ullrich Schulz, am Montag.

Personalsuche der Kliniken und Heime geht weiter - erste Erfolge

Auf der Suche nach Verstärkung in der Corona-Krise sind manche Krankenhäuser und Pflegeheime laut der Berliner Krankenhausgesellschaft (BKG) fündig geworden. Eine systematische Übersicht und Zahlen lägen zwar nicht vor, aber einzelne Einrichtungen hätten von einer guten Resonanz berichtet, teilte eine BKG-Sprecherin am Montag auf Anfrage mit. Pflegekräfte, aber auch teilweise Anästhesisten konnten demnach eingestellt werden.

Die neue Regelung zur Notbetreuung gilt auch für Physiotherapeuten und Logopäden

Das stellte der Sprecher des Koordinierungsstabes der brandenburger Landesregierung, Gabriel Hesse, am Montag klar. Am Wochenende hatte die Landesregierung verfügt, dass dieses Personengruppe ihre Kinder weiter betreuen lassen kann, wenn nur ein Elternteil in diesen Berufen tätig ist. Ursprünglich galt das nur für Alleinerziehende oder wenn beide Eltern in sogenannten systemrelevanten Berufen arbeiten. In den vergangenen beiden Wochen hatte sich jedoch herausgestellt, dass viele Krankenschwestern und Pfleger zur Kinderbetreuung zu Hause geblieben sind, weil ihre Partner mehr verdienten und die Familien nicht auf dieses Einkommen verzichten können. Hesse erklärte, dass es das Ziel bleibe, die betreuten Gruppen so klein wie möglich zu halten. Deshalb sind auch nach der neuen Regelung die Eltern aufgefordert, erst andere Betreuungsmöglichkeiten zu prüfen.

Noch zu früh für Lockerung der Ausgangsbeschränkungen 

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller hält eine Lockerung der Ausgangsbeschränkungen in der Corona-Krise noch nicht für angezeigt. „Es ist zu früh, etwas anzukündigen“, sagte der SPD-Politiker im Interview der „Berliner Zeitung“. „Aber wir besprechen das jetzt schon mit Gewerkschaftern, Unternehmern und Medizinern.“ Er sei fest überzeugt, so Müller: „Es gibt keinen Stichtag, an dem alles wieder ist wie zuvor. Wir werden den Alltag schrittweise wieder hochfahren. Und wir werden auch danach mit Regeln leben müssen - zum Beispiel in Büros, Unternehmen und Verwaltungen, wo viele Menschen zusammenarbeiten.“

BASF in Schwarzheide beginnt Probebetrieb für Desinfektionsmittel

Der Chemiekonzern BASF beginnt an seinem brandenburgischen Standort Schwarzheide (Oberspreewald-Lausitz) den Probebetrieb von Hand-Desinfektionsmitteln als Reaktion auf Engpässe in der Corona-Krise. Das teilte ein Sprecher des Unternehmens am Montag mit. „Wir haben die große Herausforderung, wenn es klappt, dass wir weiterhin Nachschub bei den Rohstoffen bekommen, davon hängt alles ab.“ 

Unternehmensverbände warnen vor langem Stillstand

Aus Sicht vieler Unternehmen könnten die Einschränkungen wegen der Coronakrise weitreichende Folgen haben. „Die Unternehmen tun alles, um die Krise zu bewältigen und die Beschäftigung zu sichern. Je länger der Stillstand dauert, desto schwieriger wird das“, erläuterte Christian Amsinck, Hauptgeschäftsführer der Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg (UVB) am Montag in einer Mitteilung. „Politik und Verwaltungen können auch hier helfen. Im Bereich Bau sollten die Ämter prüfen, die Sanierung von Straßen oder Schulen vorzuziehen. Auch Anträge und Genehmigungen müssen trotz Krise so rasch wie möglich bearbeitet werden.“

Gesundheitssenatorin Kalayci zu Schutzkleidung: „Die Not ist groß“

Berlins Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci hat Schwierigkeiten bei der Beschaffung von Schutzkleidung für Klinikpersonal eingeräumt. „Der Markt ist leer gefegt und höchst schwierig, weil Schutzkleidung international Mangelware ist und die Lieferketten nicht funktionieren“, sagte die SPD-Politikerin in einem Interview mit dem „Tagesspiegel“ (Montag). „Es gibt auf der Bundesebene und auf der Landesebene zentrale Beschaffung. In den nächsten Tagen und Wochen hoffe ich auf Lieferungen. Die Not ist groß.“

Erster Nachtragshaushalt für Berlin umfasst rund eine Milliarde Euro 

Der geplante erste Nachtragshaushalt zur Bewältigung der Corona-Krise in Berlin dürfte nach Einschätzung von Finanzsenator Matthias Kollatz zusätzliche Ausgaben von einer Milliarde Euro oder mehr umfassen. Einfließen sollen etwa 100 Millionen Euro für das neue Notfallkrankenhaus auf dem Messegelände sowie neue Ausrüstung und Schutzkleidung, sagte der SPD-Politiker der Deutschen Presse-Agentur.

Verbote werden zunehmend akzeptiert

Die Berliner Bevölkerung verhält sich in der Coronakrise nach Einschätzung von Berlins Innensenator Andreas Geisel (SPD) zunehmend vernünftiger. Es habe mit der Akzeptanz und Durchsetzung der zahlreichen Verbote anfangs Anlaufschwierigkeiten gegeben, sagte Geisel am Montag im Innenausschuss des Abgeordnetenhauses. „Polizei und Ordnungsämter mussten in nicht unerheblichen Umfang tätig werden.“ Es seien viele Strafverfahren etwa gegen Geschäftsbetreiber eingeleitet worden. 

Corona-Infektionen in Brandenburg steigen auf 846

In Brandenburg hat sich die Zahl der nachweislich mit dem Coronavirus infizierten Menschen auf 846 erhöht (Stand: 8.00 Uhr). Innerhalb von 24 Stunden kamen 104 neue Fälle hinzu, teilte das Gesundheitsministerium in Potsdam mit. 65 Covid-19-Patienten werden im Krankenhaus behandelt, 16 von ihnen werden künstlich beatmet.

Brandenburgs Haushaltsausschuss spricht sich für Rettungsschirm von zwei Milliarden Euro aus

Der Haushaltsausschuss des Landtages hat den Weg für einen Rettungsschirm in Höhe von zwei Milliarden Euro frei gemacht. Am Mittwoch wird das Plenum das Finanzministerium ermächtigen, entsprechende Kredite aufzunehmen. Der finanzpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Steven Bretz, erklärte am Montag im Ausschuss, dass von der zweiten Milliarde möglichst wenig ausgegeben werden soll. Der Landtag wird sich über jede entsprechende Maßnahme aus diesem Paket  ein Mitspracherecht vorbehalten.

Tegel wird vorerst nicht geschlossen

Vor einer Schließung des Flughafen Tegel, muss die Flughafengesellschaft (FBB) noch eine Reihe von Fragen (SPD) am Montag im Landtag beantworten.
Zu klären sei noch, wie teuer die Wiedereröffnung des Airports werden würde. Auch die Kosten für die Verlegung der Flugbereitschaft der Bundesregierung nach Schönefeld fehlten bislang. Zu bedenken sei auch, dass Tegel für Berliner Frachtflüge und Hilfslieferungen gebraucht werde.

Eine Milliarde Euro an Steuerausfällen in Brandenburg

Brandenburg muss in diesem Jahr wegen der Corona-Krise mit einer Milliarde Euro an Steuerausfällen rechnen. Dazu kommen 1,9 Milliarden Euro an Mehrausgaben.

Darüber teilte Finanzministerin Katrin Lange (SPD) am Montag den Haushaltsausschuss des Landtages mit. Die Zahlen sind gerechnet für einen wirtschaftlichen Ausfall von anderthalb Monaten. Lange informierte, dass durch die Schließung der Grenze für Pendler aus Polen rund 1000 Lkw-Fahrer fehlen.

Der Landtag soll am Mittwoch einen Rettungsschirm in Höhe von zwei Milliarden Euro beschließen. Weitere Informationen finden Sie hier.

Caritas muss Werkstätten umstellen

Das gewöhnliche Geschehen in der Caritas-Werkstatt, die mit "alles, außer gewöhnlich" wirbt, ist durch das Coronavirus ganz schön durcheinander gewirbelt worden. "Wir haben eine große Verantwortung für alle Menschen, die bei uns arbeiten und die uns anvertraut sind. Da ist es selbstverständlich, dass wir auf die dramatisch veränderten Bedingungen auch flexibel reagieren müssen", sagt der Leiter der Caritas-Werkstatt St. Johannesberg in Oranienburg.

Eberswalde will Markthändler finanziell entlasten

Der Bund hat ein Sofortprogramm aufgelegt und Milliarden lockergemacht, das Land stellt seinerseits zig Millionen als Hilfe bereit. Und jetzt legt Eberswalde nach.

Gespenstische Ruhe am Olympiastützpunkt Frankfurt (Oder)

Leere Hallen, ausgestorbene Felder, verwaiste Internatsräume – wo sonst Nachwuchs-Hoffnungen und kommende Olympiateilnehmer trainieren, sich in Wettkämpfen gegenüberstehen und miteinander leben, herrscht gähnende Leere. Seit zwei Wochen ist das Gelände an der Stendaler Straße gesperrt und die direkt angrenzende Sportschule mit ihren Internatsgebäuden geschlossen.

Wriezens Feuerwehr schützt sich vor Corona

Der Bürgermeister der Stadt Wriezen, Karsten Ilm, hat lokale Unternehmer um Mithilfe gebeten. Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt und der Ortsteile bräuchte dringend Desinfektionsmittel, um die Sicherheit ihrer Einsätze weiterhin gewährleisten zu können. Vor allem um sich selbst vor dem sich ausbreitenden Coronavirus zu schützen.

Haushaltsausschuss berät über Rettungsschirm gegen Corona-Krise 

Der geplante Rettungsschirm von zwei Milliarden Euro gegen die Corona-Krise in Brandenburg ist am Montag Thema im Haushaltsausschuss des Landtags. Die Fachpolitiker entscheiden über eine Verdoppelung des Rahmens möglicher Hilfen.

Berliner Schaubühne meldet Kurzarbeit an

Die Stilllegung des Kulturbetriebs wegen des Coronavirus trifft auch die Berliner Schaubühne hart. „Was uns im Moment am meisten umtreibt, ist die Frage: Wie lange wird es dauern?“, sagte der künstlerische Leiter Thomas Ostermeier (51) der dpa. „Wenn dieser Zustand möglicherweise wirklich ein Jahr anhält, dann sieht die Welt danach nicht mehr so aus wie vorher.“
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29. März

Neuruppiner betritt trotz Verboten das Klinikareal und künftige Behandlungsräume

Die Ruppiner Kliniken prüfen, ob sie gegen Klaus B. rechtliche Schritte einleiten. B. wollte laut seiner eigenen Online-Veröffentlichung, geschützt mit einer Lackierer-Maske, Covid-19-Erkrankte bei der Sprechstunde interviewen und sich ein Bild von überforderten Ärzten, Pflegern und Schwestern sowie Desinfizierungstrupps machen. Um die ganze unglaubliche Geschichte zu lesen, folgen Sie dem Link.

70 Corona-Infizierte in Oder-Spree

Die Zahl der im Landkreis Oder-Spree am Coronavirus SARS-CoV-2 erkrankten Personen ist seit Freitagmittag weiter angestiegen. Stand Sonntag 13 Uhr gibt es im Kreis 70 Personen, die nachweislich infiziert sind, sieben mehr als am Freitag. Seit Beginn des Krankheitsausbruchs wurden insgesamt 75 Fälle nachgewiesen. 

Coronavirus-Infektionen in Berlin weiter gestiegen

In Berlin ist die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus um 125 Fälle auf 2462 gestiegen. Das gab die Senatsverwaltung am Sonntag (Stand: 16.30 Uhr) bekannt. Elf Menschen sind bislang in der Hauptstadt nach einer Covid-19-Erkrankung gestorben. 1307 der infizierten Personen sind den Angaben zufolge männlich, 1150 weiblich. Bei fünf Personen wurde das Geschlecht nicht übermittelt. Am stärksten betroffen ist der Bezirk Mitte mit 398 Fällen (plus 31). Im Krankenhaus isoliert und behandelt werden 312 Personen, davon werden 70 intensivmedizinisch betreut.

Keine weiteren bekannten Coronfälle in Frankfurt (Oder) 

Am Wochenende meldete die Stadt Frankfurt (Oder) keine weiteren bestätigten Covid-19-Erkrankungen. Es blieb bei offiziell 6 Einwohnern, die sich nachweislich mit dem Coronavirus infiziert haben, informierte die Verwaltung. Zugleich hob das Frankfurter Gesundheitsamt am Sonnabend nach gut zwei Wochen die häusliche Isolation für 31 Frankfurter Schülerinnen und Schüler vom Gauß-Gymnasium wieder auf. 

833 Corona-Diagnosen in Brandenburg bestätigt

In Brandenburg haben sich nach Angaben des Gesundheitsministeriums bislang nachweislich 833 Menschen mit dem neuartigen Coronavirus infiziert.
Bis Sonntagnachmittag (16.00 Uhr) seien innerhalb von 24 Stunden 98 neue Fälle hinzugekommen, teilte das Ministerium in Potsdam mit.

RKI registriert rund 4000 neue Infektionen an einem Tag in Deutschland

Innerhalb eines Tages ist die Zahl der registrierten Corona-Infizierten in Deutschland um mindestens 4000 gestiegen. Das geht aus den Daten hervor, die das Robert Koch-Institut veröffentlichte. 

432 Verdachtsfälle und 68 Corona-Infizierte in Barnim am Sonntag

Die Zahl der Corona-Infizierten steigt in Barnim weiter an: Bisher sind 68 Personen infiziert, 432 Verdachtsfälle stehen unter Quarantäne. Das teilte der Landkreis Barnim am Samstag mit. 

Weg frei für Corona-Direkthilfen an kleine Firmen

In der Corona-Krise soll in den nächsten Tagen die Auszahlung von Direkthilfen an Millionen von kleinen Firmen, Soloselbstständigen und Freiberufler beginnen. Auch Landwirte sollen unterstützt werden. Insgesamt geht es um Bundesmittel von bis zu 50 Milliarden Euro. Bund und Länder einigten sich auf eine Verwaltungsvereinbarung, wie das Finanz- sowie das Wirtschaftsministerium mitteilten. 

Mehr Familien erhalten Anspruch auf Kindernotbetreuung in Brandenburg

In Brandenburg sollen in der Corona-Krise mehr Eltern Anspruch auf eine Notbetreuung für ihre Kinder in Schulen und Kitas bekommen. Von nun an könnten zum Beispiel auch Kinder in die Betreuung, bei denen nur ein Elternteil im Gesundheits- oder Pflegebereich arbeitet, teilte das Sozialministerium am Wochenende mit.

824 Corona-Verdachtsfälle in Märkisch-Oderland am Sonntag

Der Landkreis Märkisch-Oderland hat auch am Sonntag die aktuellen Fälle der Erkrankten am Coronavirus analysiert. Demnach, heißt es im aktuellen Bericht, sind 76 Menschen bestätigt an Covid-19 erkrankt. Das sind sechs mehr als am Sonnabend. 814 Personen befinden sich in häuslicher Quarantäne. Bei 824 Menschen gibt es den begründeten Verdacht auf eine Infektion. 

Lieferdienst: Brodowiner Öko-Kiste ist gefragt wie nie

Normalerweise verlassen pro Woche 2400 Öko-Kisten den Hof an der Carl-Zeiss-Straße im Eberswalder Gewerbepark TGE. Dort hat der Landwirtschaftsbetrieb Ökodorf Brodowin seit 2015 seinen Vertrieb, die Packstationen, die Küche und den Lieferservice.
Mit dem Ausbruch der Corona-Krise sind die Bestellungen in die Höhe geschnellt.

Brandenburger Haushaltsausschuss berät über Rettungsschirm gegen Corona-Krise am Montag

Der geplante Rettungsschirm von zwei Milliarden Euro gegen die Corona-Krise in Brandenburg ist am Montag Thema im Haushaltsausschuss des Landtags. Die Fachpolitiker entscheiden über eine Verdoppelung des Rahmens möglicher Hilfen. Sie sind zum Beispiel für kleine Unternehmen, für die Aussetzung der Kita-Beiträge für Eltern wegen geschlossener Kindergärten und für eine bessere Ausstattung der Krankenhäuser vorgesehen. Die Landesregierung von Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) und die Koalitionsfraktionen von SPD, CDU und Grünen hatten sich darauf am Freitag verständigt. Der komplette Landtag entscheidet darüber am Mittwoch.

Zwölf Menschen in Ostprignitz-Ruppin mit Coronavirus infiziert

In Ostprignitz-Ruppin gibt es nun zwölf Menschen, die nachweislich an dem Coronavirus erkrankt sind. Das sagte Britta Avantario, Sprecherin des Landkreises, am Samstagabend. Andere Meldungen, wonach es angeblich 23 nachgewiesene am Coronavirus Erkrankte in Ostprignitz-Ruppin gibt, sind laut Avantario falsch. Sie könne sich auch nicht erklären, woher diese Zahl stammt, die nicht mit den Erkenntnissen des Landkreises übereinstimmt. Unter anderem hatte das Koordinierungszentrum Krisenmanagement in Brandenburg die laut Avantario fehlerhafte Zahl der Infizierten auf ihrer Internetseite in einer Tabelle veröffentlicht, die dann mehrfach verbreitet wurde. 

Selbstmord wegen Corona-Finanzkrise? Erschütterung über Tod von Hessens Finanzminister Thomas Schäfer 

Erst am Dienstag hatte der CDU-Politiker im Landtag einen milliardenschweren Nachtragshaushalt vorgestellt, damit die tiefen Einschnitte durch die Coronavirus-Pandemie bewältigt werden können. Ministerpräsident Bouffier sagte am Sonntag dazu: "Ich muss davon ausgehen, dass ihn diese Sorgen erdrückt haben. Er fand offensichtlich keinen Ausweg mehr. Er war verzweifelt und ging von uns. Das erschüttert uns. Das erschüttert mich."
Schäfer habe sich wegen der Corona-Krise große Sorgen gemacht, sagte Bouffier. "Vor allen Dingen darum, ob es gelingen könne, die riesigen Erwartungen in der Bevölkerung, insbesondere der finanziellen Hilfen, zu erfüllen." Zum Ende seines Statements rang der Ministerpräsident sichtlich um Fassung. Er wünsche der Familie, dass sie Kraft und Beistand finde, um aus dieser furchtbaren Situation wieder herauszukommen.
In der Regel berichten wir nicht über Selbsttötungen oder Suizidversuche – außer die Tat erfährt durch die Umstände besondere Aufmerksamkeit. Haben Sie suizidale Gedanken oder haben Sie diese bei einem Angehörigen/Bekannten festgestellt? Hilfe bietet die Telefonseelsorge: Anonyme Beratung erhält man rund um die Uhr unter den kostenlosen Nummern 0800 / 111 0 111 und 0800 / 111 0 222. Auch eine Beratung über das Internet ist möglich unter http://www.telefonseelsorge.de.

Corona-Krise: Wirtschaftskraft runter, Arbeitslosigkeit hoch

Deutschland steuert wegen der Corona-Krise auf schwere wirtschaftliche Zeiten zu: Die Volkswirte führender deutscher Finanzorganisationen sagen einen herben Einbruch der Wirtschaftsleistung um rund fünf Prozent voraus - ähnlich dem nach der Finanzkrise 2009.

Das Handy als Geheimwaffe im Kampf gegen das Coronavirus?

Es klingt bestechend: Das Handy soll zum Mitstreiter gegen das Coronavirus werden. Wer Kontakt hatte zu einem Infizierten, könnte über die Standortdaten seines Mobiltelefons ermittelt und informiert werden. Doch will die freie Gesellschaft das? Nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur gäbe es viel Rückhalt für solche Überlegungen: 50 Prozent sagten, sie hielten die Ortung von Kontaktpersonen von Infizierten für sinnvoll. 38 Prozent fänden das unangemessen. 12 Prozent machten keine Angaben. 

Wo polnische Berufspendler jetzt in Frankfurt (Oder) fehlen

Die Aufregung bei vielen Frankfurter Betrieben und Einrichtungen war groß, als die polnische Regierung am vergangenen Mittwoch ankündigte, die Grenzen auch für Berufspendler schließen zu wollen. Ab Freitag mussten diese sich entscheiden: In Deutschland bleiben. Oder zurück nach Polen und für 14 Tage unter Quarantäne gestellt werden. Hinzu kommt, dass Erntehelfer seit Mittwoch nicht mehr nach Deutschland einreisen dürfen. "Meine polnischen Mitarbeiter sind in Słubice geblieben", so Raik Neumann. Daran konnten auch nicht die 65 Euro der brandenburgischen Landesregierung nichts ändern.

95 Oberhaveler sind nachweislich mit dem Corona-Virus infiziert

Die Zahl der Corona-Patienten im Landkreis Oberhavel ist erneut gestiegen. 95 Personen sind bis Sonntagmittag positiv auf das SARS CoV2-Virus getestet worden, bis Sonnabendmittag waren es noch 85, teilte der Landkreis mit. Von den 95 infizierten Personen befinden sich derzeit 79 in häuslicher Quarantäne, sechs müssen stationär behandelt werden. Ein Mensch ist gestorben, neun sind inzwischen geheilt. 

188 000 Schutzmasken werden in Brandenburg verteilt

Brandenburg hat vom Bund seine erste größere Lieferung an Schutzausrüstung in der Corona-Krise erhalten. Das teilte das Gesundheitsministerium am Sonntag mit. Die Lieferung befinde sich an einer zentralen und bewachten Stelle im Land und werde mit Unterstützung der Polizei für die zügige Auslieferung - nach einem abgestimmten Verteilerschlüssel - an die Landkreise und kreisfreien Städte vorbereitet, hieß es.

Frankfurter Polizei löst "Corona-Party" in Neuberesinchen auf

Am Freitagnachmittag wurde eine Polizeistreife in die Friedrich-Loeffler-Straße gerufen. Dort hatten in einem angrenzenden Park vier männliche Personen gegen 14.40 Uhr eine "Corona Party" gefeiert. 

Bündnisgrüne spenden 5000 Schutzhandschuhe an Oberhavel-Kliniken

5.000 Einmalhandschuhe haben Carla Kniestedt und Heiner Klemp, Landtagsabgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen, am Freitag an die Oberhavel-Kliniken in Oranienburg überreicht. Das geschah auch im Namen des Abgeordneten Thomas von Gizycki, des grünen Kreisverbands sowie einzelner grüner Mitglieder aus Oberhavel. Das teilte das Wahlkreisbüro Oranienburg mit.

Zwei neue Corona-Fälle in der Uckermark gemeldet

Raten können laut Sparkassenverband gestundet werden

Massive Finanzhilfen des Staates sollen das Schlimmste in der Corona-Krise verhindern. Banken spielen dabei eine zentrale Rolle. Der Präsident des Ostdeutschen Sparkassenverbandes OSV Michael Ermrich beantwortet in einem Interview Fragen über mögliche Hilfen für Unternehmen und Privatkunden.
So sollen Kredite zur Unterstützung jene Betriebe erhalten, die sich zum 31. Dezember 2019 in einer stabilen wirtschaftlichen Lage befunden haben. Ratenzahlungen zu Darlehen unserer Privatkunden, die zwischen dem 1. April 2020 und dem 30. Juni 2020 fällig werden, können ab sofort für die Dauer von drei Monaten gestundet werden.

Psychoanalytiker Ludwig Janus über die Angst vor dem Virus

Angst, Beklemmung, Bedrückung – die aktuelle Lage ist für die Psyche eine schwere Belastung. Wie gehen wir damit um? Und wie wirken sich unsere Gefühle auf das gesellschaftliche Gefüge aus? Ludwig Janus war Präsident der Gesellschaft für Psychohistorie und politische Psychologie (GPPP), die sich mit den individualpsychologischen Auswirkungen historischer Ereignisse und politischer Entscheidungen beschäftigt. Er studierte Medizin und Psychologie und arbeitet als Analytiker in Heidelberg. In einem Interview mit der MOZ gibt er Antworten zur Frage, was das für Ängste sind, die uns momentan überfallen.

Die Artenvielfalt der Insekten wird trotz Corona in Bad Freienwalde nicht vergessen

Es sollte der große Startschuss für die Artenvielfalt in und um Bad Freienwalde herum werden, die Auftaktveranstaltung zur Aktion "Bad Freienwalde summt" am 5. März. Gut drei Wochen später ist die Welt eine andere. Und so wissen auch Initiatorin Evelyn Faust, Abgeordnete der Grünen im Bad Freienwalder Stadtparlament, sowie Wolfgang von Allmen, zuständig für den Fachdienst Landschaftspflege bei der Stadt, dass der Fortschritt des Projektes jetzt nicht so aussehen wird, wie eigentlich gedacht.
Völligen Stillstand soll es aber auch nicht geben. Bad Freienwalde soll auch in und gerade in der Zeit der Corona-Pandemie summen. Jeder kann sich an der Aktion beteiligen, auch ohne in einer Gruppe angemeldet oder aktiv zu sein. Was Sie für wenig Aufwand tun können, erfahren Sie hier.

Bauern trotzen der Corona-Krise

Die Lage in der Landwirtschaft ist nicht erst seit Corona angespannt. "Der tierische Bereich beispielsweise ist schon lange nicht mehr ausreichend mit Personal ausgestattet. Jeder Ausfall kann zu einer Katastrophe im Betrieb führen", erklärt die Geschäftsführerin des Kreisbauernverbandes MOL, Ines Sennewald.
Der erste Schreck kam mit der Grenzschließung durch Polen und brachte die Unsicherheit, ob Mitarbeiter jenseits der Oder weiter hier arbeiten können. Seit Freitag gilt nun auch für polnische Berufspendler, dass sie sich nach der Rückkehr aus Deutschland in 14-tägige Quarantäne begeben müssen. Das stellt viele Betriebe in der Region vor neue Herausforderungen. Bauer Frank Tiggemann aus Podelzig setzt in der Bewältigung der Krise auf Prävention.

Unternehmen mit Gutscheinen unterstützen

Für die Tourismuswirtschaft im Land Brandenburg gibt es jetzt eine Homepage, auf der Unternehmen und Kunden leicht zueinander finden: brandenburghelfen.de. Peter Krause, Geschäftsführer des Tourismusverbands Ruppiner Seenland hofft, dass sich dort viele regionale Anbieter präsentieren. Kunden unterstützen die gelisteten Unternehmen, indem sie Gutscheine kaufen, die nach der Corona-Krise eingelöst werden können.
Die Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH hat die Idee entwickelt "und praktisch über Nacht die technische Infrastruktur auf die Beine gestellt", begrüßt Krause die Initiative. "Damit Lieblingsorte bleiben" ist das Motto.

Familie in Dammendorf näht Schutzmasken und bittet um Spenden

Menschen mit Mundschutzmasken häufen sich auf Straßen und in Geschäften. Doch der Bedarf an Schutzkleidung vor dem Coronavirus kann nicht gedeckt werden. So kamen Maria und Manuela Gansel aus Dammendorf auf die Idee, selbst Mundschutzmasken herzustellen.
"In den Medien hat man ja mitbekommen, dass es allgemein an Schutzausrüstung fehlt. Ich wollte während der Corona-Krise helfen", erklärt Maria Gansel. Seit ein paar Tagen näht sie diese Atemschutzmasken. Die Verkäuferin in einer Tankstelle ist in Elternteilzeit. Unterstützung für die Masken bekommt sie von der ganzen Familie. Mutter Manuela, die im Eisenhüttenstädter Krankenhaus  arbeitet und damit alles hautnah mitbekommt, hilft beim Nähen und testet diese schließlich auf Alltagstauglichkeit. Sie hat diese bislang für gut befunden. Lesen Sie hier weiter.

Ernten in der Corona-Krise - Studenten, Freiwillige und Kurzarbeiter sollen helfen

Den Landwirten fehlen in diesem Jahr jene 300 000 Mitarbeiter, die normalerweise zwischen April und Ende Oktober als ausländische Saisonkräfte auf den Feldern und im Stall helfen. Nun sollen nicht nur Bezieher von Kurzarbeitergeld und Freiwillige die Lücke schließen, sondern auch Studenten und Schüler für die Arbeit auf dem Feld angeworben werden.

Entscheidung über Tegel-Schließung könnte am Montag fallen

Der starke Passagierrückgang in der Corona-Krise ist nach Regierungsangaben ein Thema der Gesellschafterversammlung der Flughafengesellschaft Berlin Brandenburg. Erwogen wird, Tegel zunächst bis Ende Mai zu schließen. Bei der Telefonkonferenz dürfte es daher auch um mögliche Finanzhilfen für das staatliche Unternehmen gehen. Es verbucht erhebliche Einnahmeausfälle, weil kaum noch geflogen wird. Der Aufsichtsrat hat schon zugestimmt, Hilfen zu beantragen.
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28. März

2337 Corona-Infizierte in Berlin

Die Zahl der nachgewiesenen Corona-Infektionen in Berlin ist am Samstag auf 2337 gestiegen. Damit sind 185 Fälle mehr bekannt als am Vortag. Das geht aus der jüngsten Statistik der Senatsgesundheitsverwaltung hervor. Die meisten Infizierten gibt es in der Altersgruppe der 30- bis 39-Jährigen. Hier wurden 602 Fälle registriert. Neun Patienten sind nach der durch das Virus ausgelösten Krankheit Covid-19 gestorben. Welche Bezirke die höchsten Anteile an Corona-Infizierten haben erfahren Sie hier.

Zahl der Erkrankten steigt in Märkisch-Oderland weiter

Die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Personen ist in Märkisch-Oderland mit Stand von Freitag, 10 Uhr, um sieben auf nun 69 gestiegen.Elf Erkrankte werden laut Mitteilung des Kreis-Krisenstabes in Krankenhäusern behandelt. Es gibt 690 begründete Verdachtsfälle, von denen sich 686 in häuslicher Isolation befinden132 Personen konnten aus der häuslichen Isolation entlassen werden. 

Eine Million Euro für Unternehmen in Berlin sind angekommen

Die Hilfen für Berliner Unternehmen sind nach Angaben der Investitionsbank Berlin (IBB) bereits in großem Umfang angelaufen.
Die IBB vergibt im Auftrag des Landes Zuschüsse für Solo-Selbstständige und Kleinstunternehmer. In einer Kombination von Bundes- und Landesmitteln gibt es Zuschüsse bis 14 000 Euro für Unternehmen bis fünf und 15 000 Euro für Unternehmen mit sechs bis zehn Beschäftigten. Bereits am Freitag haben 110 Personen Mittel in Höhe von rund einer Million Euro auf ihren Konten gehabt, wie die IBB am Samstag mitteilte. Das entspreche durchschnittlich 9000 Euro pro Antrag. Am Montag sollen weitere Gelder in Höhe von über 40 Millionen Euro an mehrere Tausend Personen angewiesen werden.

Merkel bittet in der Krise um Geduld

Kanzlerin Angela Merkel hat die Bürger um weitere Mithilfe im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus gebeten. Angesichts immer noch zu schnell steigender Infektionszahlen stellt die Bundesregierung klar, dass Einschränkungen vorerst bestehen bleiben - bis mindestens 20. April, also eine Woche nach Ostern.
Bisher zeigen sich die Menschen überwiegend einsichtig: Trotz Frühlingswetters von der Ostsee bis zu den Alpen musste die Polizei bei Kontrollen nur vereinzelt einschreiten. Polizeiberichten zufolge lag der Schwerpunkt der Kontrollen auf Grünanlagen.

Zahl der Infizierten steigt in Oberhavel auf 85

Die Zahl der Corona-Patienten im Landkreis Oberhavel ist erneut gestiegen. 85 Personen sind mit Stand Samstagmittag positiv auf das SARS CoV2-Virus getestet worden, teilte die Pressestelle Landkreis mit. Das sind neun Menschen mehr als Freitagmittag. Von den 85 Personen befinden sich 69 in häuslicher Quarantäne, sechs müssen stationär behandelt werden. Ein Mensch ist gestorben, neun sind geheilt.
668 Menschen aus Oberhavel stehen derzeit temporär zu Hause unter Quarantäne, weil sie begründete Verdachtsfälle sind. 464 Menschen wurden bereits negativ auf das Coronavirus getestet, bei 204 Personen steht das Testergebnis aktuell noch aus. Außerdem wurden 304  Menschen im Landkreis häuslich abgesondert, weil sie mit positiv getesteten Personen direkten Kontakt hatten, heißt es aus der Pressestelle des Landratsamtes weiter.

Gewaltschutz befürchtet mehr Kindesmisshandlungen in Familien

Die Berliner Gewaltschutzambulanz befürchtet durch die Coronakrise einen starken Anstieg von Kindesmisshandlungen.
"Die soziale Kontrolle ist derzeit nicht da - der Bereich, in dem sonst häusliche Gewalt gegen Kinder auffällt, also in Schulen, Kitas oder bei Tagesmüttern, ist ja gerade weggefallen", sagte die Vizechefin der Ambulanz, Saskia Etzold, der Deutschen Presse-Agentur. Bei eingeschränkter Öffentlichkeit würden Verletzungen jetzt weniger bemerkt. "Wir müssen wohl davon ausgehen, dass innerfamiliäre Gewalt in den nächsten Wochen deutlich ansteigt."

Die Bundesagentur für Arbeit fühlt sich gut für Ansturm von Kurzarbeitern gerüstet

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) hält sich in der Corona-Krise dank eines Milliardenpolsters für finanziell ausreichend gewappnet, um den Ansturm beim Kurzarbeitergeld zu bewältigen. Es sei absehbar, dass die Zahl der Kurzarbeiter weit höher ausfallen werde als während großen Finanzkrise der Jahre 2008/2009, sagte BA-Vorstandsvorsitzender Detlef Scheele.
Damals waren in der Spitze in Deutschland 1,44 Millionen Menschen auf Kurzarbeit angewiesen. Die Bundesregierung legte vor einigen Tagen die Schätzung von 2,15 Millionen Kurzarbeitern in der Corona-Krise vor. Ob diese Schätzung richtig sei, könne derzeit niemand sagen, betonte Scheele. "Wir gehen davon aus, dass es deutlich mehr werden als zur Finanzkrise." Allein in der vergangenen Woche waren bei der Bundesagentur mehr als 76.000 Anzeigen von Betrieben für Kurzarbeit eingegangen. Mehr erfahren Sie hier.

Chefarztvisite in Angermünde per Video

Der Lungenspezialist und Chefarzt der Klinik für Innere Medizin im Krankenhaus Angermünde bietet eine Videosprechstunde für Corona-Infizierte an, die in häuslicher Quarantäne leben. Statt regelmäßiger Vorstellungen beim Hausarzt oder nicht unbedingt erforderlicher Einweisung in ein Krankenhaus können, Corona-Patienten in der Uckermark nun zu Hause engmaschig durch den Spezialisten für Lungenerkrankungen und Infektiologie überwacht werden.

Corona verändert die Arbeitswelt nachhaltig

Der Boom des Home Offices durch die Corona-Krise beschert den Anbietern von Teamarbeit-Lösungen deutlichen Rückenwind. Digitales Arbeiten zu Hause werde dadurch dauerhaft einen großen Schub bekommen, sagt Slack-Deutschlandchef Oliver Blüher. "Die Menschen erleben jetzt Möglichkeiten, die sie später weiter haben wollen."
Auch Microsofts Deutschland-Chefin Sabine Bendiek spricht von einem kollektiven Lernprozess, der die Berufswelt verändere. "Ich gehe davon aus, dass diese Veränderungen anhalten werden. Flexibles Arbeiten von zu Hause wird zunehmend so alltäglich wie die Nutzung von Smartphone und Laptop."

Verbände finden Schließung von Tegel katastrophal

Eine Schließung des Flughafens Tegel wegen der Corona-Epidemie wäre aus Sicht der Berliner Unternehmensverbände "ein katastrophales Signal".
"Während viele Betriebe ums Überleben kämpfen, will sich der Senat seiner Verantwortung für eine funktionierende Infrastruktur entledigen. Das ist schlechtes Krisenmanagement", kritisierte Christian Amsinck, Hauptgeschäftsführer der Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg, am Samstag.
"Nach dem hoffentlich baldigen Ende der Corona-Krise müssen wir alle Kräfte darauf konzentrieren, den Ausfall durch den Shutdown so schnell wie möglich aufzuholen. Dazu brauchen wir Tegel ebenso wie Schönefeld." Wer Tegel jetzt schließe, riskiere, dass die Unternehmen nicht mit vollem Schub aus der Krise kommen könnten. "Tegel darf erst vom Netz genommen werden, wenn der BER stabil funktioniert", verlangte Amsinck. Weitere Informationen gibt es hier.

Woidke schließt Verlängerung der Beschränkungen nicht aus

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) schließt Verlängerungen der bislang zur Eindämmung der Corona-Pandemie getroffenen Maßnahmen nicht aus. „Bisher sind wir erst am Anfang der Pandemie“, erklärte Woidke am Samstag auf Anfrage. „Von der weiteren Entwicklung sind mögliche Verlängerungen abhängig. Und diese schließe ich keinesfalls aus.“ Vorerst gelten weiterhin die Termine 5. und 19. April, wie der Regierungschef betonte. Vorerst bis zum 5. April gilt das verschärfte Kontaktverbot, weitere Punkte wie etwa zu Ladenschließungen gelten zunächst bis zum 19. April. Mehr Informationen dazu gibt es hier.

Einlass in Fürstenwalder Märkte nur noch mit Einkaufswagen

Der Handel in Fürstenwalde befindet sich im Ausnahmezustand. Die Angestellten versuchen auch in der Corona-Krise ihr Möglichstes, um die Läden am Laufen zu halten und Sicherheit vor Ansteckung zu bieten. Mit Einschränkungen beim Einlass in Geschäfte – Zutritt nur mit Einkaufswagen und Kundenobergrenzen. Dennoch liegen bei vielen die Nerven blank.

Neuer Corona-Fall in der Uckermark

Am Sonnabend ist ein 85-jähriger Mann aus dem Raum Angermünde positiv auf Covid-19 getestet worden. Er war mit einer Lungenentzündung ins Krankenhaus eingewiesen worden. Damit erhöht sich die Zahl der nachweislich Corona-Erkrankten in der Uckermark auf 12, neun Uckermärker und drei Berliner.

Bestatter und Hinterbliebene stehen wegen der Ausgangsbeschränkung vor neuen Hindernissen

Die Großmutter von Kristin Schröder-Kolzew ist vor wenigen Tagen in einem Heim in Bad Freienwalde verstorben. Dass die Beerdigung wegen der Eindämmungsverordnung unter besonderen Umständen stattfinden wird, erfährt Schröder-Kolzew schon bei der Organisation. Derzeit laufe die Kommunikation mit dem Bestattungsunternehmen über E-Mail oder Telefon. Die Beisetzungen selbst sind derzeit nur noch unter freiem Himmel und nur im engsten Familienkreis möglich. Die ganze Geschichte lesen Sie hier.

Der Baumarkt hat auf

Im Baumarkt müssen Kunden derzeit eine Menge Regeln beachten. Natürlich gelten auch hier die bekannten Vorschriften zur Eindämmung der Pandemie. Insbesondere auf den Abstand zwischen Kunden und Mitarbeitern wird geachtet. Vor den Kassen sind Klebestreifen auf dem Boden, um auf den Abstand zum Vordermann hinzuweisen, an den Info-Schaltern sorgt Absperrband für die notwendige Trennung. "Ich finde das gut", sagt Sabrina Wittig. Weil ihre Tochter Lydia ihr Zimmer neu streichen will, ist sie mit ihr im toom-Baumarkt in Fürstenwalde-Süd unterwegs.

Briefeschreiben erlebt eine Renaissance

Postbotin Kerstin Polawski aus Bad Freienwalde kann sich über zu wenig Arbeit im Moment nicht beklagen: Seit persönlicher Kontakt durch die Corona-Krise strikt untersagt wird, erlebt der Briefwechsel einen neuen Aufwärtstrend

Senat in Berlin rechnet mit längerer Gültigkeit der Corona-Regeln

Der Berliner Senat erwartet, dass die Regeln zur Eindämmung der Corona-Pandemie auch noch nach Ostern gelten werden. "Ob weitere Maßnahmen nötig sind und wann und ob welche Regeln gelockert werden können oder angepasst werden müssen, ist aktuell nicht abzusehen", teilte eine Senatssprecherin am Samstag auf Anfrage mit. "Man muss allerdings damit rechnen, dass die Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie bis nach Ostern andauern werden." Der Senat überprüfe die Maßnahmen zur Kontaktbeschränkung fortlaufend und sei dazu im ständigen Austausch mit Experten, den Bundesländern und der Bundesregierung.

Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) hatte dem "Tagesspiegel" gesagt, dass es vor dem 20. April keine Lockerungen der bestehenden Einschränkungen geben werde. "Bis dahin bleiben alle Maßnahmen bestehen." Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte am Donnerstag klargemacht, dass sie es für zu früh halte, über eine Lockerung der Maßnahmen zu sprechen.

400 Verdachtsfälle und 64 Corona-Infizierte in Barnim

Die Zahl der Corona-Infizierten steigt in Barnim weiter an: Bisher sind 64 Personen infiziert, 400 Verdachtsfälle stehen unter Quarantäne. Das teilte der Landkreis Barnim am Freitag mit.
Die meisten Infizierten sind in Bernau (16) und in der Gemeinde Panketal (14). Sie sind in häuslicher Quarantäne oder werden im Krankenhaus behandelt. Die Stadt Eberswalde meldet zehn Infizierte, 72 Personen stehen unter Verdacht, das Coronavirus zu haben. Weitere Informationen finden Sie hier.

Anstieg: 721 bestätigte Corona-Diagnosen in Brandenburg 

Die Zahl der nachgewiesenen Coronavirus-Infektionen in Brandenburg hat sich am Samstag weiter erhöht: 721 Fälle waren am Morgen (Stand 08.00 Uhr) gemeldet, wie das Gesundheitsministerium in Potsdam mitteilte. Damit kamen innerhalb von 24 Stunden 89 Infektionen hinzu. 54 Covid-19-Patienten liegen im Krankenhaus, elf von ihnen werden künstlich beatmet. Weiterhin sind drei Todesfälle im Zusammenhang mit der Viruserkrankung gemeldet.
Die meisten Infektionen mit Sars-CoV-2 sind dem Ministerium zufolge im Landkreis Oberhavel registriert, wo 84 Menschen positiv auf den neuartigen Erreger getestet wurden. 79 Fälle verzeichnete die Stadt Potsdam, 71 der Landkreis Märkisch-Oderland, 69 der Landkreis Oder-Spree und 65 der Landkreis Barnim. Mit sechs Fällen meldete die Stadt Frankfurt (Oder) die geringste Anzahl, gefolgt vom Landkreis Uckermark mit acht und dem Landkreis Prignitz mit neun.

Frankfurt (Oder) hat landesweit die wenigsten Corona-Fälle

Im Land Brandenburg schnellte die Zahl der bestätigten Covid-19-Fälle innerhalb von nur 24 Stunden um 117 auf 696 nach oben. Das meldete das Gesundheitsministerium am Freitag. In Frankfurt (Oder) indes blieb es bei sechs gemeldeten Corona-Fällen.

Liebe in Zeiten von Corona: Eine Geschichte von Romeo und Julia aus der Region

© Foto: MOZ.de
Seit vor einigen Wochen die Sicherheitsvorkehrungen verschärft wurden, darf Horst Radke seine Frau nicht mehr im Altenheim besuchen. "Wir lieben uns noch, jetzt aber auf Distanz", sagt Horst tapfer. Und so kommt er täglich vorbei, stellt sich mit Blumen unter den Balkon und hält auf diese Weise den Kontakt. "Mein Schätzchen, ich habe ein paar Blümchen dabei. Frisch aus dem Garten!", ruft er, während er vor dem Eingang des ASB-Seniorenhauses "Am Fontaneplatz" in Neuruppin steht und einen Strauß mit Osterglocken in die Höhe reckt. Ein ASB-Mitarbeiter nimmt den Strauß entgegen und bringt ihn ins Haus. Oben auf dem Balkon sitzt derweil die Adressatin des Blumengrußes: Margrit Radke, seit 64 Jahren Horsts Frau. Näher kann der 87-Jährige ihr derzeit nicht kommen, doch er lässt sich davon nicht unterkriegen. "Wir sind so lange verheiratet, da muss man sich etwas einfallen lassen." Die ganze Geschichte lesen Sie hier.  

Keine Lockerungen: Maßnahmen bleiben bis 20. April bestehen

Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) hat klargestellt, dass es vor dem 20. April keine Lockerungen der Einschränkungen im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie geben werde. "Wir reden jetzt bis zum 20. April nicht über irgendwelche Erleichterungen", sagte er. 

Trotz Woidke-Kritik: Ostprignitz-Ruppin will weiterhin keine Touristen in der Region

Ralf Reinhardt bleibt hart. Der Landrat von Ostprignitz-Ruppin ist in den vergangenen Tagen von allen Seiten gescholten worden, weil er in einer Allgemeinverfügung quasi ein Einreiseverbot für seinen Landkreis verhängt hat. "Ich halte es rechtlich für fragwürdig und ich halte auch den Alleingang nicht für gut", sagte Woidke am Donnerstagabend im rbb-Fernsehen. Er habe zwar ein gewisses Verständnis von Sorgen bei Bürgermeistern in der Region. Das Verbot sei aber nicht genug abgewogen worden. "Die Maßnahme selber halte ich erstens für schwer durchsetzbar und zweitens auch für eine Maßnahme, die uns nicht wirklich hilft, dieses Ziel zu erreichen." Es gehe vielmehr darum, Kontakte einzudämmen.

Finanzhilfe: Raten können laut Sparkassenverband gestundet werden

Massive Finanzhilfen des Staates sollen das Schlimmste in der Corona-Krise verhindern. Banken spielen dabei eine zentrale Rolle. Der Präsident des Ostdeutschen Sparkassenverbandes OSV Michael Ermrich über Hilfen für Unternehmen und Privatkunden.

Bürgermeister-Appell an die Vernunft der Bernauer

"Uns geht es nicht um ein Verbot von Spaziergängen. Wir alle wollen an die frische Luft und uns bewegen. Aber bitte mit dem nötigen Abstand und nur zu zweit beziehungsweise in der in einem Haushalt lebenden Familie", appelliert Bürgermeister André Stahl am Freitag an die Bernauer. Mit Blick auf das Wochenende, das sich zum Teil mit besten Wetteraussichten angekündigt hat, bittet er sie eindringlich, soziale Kontakte weiterhin zu vermeiden. Es gilt nach wie vor keine Ausgangssperre, dennoch sollten Ausflüge und ähnliches unterbleiben. "Generell sollte jeder versuchen, möglichst im gleichen Umfeld zu bleiben, um sich und andere zu schützen", erklärt Stahl.

Supermarktkunden sollten Mundschutz tragen

In der Corona-Krise ruft der Einzelhandel in Berlin und Brandenburg die Kunden von Supermärkten dazu auf, beim Einkaufen einen Mundschutz zu tragen. „Je mehr Leute ihn freiwillig tragen, desto mehr schützen sie andere“, sagte Verbands-Hauptgeschäftsführer Nils Busch-Petersen. „Wir freuen uns auch über ein Lächeln hinterm Mundschutz.“
Für immer mehr Verkäufer gebe es Plexiglas-Scheiben über den Kassen zum Schutz vor möglichen Infektionen, erklärte der Branchenvertreter. Zudem regelten Händler den Zugang zu ihren Geschäften, etwa über die Zahl der Einkaufswagen. Dann würden nur Kunden mit Wagen eingelassen.

Brandenburgs Hochschulen stellen auf digitale Lehre um

Viele Hochschulen in Brandenburg starten wegen der Corona-Krise ohne echte Vorlesungen und Seminare ins neue Sommersemester. Stattdessen setzen sie verstärkt auf digitale Wissensvermittlung. Die Studenten würden mit entsprechenden Online-Angeboten der Dozenten und Professoren versorgt, sagt Johanna Köhle, Sprecherin der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE). Dort begann das Sommersemester bereits am 16. März. Auch weitere Fachhochschulen und Universitäten wie in Postdam und die Viadrina in Frankfurt (Oder) stellen auf Fernstudium-Modus um.

Städtebundpräsident regt Hilfen für Brandenburger Kommunen an - und will einheitliche Bußgelder

Der Präsident des Städte- und Gemeindebundes Brandenburg, Oliver Hermann, hat wegen der Corona-Krise mögliche Hilfen für Kommunen ins Spiel gebracht. „Viele Städte und Gemeinden kommen auch finanziell in eine schwierige Lage“, sagte der parteilose Bürgermeister von Wittenberge. „Die Gewerbesteuer geht runter, die Zuweisungen von Bund und Land werden extrem sinken. Daher ist es auch notwendig, dass über eine Art "Rettungsschirm", insbesondere Liquiditätshilfen für Städte und Gemeinden, nachgedacht wird.“ Die Kenia-Koalition plant im Kampf gegen die Folgen der Corona-Krise einen Rettungsschirm von bis zu zwei Milliarden Euro. Der Landtag entscheidet nächste Woche darüber.  Das es deutschlandweit keine einheitliche Regelung bezüglich der Bußgelder gebe, wenn gegen Corona-Vorschriften verstoßen wird, wünscht er sich auch hier eine klare Regelung.

Berliner Finanzsenator: Corona-Hilfe für Unternehmen wird aufgestockt

Der Berliner Senat stockt seine Millionenhilfen für mittlere und kleinere Unternehmen in der Coronakrise angesichts des riesigen Bedarfs auf. Wenn es nötig sei, könne das bisher geplante Volumen von 600 Millionen Euro auf bis zu einer Größenordnung von einer Milliarde Euro erhöht werden, sagte Finanzsenator Matthias Kollatz. „Die erste Welle werden wir abarbeiten, auch wenn es zu deutlich höheren Haushaltsbelastungen führt, als wir ursprünglich gedacht haben“, versicherte der SPD- Politiker. „Weil wir den Unternehmen helfen wollen und wissen, dass es hier mitunter um Tage geht.“
Gleichzeitig machte Kollatz klar, dass Berlin für die Hilfen nicht endlos Geld zur Verfügung habe. Daher müssten früher oder später verstärkt Programme des Bundes in Anspruch genommen werden. Berlin hatte zwei Soforthilfe-Programme für Firmen aufgelegt, die wegen der Ausbreitung des Corona-Virus und den Gegenmaßnahmen in ihrer Existenz bedroht sind.

Polizei kontrolliert in Berlin Aufenthaltsbeschränkung im Freien

Die Menschen in der Hauptstadt müssen sich an diesem Wochenende darauf einstellen, dass die Polizei angesichts des Sonnenscheins verstärkt die Ausgangsbeschränkungen in der Corona-Krise kontrolliert. Berlins Innensenator Andreas Geisel (SPD) kündigte an, Polizisten seien weiterhin unterwegs, um die Menschen an die Regeln zu erinnern. Gegen hartnäckige Verweigerer werde man konsequent vorgehen.
Wegen der Corona-Krise gilt ein Abstandsgebot: Bei jedem Aufenthalt außerhalb der eigenen Wohnung ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Menschen einzuhalten. Man darf zudem nur allein oder zu zweit unterwegs sein. Ausnahmen gelten für Familien und Bewohner gemeinsamer Wohnungen.
Die Polizei will wegen der Ansteckungsgefahr gut gefüllte Parks verhindern. Sie verweist darauf, dass zwar Bewegung und Sport draußen erlaubt seien, ebenso ein kurzes Ausruhen und Verweilen an einer Stelle. Aber das Niederlassen auf Decken, das Sonnen und längere Sitzen an einer Stelle draußen seien verboten, hatte Polizeipräsidentin Barbara Slowik gesagt.
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27. März

Zahl der Corona-Fälle in Berlin steigt auf 2152 - 215 mehr als am Vortag

Von Donnerstag auf Freitag kamen in Berlin 215 nachgewiesene Fälle von Corona hinzu. Damit liegt die Summe bei 2152 und es gab keine weiteren Toten. Hoffnung spendet außerdem die Zahl von 645 Erkrankten, die wieder genesen sind.

Besondere Entlastung - Beitragszahlungen für Kita-Notbetreuung in Beeskow ausgesetzt

Der Entschluss, die Eltern in Beeskow von allen Kitagebühren zu befreien geht über den Beschluss des Landes hinaus. Demnach werden in Beeskow auch diejenigen entlastet, die wegen ihrer Berufe den Notbetreuung in Anspruch nehmen müssen.

Infiziertenzahl in Brandenburg erhöht sich auf 696 - 117 neue Fälle

Die Zahl der nachweislich mit dem Coronavirus infizierten Brandenburger wächst weiter. Mit Stand Freitag (16.00 Uhr) waren nach Angaben des Gesundheitsministeriums 696 Infizierte in Brandenburg gemeldet. Das sei ein Zuwachs von 117 Fällen innerhalb der vergangenen 24 Stunden. 53 Menschen sind demnach in Behandlung in Krankenhäusern, davon werden elf künstlich beatmet. Nachdem am Donnerstagabend und am Freitagmorgen zwei 88 und 80 Jahre alte Männer in Potsdam an Covid-19 gestorben sind, hat sich die Zahl der Toten in Brandenburg auf drei erhöht. Der erste Todesfall in Zusammenhang mit dem neuartigen Coronavirus war in der vergangenen Woche im Landkreis Oberhavel bekanntgeworden. Die meisten Infizierten gibt es laut Ministerium in Potsdam mit 79 Fällen, gefolgt vom Landkreis Märkisch-Oderland mit 70 positiv Getesteten. Die Landkreisen Oder-Spree und Oberhavel registrierten jeweils 69 Coronavirus-Infektionen. Die wenigsten Infizierten meldete die Stadt Frankfurt (Oder) mit sechs Fällen sowie die Landkreise Uckermark mit acht und der Landkreis Prignitz mit neun.

Scheuer: Schließung des Flughafens Tegel wäre „fataler Fehler“

Eine Schließung des Berliner Flughafens Tegel im Zuge der Corona-Krise wäre aus Sicht von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) ein „fataler Fehler. Die Hauptstadt braucht die Anbindung über die beiden Flughäfen“, sagte Scheuer im Interview mit Bild.tv. „Deutschland muss flexibel bleiben in allen Infrastruktureinrichtungen.“ Nur weil der Betrieb auf Null runtergefahren sei, dürfe nicht einfach ein Flughafen geschlossen werden. „Eine Stadt der Luftbrücke darf nicht so geschichtsvergessen sein“, sagte Scheuer.

Appell des Berliner Innensenators: Raus in die Sonne - aber nur kurz

Berlins Innensenator Andreas Geisel (SPD) hat in einem dringenden Appell die Menschen aufgefordert, sich auch bei schönem Wetter am Wochenende an die Abstandsregeln zu halten und längere Aufenthalte draußen zu vermeiden. „Natürlich können Sie am Wochenende rausgehen. Sie können das allein, Sie können das zu zweit machen, Sie können auf einer Parkbank sitzen.“ Weiter hieß es: „Aber bitte nur kurz und nicht den ganzen Nachmittag.“ Die Menschen sollten nicht draußen verweilen. Auch viele kleine Zweiergruppen würden eine große Menschenmenge ergeben. Daraus entstünden wieder Ansteckungsrisiken.Auch die Polizei twitterte am Freitag: „Liebe Berlinerinnen & Berliner, bitte meiden Sie bei Ihren kurzen Spaziergängen oder sportlichen Aktivitäten bereits gefüllte Parks und Grünflächen. Aktuell ist es keine gute Idee noch zum #tempelhoferfeld zu kommen!“

Semesterticket bis Ende April als Fahrausweis gültig

Wegen der Corona-Krise können Studierende in Berlin und Brandenburg ihr aktuelles VBB-Semesterticket zunächst bis zum 30. April weiter als Fahrausweis im ÖPNV nutzen. Voraussetzung ist, dass eine Immatrikulationsbescheinigung für das Sommersemester 2020 im Original vorgelegt werden kann, wie der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg am Freitag mitteilte. Weil viele Hochschulen momentan geschlossen sind, können die Studierenden ihre Semestertickets nicht für das Sommersemester verlängern. Die Tickets für das Wintersemester laufen am 31. März aus.

Feuerwehr Bernau bleibt einsatzfähig

Eine Feuerwehrfrau aus dem Löschzug Schönow ist mit Covid-19 infiziert, sechs weitere Aktive der Wehr befinden sich in Quarantäne. "Die Einsatzbereitschaft der Freiwilligen Feuerwehr Bernau war zu keinem Zeitpunkt gefährdet", versicherte Jörg Erdmann am Freitag. "Momentan sind 152 Frauen und Männer einsatzfähig", sagte er. Und: Nicht ein aktives Mitglied habe es wegen der Corona-Gefahr bislang abgelehnt, zu Einsätzen auszurücken. "Das war und ist bei uns kein Thema", erklärte der Stadtbrandmeister.

Schul-Cloud von Hasso-Plattner-Institut wegen Corona-Krise geöffnet

Die deutsche Schul-Cloud des Hasso-Plattner-Instituts (HPI) wird künftig deutlich mehr Schulen zur Verfügung stehen als zuvor. Das kündigten Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) und das HPI am Freitag in Berlin an und bestätigten damit einen Bericht des RedaktionsNetzwerks Deutschland (RND). Zur schnellen Unterstützung der Schulen in der Corona-Krise werde die Schul-Cloud für alle Schulen geöffnet, die kein vergleichbares Angebot des Landes oder Schulträgers nutzen können.

Brandenburger Corona-Rettungsschirm soll über 30 Jahre zurückgezahlt werden

Der geplante Brandenburger Corona-Rettungsschirm in Höhe von zwei Milliarden Euro könnte finanzielle Auswirkungen für die nächsten Jahrzehnte haben. Der Kredit solle „binnen der nächsten 30 Jahre zurückgezahlt werden“, sagte CDU-Fraktionschef Jan Redmann am Freitag in Potsdam. „Das bedeutet für jedes Haushaltsjahr eine zusätzliche Belastung in Höhe von 66 Millionen Euro.“

Schließung des Flughafens Tegel wird vorbereitet

Die Flughafengesellschaft Berlin-Brandenburg (FBB) bereitet die Schließung des Airports Tegel vor. Nach Informationen der MOZ soll ein entsprechender Antrag, die Betriebspflicht vorübergehend aufzuheben, am kommenden Montag bei der zuständigen Senatsverwaltung in Berlin eingereicht werden. Die Gesellschafter Berlin, Brandenburg und der Bund sollen ebenfalls am Montag unterrichtet werden. Begründet wird dieser Schritt mit dem Rückgang der Passagierzahlen um 90 bis 95 Prozent. Experten gehen davon aus, dass die Wiederinbetriebnahme innerhalb von zwei Wochen zu bewerkstelligen sei. Die Flughafengesellschaft schreibt derzeit tiefrote Zahlen. Aufsichtsratschef Rainer Bretschneider hatte bereits den Landtag unterrichtet, dass eine Liquiditätshilfe im dreistelligen Millionenbereich notwendig wird.

Brandenburgischer Kita-Elternbeirat fordert Beitragsbefreiung

Der brandenburgische Kita-Elternbeirat fordert die Betragsbefreiung für alle Eltern. In dieser Woche hatte sich die Landesregierung und der Städte- und Gemeindebund darauf verständigt, dass die Beiträge für die Kinder übernommen werden, die wegen der Corona-Krise aktuell nicht betreut werden können. Das reiche nicht aus, so Danilo Fischbach am Freitag. Der Sprecher der Vertretung der Kita-Eltern fordert, dass auch diejenigen Eltern von Beiträgen befreit werden müssten, deren Kinder die Notbetreuung in den Einrichtungen nutzen. Das Land könne den Eltern in systemrelevanten Berufen wie Polizisten, Medizinern und so weiter auf diese Weise seine Wertschätzung ausdrücken.

Verdi irritiert über Müller-Vorstoß für „Helden“-Bonus

Die Gewerkschaft Verdi hat den Vorstoß von Berlins Regierungschef Michael Müller (SPD), den „Helden des Alltags“ in der Coronakrise einen Bonus zu zahlen, als unausgegoren kritisiert. „Geldgeschenke nach dem Füllhornprinzip zu verteilen, halten wir nicht für einen gangbaren Weg“, sagte Verdi-Sprecher Andreas Splanemann der dpa. Neben dem von Müller als Adressaten der Zuwendung genannten Gesundheitswesen, der Polizei oder Feuerwehr gebe es auch andere Bereiche, in denen die Belastungen für die Beschäftigten hoch seien, die aber nicht so im Fokus stünden. „Hier Gerechtigkeit hinzubekommen, ist sehr schwer.“

Erster Corona-Patient in Eberswalde geheilt und entlassen

Im Werner-Forßmann-Krankenhaus in Eberswalde sind weiterhin 13 Verdachtsfälle untergebracht. Die Zahl wird vermutlich in der nächsten Tagen steigen, doch es konnte bereits der erste Patient erfolgreich geheilt werden. Nach intensivmedizinischer Behandlung wurde der Covid-19 Patient nun entlassen.

Noch kein Ergebnis bei Gesprächen mit Polen zu Pendlern

Brandenburgs Gespräche mit Polen über die Beschränkungen für Berufspendler aus dem Land und mögliche Ausnahmeregelungen haben noch zu keinem Ergebnis geführt. Das sagte der Sprecher des Ministeriums für Finanzen und Europa, Ingo Decker, der Deutschen Presse-Agentur am Freitag. „Bisherige Gespräche mit Polen haben zunächst nicht zu einer Änderung der Lage geführt. Wir nehmen die Situation jetzt so, wie sie ist (...).“ Die polnischen Regelungen seien in Kraft und darauf reagiere die Landesregierung, so Decker.

Landkreis Oder-Spree überprüft Quarantäne der mit Corona Infizierten

Am  Donnerstag haben Mitarbeiter der Kreisverwaltung  Oder-Spree die Haushalte der am Coronavirus erkrankten Personen aufgesucht und die Einhaltung der häuslichen Isolation überprüft. Zehn von 55 Personen wurden nicht in ihren Wohnungen angetroffen. „Das ist völlig inakzeptabel", sagt Landrat Rolf Lindemann.

Potsdams Bürgermeister Schubert bittet, Corona-Gefahr ernst zu nehmen

Oberbürgermeister Mike Schubert appellierte an die Bevölkerung, die Maßnahmen der Eindämmungsverordnung einzuhalten, auch bei dem aktuell warmen und sonnigen Wetter. Bereits am Donnerstagabend hatte Schubert in einer Mitteilung nach dem ersten Todesfall in seiner Stadt betont: „Dieses Virus ist gefährlich und wir sind weit von einer Entwarnung entfernt. Höchste Priorität muss weiterhin die Reduzierung der sozialen Kontakte haben sowie der Schutz der vorerkrankten und älteren Menschen.“

Labore wollen Ersatzteile aus 3D-Druckern liefern

Wissenschaftler der Technischen Universität (TU)  und Partner in Berlin und Brandenburg wollen helfen, Engpässe bei medizinischen Ersatzteilen zu beheben. Das 3D-Labor am Institut für Mathematik der TU Berlin, der Verband 3D-Druck sowie Institutionen und Unternehmen haben sich zu einem Netzwerk zusammengeschlossen, teilten Vertreter am Freitag mit. Weitere Interessenten könnten sich melden. „Angestrebt wird ein lokales, regionales und im Idealfall mindestens bundesweites Produktionsnetzwerk, das in der Lage sein sollte, schnell und im Verbund signifikante Stückzahlen von Bauteilen für Atem- und Schutzmasken sowie Ersatz- und Verschleißteile zur Verfügung zu stellen – wie zum Beispiel Schutzbrillen oder -visiere, komplexe Ventilteile oder Prototypen“, hieß es in der Mitteilung.

Brandenburg will Corona-Rettungsschirm auf zwei Milliarden verdoppeln

Der Rettungsschirm in Brandenburg für die Folgen der Corona-Krise soll auf zwei Milliarden Euro verdoppelt werden. Darauf hätten sich die Landesregierung und die Koalitionsfraktionen verständigt, teilte Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) am Freitag in Potsdam mit. Der Brandenburger Landtag soll am Mittwoch kommender Woche darüber entscheiden, wenn es um den Nachtragshaushalt geht. Die Schuldenbremse sieht die Möglichkeit von Krediten in außergewöhnlichen Notlagen vor. Der Rettungsschirm soll Betriebe, Beschäftigte und Selbstständige mit Soforthilfen unterstützen, aber auch dem Gesundheitswesen helfen.

Fast 37.000 Anträge auf Soforthilfe bei Investitionsbank Brandenburg

Bei der Investitionsbank Brandenburg sind bislang fast 37.000 Anträge auf Soforthilfe des Landes eingegangen. „Alle Antragsteller, die einen korrekten Antrag eingereicht haben und berechtigt sind, werden Soforthilfe erhalten“, betone der Vorstandsvorsitzende der Investitionsbank Brandenburg, Tillman Stenger, am Freitag auf Anfrage. Die ersten Gelder seien bewilligt. Rund 2,5 Millionen Euro stünden zur Auszahlung an. Einen Antrag auf Soforthilfe können Klein-und Kleinstbetriebe mit bis zu 100 Mitarbeitern oder Freiberufler stellen.

Landtagspräsidentin und Bischof rufen zu Unterstützung der Tafeln auf

Die Präsidentin des Brandenburger Landtags und der Bischof der Evangelischen Kirche in Berlin und Brandenburg haben die Bevölkerung gemeinsam zu Spenden an die Tafeln aufgerufen. „Viele Lebensmittel wurden in den letzten Tagen zur häuslichen Versorgung gekauft, vielleicht auch zu viele“ erklärte Landtagspräsidentin Ulrike Liedtke (SPD) am Freitag. Bischof Christian Stäblein betonte: „Wir dürfen jetzt nicht die allein lassen, die dringend auf Lebensmittelspenden angewiesen sind.“ Teilen sei das Gebot der Stunde.

Brot ist in Berlin gefragt wie selten - Kuchen geht schlechter

Brot ist in Berlins Bäckereifilialien in Zeiten der Coronakrise gefragt wie selten. Auch Brötchen würden deutlich mehr verkauft, sagte Johannes Kamm, Geschäftsführer der Bäcker-Innung Berlin der Deutschen Presse-Agentur am Freitag. Beim Brot habe es zuletzt zum Teil regelrechte Hamsterkäufe gegeben, einzelne Kunden hätten gleich zehn Kilogramm gekauft - zum Einfrieren. Das Einkaufsverhalten der Kunden habe sich insgesamt deutlich verändert, sagte Kamm. „Die Nachfrage bei Kuchen hat nachgelassen.“ Bei vielen Berliner Betrieben seien die Umsätze deutlich zurückgegangen, in manchen Fällen um 60 Prozent. 

Polizei schließt weitere Geschäfte bei Corona-Kontrollen in Berlin

Die Berliner Polizei hat bei Kontrollen zu den Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus weitere Geschäfte geschlossen. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, ordneten Polizisten am Donnerstag bis 18 Uhr die sofortige Schließung von sieben Geschäften an. Bis 6 Uhr am Freitagmorgen mussten demnach weitere fünf „Objekte“ zumachen. Insgesamt schrieben Polizisten bei den Kontrollen den Angaben nach 21 Straf- und 43 Ordnungswidrigkeitenanzeigen. Am Donnerstagnachmittag und -abend hätten sich zudem viele Menschen in Parks aufgehalten.

CDU protestiert gegen Pilotversuche mit neuen Radwegen 

Die Berliner CDU protestiert gegen die plötzliche Ausweisung breiterer Radwege in Friedrichshain-Kreuzberg. „Pilotversuche in der Coronakrise machen keinen Sinn“, erklärte der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Oliver Friederici, am Freitag. Er verwies darauf, dass Fahrradfahrer wie alle anderen Berliner wegen der Ausbreitung des Coronavirus eigentlich zu Hause bleiben sollten.

Landrat in Barnim mahnt zum Einhalten der Ausgangsbeschränkung

Barnims Landrat Daniel Kurth (SPD) mahnt auch für das bevorstehende Wochenende alle Berliner und Brandenburger, die Regelungen der Eindämmungsverordnung einzuhalten. "Wir sind eine Schicksalsgemeinschaft mit Berlin", sagt der Politiker. Absperrungen, wie es zum Beispiel Ostprignitz-Ruppin vorsieht, hält er allerdings für unkontrollierbar. 

Desinfektionsmittel für Pflegeheime und ambulante Pflegedienste gespendet

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PCK-Ausbilder Paul Scherf mit den gespendeten Schutzmitteln. Foto: Oliver Voigt
Die PCK Raffinerie PCK aus Schwedt hat 1000 Liter Desinfektionsmittel für Pflegeheime und ambulante Pflegedienste gespendet. Geschäftsführer Wulf Spitzley übergab die Spende am Freitag an die Ellen Fährmann vom Krisenstab des Landkreis. Ausbilder der PCK werden die Mittel an mehr als 60 Einrichtungen verteilen, die dringend Bedarf angemeldet hatten.

Henri Maske glaubt an die Tugenden der Menschen in Brandenburg in Zeiten der Corona-Krise

Die Menschen in Brandenburg sieht der Ex-Weltmeister im Boxen und Träger des hiesigen Landesverdienstordens ob ihres Naturells grundsätzlich gut gerüstet für die Krise. "Wir Brandenburger verzichten auf viele Worte, sind pragmatische Macher, die sich am Ende auch selber helfen können", sagt der gebürtige Treuenbrietzener, der lange Jahre in Frankfurt (Oder) gelebt und trainiert hat.
"Viele Brandenburger sind Realisten", ergänzt Maske. "Die Situation ist, wie sie ist. Wir müssen damit zurechtkommen." Da es im Moment keine aktive Möglichkeit gebe, das Virus etwa mit Medikamenten zu bekämpfen, komme es auf gesunden Menschenverstand an sowie auf Solidarität und gegenseitige Rücksichtnahme.

Präsident des Berliner Abgeordnetenhauses plädiert für Brandenburger Variante eines "Notparlaments"

In der Debatte um ein Notparlament in Coronazeiten hat der Präsident des Berliner Abgeordnetenhauses, Ralf Wieland, auf das Vorgehen in Brandenburg verwiesen. Dort soll festgelegt werden, dass der Landtag notfalls mit einem Viertel seiner Abgeordneten plus einem Parlamentarier weiterarbeiten kann statt bisher mit gut der Hälfte. Zuletzt plädierten vor allem SPD und CDU für eine Änderung der Verfassung, die ein Notparlament mit nur 27 Abgeordneten möglich machen soll. Vorbild ist dabei Baden-Württemberg, wo es solche Regelungen schon länger gibt. Allerdings ist dieser recht weitgehende Eingriff bei anderen Berliner Fraktionen hochumstritten. Für die Umsetzung der Brandenburger Variante müsste lediglich die Regelung zur Zahl der Abgeordneten aus der Verfassung gestrichen werden.

Brandenburger Firma stellt Produktion auf Spuckschutz um

Eine Werbeagentur im Norden von Berlin hat ihre Produktion auf Spuckschutzwände umgestellt - und sichert so ihren Mitarbeitern das Einkommen. Vor zwei Wochen stellte die Firma Bosl in Oberkrämer (Oberhavel) die erste Schutzwand für eine Apotheke im Ort her, dann ging die standardisierte Massenanfertigung los. Rund 1200 Quadratmeter Acrylglas wurden bereits verarbeitet, pro Schutzwand geht ungefähr ein halber Quadratmeter Material drauf. Die Firma liefert an Apotheken, Arztpraxen und Supermarktketten in ganz Deutschland. Auch Bodenaufkleber mit der Aufschrift „Bitte Abstand halten“ hat Bosl im Angebot.

Zweiter Potsdamer nach Coronavirus-Infektion gestorben

In Potsdam ist am Freitagmorgen ein weiterer Patient nach einer Coronavirus-Infektion gestorben. Der Mann sei 80 Jahre alt gewesen, sagte Oberbürgermeister Mike Schubert auf einer Pressekonferenz. Am Vorabend war in der Landeshauptstadt der erste Todesfall gemeldet worden. Der 88-jährige Potsdamer hatte schwere Vorerkrankungen. Auch der zweite an Covid-19 im Ernst-von-Bergmann-Klinikum gestorbene Mann sei vorerkrankt gewesen. In Brandenburg sind damit drei Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet.

Infiziertenzahl in Brandenburg erhöht sich auf 632 - 84 neue Fälle

Die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Brandenburger wächst weiter. Mit Stand Freitag (8.00 Uhr) wurden nach Angaben des Gesundheitsministeriums offiziell 632 Infizierte in Brandenburg gemeldet. Das sei ein Zuwachs von 84 Fällen innerhalb der vergangenen 24 Stunden. 47 Menschen sind demnach in Behandlung in Krankenhäusern, davon werden elf künstlich beatmet. Zudem sind eine zweite und eine dritte Person an COVID-19 gestorben. Es handelt sich um einen 80 und einen 88-Jährigen aus Potsdam. Beide Männer hatte demnach schwere Vorerkrankungen. Die meisten Infizierten gibt es in den Landkreisen Märkisch-Oderland und Oberhavel mit jeweils 69 Fällen, gefolgt von der Stadt Potsdam mit 63 Infizierten. Der Landkreis Barnim registrierte 60 Fälle. Die wenigsten Infizierten meldeten der Kreis Prignitz und die Stadt Frankfurt (Oder) mit jeweils sechs Fällen und der Kreis Uckermark mit acht Infizierten.

Feuerwehr Zehdenick erhält über 50 Spenden Einmalhandschuhe

Eine überwältigende Resonanz erfuhr der Aufruf der Freiwilligen Feuerwehr Zehdenick zur Bereitstellung von Einmalhandschuhen und Mundschutz. Etwa 50 Einzelpersonen, Tattoo-Studios und Friseursalons spendeten Schutzausrüstung, damit die Feuerwehrkameraden bei ihren Einsätzen vor Ansteckung mit dem Virus geschützt sind.

Löwenbergerin soll für angebliche Corona-Medizin zahlen

Telefonbetrüger versuchen im Landkreis Oberhavel weiterhin, die Corona-Krise für ihre Zwecke zu nutzen. In Löwenberg wurde am Donnerstag eine 80-jährige Frau von einem Unbekannten angerufen, der sich als Bekannter vorstellte und erklärte, am Coronavirus erkrankt zu sein. Er benötige nun dringend Geld für die nötigen Medikamente, betonte der Mann.  Wie die Geschichte ausging, lesen Sie hier.

Woidke kritisiert Touristenverbot in Ostprignitz-Ruppin

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hat sich gegen das Einreiseverbot für Touristen im Kreis Ostprignitz-Ruppin ausgesprochen. „Ich halte es rechtlich für fragwürdig und ich halte auch den Alleingang nicht für gut“, sagte Woidke am Donnerstagabend im rbb-Fernsehen. Er habe zwar ein gewisses Verständnis von Sorgen bei Bürgermeistern in der Region. Das Verbot sei aber nicht genug abgewogen worden. „Die Maßnahme selber halte ich erstens für schwer durchsetzbar und zweitens auch für eine Maßnahme, die uns nicht wirklich hilft, dieses Ziel zu erreichen.“

Berlins Zootiere langweilen sich ohne Besucher - Babyboom möglich

Im Berliner Zoo verstehen die Affen die Welt nicht mehr: Vor ihren Gehegen herrscht seit fast zwei Wochen Totenstille. „Manche Tiere vermissen die Besucher ein bisschen“, sagt Sprecherin Philine Hachmeister. „Gerade die Affen beobachten ganz gerne Menschen. Für sie ist das jetzt ein Stück weit langweilig.“ Weitaus schlimmer aber trifft die Coronakrise Zoo und Tierpark wirtschaftlich. Das finanzielle Polster reicht ohne Eintrittsgelder nicht ewig.

Zahl der Infizierten in Märkisch-Oderland erhöht sich von sieben auf 69 Personen

Die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Personen ist in Märkisch-Oderland mit Stand von Freitag, 10 Uhr von sieben auf nun 69 gestiegen. Elf Erkrankte werden in Krankenhäusern behandelt. Es gibt 690 begründete Verdachtsfälle, von denen sich 686 in häuslicher Isolation befinden. 132 Personen konnten aus der häuslichen Isolation entlassen werden.

Brandenburg bemüht um Ausnahmen für polnische Pendler

Ab diesen Freitag tritt die neue Regelung in Polen in Kraft, wonach polnische Berufspendler nach der Rückkehr in die Heimat 14 Tage in Quarantäne bleiben müssen. „Wir sind aber im ständigen Kontakt und hoffen natürlich, dass wir eine ähnliche Regelung, wie sie in Tschechien ja erlassen wurde, auch für Brandenburg erreichen können“, sagte Finanz- und Europaministerin Katrin Lange (SPD) dem rbb-Inforadio am Freitagmorgen laut einer Mitteilung.

Später Produktionsstopp in Werkstätten für Menschen mit Behinderung

Situation der Wirte in Eisenhüttenstadt ist katastrophal

Stopp für mehr als 400 Berufspendler in Schwedt

Ostprignitz-Ruppin steckt Kritik für Grenzschließung ein

Ostprignitz-Ruppins Landrat Ralf Reinhardt (SPD) musste am Donnerstag viel Kritik für seinen Alleingang einstecken. Brandenburgweit war Ostprignitz-Ruppin der erste Kreis, der zur Eindämmung des Coronavirus seine Grenzen für Touristen geschlossen hat. Aufgehoben wird das Verbote jetzt dennoch nicht.

Corona-Vorsorge in der Asylunterkunft in Frankfurt (Oder)-Seefichten

Die Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete und Wohnungslose in Seefichten hat sich mit einer Vielzahl von Maßnahmen auf mögliche Coronavirus-Infektionen von Bewohnern vorbereitet. Außerdem müssen Flüchtlinge, die eigentlich in Wohnungen umziehen sollten, zunächst  in der Gemeinschaftsunterkunft bleiben

Brautpaare in Brandenburg müssen auf große Hochzeiten verzichten

Die Liebe hat es schwer in Zeiten von Corona - zumindest, wenn sie durch eine Ehe besiegelt werden soll. Ein großes Fest im Schloss mit vielen Gästen ist derzeit nicht drin. Stattdessen ist an vielen Orten in Brandenburg nur noch der ganz kleine Rahmen erlaubt. Noch können die Standesämter nach eigenen Angaben nicht absehen, ob deshalb viele Eheschließungen abgesagt werden. In den Kirchen sind Trauungen bis Ende April abgesagt - weil keine Gottesdienste mehr veranstaltet werden dürfen.

Brandenburgische Buchhändler in Zeiten von Corona

Viele Buchhänfler bieteten einen Lieferdienst an. Damit versuche man vor allem, den Kunden zu zeigen: "Wir sind weiter da!" Der Versandriese Amazon brauche derzeit für Bücher länger. Die Strategien und Erfahrungen von Buchhändlern in Brandnebrug während der Corona-Krise sind unterschiedlich.

Corona-Behandlungszentrum in Berliner Messehalle vor Baustart

Eigentlich sollte es am Freitag schon den ersten Presse-Rundgang in Halle 26 auf dem derzeit stillgelegten Berliner Messegelände geben. Doch die Bauarbeiten für die geplante Corona-Klinik haben noch immer nicht begonnen. Projektleiter Albrecht Broemme ist derzeit noch mit Papierkram beschäftigt. Für die grobe Finanzierung mit 50 bis 100 Millionen Euro hatte das Berliner Abgeordnetenhaus erst am Mittwoch den Weg frei gemacht.

88-jähriger Potsdamer nach Coronavirus-Infektion gestorben 

In Potsdam ist ein 88 Jahre alter Mann, der mit dem Coronavirus infiziert war, nach Angaben eines Stadtsprechers am Donnerstagabend in einem Krankenhaus gestorben. Es handele sich um den ersten Toten in der Landeshauptstadt, der mit dem Virus infiziert war, wie es weiter hieß. Der Mann hatte demnach schwere Vorerkrankungen.
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26. März 

Deutschland nimmt 47 Infizierte aus Italien auf

Das Auswertige Amt bestätigte am Donnerstag, dass weitere, schwer erkrankte Patienten aus Italien zur Behandlung nach Deutschland kommen werden. Deutschland stünde an der Seite seiner Nachbarn, ließ Außenminister Heiko Maas (SPD) verlauten. Auch aus anderen Ländern der EU werden Patienten in Deutschland behandelt.

Nachfrage in Baumärkten steigt während der Coronakrise

Viele Menschen haben Baumärkte aufgesucht um Baumaterial und Werkzeuge zu kaufen. Besonders in Beeskow ist die Nachfrage enorm gestiegen.

Schutzausrüstung wird in Eberswalde extra gesichert

Nachdem Schutzausrüstung, wie z. B. Atemmasken bundesweit in der letzten Zeit entwendet wurden, sichert sich das Werner-Forßmann-Krankenhaus in Eberswalde jetzt per gesonderter Videoüberwachung.

Niederländisches Königspaar sagt Staatsbesuch in Deutschland ab

Das niederländische Königspaar hat wegen der Coronavirus-Krise den für Juni geplanten Staatsbesuch in Deutschland abgesagt. Der Besuch sei bis auf Weiteres verschoben worden, teilte der Hof am Donnerstag in Den Haag mit. König Willem-Alexander und seine Frau Máxima sollten vom 2. bis 4. Juni Berlin besuchen. Es sollte der Abschluss einer Reihe von Besuchen des Paares in verschiedenen Bundesländern sein.

Berliner Clubs zufrieden mit Livestream - Ausweitung geplant

Der tägliche Livestream mit DJ-Sets aus den wegen der Corona-Krise geschlossenen Berliner Clubs soll angesichts des Erfolges über die Hauptstadt hinaus ausgeweitet werden. Von der kommenden Woche an wollen sich auch Clubs etwa aus Hamburg, München, Leipzig, Wien oder Amsterdam an #UnitedWeStream beteiligen, wie der Sprecher der Clubcommission, Lutz Leichsenring, der dpa am Donnerstag sagte. Nach der ersten Woche der Streams sprach Leichsenring von mehr als drei Millionen Unique Usern auf der Seite. An der Geldsammlung beteiligten sich bisher knapp zehntausend Menschen, die bisher mehr als eine viertel Million Euro für die Clubs spendeten. Ein Teil davon ist auch als Flüchtlingshilfe vorgesehen.

Berliner Fallzahlen steigen langsamer - mehr als 300 Corona-Infizierte genesen

Von den mehr als 1600 nachgewiesenen Berliner Coronavirus-Infizierten gelten 384 bereits wieder als genesen. Insgesamt sind die Fallzahlen in den vergangenen Tagen prozentual auch deutlich weniger angestiegen. Das geht aus dem aktuellen Wochenbericht des Landesamts für Gesundheit und Soziales (Lageso) hervor, der am Donnerstag veröffentlicht wurde. Mit bisher 4 Toten liegt die Corona-Sterblichkeit in Berlin bisher bei 0,2 Prozent. Zu den bisher registrierten Infektionen in Berlin schreiben die Experten, die Innenstadt-Bezirke verzeichneten höhere Zahlen als die Bezirke an den Stadtgrenzen. Der Altersdurchschnitt der Infizierten sei in Berlin mit 38 Jahren etwas niedriger als in Deutschland (47 Jahre).

Auf Beelitzer Spargelfeldern fehlen 50 Prozent der Erntehelfer

Trotz fehlender Erntehelfer läuft auf den Beelitzer Spargelfeldern die Ernte an. Doch es seien zu wenige Erntehelfer aufgrund von Reisebeschränkungen wegen der Gefahr vor Corona aus Polen und Rumänien angereist, sagte Spargelbauer Ernst-August Winkelmann, Geschäftsführer Spargelhof Klaistow (Potsdam-Mittelmark) am Donnerstag. In seinem Betrieb wie insgesamt bei den Spargelbauern in Beelitz fehlten etwa die Hälfte der Erntehelfer aus Osteuropa.

Corona-Infektionen in Brandenburg steigen auf 579 - 74 neue Fälle

Die Zahl der vom Land bestätigten Coronavirus-Infektionen ist in Brandenburg am Donnerstag (Stand: 15.00 Uhr) auf 579 gestiegen. Wie das Gesundheitsministerium in Potsdam mitteilte, kamen innerhalb von 24 Stunden 74 neue Fälle hinzu. 34 Patienten würden wegen des neuartigen Erregers stationär behandelt, fünf von ihnen erhielten eine künstliche Beatmung. Nach wie vor ist ein Todesfall im Zusammenhang mit der Viruserkrankung gemeldet. Die meisten nachweislich mit dem Coronavirus Infizierten sind den Angaben zufolge im Landkreis Märkisch-Oderland gemeldet, wo 69 Fälle bekannt sind. Die Stadt Potsdam verzeichnete nach Angaben des Landes 57 positive Tests auf Sars-CoV-2, der Landkreis Barnim 56. Ebenfalls mehr als 50 bestätigte Infektionen gibt es demnach auch in den Landkreisen Oder-Spree (58) und Oberhavel (53). Am geringsten ist der Landkreis Uckermark betroffen, der laut Ministerium fünf Fälle verzeichnet hat. Ebenfalls im einstelligen Bereich liegen noch Frankfurt (Oder) und der Landkreis Prignitz mit jeweils sechs Infizierten sowie Ostprignitz-Ruppin mit neun.

Tierpark Germendorf bedankt sich für Spendenaufruf

Zwei Henningsdorferinnen starteten über die Internetplattform gofundme.com einen Spendenaufruf für den Tierpark Germendorf, der seit dem 18. März geschlossen ist, keine Besucher empfangen darf und deshalb auch keine Einnahmen hat. Von Seiten des Tierparks sorgte dies anfangs für Verwirrung - nun bedankt sich sein Chef Torsten Eichholz.

Wirtschaftsminister will Tourismus auf Zeit nach Corona vorbereiten

Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD) hat in einem Branchendialog mit Verbänden der Tourismusbranche dazu aufgerufen, nach vorne zu blicken. Wenn die Beschränkungen aufgrund der Eindämmung des Coronavirus wieder langsam gelockert werden und Urlaube in Deutschland und auch in Brandenburg wieder möglich seien, dann müsse die Branche vorbereitet sein. „Dann können wir vielleicht sehen, dass wir für die zweite Jahreshälfte wenigstens ein bisschen gerettete Saison kriegen“, sagte Steinbach in einer Live-Übertragung mit Vertretern der Tourismusverbände am Donnerstag in Potsdam.

Brandenburgs Bildungsministerin will Abiturprüfungen nach Ostern stattfinden lassen

Mit Blick auf die Abiturprüfungen hat sich Bildungsministerin Britta Ernst (SPD) für den regulären Termin nach den Osterferien ausgesprochen. „Das Thema Abitur ist sehr intensiv diskutiert worden“, sagte die Ministerin am Donnerstag im Bildungsausschuss. Den Termin nach hinten zu verschieben halte sie für eine viel schwierigere Situation. So würde sich auch ein Nachschreibetermin nach hinten verschieben „und dann sind wir beim Monat Juni angelangt“, sagte Ernst. Sie halte den derzeitigen Zeitplan für ein gutes Angebot für die Schülerinnen und Schüler. „Dass die Rahmenbedingen nicht schön sind, wissen wir.“ Es gehe aber darum, es den Abiturienten so leicht wie möglich zu machen.

22 Polizisten in Berlin infiziert, 446 in Quarantäne - aber weniger Einsätze

Bei der Berliner Polizei sind inzwischen 468 Beamte wegen einer möglichen Coronavirus-Ansteckung betroffen und können nicht arbeiten. 22 Polizisten sind infiziert, 80 in einer vom Amtsarzt angeordneten Quarantäne und 366 in einer freiwilligen Quarantäne. Wegen der zum Teil ruhiggestellten Stadt sei die Polizei in einigen Bereichen deutlich entlastet: es gebe weniger Einsätze, keine Demonstrationen, keine Veranstaltungen wie Straßenfeste, keine Fußballspiele, weniger Verkehr.

Berliner Polizei verbietet längeres Verweilen in der Sonne im Park

Die Polizei will wegen der Ansteckungsgefahr gut gefüllte Parks verhindern und weise daher darauf, dass zwar Bewegung und Sport draußen erlaubt sei, ebenso ein kurzes Ausruhen und Verweilen an einer Stelle. Aber das Niederlassen auf Decken, das Sonnen und längere Sitzen an einer Stelle draußen sei verboten, sagte Slowik. „Alles, was zum längeren Aufenthalt führt (...) ist nicht zulässig und wird von den Einsatzkräften angesprochen und geahndet werden.“

Konzertveranstalter appellieren daran, keine Tickets zurückzugeben

Mit einem eindringlichen Appell haben sich Konzertveranstalter in der Coronakrise an die Käufer von Tickets für Konzerte und andere Veranstaltungen gewandt. „Behaltet die Tickets“, sagte der Berliner Konzertveranstalter Klaus Bönisch am Donnerstag in Berlin während einer Videokonferenz mit anderen Organisatoren von Kultur- und Sportevents sowie Hallenbetreibern. Es werde versucht, Konzerte, Tournee und Veranstaltungen zu verschieben. Gleichzeitig werde mit der Bundesregierung verhandelt, bei Absagen eine Gutscheinlösung anbieten zu können. Veranstalter müssen in solchen Fällen bisher den Eintrittspreis erstatten.

Post: Zustellung von Briefen und Paketen sichergestellt

Briefe und Pakete können nach Angaben der Deutschen Post in Berlin und Brandenburg trotz Corona-Krise ohne wesentliche Einschränkungen zugestellt werden. Die Post sei nach wie vor flächendeckend an sechs Tagen in der Woche im Einsatz, berichtete das Unternehmen am Donnerstag. Auch der überwiegende Teil der Partner-Filialen und DHL-Paketshops sei geöffnet. Zur Vermeidung persönlicher Übergaben könnten Kunden ohne zusätzliche Kosten sogenannte Ablageverträge abschließen, in denen sie den Ablageort festlegten.

LSB Brandenburg bietet Vereinen aufgrund Coronakrise Online-Hilfe an

Der Landessportbund Brandenburg (LSB) hat seinen Mitgliedern in der für sie schwierigen Zeit aufgrund der Coronakrise Online-Hilfe angeboten. Auch wenn der Spielbetrieb aktuell ruhe, gehe der Betrieb im Hintergrund weiter, hieß es in einer Pressemitteilung des LSB am Donnerstag. Gemeinsam mit Partnern habe der LSB daher auf der eigenen Homepage für die Vereine existenzielle Themen aufbereitet und Fragen beantwortet - unter anderem auch zur Kurzarbeit in Sportvereinen.

Oberhavel erlaubt Einzelhandel längere Liefer- und Öffnungszeiten

Der Untere Bauaufsicht will dem Einzelhandel längere Liefer- und Öffnungszeiten ermöglichen. Damit sollen Lieferengpässe vermieden und Kundenströme entzerrt werden. Das teilte die Kreisverwaltung am Donnerstag mit. 

Gutschein oder Geld zurück bei geplatzten Urlaubsplänen wegen Coronavirus?

Pauschalreisen und Flüge sind wegen der Corona-Krise abgesagt, Kunden wollen ihr Geld zurück, die Reisebranche fürchtet jedoch um ihre Existenz.
Nach Vorschlägen aus der Bundesregierung sollen Verbraucher künftig Gutscheine erhalten anstelle von Erstattungen.

Fünf Fragen zum Einreisestopp in den Kreis Ostprignitz-Ruppin

Urlauber dürfen seit Donnerstag nicht mehr in den Kreis Ostprignitz-Ruppin einreisen und müssen ihn bis spätestens Sonnabend verlassen haben. Das wirft viele offene Fragen auf. Der RA hat nachgefragt, die Kreisverwaltung geantwortet. 

MBS bietet Soforthilfeprogramm für märkische Unternehmen

Die Mittelbrandenburgische Sparkasse (MBS) steht bereit, ihren Firmenkunden und Selbständigen Hilfe anzubieten, die vorübergehend bedingt durch die Corona-Krise Liquiditätsengpässe befürchten. Das soll helfen, eine wirtschaftliche Talfahrt in der Region zu verhindern. 

Anzahl der Verbrechen in Berlin sinken, Gewalt in Familien nimmt jedoch zu

Seit Beginn der Coronakrise ist die Zahl vieler Straftaten zurückgegangen. Dazu zählen Einbrüche in Geschäfte, Diebstähle, Sexualdelikte und Gewalttaten allgemein. Dies geht aus einer Statistik der Berliner Polizei hervor. Allerdings stieg die Zahl der Gewaltdelikte in Familien um knapp 11 Prozent. 

Geld und Wohnungssuche: Polnische Arbeiter sollen bleiben

Finanzministerin Katrin Lange und Wirtschaftsminister Jörg Steinbach haben sich auf Hilfsmaßnahmen für polnische Berufspendler verständigt, die im Land Brandenburg tätig sind und von den neuen polnischen Quarantäne-Regelungen betroffen sind, die am Freitag in Kraft treten sollen. „Bleiben Sie hier! Wir werden Sie unterstützen“, erneuerte Lange heute ihren Appell an die polnischen Kolleginnen und Kollegen. Sie sollen mit finanziellen Zuwendungen zum Bleiben bewegt werden. Auch die IHK will bei der Quartierssuche für die Berufspendler helfen. 

Verkehrsminister und Agrarministerin zu Lebensmittelversorgung, Mobilität und Logistik

Müller will Berlin-Zulage für „stille Helden“

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) will den „Helden“ der Coronakrise mit einem finanziellen Bonus danken. Er schlägt vor, dazu die bereits beschlossene und ab November 2020 geplante Berlin-Zulage von monatlich 150 Euro für alle Landesbedienstete noch einmal zu überarbeiten. „Die stillen Heldinnen und Helden dieser Tage sind die Berlinerinnen und Berliner, die auch jetzt unermüdlich den Dienst an ihren Mitmenschen leisten“, sagte Müller am Donnerstag im Abgeordnetenhaus.

Stylische Schutzmasken aus Strausberg

© Foto: MOZ.de
Not macht erfinderisch: Corona hält Einzug in die Mode. "Design by Laimonda" aus Strausberg fertigt außergewöhnliche Schutzmasken an, mit denen man sich sehen lassen kann. Doch auch dieses Geschäfts musste angesicht der Corona-Pandemie schließen. Über Facebook sind die Masken jedoch der Renner. 

Corona-Streitfälle: HU Berlin bietet ab April kostenlose Rechtsberatung

Ausgefallene Flüge, Erstattung von Tickets, Streit um die Miete: Verbraucherrechts-Berater der Berliner Humboldt-Universität bieten ab April auch kostenlose Ratschläge in der Coronakrise an. Angenommen werden Fälle mit einem Streitwert von bis zu 1000 Euro im Verbraucherrecht und bis zu 5000 Euro im Wohnraummietrecht, teilte die HU Verbraucherrechts-Stelle am Donnerstag mit. Interessierte könnten ihren Fall dann für eine Vorprüfung an die Adresse hclc@rewi.hu-berlin.de mailen. Das Team berate im Rahmen seiner Kapazitäten.

Ärztekammer: Ruheständler und andere Helfer engagieren sich

Zur Unterstützung in der Corona-Krise hat die Brandenburger Landesärztekammer einen Aufruf bei Ärzten im Ruhestand gestartet und damit mehr als 70 Kollegen mobilisiert. Die Allgemeinmediziner, Internisten und Anästhesisten erklärten sich bereit, in der telefonischen Corona-Beratung von Patienten, aber auch teilweise in der unmittelbaren Patientenversorgung mitzuwirken und so Praxen und Kliniken nachhaltig zu entlasten.Zusätzlich meldeten sich den Angaben zufolge zahlreiche ärztliche Kollegen anderer Fachdisziplinen, Medizinstudenten und nichtärztliches Fachpersonal.

IHK sieht dramatische Situation durch Fehlen polnischer Mitarbeiter

Durch die Beschränkungen für polnische Berufspendler wegen der Corona-Krise erwarten die Industrie- und Handelskammern (IHK) in Süd- und Ostbrandenburg dramatische Auswirkungen. Sie befürchten, dass Arbeitskräfte besonders in der Landwirtschaft sowie in der Gesundheits- und Pflegebranche fehlen werden.

Die Friedhöfe in Eisenhüttenstadt sind wieder geöffnet

Die Friedhöfe der Stadt Eisenhüttenstadt sind wieder geöffnet. Bürgermeister Frank Balzer hat zusammen mit dem Landkreis eine entsprechende Regelung
am Donnerstagmorgen, 26. März 2020, abgestimmt. Die Friedhöfe waren wegen der Corona-Pandemie zunächst zu Beginn der Woche geschlossen worden. Dagegen hatte es viel Protest gegeben.

Bund gegen vorübergehende Tegel-Schließung

Im Bundesverkehrsministerium gibt es starke Vorbehalte gegen eine vorübergehende Schließung des Flughafens Tegel. Grund sei, grundsätzlich die Infrastruktur funktionsfähig zu halten - vor allem auch für Frachtflüge und Urlaubsrückkehrer. Der Bund hält Anteile an der Flughafengesellschaft und ist im Aufsichtsrat vertreten. Im Berliner Senat gibt es Überlegungen, den Flughafen Tegel wegen der Auswirkungen des Coronavirus vorübergehend zu schließen.

Ostprignitz-Ruppin verbietet Reisen und Aufenthalt an Zweitwohnsitz

In Brandenburg hat der erste Landkreis die bereits bestehenden Beschränkungen zur Eindämmung des Coronavirus verschärft: In Ostprignitz-Ruppin sind ab Donnerstag touristische Reisen aus privatem Anlass verboten. Auch der Aufenthalt am Zweitwohnsitz ist laut einer seit Donnerstag geltenden Allgemeinverfügung nicht mehr gestattet - es sei denn, die Nutzung ist „für die Ausübung einer erwerbsmäßigen beziehungsweise selbstständigen Tätigkeit im Landkreis Ostprignitz-Ruppin zwingend erforderlich“. Reisende, die sich bereits im Gebiet des Landkreises aufhalten, müssen bis spätestens Samstag ihren Aufenthalt beenden und abreisen. Die Regelung gilt bis zum 19. April.

Brandenburg kündigt weitere Hilfen an - 22.000 Anträge am ersten Tag

Angesichts der großen Nachfrage nach dem Sofortprogramm für kleine Unternehmen hat Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD) weitere Hilfen in Aussicht gestellt. „Wir werden weitere Programme aktivieren, um unsere Wirtschaftslandschaft zu erhalten“, erklärte Steinbach am Donnerstag.

Umfrage: Breite Zustimmung für beschlossene Corona-Maßnahmen

Im Kampf gegen das Coronavirus rechnen fast zwei Drittel der Deutschen mit weiteren Einschränkungen der persönlichen FreiheitIn einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov äußerten 64 Prozent die Erwartung, dass die beschlossenen Maßnahmen zur Vermeidung zwischenmenschlicher Kontakte noch einmal verschärft werden.

Berlins Bürgermeister Michael Müller ruft zu Zusammenhalt in Corona-Krise auf

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) hat an die Menschen in der Stadt appelliert, in der Coronakrise zusammenzustehen, Solidarität zu zeigen und sich an die Ausgangsbeschränkungen zu halten. Dann werde Berlin der Pandemie trotzen, sagte der SPD-Politiker am Donnerstag in einer Regierungserklärung im Abgeordnetenhaus.

Gesundheitsminister Spahn und RKI-Präsident Wieler berichten über die weitere Bekämpfung

Dutzende Mediziner aus Vivantes-Kliniken in Quarantäne

Bei den landeseigenen Berliner Vivantes-Kliniken müssen bereits am Anfang der Coronavirus-Pandemie mehrere Dutzend Ärztinnen und Ärzte in Quarantäne bleiben. Zusätzlich zu den Abklärungsstellen für Patienten seien Abstrichstellen für Mitarbeiter eingerichtet worden, berichtete Sprecherin Astrid Steuber. Bei den ersten Krankheitssymptomen beim Personal erfolge dort ein Test zum Ausschluss von Covid-19 und je nach Ergebnis auch eine 14-tägige Quarantäne.

Brandenburg bittet Berliner: Wegen Coronavirus keine Ausflüge

Die Brandenburger Landesregierung hat alle Berliner dazu aufgerufen, auf Ausflüge ins Nachbarland zu verzichten. „Sozialkontakte vermeiden. Das ist der entscheidende Weg, um die Pandemie einzudämmen“, erklärte Regierungssprecher Florian Engels am Donnerstag in Potsdam. „Darum bitten wir auch und gerade die Berlinerinnen und Berliner.“ 

Das Land Brandenburg wird die Stornierungskosten für alle Klassenfahrten übernehmen

Darüber informierte Bildungsministerin Britta Ernst (SPD) am Donnerstag in einer Telefonkonferenz die Mitglieder des Bildungsausschusses. Bislang gab es nur die Zusage, die Stornierungskosten für Klassenfahrten in Krisenregionen zu übernehmen. Das wurde jetzt entsprechend ausgeweitet.
Die Ministerin verwies darauf, dass die bisherigen Rettungsschirme sich auf Unternehmen konzentrieren. Zur Zeit werde daran gearbeitet, Jugend- und Bildungseinrichtungen, die von den jetzigen Angeboten nicht profitieren, finanziell abzusichern. Mit dem Landessportbund wird gerade eine Übersicht über Vereine erarbeitet, die durch die Corona-Krise in Schieflage geraten. Ministerin Ernst erklärte, dass Kinder aus „schwierigen Familien“, dort wo mit Stress oder gar häuslicher Gewalt zu rechnen ist, in die Notfallbetreuung von Kitas und Schulen gehen könnten. Die Jugendämter der Kreise und kreisfreien Städte praktizierten das bereits. 

Rasanter Anstieg von Infizierten in Märkische-Oderland

Die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Personen in Märkisch-Oderland ist zum Stand Donnerstag, 10 Uhr, von 53 auf nun 62 rasant gestiegen. Zwölf Erkrankte werden derzeit in Krankenhäusern behandelt. Die Zahl der begründeten Verdachtsfälle ist von 502 auf 596 ebenso rasant angestiegen. 593 befinden sich in häuslicher Isolation. 

29 Coronainfektionen im Landkreis Havelland

Mit Stand Donnerstagmorgen gibt es 29 laborbestätigte Coronainfektionen im Landkreis Havelland. Das sind drei mehr als am Mittwoch. Bislang ist kein Havelländer dem Coronavirus erlegen, fünf Menschen werden gegenwärtig stationär versorgt. 

Corona-Infektionen in Brandenburg steigen auf 548 - 80 neue Fälle

Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Infektionen ist in Brandenburg am Donnerstag (Stand: 8.00 Uhr) auf 548 gestiegen. Wie das Gesundheitsministerium in Potsdam mitteilte, kamen innerhalb von 24 Stunden 80 neue Fälle hinzu. 82 Patienten würden wegen des neuartigen Erregers stationär behandelt, drei von ihnen erhielten eine künstliche Beatmung. Weiterhin ist ein Todesfall im Zusammenhang mit der Viruserkrankung gemeldet. Die meisten nachweislich mit dem Coronavirus Infizierten sind den Angaben zufolge im Landkreis Märkisch-Oderland gemeldet, wo 62 Fälle bekannt sind. Die Stadt Potsdam verzeichnete 57 positive Tests auf Sars-CoV-2, der Landkreis Barnim 56. Ebenfalls mehr als 50 bestätigte Infektionen gibt demnach außerdem auch in den Landkreisen Oberhavel (53) und Oder-Spree (52). Am geringsten ist der Landkreis Uckermark betroffen, der laut Ministerium fünf Fälle verzeichnet hat. Ebenfalls im einstelligen Bereich liegen noch Frankfurt (Oder) und der Landkreis Prignitz mit jeweils sechs Infizierten sowie Ostprignitz-Ruppin mit neun.

Mehr Beatmungsplätze in Kliniken Rathenow und Nauen

Mit Stand Donnerstag, 8.00 Uhr, gibt es 29 laborbestätigte Coronainfektionen im Landkreis Havelland. Das sind drei mehr,  als bis  Mittwoch,  15.00 Uhr, registriert waren. Derweil werden die Beatmungsplätze in den Kliniken Rathenow und Nauen aufgestockt.

Deutsche Unikliniken sollen sich im Kampf gegen Corona vernetzen

Im Kampf gegen das neuartige Coronavirus sollen sich die deutschen Unikliniken zusammenschließen und eng über Diagnose- und Behandlungsverfahren sowie Patientendaten austauschen. Das ist das Ziel einer Initiative, die am Donnerstag von der Berliner Charité in Zusammenarbeit mit dem Bundesforschungsministerium gestartet wurde. Das Ministerium unterstütze den Aufbau des Netzwerks mit 150 Millionen Euro, wie Forschungsministerin Anja Karliczek (CDU) am Donnerstag in Berlin mitteilte. Die Charité soll das Forschungsnetzwerk der Universitäten koordinieren.

Fehlende Schutzkleidung in Berlin selbst herstellen 

In Berlin sollen dringend benötigte medizinische Materialien im Kampf gegen das Coronavirus künftig in Eigenregie produziert werden. Das kündigte der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) am Donnerstag im Abgeordnetenhaus an. Angesichts des Mangels an Gesichtsmasken oder Schutzkleidung sei der Senat bereit und habe bereits darüber diskutiert, „unkonventionelle Lösungen zu suchen“. So könne Material nach entsprechender Reinigung mehrfach verwendet werden, so Müller. „Oder Material in Berlin selbst herstellen. Das bereiten wir gerade vor.“

Virologe Drosten informiert über neue Erkenntnisse zum Coronavirus

Infografik: So leer sind Deutschlands Innenstädte | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

Dietmar Woidke rechnet nicht mit schnellem Ende der Einschränkungen

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) geht nicht von einem schnellen Ende der drastischen Einschränkungen in der Corona-Krise aus. „Meine persönliche Meinung ist, dass wir diese Maßnahmen nicht bis Ostern beenden können, zumindest nicht in Summe“, sagte Woidke am Donnerstag im BB Radio.
Die Maßnahmen würden allerdings regelmäßig überprüft. Der Regierungschef betonte die Notwendigkeit der Einschränkungen, um die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus zu verlangsamen.

Müller gibt Regierungserklärung im Abgeordnenhaus Berlin ab

Neuer Wochenmarkt in Neuruppin wird gut angenommen

Aller Anfang ist schwer – zumindest normalerweise. Für den neuen Wochenmarkt im Neuruppiner Neubaugebiet, den das Stadtmarketing wegen Corona kurzfristig eingerichtet hat, scheint das aber nicht zu gelten.

Neuruppiner sollen Konzert-Tickets trotz Corona-Absagen behalten

Das Konzert von Mia? Verschoben. Die Show von Dr. Mark Benecke? Abgesagt. Der Auftritt von Heinz Rudolf Kunze? Findet erst im September statt. Die Coronakrise bringt auch für etliche Künstler,  Kulturschaffende und Veranstalter ernste Probleme mit sich. Neuruppins Veranstaltungsmanager Andreas Vockrodt ruft Ticketinhaber nun dazu auf, ihre Karten zu behalten und nicht um jeden Preis zurückzugeben.

Technisches Hilfswerk rechnet mit mehr Arbeit mit weniger Personal 

Das Technische Hilfswerk rechnet angesichts der Coronakrise mit einem langanhaltenden Einsatz bei gleichzeitig weniger Personal. Schwerpunkt der THW-Arbeit werde die logistische Hilfe sein. „Wir rechnen mit steigenden Krankheitszahlen und werden dann mit weniger Personal mehr Arbeit bewältigen müssen“, sagte der Leiter der Einsatzabteilung des THW, Volker Strotmann, dem Sender 105‘5 Spreeradio. Bei der Logistik gehe es etwa um den Transport von Schutzausstattungen. „Auch Krankenhausbetten werden transportiert“, sagte Strotmann.

Abi-Prüfungen auch bei weiter geschlossenen Schulen machbar 

Berlins Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) geht davon aus, dass Abiturprüfungen auch dann organisiert werden können, wenn die Schulen wegen der Corona-Pandemie weiter geschlossen bleiben. Die Entscheidung der Kultusministerkonferenz, die Prüfungen nicht ausfallen zu lassen, „ist der richtige Weg, damit unsere Schülerinnen und Schüler Planungssicherheit haben“, sagte die Politikerin am Donnerstag im rbb-Inforadio.

In Berlin sind 207 Demonstrationen bis 19. April verboten

Wegen der Verbote zur Bekämpfung des Coronavirus sind insgesamt 207 bereits angemeldete Demonstrationen verboten worden. Das teilte die Polizei auf eine Anfrage mit. Das gelte für die Zeit für die Geltungsdauer der Verordnung zur Eindämmung des Virus vom 23. März bis zum 19. April 2020. Betroffen sind 45 Demonstrationen, die durch Teile der Stadt ziehen wollten, und 162 Kundgebungen an bestimmten Orten.

Arbeit von Hebammen während der Corona-Krise in Märkisch-Oderland

Mehr als 10.000 Anträge auf Soforthilfe von Kleinunternehmen in Brandenburg

Kleine Unternehmen und Selbstständige können je nach Betriebsgröße Zuschüsse beantragen. "Die ersten Bewilligungsbescheide sind fertig, die ersten Anweisungen auf Auszahlung auch", sagte die Sprecherin der Investitionsbank des Landes Brandenburg am späten Mittwochnachmittag. Die Kommunikationsnetze der Bank hätten dem Ansturm standgehalten. 

Kliniken und Praxen in ganz Brandenburg fehlt Schutzausrüstung

Die Beschaffung von Schutzkleidung wird immer mehr zum zentralen Problem für die brandenburgische Landesregierung im Kampf gegen Corona. Gabriel Hesse, Sprecher des Koordinierungsstabes von Innen- und Gesundheitsministerium, erklärte am Mittwoch, dass die ursprüngliche Hoffnung auf die Unterstützung des Bundes bei der Beschaffung von Schutzausrüstung einer Ernüchterung gewichen ist.

Fragen zu Verboten nicht über Notruf 110

Ständig würden Menschen die Polizei in Berlin anrufen und Fragen stellen, die mit „Darf ich...“ beginnen würden. Entsprechende Sätze „fluten derzeit unseren Notruf“. Es sei zu verstehen, dass die Menschen viele Antworten bräuchten, twitterte die Polizei. „Aber das darf nicht dazu führen, dass Menschen in Not keine Chance mehr haben, in unserer Notrufzentrale durchzukommen.“

Kunden in Eisenhüttenstadt bedanken sich bei Kassieren 

Die Kassierer, die täglich dafür sorgen, dass im Lebensmittelhandel trotz Hamsterkäufen und verzögerten Lieferungen jeder Kunde täglich das zu kaufen bekommt, was er zum Leben braucht, erhalten in Eisenhüttenstadt regelmäßig kleine Aufmekrsamkeiten von Kunden: Sekt, einen Blumenstrauß, ein paar Süßigkeiten, ein Päckchen Kaffee. Aber auch über ein ehrliches "Danke" und ein Lächeln freuen sich die Verkäufer in Pandemie-Zeiten.

Corona löst Sitzungsstreit in Fürstenwalde aus

Die einen wollen die Sitzung am 2. April stattfinden lassen, die anderen nicht. Entschiedener Gegner der Zusammenkunft ist Stadtverordnetenvorsteher Uwe Koch (CDU). Die Nicht-Ladung sei "nicht fair gegenüber den Eltern unserer Stadt – denn auf der Sitzung soll(te) darüber entschieden werden, die Kita- und Essengeldbeiträge während der Coronakrise nicht zu erheben", heißt es hingegen in der Pressemitteilung der BFZ-Fraktionsvorsitzenden Nancy Krüger.

Suppenküche geschlossen, Tafeln in Eberswalde weiter geöffnet

Aufgrund der jüngsten Verordnungen und in Rücksprache mit dem Barnimer Gesundheitsamt musste die Suppenküche für Bedürftige in Eberswalde geschlossen werden. Die Tafel, die Lebensmittelausgabe, ist aber weiterhin offen. 

Frankfurter Buchhändler liefern nach Hause

Zwei Buchhändler aus Frankfurt (Oder) haben während der Corona-Krise geschlossen und liefern jetzt die Bücher direkt zu den Kunden nachhause. 

Mediziner sollten von Pendler-Quarantäne ausgenommen werden

Der ärztliche Direktor des Klinikums Uckermark, Rüdiger Heicappell, befürchtet durch die neue polnische Quarantäne-Regelung für Pendler nach Deutschland eine starke Beeinträchtigung für sein Krankenhaus. Etwa 50 Mitarbeiter seien davon betroffen, dass Polen ab Freitag Pendler, die in Deutschland arbeiten, nach ihrer Rückkehr wegen des Coronavirus in eine 14-tätige Quarantäne schicken will, sagte Heicappell im rbb-Inforadio.

Über 70-Jährige brauchen besseren Schutz vor Corona

Berlins Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) hat über 70-Jährigen erneut empfohlen, sich wegen der Corona-Epidemie in Quarantäne zu begeben. Zugleich bat sie jüngere Menschen, sich um diese Senioren zu kümmern.
Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) hatte Stellung zu der Empfehlung von Kalayci genommen: „Sie kennen ja meine Position zur Ausgangssperre, dann können Sie sich vorstellen, wie ich auch zur Quarantäne stehe“, sagte Müller. Das sei nicht die verabredete Maßnahme des Senats.

Brandenburger Gerichte im Corona-Notbetrieb 

In Brandenburg hemmt das Coronavirus auch die Justiz bei ihrer Arbeit. Ein Großteil der Verfahren am Oberlandesgericht sowie den Land- und Amtsgerichten sei mit Blick auf die Ansteckungsgefahr aufgehoben oder verlegt worden, teilte das Brandenburgische Oberlandesgericht mit. Es gebe jedoch keinen Grund zur Besorgnis, dass die Gerichte ihre Aufgaben nicht mehr wahrnehmen und die Rechte der Bürger nicht mehr in ausreichender Weise schützen könnten. Um zu verhindern, dass laufende Strafprozesse wegen Vorsichtsmaßnahmen gegen das Coronavirus platzen, hatte der Bundestag am Mittwoch mit großer Mehrheit einer vorübergehenden Gesetzesänderung zugestimmt. Danach können Gerichte Hauptverhandlungen für bis zu drei Monate und zehn Tage unterbrechen.

Chebli appelliert in Coronakrise an Gemeinsinn

Die Berliner Staatssekretärin Sawsan Chebli (SPD) hat in der Coronakrise zur Unterstützung von Schwächeren aufgerufen und die bisherige Hilfsbereitschaft gelobt. „Wichtig ist, dass Menschen spüren, da sind Mitmenschen, die sich kümmern, Menschen, die zuhören“, sagte Chebli der Deutschen Presse-Agentur. Es gehe um Menschen in Not, um Einsame, Ältere, Menschen mit Behinderung, Betroffene, die finanziell am Limit lebten oder Obdachlose. „Sie alle brauchen jetzt unsere Solidarität“
25. März 

Vierter Corona-Toter in Berlin 

Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Fälle in Berlin ist am Mittwoch auf 1645 gestiegen, 220 mehr als am Vortag. Außerdem starb am Mittwoch ein vierter Patient mit Covid-19 in Berlin, ein 83 Jahre alter Mann mit Vorerkrankungen, wie die Senatsverwaltung für Soziales am Mittwochabend mitteilte. Laut der Statistik (Stand 16.30 Uhr) wurden 208 erkrankte Menschen in Krankenhäusern behandelt, 38 davon auf der Intensivstation. Alle anderen Personen seien häuslich isoliert, hieß es.

MOL beschließt Kommunikationsweg für Gesundheits-Institutionen

Der Kreistag von Märkisch-Oderland hat mit großer Mehrheit beschlossen, dass zwischen den niedergelassenen Ärzten, den ambulanten Pflegeeinrichtungen der Wohlfahrtsverbände und privater Anbieter und dem Krisenstab der Kreisverwaltung bzw. dem Gesundheitsamt ein Kommunikationsweg eingerichtet wird.

Zahl der Infizierten in Oberhavel steigt leicht weiter

Die Zahl der Infizierten im Landkreis Oberhavel hat sich auf 54 erhöht. Hierzu tagte am Mittwoch der Corona-Krisenstab ein letztes mal im Kreistagssaal. Künftig wird dies nur noch per Telefonkonferenz geschehen, um die Teilnehmer nicht zu gefährden.

Im MOL bieten immer mehr Gastronomen Lieferservices an

Um den Einschränkungen durch das Coronavirus entgegenzuwirken benötigt es neue Konzepte. Die Betreiber von Restaurants leiden stark unter den fehlenden Einnahmen und so entstehen neue Ideen, wie sie dennoch für die Menschen da sein und ihr Handwerk anbieten können.

Anzahl der Corona-Fälle in Eberswalde ist auf 63 angestiegen

Seit Montag sind in Eberswalde zwei weitere, bestätigte Fälle des Coronavirus hinzugekommen. In der Gemeinde Schorfheide ist es noch dramatischer, aus der 40 Verdachtsfälle gemeldet werden. Dort waren es am Montag noch 22.

Mehrere Kliniken in Brandenburg starten Aufrufe für mehr Atemschutzmasken

Aufgrund des hohen Bedarfs an Schutzausrüstung und besonders Atemschutzmasken starten Kliniken in Brandenburg verschiedene Aufrufe. Die Asklepiosklinik in Birkenwerder hat einen Hilferuf an die Menschen aus der Umgebung gesendet, damit diese Atemschutzmasken für das Personal selber nähen. Die Havelland-Kliniken in Rathenow bittet Betriebe aus der Region, ungenutzte Masken zur Verfügung zu stellen.

Landtagsausschuss ebnet Weg für verdoppelten Rettungsschirm in Brandenburg

Der geplante Rettungsschirm für Brandenburg von bis zu einer Milliarde Euro in der Corona-Krise hat eine wichtige Hürde genommen. Der Haushaltsausschuss des Landtags beschloss am Mittwoch in einer Sondersitzung einstimmig, dass der Rahmen einer Ermächtigung von Krediten an die Landesregierung von 500 Millionen Euro verdoppelt wird. Der Rettungsschirm soll unter anderem Betrieben, Beschäftigten und Selbstständigen helfen, aber auch dem Gesundheitswesen. Die Schuldenbremse sieht die Möglichkeit von Krediten bei Notsituationen von außergewöhnlicher Bedeutung vor. Der Landtag entscheidet am 1. April über den Nachtragshaushalt.

Brandenburg übernimmt ab April Kitabeiträge für Eltern

Das Land wird ab April die Kitabeiträge für die Eltern übernehmen. Auf eine entsprechende Staffelung einigten sich der Städte- und Gemeindebund und die Staatskanzlei am Mittwoch. Demnach erhalten die Träger von Krippen 160 Euro je Kind und Monat, in Kindergärten 125 Euro und für den Hort 80 Euro. Das Land stellt dafür 14 Millionen Euro zur Verfügung. Für Kinder, die weiter in den Einrichtungen betreut werden, müssen die Eltern die Beiträge weiterhin zahlen. 

Brandenburg nimmt vier Corona-Patienten aus Italien auf

Brandenburg nimmt vier Patienten aus dem schwer von der Corona-Krise getroffenen Italien auf. Je zwei schwerst erkrankte Patienten aus Italien würden zur Behandlung in das Ernst von Bergmann Klinikum Potsdam und in das Carl-Thiem-Klinikum Cottbus mit einem speziellen Krankenflug gebracht, teilte die Staatskanzlei am Mittwoch in Potsdam mit.

505 bestätigte Corona-Diagnosen in Brandenburg - 62 neue Fälle

Die Zahl der in Brandenburg nachweislich mit dem Coronavirus infizierten Menschen hat sich bis Mittwochnachmittag auf 505 erhöht (Stand: 15.00 Uhr). Das teilte das Gesundheitsministerium in Potsdam mit. Innerhalb der zurückliegenden 24 Stunden seien 62 neue Erkrankungen registriert worden. Derzeit liegen 40 Betroffene im Krankenhaus, drei davon werden künstlich beatmet. Weiterhin ist ein Todesfall im Zusammenhang mit der Viruserkrankung gemeldet. Die meisten Infektionen mit dem neuartigen Virus wurden aus dem Landkreis Märkisch-Oderland gemeldet. Dort sind 62 Menschen infiziert. Die Landkreise Oberhavel und Oder-Spree registrierten je 51 Infizierte, der Kreis Barnim meldete 50 Fälle. Die wenigsten Erkrankungen verzeichnet momentan der Landkreis Uckermark mit 5 Infizierten, gefolgt von der Stadt Frankfurt (Oder) und dem Landkreis Prignitz mit je 6 Fällen.

Mehr als 10.000 Anträge auf Soforthilfe des Landes Brandenburg

Mehr als 10.000 Anträge auf Soforthilfe sind seit Mittwochmorgen bei der Investitionsbank des Landes Brandenburg ILB eingegangen. Kleine Unternehmen und Selbstständige können je nach Betriebsgröße Zuschüsse zwischen 9000 und 60.000 Euro beantragen. „Die ersten Bewilligungsbescheide sind fertig, die ersten Anweisungen auf Auszahlung auch“, sagte ILB-Sprecherin Ingrid Mattern am späteren Mittwochnachmittag. Die ersten Antragsteller sollen bereits morgen das Geld auf ihrem Konto haben. Das Land Brandenburg hatte zunächst  7,5 Millionen Euro Soforthilfe angekündigt. Das Geld wird als Zuschuss gezahlt und muss nicht zurückerstattet werden. Rein rechnerisch ist diese Summe mit  mehr als 10.000 Anträgen schon am ersten Tag weit überschritten. Die Landesregierung hatte angekündigt, diesen Fonds aufzustocken. Weitere Mittel sollen aus dem geplanten Nachtragshaushalt kommen, über den der Landtag nächste Woche entscheidet.

Verbraucherzentrale warnt vor Abzocke bei Toilettenpapier und Hefe

Die Verbraucherzentrale Brandenburg warnt vor „Corona-Abzocke“. In ihrer Beschwerde-Box berichteten Verbraucher, dass sich auf Internetportalen zunehmend „derzeit heiß gehandelte Waren wie Toilettenpapier und Hefe“ zu dreisten Preisen befinden, teilte die Verbraucherzentrale am Mittwoch mit. „Wir raten dazu, diesen unseriösen Geschäftemachern die Grundlage zu entziehen, indem wir alle diese überteuerten Waren nicht kaufen“, betonte Juristin Stefanie Kahnert in der Mitteilung. Verbraucher sollten unseriöse Angebote bei den Internetportalen melden.

Brandenburgs Gesundheitsministerin Nonnemacher: Drastische Einschnitte nicht über Monate durchzuhalten

Brandenburgs Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) hat angesichts der großen Einschränkungen im Kampf gegen das Coronavirus vor zu weitgehenden Regelungen gewarnt. „In einer Demokratie und in einem Rechtsstaat noch weiter zu gehen, fände ich schon schwierig“, sagte Nonnemacher. „Ich glaube, wir können Maßnahmen dieser Intensität nicht über Wochen und Monate durchhalten. Erstens könnte man dann die Wirtschaft in diesem Land ad acta legen, außerdem brauchen wir funktionstüchtige Institutionen.“ Die Krankenhäuser sind nach ihrer Ansicht der Schlüssel zur Bewältigung der Krise.

Berlin nimmt fünf Corona-Patienten aus Italien auf

Berlin nimmt in den kommenden Tagen fünf schwer kranke Corona-Patienten aus Italien auf. Sie sollen in der Charité intensivmedizinisch betreut werden, wie die Senatskanzlei am Mittwoch mitteilte.

Kassenärztliche Vereinigung bittet um Mithilfe

Die Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg hat wegen der Corona-Krise Unternehmen und Betriebe dringend um Mithilfe bei der Beschaffung von Schutzausrüstung und Desinfektionsmittel für Praxen gebeten. „Wir brauchen vor allem Desinfektionsmittel, Schutzmasken, Schutzbrillen und Einmalhandschuhe“, erklärte der Vorstandsvorsitzende Peter Noack am Mittwoch in Potsdam. „Wir bitten Unternehmen, die noch Lagerbestände haben und diese entbehren können, uns diese kostenfrei zur Verfügung zu stellen. Die Alternativ