In Brandenburg sind 609 von 814 Intensivbetten belegt, wie aus Daten der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) vom Mittwoch hervorgeht. Der Anteil der freien Intensivbetten schwankt zwischen 12,3 Prozent in Berlin und fast 36 Prozent in Rheinland-Pfalz. In Brandenburg werden nach DIVI-Angaben 61 Patienten mit Covid-19 in der Intensivmedizin behandelt - das entspricht einem Anteil von 7,5 Prozent. Am höchsten ist diese Quote in Berlin mit 18,4 Prozent, am niedrigsten in Sachsen-Anhalt mit 2,7 Prozent.
Die Landeskrankenhausgesellschaft Brandenburg hält die Lage vor allem im Vergleich zu Berlin noch nicht für dramatisch, zeigt sich aber besorgt. „Heute sehen wir die Fälle im Krankenhaus, die sich vor zwei Wochen angesteckt haben“, sagte Geschäftsführer Michael Jacob der „Märkischen Allgemeinen“ (Online Dienstag, Print Mittwoch) aus Potsdam. „Momentan sind wir in Brandenburg aber noch in einer Situation, in der wir die Covid-Patienten noch gut versorgen können. Sollte das nicht mehr der Fall sein, gibt es noch eine Notreserve.“ Komme es zu Engpässen, stimme sich das Land mit Berlin, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen ab. Diese Länder seien als eine gemeinsame Versorgungsregion vorgesehen.
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