Preußenkönig Friedrich Wilhelm II. hatte das frühklassizistische Schloss 1798 für seine Frau Friederike Luise in Brandenburgs ältestem Kurort erbauen lassen. 1909 kaufte es der Industrielle Walther Rathenau (1867-1922). Seine Nachfahren hatten es dem Landkreis Oberbarnim mit der Auflage geschenkt, das Erbe ihres Vorfahrens zu bewahren. Rechtsnachfolger ist der Landkreis Märkisch-Oderland.
Seit 1991 befindet sich in dem denkmalgeschützten, stark sanierungsbedürftigen Schloss eine Rathenau-Gedenkstätte. Die soll weiterhin öffentlich zugänglich sein. Noch ist unklar, wie weiter mit der Immobilie umgegangen werden soll. Das letzte Wort dazu hat der Kreistag Märkisch Oderland.