Für die Ermittlung gegen zwei mutmaßlichen Autodiebe im Landkreis Potsdam-Mittelmark, hat die Kriminalpolizei am Dienstag die Wohnungen und Fahrzeughallen der Verdächtigen durchsucht.
Dabei wurden unter anderem Fahrzeugteile, Einbruchswerkzeuge und elektronische Komponenten zur Überwindung von Fahrzeugsicherungen aufgefunden. Zudem wurden Datenträger und schriftliche Unterlagen sowie Bargeld sichergestellt.

Autos gestohlen, zerlegt und verkauft

Den beiden 40- und 37-jährigen deutschen Verdächtigen wird vorgeworfen, in den vergangenen zwei Jahren vor allem im Berliner Umland zahlreiche Fahrzeuge vom Typ VW T5 und T6 gestohlen, zerlegt und die Einzelteile bis nach Großbritannien und in die Niederlande verkauft zu haben. Weitere Teile sollen über das Internet verkauft worden sein. Außerdem wird den bereits einschlägig bekannten Männern vorgeworfen, mit in den gestohlenen Fahrzeugen aufgefundenen Bankkarten Geld von den Konten der Eigentümer abgehoben zu haben.

Ermittlungen zu den Autodiebstählen dauern an

Die Ermittlungen des Landeskriminalamtes werden in den kommenden Wochen weitergeführt. Anhand der beschlagnahmten Beweismittel erhoffen sich die Ermittler unter anderem auch Hinweise auf mögliche weitere Beteiligte.