Im Zuge des Digitalpaktes für eine bessere Ausstattung von Schulen hat das Brandenburger Bildungsministerium bislang 45 Anträge mit einem Fördervolumen von rund 6,6 Millionen Euro bewilligt.
Insgesamt lagen bis Ende September 279 Anträge mit einem Fördervolumen von etwas mehr als 48 Millionen Euro vor. Die Umsetzung des Antrags- und Bewilligungsverfahrens sei gut angelaufen, sagte Bildungsministerin Britta Ernst (SPD) am Montag.
Durch die Corona-Pandemie sei es zwischenzeitlich zu Verzögerungen gekommen, da die Abstimmungen innerhalb der Schulen und mit den Schulträgern nur eingeschränkt möglich gewesen seien. Die Frist für das Einreichen von Anträgen wurde laut Ernst bis zum 31. Dezember verlängert.
Fördermittel können die Landkreise, kreisfreien Städte, Gemeinden und freien Träger erhalten. Als Schulträger sind sie für die Ausstattung der Schulen verantwortlich. Wegen der weltweiten Covid-19-Pandemie hat der Bund ein zusätzliches Ausstattungsprogramm in Höhe von 500 Millionen Euro beschlossen. Für Brandenburg stehen insgesamt 16,8 Millionen Euro zur Verfügung. Damit sollen mobile Endgeräte für Schüler angeschafft werden, die nicht zu Hause darüber verfügen.