Im Rahmen des Workshops wurden auch zwei Forschungsprojekte vorgestellt, die sich dem Thema Aufarbeitung der deutsch-deutschen Vergangenheit unter einem neuen, interdisziplinären Blickwinkel widmen. Beides sind juristische Promotionen, haben aber das Ziel, die konkreten Auswirkungen theoretischer juristischer Dokumente auf den Alltag zu beleuchten. Bei den Projekten, die unter anderem von Johannes Weberling betreut werden, soll es um die Erforschung der Tätigkeit des Ministeriums für Staatssicherheit in Westdeutschland gehen. Das Ziel der Forschungsgruppe Aufarbeitung und Recht ist es, rechtswissenschaftliche und interdisziplinäre Untersuchungen anzuregen und eine öffentliche Diskussion zu ermöglichen. Das Projekt der Wissenschaftler wird von der Märkischen Oderzeitung finanziell gefördert.