Die Ermittlungen stehen im Zusammenhang mit spekulativen Zins-Swap-Geschäften, die die Stadt im Jahr 2007 abschloss – Reim war damals Bürgermeister, Hengst Kämmerer. Beide haben kürzlich Vorladungen zu Vernehmungen erhalten und nach eigener Aussage so von den gegen sie laufenden Ermittlungen erfahren. Auslöser des Verfahrens ist eine Anzeige, die das Bündnis Fürstenwalder Zukunft bereits im Jahr 2015 gestellt hatte. Seit 2018 ist dessen Mitbegründer, Matthias Rudolph, Bürgermeister von Fürstenwalde.
Das Gesetz sehe für den oben genannten Fall einen Strafrahmen von sechs Monaten bis zu zehn Jahren Freiheitsstrafe vor, teilte Markus Nolte, Sprecher der Staatsanwaltschaft Potsdam, mit. Wie lange die Ermittlungen noch dauern, sei derzeit offen. Verjährung drohe nicht.