Im Genehmigungsverfahren zum Bau der Tesla-Autofabrik in Grünheide (Oder-Spree) gibt es insgesamt 406 Einwendungen. Diese Zahl nannte das Ministerium für Landwirtschaft,  Umwelt und Klimaschutz in Potsdam am Donnerstag.

Genehmigungsbehörde erörtert Einwendungen

Zu der vor einer Woche beendeten Auslegung der geänderten Antragsunterlagen für die Errichtung der „Gigafactory“ seien 33 neue Einwendungen eingereicht worden. Dazu kommen 373 Einwendungen aus der ersten Auslegung im Frühjahr dieses Jahres, von denen 64 nochmals bekräftigt wurden. Am 23. September will die Genehmigungsbehörde die Einwendungen in der Stadthalle Erkner erörtern.
Aufgrund der coronabedingten Regelungen und des damit begrenzten Platzes können nur Einwender am Erörterungstermin teilnehmen, hieß es aus dem Ministerium. An diesem Tag werde keine Entscheidung über die Genehmigung oder über einzelne Einwendungen getroffen.

Linke fordert Runden Tisch zur Wasserproblematik

Unterdessen fordern die Linken im Brandenburger Landtag einen Runden Tisch in Zusammenhang mit der Wasserproblematik beim neuen Tesla-Werk. Bürgerinitiativen und Umweltverbände müssten die Möglichkeit haben, ihre Probleme darzustellen, so der Landtagsabgeordnete Thomas Domres.