Außerdem wurde Tesla erlaubt, Flächen zu verdichten, auf denen Baumaterial, das mit der Bahn angeliefert wird, gelagert werden kann. Das Landesumweltamt legte fest, dass die Bauarbeiten oberhalb des Grundwasserleiters ausgeführt werden müssen. Fahrzeuge sollen außerhalb des Trinkwasserschutzgebietes betankt werden. Durch Lärmmessungen soll die Einhaltung der entsprechenden Richtwerte überprüft werden.
Die Baumaßnahmen sind werktags zwischen 6 und 22 Uhr erlaubt. Die Maßnahmen führt Tesla auf eigenes Risiko aus. Sollte die Genehmigung des Vorhabens nicht erteilt werden, müssen alle Fundamente auf Kosten des Vorhabenträgers rückgängig gemacht werden, heißt es seitens des Landesumweltamtes.
Es ist bereits die dritte vorfristige Genehmigung für das Vorhaben von Tesla. Zuvor war die Rodung des Geländes und vorbereitende Bodenarbeiten genehmigt worden. Wann die Genehmigung des gesamten Bauantrages für Tesla erfolgt steht noch nicht fest. Das Anhörungsverfahren zu den Einwänden, das im März stattfinden sollte, musste wegen der Corona-Krise verschoben werden.