Trotz des erwarteten Tauwetters rechnet das brandenburgische Landesamt für Umwelt mit keiner größeren Hochwassergefahr an der Oder. „Bei der derzeitigen Eis- und Wasserstandsituation ist zwar Vorsicht geboten, aber weiterhin keine Gefahrensituation erkennbar“, teilte Sprecher Thomas Frey am Montag auf Anfrage mit. „Die wasserwirtschaftlichen Anlagen und Deiche sind betriebs- und standsicher. “ Es sei zu erwarten, dass die Wasserstände überwiegend im Bereich der Alarmstufe 2 blieben.
„Im Vergleich zum letzten Eishochwasser 2011, als im Oderbruch sogar der Alarmpegel 4 erreicht wurde, helfen das rechtzeitig einsetzende Tauwetter und die nur geringen Niederschlagsmengen, die für die kommenden drei Tage prognostiziert sind“, erklärte Frey. Die polnischen Eisbrecher hätten bereits im Dammschen See mit dem Eisaufbruch begonnen. Voraussichtlich am Donnerstag solle das Eis zwischen Gartz und Schwedt aufgebrochen werden. Die Arbeiten würden schon ab Mittwoch von deutschen Eisbrechern unterstützt.