In der Anfrage wurde auf ein Interview der Grünen-Politikerin vom 30. November vergangenen Jahres mit dem Magazin "Bento" verwiesen. Darin berichtete Budke, dass sie gerade an einer Schienenblockade von Kohlezügen zum Kraftwerk Jänschwalde teilnimmt.
Da das Interview nicht bekannt war, sei die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens bislang nicht geprüft worden, heißt es seitens der Landesregierung. Nun wurde die Generalstaatsanwaltschaft eingeschaltet, die feststellen soll, ob der Anfangsverdacht einer Straftag vorliege, so die Landesregierung in der Antwort. Budke war zum Zeitpunkt der Schienenblockade noch nicht Mitglied des Landtages.
Grünen-Fraktionschef Benjamin Raschke warf der AfD-Fraktion am Montag vor, das Instrument der Kleinen Anfrage wiederholt dafür zu nutzen, um andere zu diskreditieren. Die juristischen Aspekte wolle er dagegen nicht bewerten, so der Fraktionschef.