In den kommenden Wochen werden viele Politiker aller Ebene auf das Extrageld zeigen, wenn ihre Anträge als unbezahlbar abgelehnt werden. Die neue Regierung wird es schwer haben, den Topf zusammen zu halten. Das kann nicht verwundern, wenn man neues Geld beschafft und damit ungeheure Erwartungen weckt. Zumal die Kenia-Koalition nur vage Vorstellungen formuliert hat, wie der neue Fonds eingesetzt werden soll. Für alles Gute und Schöne wird auch eine Milliarde nicht reichen. Besonders wenn die Kommunen mit einer Gießkanne rechnen, die jeder Kommune die lang gehegten Wünsche erfüllt. Der Streit um die Verteilung hat noch nicht begonnen, da ahnt man am Horizont schon den Fluch des Geldes und die enttäuschten Erwartungen.