Bislang hatte die Synagogengemeinde den Siegerentwurf aus einem Wettbewerb von 2010 als zu wenig würdevoll abgelehnt. Inzwischen herrscht Einigkeit, dass es keinen neuen Wettbewerb geben wird, wohl aber Diskussionen mit dem Architekten zur Umgestaltung. Offen ist auch das Betreiberkonzept. Das Land wird das Haus in unmittelbarer Nähe des neuen Landtages für 4,5 Millionen Euro errichten und an eine juristische Person übergeben, die die Gemeinden als Stiftung oder Verband errichten müssen. Die Rabbiner sind für die Einhaltung der orthodoxen Glaubensvorschriften zuständig. Streitfragen sollen vor dem Rabbinergericht in London geklärt werden. Laut Gorholt soll auch anderen, nicht-orthodoxen jüdischen Gemeinschaft der Zugang gewährt werden. Der Staatssekretär wollte am Dienstag nicht von einem Durchbruch sprechen. Allerdings bestehe die Chance, dass Ende 2014 mit dem Bau begonnen werden kann.