Das Land hatte 1994 nach Abzug der sowjetischen Streitkräfte vom Bund rund 100 000 Hektar ehemals militärisch genutzter Flächen übernommen. Auf diesen Flächen sind unter anderem Wohngebiete und Gewerbeflächen, neue Schulzentren und Kulturstätten, Räume für Natur und Erholung sowie Wind- und Solarparks entstanden.
Alt Daber stehe beispielhaft für den Erfolg der Konversion, hob Staatssekretär Fischer hervor. Vor fünf Jahren wurde dort auf dem Gelände eines ehemaligen Flugplatzes eines der größten deutschen Solarkraftwerke eingeweiht.
Nur wenige ehemalige Militärflächen sind heute noch ungenutzt. Die verbliebenen Areale stellen die Akteure vor anspruchsvolle Aufgaben - zum Teil, weil es sich um Truppenübungsplätze handelt, die mit Munition und sonstigen Altlasten kontaminiert sind. Oder aber, weil es bedeutsame Gebäude- und Flächenensembles sind, die unter Denkmalschutz stehen. "Für die letzten 7000 Hektar Altflächen Lösungen zum Erhalt und zur Nachnutzung zu finden, erfordert Kreativität, Ausdauer und Beharrlichkeit", sagte Fischer.