Das erklärte Finanzministerin Katrin Lange (SPD) am Mittwoch im Landtag. Sie kritisierte ihren Vorgänger Christian Görke (Linke), der kurz vor der Landtagswahl im vergangenen Jahr ein seit Jahren ruhendes Gerichtsverfahren vor dem Potsdamer wieder aufnehmen ließ. Bis zum 18. August hat das Haus Hohenzollern Zeit, gegenüber dem Verwaltungsgericht Stellung zu nehmen. Lange bedauerte, dass ihr Vorgänger entschieden hat, sich aus den Verhandlungen mit den Hohenzollern zurückzuziehen. Nun sei nur noch das brandenburgische Kulturministerium in die Verhandlungen eingebunden. Dabei geht es um den Verbleib von Kunstwerken in den Kulturstiftungen in Berlin und Brandenburg. Ob sie an den Verhandlungstisch zurückkehren werde, ließ Lange offen. Sie habe diese schwierige Situation, die in 30 Jahren zu keinen Lösungen geführt habe, übernommen. Sie werde sich mit Prignitzer Gelassenheit Zeit für diese Entscheidung lassen, sagte sie.