Der Täter schläft oft im selben Bett: Insbesondere Frauen sind von Übergriffen in Beziehungen betroffen – in Brandenburg waren im Jahr 2020 rund 71 Prozent der Opfer weiblich. Linea (Name geändert) ist eine von ihnen.
Im MOZ-Podcast „Dit is Brandenburg“ spricht sie offen über ihre Erfahrungen. Sie erzählt zudem, wer ihr in ihrer schwierigen Situation geholfen hat: Der Verein „Neuruppiner Frauen für Frauen“, der das Frauenhaus Neuruppin betreibt. Wir waren vor Ort, um mit Linea und ihren Helfern über diese dunkle Seite unserer Gesellschaft zu sprechen:
Wie immer auf den gängigen Streaming-Plattformen Spotify, Apple Podcast, Amazon Music, Deezer, Google Podcast und Player.fm.

Wenn eine Frau sich trennt, ist die Gefahr am größten

Ein besonders hohes Risiko für schwere oder sogar tödliche Gewalt besteht für Frauen, die sich versuchen zu trennen. Im Podcast sprechen wir mit einer Aktivistin darüber, warum es sich dabei eben um kein „Familiendrama“, sondern Frauenmord handelt.
Aus diesem Grund sind Schutzmöglichkeiten für Frauen so wichtig – wie es das Frauenhaus Neuruppin bietet. Solche Vereine und Ehrenamtliche halten das gesellschaftliche Leben zusammen. Doch oft werden die vielen Helfenden in Brandenburg aber übersehen. Wir widmen ihnen deswegen anlässlich des Internationalen Tag des Ehrenamts am 5. Dezember eine ganze Woche mit täglich erscheinenden Sonderfolgen.
Am Dienstag waren wir in der Uckermark. Dort kümmert sich ein Verein um Kinder, die keine Eltern mehr haben:
Zuvor haben wir einen Ausflug nach Märkisch-Oderland gemacht. Dort setzen sich Engagierte gegen das Bienensterben ein – etwa Evelyn Faust von „Bad Freienwalde summt.“
Auf den Geschmack von „Dit is Brandenburg“ gekommen? Dann hört doch unsere Folge zum Essen in Brandenburg. Dort beantworten wir die Frage, ob unsere Mark überhaupt eine eigene Küche hat:
Mehr Podcasts zu den bunten Themen Brandenburgs gibt es hier.

Schlagwörter

Neuruppin