Nachdem 50Hertz im August seine Bauprojekte auf einer Pressekonferenz in Potsdam vorgestellt hatte, rechnete Wirtschaftsminister Ralf Christoffers (Linke) bereits mit Klagen. Im Planungsverfahren sind viele Kompromisse notwendig geworden. In Eberswalde sei es nicht möglich gewesen, die Trasse unterirdisch zu verlegen, da dazu eine Schneise durch genutztes Stadtgebiet hätte gezogen werden müssen, sagte Klaus Freytag, Präsident des Landesbergamtes. Christoffers räumte ein, dass zu Beginn der Planungen versäumt worden war, Gespräche mit den Betroffenen zu führen. E.DIS begründete die Notwendigkeit der neuen Leitungen damit, dass bereits heute an zwei von drei Tagen der in Brandenburg eingespeiste Strom aus Wind- und Solaranlagen in der Region nicht verbraucht werden kann.