Für Odersun-Vorstandschef Hein van der Zeeuw ist die Einweihung der „SunTwo“ getauften Fabrik in Fürstenwalde (Oder-Spree) vor allem der Beleg, dass die Technologie, die auf Kupfer und Indium basiert, funktioniert. Da habe es viele Skeptiker gegeben und der Weg sei länger als erwartet gewesen. Aber nun sei an „sehr stolz, dass eine in Brandenburg entwickelte Technologie in Serie geht“.
An dieser, die zu Modulen führt, die sich gut in die Gestaltung von Fassaden integrieren lassen, wurde seit Mitte der 90er-Jahren in Frankfurt (Oder) gearbeitet, 2007 wurde hier „SunOne“ eröffnet. Die dort gesammelten Erfahrungen wurden für „SunTwo“ verwertet. Laut van der Zeeuw bleibt Frankfurt mit 157 Beschäftigten Standort vor allem für Forschung und Verwaltung, in Fürstenwalde werde die Produktion forciert. Bisher gibt es hier 111 Beschäftigte, bis Jahresende sollen daraus 150 Mitarbeiter werden. Und je nach Markterfolg dürfte bald der Bau einer dritten Fertigung zur Debatte stehen – Platz dafür gibt es in Fürstenwalde genug. Von hier aus will man die Welt beliefern – außer China. Mit der an Odersun beteiligten chinesischen Firma AT&M wird eine gemeinsame Fertigung in Peking aufgebaut.