Das anschließende Corona-Überbrückungsprogramm des Bundes werde in ganz Ostdeutschland nur wenig nachgefragt. In Brandenburg wurden nur 424 Anträge mit einer Summe von rund 450.000 Euro gestellt. Das liege vor allem an den hohen bürokratischen Hürden. Als Erfolg bezeichnete Fischer das Pendlerprogramm für polnische Arbeitskräfte, die auf Grund der zeitweisen Schließung der Grenzen nicht ungehindert ein- und ausreisen durften. In Anspruch genommen wurde es von 7326 Personen, mehr als die Hälfte der polnischen Arbeitskräfte in Brandenburg. Ausgereicht wurden rund 12 Millionen Euro.

Stornokosten für ausgefallene Klassenfahrten

Das Bildungsministerium hat bislang 1,3 Millionen Euro ausgegeben, um Stornokosten für ausgefallen Klassenfahrten zu erstatten. Die galt für Reisen, die vor dem 1. März gebucht worden waren und wegen der Corona-Beschränkungen nicht stattfinden konnten. Insgesamt waren 1600 Anträge in einem Umfang von 3 Millionen Euro gestellt worden. Abgearbeitet sind zurzeit 650 Anträge. Bildungsministerin Britta Ernst (SPD) bat um Verständnis, dass noch nicht alle Anträge erledigt werden konnten. Sie betonte ausdrücklich, dass Klassenfahrten nicht verboten sind. Es liege in der Verantwortung der Schulen solche zu planen und durchzuführen. 

Teststrategie in der Pflege

Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher informierte, dass seit Mittwoch die Finanzierung der Teststrategie für den Pflegebereich steht. Dazu stehen 2,2 Millionen Euro zur Verfügung. Die bereits angelaufene Testung der Kita-Mitarbeiter wird sich auf 13 Millionen Euro belaufen, die Testungen an den Schulen werden 12,7 Millionen Euro kosten.