"Der Rotmilan hatte auffällige Strommarken am Flügel sowie an beiden Füßen, die ursprünglich gelbe Haut war überwiegend schwarz verbrannt", fügt Brücher hinzu. Leider müsse nun auch mit dem Verhungern der Jungtiere gerechnet werden.
Im vergangenen Sommer habe man den Netzbetreiber auf unzureichend geschützte Masten in dem Ort aufmerksam gemacht. Ein Storchenpaar habe seinerzeit versucht, auf einem nicht vorschriftsmäßig geschützten Mast ein Nest zu bauen. Der Netzbetreiber habe Korrekturen versprochen, passiert sei jedoch nichts. Brücher wirft dem Netzbetreiber vor, dass er die zehnjährige Übergangsfrist für die Umrüstung von Strommasten ungenutzt verstreichen lassen hat.