Die Nachwuchsorganisation der brandenburgischen SPD, die Jusos, mischen sich in den Streit um die künftige Führungsriege der Partei ein. Sie nominierten am Wochenende den Potsdamer Oberbürgermeister Mike Schubert als Stellvertretenden Parteichef für die Wahlen Anfang November. Er sei mit seinem progressiven und dialogorientierten Politikstil eine Bereicherung für das Führungsgremium der Partei, so die Sprecherin der Jusos am Montag in einer Presseerklärung.

Woidke will mit bisherigem Team weitermachen

Landesvorsitzender Dietmar Woidke hatte bislang erkennen lassen, dass er mit dem bisherigen Team im geschäftsführenden Vorstand weitermachen will. Dem gehören aktuell die beiden Vizechefinnen, Finanzministerin Katrin Lange und die Veltener Bürgermeisterin Ines Hübner, Generalsekretär Erik Stohn und Schatzmeister Harald Sempf an. In der vergangenen Woche hatte der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Fraktion, Daniel Keller, sich bereits für Schubert als Woidkes Stellvertreter ausgesprochen. Eine weitere Kandidatin als Vizeparteivorsitzende ist die ehemalige Landtagsabgeordnete Britta Müller. Auch von Generalsekretär Erik Stohn wird berichtet, dass er diesen Posten abgeben möchte, um sich auf sein Amt als Fraktionschef im Landtag konzentrieren zu können.