Auf dem Computer befanden sich private Daten aus zehn Jahren sowie auch Informationen über die SPD und Speers Engagement in Vereinen. Bei der Befragung wollte Speer den Namen jener Person nicht preisgeben, mit der er sich an dem Tag getroffen hatte, an dem der Laptop angeblich aus seinem Kofferraum verschwand. Nach Ansicht von Juristen kann Speer sich auf ein Zeugnisverweigerungsrecht nicht berufen. Schweigt er weiter, drohen ihm Zwangsmaßnahmen bis hin zur Beugehaft.
Wie der „Spiegel“ schreibt, wurde auch Jörg Schönbohm befragt. Er hatte im Sommer von einem Bekannten erfahren, dass brisante Informationen über Speer im Umlauf sind.
Angeblich hatte dieser Bekannte Kontakt zu einem Motorradrocker, der Material an Journalisten verkauft haben soll. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass die E-Mails aus dem Laptop echt waren. Sie enthielten offenbar auch Informationen über eine frühere Beziehung Speers zu einer Mitarbeiterin der Landesverwaltung.