Die Polizei in Brandenburg verzeichnet das vierte Jahr in Folge einen Anstieg der zu bearbeitenden Fälle im Zusammenhang mit Kinderpornografie. Demnach erhöhte sich im vergangenen Jahr die Anzahl der Delikte im Vergleich zu 2018 von 226 auf 347 erfasste Fälle, wie aus der polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) des Landes hervorgeht. Im Jahr 2017 wurden 186 Fälle bearbeitet, 2016 waren es 185. Dabei geht es um Verbreitung, Erwerb, Besitz und Herstellung kinderpornografischer Schriften.

Deutliche mehr Fälle ins Ausland verlegt

Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 345 Tatverdächtige im Zusammenhang mit Kinderpornografie ermittelt. Ein Jahr zuvor waren es noch 196. Laut Bundeskriminalamt (BKA) werden seit 2018 deutlich mehr Fälle aus dem Ausland zur weiteren Bearbeitung übersandt, die mutmaßlich in Brandenburg begangen wurden.