Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) sieht das Land in puncto Digitalisierung auf gutem Weg. „Wir wollen Wirtschaftswachstum und Klimaschutz zusammenbringen. Digitalisierung ist dafür eine Grundvoraussetzung“, sagte Woidke am Dienstag in der Staatskanzlei. Vorgestellt wurde der Evaluationsbericht zur Digitalisierungsstrategie des Landes. Danach sind bereits ein Fünftel der Maßnahmen abgeschlossen und 60 Prozent in Arbeit.

Breitbandausbau geht voran

Die Digitalisierungsstrategie sei ein ressortübergreifendes Projekt, sagte Staatssekretär Benjamin Grimm, Beauftragter der Landesregierung für Digitalisierung. 2020 habe angesichts der Dominanz der Corona-Pandemie gezeigt, wo das Land bei der Digitalisierung stehe. „Vieles funktioniert schon, an anderen Stellen hingegen müssen wir besser werden“, sagte er.
Der Breitbandausbau komme voran, sagte Wirtschaftsstaatssekretär Hendrik Fischer. Die Bewilligungsbescheide des Bundes zur Förderung des Glasfaserausbaus seien an die Landkreise und kreisfreien Städte gegangen. Das Land beteilige sich mit einem Fördervolumen von mehr als 310 Millionen Euro an der Finanzierung des Breitbandausbaus. Rund eine Milliarde Euro werden in den kommenden Jahren insgesamt in den Ausbau investiert.

Die meisten Lehrer haben eine Dienst-Mailadresse

Im neuen Schuljahr sollen rund 300 000 Schüler standardisierte E-Mail-Adressen einrichten. Die meisten der rund 24 200 Lehrkräfte verfügen bereits über eine dienstliche E-Mail-Adresse. Für die Ausstattung der Schulen mit digitaler Infrastruktur stehen dem Land 151 Millionen Euro vom Bund aus dem Digitalpakt Schule zur Verfügung. Das Land steuert knapp 17 Millionen Euro bei.